Galerie Renate Kammer

Eröffnung der Ausstellung Architektur und Exil

am 15. Juni 2017, an zwei Orten!

Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. 18:00 - 19:30 Uhr

und danach in der Galerie Renate Kammer um 20 Uhr!

Viele Architekten mussten das nationalsozialistische Deutschland verlassen.

Die Doppelausstellung zeigt im Rahmen der Tage des Exils an zwei parallelen Orten  Entwicklungen in Leben und Werk von fünf Exilarchitekten mit biographischem Bezug zu Hamburg: Karl Schneider und Oskar Gerson emigrierten in die USA, Robert Friedmann fand Schutz in Palästina, Ernst May ging über in die UdSSR nach Kenia, und Gustav Oelsner floh in die Türkei.

Architektur und Exil
15.06.17  -  15.07.17

Verlängerung der Ausstellung bis zum 10. Juni 2017

Finissage am Donnerstag, den 08. Juni 2017, von 18 bis 21 Uhr

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen

Abb: Wings II, 2016, Acryl auf Birkenschichtholz, 19,5 x 36 x 6

ILSE ABERER
"JEDES ENDE EIN ANFANG"
20.04.17  -  10.06.17

Verlängerung bis 15. 04. 2017

"Moviestars", "Kulturgeschichte", "69 Photokopien" lautet die Aufschrift auf zwei Mappen von Hanne Darboven.

Ihr Inhalt, 69 Reproduktionen, auf denen handschriftlich untertitelte Musik- und Filmstars - von den Beatles bis Marylin Monroe - zu sehen sind.

Außerdem zeigen wir Zeichnungen von 1968, die Editionen "Welttheater", "Opus 26", "Lustig ist das Zigeunerleben“,  "die Schreibzeit“ mit 32 Büchern und weitere Editionen.

Die Filme:

"Spieglein, Spieglein an der Wand !?", ein Märchen aus Deutschland, von Tobias Sandberger und "Timeswings", die Kunst von Hanne Darboven, von Rasmus Gerlach werden

Mittwoch, den 12.04 2017, um 19 Uhr gezeigt.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten!

Lars Hinrichs, Lennart Münchenhagen, und Tobias Sandberger zeigen im Kabinett ihre Arbeiten zu Hanne Darboven.

 

Im Anschluss folgt die Ausstellung

Ilse Aberer "Jedes Ende ein Anfang"

20. April bis 27. Mai

HANNE DARBOVEN
MOVIESTARS
05.03.17  -  15.04.17

Verlängerung bis 03. 03. 2017

Finissage am Samstag den 11. 02. 2017 von 11 bis 17 Uhr

 "Prière De Toucher"

ARMAN FERNANDEZ - STEPHAN BALKENHOL - JOSEPH BEUYS - FERNANDO BOTERO - MARCEL DUCHAMP - UMBERTO CHIODI - NANCY FOUT - OLE HENRIK HAGEN - DIETRICH HELMS - MANFRED HOLTFRERICH - STEPHAN VON HUENE - MARTIN KIPPENBERGER - CLEMENCIA LABIN - JONATHAN MEESE - CHRISTIAN MEGERT - SABINE MOHR - LASLO OTTO - GUDRUN PIPER - THOMAS RIECK - DIETER ROTH - TOMAS SCHMIT -JEAN TINGUELY - GUENTHER UECKER - BEATE WASSERMANN - STEPHAN WEWERKA - NOBUKO WATABIKI - SO-AH YIM - REMY ZAUGG

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Auf Wunsch kann eine Preisliste angefordert werden

Prière de Toucher
11.12.16  -  11.02.17

EINLADUNG zur VERNISSAGE am

Do. 24. NOVEMBER 2016, um 17 Uhr

Grußwort: Isabelle Hofmann, Vorsitzende der AdK Hamburg

Öffnungszeiten:

Fr. 25.11.2016, 12-18 Uh

Sa. 26.11.2016, 11-16 Uhr

So. 27. und Mo. 28.11.2016, jeweils 12-16 Uhr

in der laufenden Ausstellung:

KLAUS J. SCHOEN

WERKE AUS DREI JAHRZEHNTEN

 

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde.

 Motiv: “future life” ag 925, 3d druck mais, edelstahl

BABETTE VON DOHNANYI
ZEITGENÖSSISCHER SCHMUCK CONTEMPORARY JEWELLERY
24.11.16  -  28.11.16

Eröffnung der Ausstellung am DONNERSTAG, den 27. OKTOBER 2016, um 19 Uhr.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

KLAUS J. SCHOEN
WERKE AUS DREI JAHRZEHNTEN
27.10.16  -  08.12.16

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen!

Clemencia Labin
LA EXTRANJERA – DIE FREMDE – THE FOREIGNER
06.09.16  -  22.10.16

Es ist die karge portugiesische Berglandschaft um den Alto do Feital, nördlich der Serra d‘Estrela, die die vier Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten erforschen.

Maria Lino und Sérgio Taborda aus Portugal sowie Doris Cordes-Vollert und Susann Becker aus Deutschland, trafen im Rahmen eines Künstlersymposiums (1997/1998) aufeinander und haben sich auf unterschiedliche Weise mit der steinigen Umgebung um das internationale Kulturzentrum "Temos Tempo" (auf deutsch: Wir nehmen uns Zeit ) auseinandergesetzt.  

Es ist ein besonderes Terrain an dem man sich Zeit nehmen muss; sich ganz dem Experiment hingeben kann, neue Blickwinkel zu entdecken.  

Dieser archaische Ort ist fern jeder Idylle und doch traumhaft zugleich. Immer wieder wurde er von lebensvernichtenden Bränden überrollt und so hat sich eine wahrhaft gewichtige Steinlandschaft aus Granitbrocken herausgebildet.  

 

Scheint der geografische Ausgangspunkt der vier Künstlerinnen und Künstler zunächst der gleiche zu sein, variiert doch ihre Herangehensweise an die Suche nach dem Begreifen, dem Erfassenwollen dieses ganz spezifischen Landschaftsraumes. Sie nähern sich ihm mittels der Fotografie, dem Wort, der Linie oder der Fläche an.

Maria Lino zeichnet mit großzügigen, kraftvollen Pinselschwüngen winzige Insekten und Früchte ihrer Umgebung. Sérgio Taborda bannt grelle Schattenformen mit Graphit und Kohle auf Papier. Doris Cordes-Vollert spürt der eigenartigen Leichtigkeit der rundgeschliffenen, auf ihren Schatten schwebenden Felsen in Buchobjekten und Zeichnungen nach. Susann Becker fotografiert die zeitlich wandernden Lichträume der Steine und begleitet zeichnend Ziegenherden, angeregt durch die 30.000 Jahre alten Felsritzungen im nahegelegenen Foz Coa.  

 

Die Exponate der Ausstellung spiegeln alle jenes notwendige Staunen über die neue Erfahrung in dieser besonderen Umgebung, in dem das Große und Weite sich mit den Vibrationen des kleinen Feinen verbindet und reale und virtuelle Wahrnehmungen zur Synthese gebracht werden.  

 

Susann Becker, Doris Cordes-Vollert, Maria Lino, Sérgio Taborda
EINE STEINIGE GESCHICHTE DER ZEICHNUNG
06.08.15  -  05.09.15

Eröffnung am Donnerstag, den 14. Juli um 19 Uhr

War der Patriot und Lyriker Barthold Hinrich Brockes 1724 ungezogen?Und was hat das mit dem Münzviertel zu tun?Ein poetischer AufrissSeit 14 Jahren bewege ich mich künstlerisch forschend im Münzviertel.

Meine erste Frage war: Warum heißt das kleine Straßenstück mitten im Herzen das Viertels "Rosenallee"?

Dabei stieß ich schnell auf den Barockgarten von Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) der sich oben vom Geesthang am Besenbinderhof bis hinunter an den Rand des Hammerbrooks (heutiger Münzplatz) erstreckte und stieß dann weiter auf die Patriotische Gesellschaft v.1724 bzw. der Redaktionsgemeinschaft "Der Patriot" deren Mitglied Barthold Hinrich Brockes war. (s: "Geschichte Münzviertel")Die Mitglieder der Redaktionsgemeinschaft waren geprägt von den geistigen und moralischenUmbrüchen der Frühaufklärung (1680 bis 1730). Es war die Zeit des Übergangs von der altennoch dem Mittelalter verhafteten metaphysischen Welterfahrung hin zum neuen rationalnaturwissenschaftlichenWeltbild. "Der Patriot" erschien 1724 1726 als anonyme wöchentlicheZeitschrift, die sich öffentlich querstellte zu der damaligen Hamburgischen Staatskirche, welchesich als die wahre Verfechterin der "reinen Lehre" der lutherischen Orthodoxie verstand undrealpolitisch als Wächter über die Moral und Ordnung der Stadt agierte.Im Gegensatz zu dem lutherischen Dogma einer hierarchischen Ordnung von "oben nach unten"an deren Spitze der alttestamentarische zornige Gott stand, wollten die Patrioten mit ihrer"Moralischen Wochenschrift" ihren "Mitbürgern Hilfestellungen leisten bei einerselbstverantwortlichen Lebensführung, bei der Entwicklung geistiger und moralischer Fähigkeiten,bei der Bildung einer eigenen Meinung unabhängig von traditionell institutionalisierten Autoritäten,um jeden zu befähigen, auch wiederum Verantwortung für andere und für das Gemeinwesen zuübernehmen" (aus: "Hamburg zu Lust und Nutz, Bürgerliches Musikverständnis zwischen Barockund Aufklärung (1660-1760) Hamburg 1997)

Dienstag, den 19. Juli 2016 um 19 Uhr "Urstromtal - Hammerbrook" Es liest die Autorin Ursula Meyer-Rogge  Donnerstag, den 21. Juli 2016 um 19 Uhr "Barthold Hinrich Brockes" Es liest Andreas Jahncke.

 

 

Günter Westphal
Heimatkunde Münzviertel / Ein poetischer Aufriss
14.07.16  -  22.07.16

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 9. Juni um 19 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

Im Werk Ole Henrik Hagens erweist sich das Disparate, Widersinnige und Humorvolle als wesentlich. In den verschiedenen Regionen dieser Welt sammelt der Künstler Gegenstände, die im Alltag verschwunden sind: Weggeworfenes, Vergessenes, zumeist Spielzeug- oder Comicfiguren, verarbeitet er zu Bildmotiven und bringt sie in einen neuen (Werk-)Zusammenhang. In diesem Schaffensprozess entstehen die "psychologischen Landschaften" durch poetische Assoziation und fragmentarische Dokumentation.

Vertrautes wird mit dem Unvertrauten verknüpft und surreale Bilderwelten entstehen.Die Galerie Renate Kammer zeigt in dieser Ausstellung Arbeiten Ole Henrik Hagens aus den letzten drei Jahren.

Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Juli zu sehen. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

 

 

OLE HENRIK HAGEN
PSYCHOLOGISCHE LANDSCHAFTEN
09.06.16  -  09.07.16

Pfingstsamstag ist die Galerie geschlossen.

ERÖFFNUNG am 28.04.2016 19 Uhr

Um 19:30 Uhr spricht Timo Niemeyer (Berlin)

Ingeborg Wilding ist bei der Eröffnung anwesend.

ludwig wilding, geboren 1927 in grünstadt, setzte sich seit 1960 mit visueller täuschung und geistigem irrtum auseinander. seine ansätze sind wissenschaftlich, beeinflussen seine arbeit in bezug auf dreidimensionalität, scheinbewegung, scheinbaren raum, spaltstereoskopie und paradoxe körper. kunst und wissenschaft sind in seinen augen eng miteinander verbunden, ohne entdeckung oder erfindung gelange die kunst nicht zu neuen erkenntnissen. dass das auge bewegung sieht, wo keine bewegung existiert, und der körper bisweilen mit schwindel reagiert, das bewirkt allein der betrachter, der an den objekten wildings vorbeigeht. doch das wissen darüber korrigiert das sehen nicht, getäuscht wird auch, wer die täuschung erkennt. visuelle wahrnehmungsirritationen hervorrufen, überraschen und sich von zweidimensionalem sehen und denken zu lösen, das sind zentrale anliegen des künstlers.sowohl der op-art als auch der konkreten kunst wurde sein werk zugewiesen, wilding selbst sah sich den nouvelle tendences zugehörig.die galerie renate kammer zeigt eine retrospektiv angelegte ausstellung seiner arbeiten. zu sehen sind werke mit stereoskopischem charakter, wie stereoskopisch-räumliche farbüberlappungen, objekte mit leuchtfarbe und transparenter folie sowie farb-spalt-objekte.wir nehmen bezug auf den 2012 von der galerie renate kammer verlegten katalog.

 

LUDWIG WILDING
FARBE IM RAUM - BEWEGUNG SCHWARZ / WEISS
28.04.16  -  28.05.16

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung amSonntag, den 28. Februar von 11 bis 15 UhrSie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen.Claus Mewes spricht um 11.30 Uhr.Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

 

 

 

FLORIAN KÖHLER
Abtauchen. Auftauchen. Bilder, Zeichnungen und Pastelle
28.02.16  -  23.04.16

Manfred Holtfrerich ist in Hamburg kein Unbekannter: Hier hat er vor mehr als 20 Jahren studiert, seine ersten Ausstellungen gezeigt und seit mehr als 20 Jahren sein Atelier. "Schöne Motive" nennt Manfred Holtfrerich ironisch seine Arbeiten - denn auch, wenn auf ihnen chinesische Zeichnungen und Bergarbeiter aus der Zeit der Industrialisierung zu sehen sind - die Darstellungen sind lediglich Vorwand zur Analyse seines Grundthemas: dem Verhältnis von Bild und Skulptur und den Einfluss der Farbe darauf. Die reduzierten Stilmittel der chinesischen Zeichnungen und frühen Fotografien stellt er geometrischen Formen gegenüber, die in glänzenden, bunten Lackschichten über die großen Formate der schwarz-weißen Kopien gelegt werden. Wie ein Kontrastprogramm wirken hierzu seine leuchtend bunten Skulpturen: Abstrakt bemalt und doch emotional füllen sie den Raum mit ihrer farbenfrohen Präsenz und widerlegen so die mephistophelische These von der grauen Theorie.

Manfred Holtfrerich
Bilder aus der Zehnbambushalle und andere schöne Motive und Objekte
29.04.09  -  30.05.09

Sie könnten die Neuentdeckung der Saison werden: Die beiden jungen koreanischen Künstler Eunsook Kim und Minchul Song malen beeindruckende Bilder. Minchul Songs Traumfantasien spielen mit der Wahrnehmung. Negativfarben entrücken die Situationen der Realität, Tintenfische schwimmen durch Wohnungen und ein Bett wird zum Berg. Eunsook Kims künstlerischer Ansatz ist konzeptioneller: Sprache, Kommunikation und Werbung sind ihre Quellen. Ein Werbeprospekt wird seiner Texte und Bilder beraubt und offenbart im Großformat der Leinwand abstrakte Qualitäten. Eunsook Kim entdeckt die poetischen Möglichkeiten eines Überweisungsvorgangs und mit feiner Ironie die touristischen Attraktionen der Stadt Hamburg. Gemeinsam schärfen Kim und Song unseren Blick für unsere Welt. Surreale Situationen fotorealistischer Malerei, plakative Farbabstraktionen der Werbewelt - so unterschiedlich die Herangehensweise Eunsook Kims und Minchul Song auch ist, Ihre Kunst ist neu, überrascht, irritiert und bleibt im Gedächtnis.

Eunsook Kim und Minchul Song
Float
26.03.09  -  25.04.09

Vernissage am 16.10.2015, um 19 Uhr

es spricht Ingmar Lähmann (19:30 Uhr)

Bernadette Lahmerfotografiert fragile Dinge wie Pflanzen, Blüten und Blätter, Tropfen, Schmetterlingeoder tanzende Bambusblätter - Motive, die eine vermeintliche Leichtigkeit besitzen. Ihre Bilder sind von anmutiger Schönheit, visuell poetisch und irritierend zugleich.

Die Ausstellung "Traum des Gärtners" in der Galerie Renate Kammer ermöglicht mitArbeiten aus den Jahren 1999 bis 2015 einen umfassenden Einblick in den Bildkosmosder Bremer Künstlerin.

 Bernadette Lahmer beschreibt ihre Arbeitsweise selbst als ein "aufmerksames, selbstbewusstesSehen, was ein tiefgreifendes Erfahren des Objekts als Phänomen ermöglicht.Es ist ein mit dem ganzen Körper sehen, ein sich mit dem Objekt in Gleichzeitigkeitspüren, einfinden und erfinden. Der im Sein verhaftete Blick erfasst den Gegenstand nichtnur oberflächlich tastend. Er wirkt sich auch, mit seiner ihm anhaftenden Individualitätgestaltend auf das Objekt aus."Mit forschendem Blick sucht und findet die Künstlerin ihre Motive in der nahen Umgebung.Es sind keine außergewöhnlichen Gegenstände, die sie scheinbar so beiläufig in ihrenFotografien festhält, sondern vergängliche Momentaufnahmen, die nicht unbedingt dieRealität abbilden. Durch Verformung, Verzerrung oder Hinzufügen erhalten die Bilderetwas Fremdes oder Verstörendes, das mal poetisch schön, mal merkwürdig, lustig bissurreal erscheint. "Wurden die Objekte in früheren Arbeiten meist sichtbar präpariert,fotografiert Bernadette Lahmer diese später überwiegend aus der Bewegung heraus. Seies, dass sie die Kamera in das Objekt hineinschiebt, sei es, dass sie Pflanzen, wie denBambus in der Hand dreht, oder tote Falter in die Luft wirft, so dass sie zu fliegenscheinen. Durchgängig ist, dass ein Motiv so im Augenblick einer Metamorphose in einerArt Zwischenreich festgehalten wird." So beschreibt Hanne Zech im Katalog, derbegleitend zur Ausstellung erscheint, den schwerelosen Zustand der Bernadette LahmersFotografien umweht. Sie strahlen eine Übernatürlichkeit aus, die durch ein besondersstrahlendes Licht sowie eine überhöhte Farbigkeit hervorgerufen wird. Das Wechselspielaus Licht und Schatten lässt neue Formen und Farben entstehen. Die Ambivalenz vonNähe und Distanz, Schärfe und Unschärfe hebt einzelne Bildbereiche plastisch hervor undverleiht der Oberfläche eines Blattes oder der menschlichen Haut haptische Qualitäten.So entfaltet sich vor dem Auge des Betrachters ein geheimnisvoller Bildraum vollerAndeutungen und Verschiebungen, in denen das Vertraute fremd und das Fremdescheinbar vertraut wird.

Anlässlich der Ausstellung erscheint der Katalog:Bernadette LahmerTraum des GärtnersHsg.: Galerie Renate Kammer, Bernadette LahmerTexte: Ingmar Lähnemann, Hanne ZechVerlag: seltmann+söhne, Hamburg 201518,- Euro

 

 

 

Bernadette Lahmer
Traum des Gärtners
16.10.15  -  14.11.15

Zur Eröffnung der Ausstellung am 11.09.2015 um 18 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

 

Alles begann mit der Beobachtung "flüchtiger Realitäten" im Widerschein des Isebek-Kanals in Hamburg. Die Brechung und Auflösung des Spiegelbildes durch die Wellenbewegung des Wassers brachte alles in Fluss. Nichts ist starr und fest, der Zustand zwischen Sein und Schein ein ungewisser. Köhnholdts Malerei ist Reflexion im doppelten Wortsinn. Der Augenreiz der äußeren Realität verbindet sich mit der Wahrnehmung der gedanklichen und emotionalen, also inneren Realität zu einem neuen Bild. Sein forschender Blick ist fasziniert von optisch kuriosen oder inhaltlich berührenden Momentaufnahmen. Oft sind Fotografien oder Zeitungsausschnitte die Grundlage seiner großformatigen Acryl- und Ölgemälde, in denen er das Gesehene in Farbe und Form transformiert. Farbstiftstudien probieren den Bildentwurf, doch auf der Leinwand entwickelt sich ein bildeigener Kosmos. Zur vagen Dingbeschreibung treten freie Linien und ein expressives Kolorit. In der bunten Kunstwelt des Jan Köhnholdt scheint alles leicht und locker, durchaus auch dramatisch, aber immer bewegt. Im Flow der Malerei öffnet der Künstler die materialen Grenzen seiner Motive für unsere Phantasie. Das Bild der Realität kehrt befreit als Möglichkeit zu uns zurück.Dagmar Lott-Reschke, Kunsthistorikerin

 

 

 

 

 

 

JAN KÖHNHOLDT | OPEN SPACE
11.09.15  -  10.10.15

 

 

 

 

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am 06.08.2015 um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

 

 

Doris Cordes-Vollert / Susann Becker / Sérgio Taborda / Maria Lino
EINE STEINIGE GESCHICHTE DER ZEICHNUNG
06.08.15  -  05.09.15

VERLÄNGERT BIS 01. AUGUST 2015!NIGHT AND DAYRenée PötzscherDie Ausstellung findet im Rahmen der 6. Triennale der Photographie statt.Eröffnung am 25. Juni 2015, um 19 UhrEs spricht der Kunsthistoriker Ulrich Rüter.Die Künstlerin ist anwesend.Dienstag, den 14. Juli 2015, um 18 UhrDie Künstlerin im Gespräch mit Ulrich Rüter

Renée Pötzschers Photographien, analog, Photogramme und   Luminogramme sind malerische Kunst-,Tages - und Mondlichtarbeiten. Sie gestaltet über das bloße Abbild hinaus   eine verschlüsselte verfremdete, emotionale Bildwelt."Der Blick durch die Linse wurde für Renée Pötzscher zur Profession, das Universum zur Passion für den inneren Bildkosmos der Stimmungs- und Seelenlandschaft und legt in einer Art -écriture automatique- tiefe Schichten des Unbewussten frei. Ironisch, provokant, experimentierfreudig nutzt sie das Auge der Kamera. Als Regisseurin setzt sich sich selbst ins Bild, wird vom Objekt - der Begierde - zum Subjekt, von der "Verführerin zur Vorführerin"."Sigrid Puntigam, Kunsthistorikerin

Renée Pötzscher
Night and Day
25.06.15  -  01.08.15

Verweile doch!

 

Eine Foto-Installation über die Transformation des Schusterbauernhauses von 1780 in München-Riem von beierlegoerlich; Architektur: Peter Haimerl

In Riem baut der Münchner Architekt Peter Haimerl für Stefan Höglmayer das Schusterbauernhaus von 1780 um und implantiert dorthinein einen Betonkubus, in dem und um den herum sich das moderne Leben gegenwärtiger Bewohner abspielen wird.

 

Im Schusterbauernhaus begegnet eine schwarze Frau dem neuen Besitzer Stefan Höglmayer. Gemeinsam zeigen sie, was sie anhand von Chroniken wissen und was seit 1780 passiert sein könnte, wie die Schusterbauern lebten, tanzten, trauerten und ihr Hab und Gut verkauften. Jutta Görlich und Edward Beierle begleiteten fotografisch die Baustellenphase und zeigen die Transformation des Gebäudes von einer Ruine in einen funktionalen Wohnbau und verknüpfen dies mit Geschichten von den Schusterbauern aus alten Chroniken.

 

Gleichzeitig wenden sie sich fragend an das Haus:

 

Sind wir selber schuld, wenn der Boden nicht fest ist?

 

Will das Haus einen anderen Bewohner?

 

Will die Wand meine Blumen nicht?

 

Wachsen einem die Steine über den Kopf, je mehr man sich streckt?

 

 

BEIERLOEGERLICH
III. BEIERLOEGERLICH
04.06.15  -  21.06.15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gelernte Kunsthistoriker Christian Weisker aus Hannover sammelt seit vielen Jahren Bauwerke in

Miniaturform - so wie wir sie selbst von Rio, New York, Neuschwanstein, Rom oder Tokio gern als triviales

Kunsthandwerk für die Lieben daheim von unseren Reisen mitbringen. Sie sind die Landmarken der

Erinnerung für die Brieftasche und für wenige Euro, Dollar oder Rubel erschwinglich. Die Galerie wird in

einen "Allerwelts"-Kiosk mit Souvenirs aus aller Welt der Sparte Bauwerke, Landmarken und Co.

verwandelt: das ist die Metamorphose II am Münzplatz.  

 

Anthea Danter (Szenografie) und Dirk Meyhöfer (Konzept) bauen einen Sehnsuchtsort auf, d.h. einen Kiosk

der Landmarken, den es nirgendswo auf dieser Welt gibt: mit Miniaturlandschaften aus aller Welt, an einem

Ort. In der Zusammenstellung und Komposition dieser Ausstellung wird deutlich, wie sie zu kollektiven

Erinnerungsbausteinen unserer Architekturkulturwelten geworden sind. Zur Metamorphose des Raumes

gehören ein Kiosk mit über 200 Miniaturen und mehrere Installationen.

 

Mit der Deutschlandreise wird gezeigt, was der amerikanische, chinesische und australische Tourist davon

mit nach Hause nehmen kann. Der Zug der Zeit transportiert die Baugeschichte durch die Zeit und die

Galerie. Mr. Gorbatschow Open these Gates! zeigt eine Berliner Mauer, die nur aus Toren besteht. Die

Weltstadt Hamburg hat nicht nur den Michel und die Elbphilharmonie, sondern gleich ein Dutzend

Landmarken aus aller Welt zu bieten! In der   Schachbrettstadt   setzen sich Skyscraper einander matt. Wie

sieht ein Straßendorf aus, das nur aus Kathedralen besteht, wie ein Dorfrundling aus ausschließlich

Kuppelbauten?

 

Der besondere Beitrag zum Gebrauchsdesign: Souvenir follows function. Triviale Sehnsuchtsverarbeitung

die Bauwerke der Welt als Thermoflasche, Christbaumschmuck Eierbecher und Helfer im Haushalt. Der

Allerwelt-Kiosk zeigt außerdem Funktürme, Kölner und andere Dome, Wolkenkratzer   Eifeltürme, Schlösser,

Rathäuser, Baukästen und vieles mehr.

 

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag den 21. Mai um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

 

 

Souvenirs der Sehnsucht - Die Miniaturen-Sammlung Christian Weisker
METAMORPHOSEN AM MÜNZPLATZ II
22.05.15  -  31.05.15

Der Begriff der Metamorphose beschreibt Formen des Wandels, der Veränderung und der Anpassung an Bedingungen. Im Rahmen des Architektursommers 2015 fasst er drei unterschiedliche Ausstellungen, welche alle eines gemeinsam haben: sie führen uns die verschiedenen Erscheinungsweisen von Gebäuden vor, zeigen die Möglichkeiten auf, welche in ein und demselben Ort liegen.

 

Den Auftakt der Reihe bildet die METAMORPHOSE I - Olympia reused. Thomas Knerer und Eva Maria Lang zeigen die Transformationen des Studentischen Wohnhochhauses im Olympischen Dorf in München von 1972. "Architektonische Portraits" von Orla Connolly und Jens Weber   geben einen intimen Einblick in manche der 800 identischen Appartements - jedes eine individuelle Metamorphose.

 

Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag den 30.4.2015 um 19 Uhr, es spricht Dirk Meyhöfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Architekten Knerer Lang, Dresden und München mit Fotografen Orla Connolly und Jens Weber
METAMORPHOSEN AM MÜNZPLATZ I - OLYMPIA REUSED
30.04.15  -  17.05.15

Der Künstler Klaus Kröger, 1920 in Berlin geboren, hat unverwechselbare Werke gemalt: Schwarze Flächen,  reduzierte Farben, rot, gelb und weiß, Wörter, auch Ziffern, Graffiti ähnlich. Selten wurde eine eigene nihilistische  Weltansicht in der künstlerischen Gestaltung und Komposition so unverkennbar ausgedrückt wie von Klaus  Kröger. 2010 ist er in Hamburg gestorben. In Zusammenarbeit mit dem Forum für Künstlernachlässe e.V.erinnert die Galerie Renate Kammer an den Maler, der seiner Zeit weit voraus gewesen ist.

 

Schon 1964 auf der documenta III haben die Werke Klaus Krögers große Aufmerksamkeit bekommen. Unterstützung  erhielt er von den Direktoren der Hamburger Kunsthalle: Alfred Hentzen, Werner Hofmann und Uwe M. Schneede. In  deren Amtsperioden gelangten zehn Werke in den Besitz der Hamburger Kunsthalle.

 

Seine Einstellung zur Welt hat Klaus Kröger in seinem künstlerischen Werk sowohl thematisch als auch formal

konsequent umgesetzt. In ihnen zeigen sich seine Zweifel an der Welt, an der Kunst, am Menschen und am Ich. Oft sind  sie als "Wutbilder" bezeichnet worden.

 

Seine Arbeitsweise ist ebenso durchdacht wie spontan gewesen. Im Atelier hatte er sich sein Arbeitsmaterial

zurechtgelegt, sich auf einen Stuhl gesetzt, hochkonzentriert, mitunter viele Stunden lang,  ehe er plötzlich aufstand und  in großer Geschwindigkeit Leinwand oder Papier mit Pinsel und Werkzeug bearbeitete, sie zerstörte, zerriss oder zusammennähte. Auch ausrangierte Theaterböden, die an sich schon geschunden waren, hat er als Grundlage für seine Bilder genutzt.

 

Seine Datumsangaben sind frei erdacht, geben den Entstehungstag eines Bildes wieder oder ein Geburtsjahr (z.b. von Brahms). Seine Köpfe löscht er durch Übermalen oder Durchstreichen aus, Wörter und Sätze wirken wie eine Headline oder Schlagzeile, der Betrachter liest z.B. ein durch große Buchstaben hervorgehobenes "Ich", ein "So nicht" oder ein "Kröger malt für Deutschland". Das Auslöschen, die mehr oder minder gute Lesbarkeit gehören zum Gestaltungs- und Tilgungsprozess Krögers. In seinen Bildern dominiert schwarz, die Schrift ersetzt die Linie und bildet einen Kontrast zur Fläche. Reduzierte Farben, das Fließen und Setzen farbiger Partien ins Schwarz und wiederkehrende Motive sind Teil seiner Formensprache.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 29. März 2015, von 11 Uhr bis 15 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen. Um 11.30 spricht Thomas Sello.

 

Es erscheint ein Katalog.

 

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Forum für Künstlernachlässe e.V. im Künstlerhaus Sootbörn.

 

 

KLAUS KRÖGER
RADIKAL WIDERSTÄNDIG
29.03.12  -  25.04.15

Die Arbeiten der drei koreanischen Künstlerinnen Boyong Kim, Soo Kyoung Lee und So-Ah Yim haben eines gemeinsam - in allen geht es um die Farbe in ihrer Autonomie. Die Künstlerinnen entdecken, erforschen und ordnen die verschiedenen Harmonien, untersuchen die Wechselwirkungen und schaffen Farbräume, die dem Betrachter unerforschte Universen eröffnen.

 

In ihrer Kombination führen die Werke der Künstlerinnen vor Augen, wie vielfältig die reine Farbe sein kann und dass die abstrakte Malerei auch heute, gut ein Jahrhundert nach Kasimir Malewitschs Schwarzem Quadrat auf weißem Grund, in ihrer Vielfalt weiterhin immer wieder aufs neue überraschen kann.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag den 1. März von 11 Uhr bis 15 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

 

 

 

BOYONG KIM - SOO KYOUNG LEE - SO-AH YIM
3 POSITIONS IN PAINTING
01.03.15  -  21.03.15

Die Zeichnung entwickelte sich in den 60er und 70er Jahren weiter, wesentlicher Impulsgeber war die Konzeptkunst.  Idee und Struktur des Mediums änderten sich und infolgedessen auch die Verfahrensweisen. Begriffe wie "Partitur" und "Konstruktion" wurden eingeführt, Farbe unter anderem durch Ruß, Kaffee oder Blut ersetzt und Verbindungen zwischen Linie, Zeichen und Sprache hergestellt.  Mit der Verbreitung des Alltagsgegenstands in der Kunst nahm der gesellschaftliche Anspruch auf öffentliche Teilhabe an der Kunst zu.  

 

Renate Kammer  hat sich in ihrer 46jährigen Galerietätigkeit immer wieder für  Grenzüberschreitungen und  künstlerische Experimente eingesetzt. Werke von Künstlern wie  Joseph Beuys  und  Dieter Roth  hat sie in ihren Ausstellungen gezeigt, ehe die Öffentlichkeit diese Künstler wahrnahm.  Mit der Ausstellung  "Skizzen, Entwürfe, Partituren: Zeichnungen"  wird an diese experimentelle Phase erinnert, aus der auch  Werner Büttner,  Martin Kippenberger  und  Albert Oehlen  hervorgegangen sind.

 

NEUERSCHEINUNG

Zur Ausstellung  am 14. Dezember 2014  erscheint  der  Katalog "Skizzen, Entwürfe, Partituren:  Zeichnungen".

Autoren: Prof. Dr. Uwe M. Schneede,  Dr. Petra Kipphoff, Prof. Dietrich Helms

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag den 14.12.14 von 11 Uhr bis 17 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Um 11.30 Uhr wir Dr. Uwe M. Schneede einführende Worte sprechen.

 

 

 

 

JOSEPH BEUYS, BERNHARD JOHANNES BLUME, CLAUS BÖHMLER, KP BREHMER, WERNER BÜTTNER, ANTONIO CALDERARA, AL COPLEY, HANNE DARBOVEN, GOTTHARD GRAUBNER, JONAS HAFNER, DIETRICH HELMS, REBECCA HORN, STEPHAN VON HUENE, MARTIN KIPPENBERGER, ALBERT OEHLEN, YOKO ONO
SKIZZEN, PARTITUREN, ENTWÜRFE - ZEICHNUNGEN
14.12.14  -  31.01.15

Die Ausstellung wird bis zum 15. November 2014 verlängert.

Ein Karussel steht in der Bewegung still. Ein Säulensaal erhält keinen Boden. Ein Springbrunnen bleibt unsichtbar. Der Künstler und Designer  Joachim Manz  bricht beim Bau seiner Architekturminiaturen mit den Traditionen. Seine Vorbilder hat er in  der antiken und modernen Baukunst gefunden, seit 1987 entwirft er Architekturskulpturen. Die Formensprache seiner Bauwerke ist vielfältig, utopisch sind mitunter die Funktionen, die er ihnen verleiht: Mit "Neubauten" hat Joachim Manz sich u.a. dem Thema "Schweben" angenommen.

Seine Architekturminiaturen bestehen zum größten Teil aus Feinbeton. Er baut "stille" Architekturen, von denen er sagt, dass man "in sie eintauchen und sich von ihnen auch wieder lösen kann. Aufgrund der Größe hat der Beobachter die Möglichkeit, eine Distanz einzunehmen, die wichtig ist. Denn durch die Miniatur bleibt trotz mancher Düsterkeit und Schwere der Spielcharakter erhalten".

 

Unter dem Ausstellungstitel "Neubauten"  werden  aktuelle Werke  von  Joachim Manz  aus den Jahren  2012 bis 2014    in der  Galerie Renate Kammer  vorgestellt. Die  Ausstellungseröffnung  beginnt am  2. Oktober 2014  um  19 Uhr.

Joachim Manz
NEUBAUTEN. Miniaturarchitekturen aus Feinbeton, 2012 2014
02.10.14  -  15.11.14

 

 

Seine Vollkommenheit und Kraft entfaltete das konstruktiv-konkrete Werk  Gudrun Pipers  schon in den 70er Jahren durch das ausgewogene Verhältnis zwischen Form und Farbe. Heute, im hohen Alter angelangt, befreit die Künstlerin Form und Farbe von der mathematischen Konstruktion und findet dadurch zu einem für sie neuen Begriff der Schönheit.  

 

Von japanischer Philosophie und Ästhetik beeinflusst, strebt sie bei ihrer Arbeit prinzipiell nach höchster Harmonie zwischen Formen und Farben. Eine ihrer wichtigsten Überzeugungen lautet: "Proportion ist Schöpfung."  

 

In der Ausstellung "Improvisationen. Neue Farbmalereien auf Papier" werden ihre  aktuellen Arbeiten  aus den Jahren  2013  und  2014  gezeigt, Farbkompositionen auf Millimeter- und Büttenpapier.  Bei der Eröffnung  am 14. August um 19 Uhr wird die Künstlerin mit ihrer  Tochter Maria Mahlmann  in der  Galerie Renate Kammer anwesend sein.

 

 

 

 

Gudrun Piper
IMPROVISATIONEN - Neue Farbmalereien auf Papier
14.08.14  -  28.09.14

5-blättrig - Fünf Positionen auf Papier ist der Titel der Sommerausstellung in der Galerie Renate Kammer. Leichtigkeit, Natur, Poesie und Farbe verbinden alle Arbeiten der fünf Künstlerinnen.  

 

Beate Wassermann und Bettina Sefkow haben die 1993 im Alter von 44 Jahren verstorbene Hilka Nordhausen dabei gedanklich in Ihre Mitte genommen. Alle drei studierten an der HfbK in Hamburg, wo sie nicht nur ihre künstlerische Entwicklung nahmen, sondern auch freundschaftlich verbunden waren. Hilka Nordhausen betrieb die legendäre Buch Handlung Welt im Hamburger Karolinenviertel, wo viele international bekannt gewordene Künstler ihr Debüt gaben.

 

Nobuko Watabiki kam 2008 als Stipendiatin aus Japan nach Hamburg und hatte bereits eine Einzelausstellung in der Galerie. Kaoli Mashio, ebenfalls aus Japan, hat bei Peter Doig in Düsseldorf studiert. Beide Künstlerinnen arbeiten in unterschiedlicher Technik auf Papier - Nobuko Watabiki zeigt mit Ölpastell-Kreiden abstrakte Strukturen auf, während Kaoli Mashios Aquarelle Leichtigkeit und Fantasie einfangen.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 19. Juni um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

 

 

Kaoli Mashio, Hilka Nordhausen, Bettina Sefkow, Beate Wassermann, Nobuko Watabiki
5-blättrig. Fünf Positionen auf Papier
19.06.14  -  09.08.14

Weltweit werden Social-Media-Plattformen genutzt, um sich auszuprobieren und in Szene zu setzen. Dort agieren auch junge Bloggerinnen, die auf der Suche nach einer eigenen Identität ein (Frauen-)Bild von sich kreieren. Ralf-Rainer Odenwald, geboren 1950 in Pforzheim, veranschaulicht anhand seiner Frauenmotive aus dem Internet den Rollenwandel, die erste Lebenskrise einer jungen Frau, die zwischen Rebellion und Anpassung ihre Position sucht. Er sieht in seinen Bildern eine Analogie zu den Frauenmotiven Jan Vermeer van Delfts, der schon im 17. Jahrhundert das Motiv der jungen Frau abseits religiöser Rollenzuweisung und gesellschaftlicher Verhaltensnormen dargestellt hat. Odenwald betont die Hingabe und/oder Auslieferung des Mädchens an den Moment, dabei jedoch die neue Selbstinszenierung junger Frauen, die mit weiblichen Rollenbildern, Maximen und Werten brechen. Eine Auswahl seiner aktuellen Bilder aus der Reihe "Gören" wird bis zum 4. Mai 2014 gezeigt.

 

 

 

 

Ralf-Rainer Odenwald
Gören
13.04.14  -  14.06.14

Abstraktion ist nicht gleich Abstraktion, denn das Loslösen von Form und Gegenstand ist von dem Künstler und seiner Ausdrucksfähigkeit abhängig. Wie aber durch grundlegende Mittel der Bildkomposition in diesem Fall durch Gestik und Rhythmik verschiedene abstrakte Werke in einem Zusammenhang stehen können, das zeigt die neue Ausstellung der  Galerie Renate Kammer  zum Jahresanfang. Leinwandarbeiten von fünf Künstlern  werden  vom 2. Februar  bis zum  22. März  zu sehen sein.

Klaus Krögers  (1920-2010) Kopf-, Datums- und Schriftbilder zeichnen sich durch eine minimale und gedeckte Farbskala aus, die von dem Künstler auf Schwarz, Weiß, Grau und Rot beschränkt wurde. Expressiv thematisiert er in seinen Arbeiten die Zeit als Dimension des Bildes und die Disparität von Zeichen und Gezeigtem.

Claus Brunsmann  (*1966) treibt die gleiche Expressivität in eine ganz andere Richtung. Seine Werke werden dominiert von einer vitalen und intensiven Farbigkeit. Für das Auftragen der Farbpigmente auf die Leinwand nutzt Brunsmann den Pinsel, den Effekt des "Verwischens" erzielt er durch Malpappe die Farbe wird letztlich zum alleinigen Ausdrucksträger.

Beate Wassermann  (*1947) überträgt ihre Alltagsbeobachtungen in eigene freie Formen, abstrakt und vereinfacht. Aus sinnlichen Eindrücken und persönlichen Reflexionen, z.B. auf ihren Reisen, entstehen u.a. Kartografien aus prägnanten indischen Farben.

In  Burkhard Vernunfts  (*1940) Arbeiten treffen reduzierte Formen auf freie, konturlose Flächen von intensiver Farbigkeit, wodurch eine starke, dynamische Spannung entsteht. Gleichzeitig evoziert er durch den Wechsel von opaken und transparenten Farben eine Bildtiefe.

In den Arbeiten von  Ole Henrik Hagen  (*1955) wird das Motiv in der Kombination von Fotografie und Malerei ins Abstrakte verwandelt. Durch lichtempfindliche Emulsion, Acryl und Öl und Techniken des Verschwindens, der Bewegung und Belichtung wird das Bild zu verschwommener Erinnerung transfomiert.

Die  Ausstellungseröffnung  beginnt  am  2. Februar 2014  um  11 Uhr  und  endet  um  15 Uhr.  

 

Abbildungen:  Claus Brunsmann:  Ohne Titel, 2014/  Beate Wassermann: Kollam 2010.

Claus Brunsmann, Ole Henrik Hagen, Klaus Kröger, Burkhard Vernunft, Beate Wassermann
ABSTRAKTION - GESTIK - RHYTHMUS. FÜNF KÜNSTLER, FÜNF POSITIONEN
02.02.14  -  22.03.14

Joachim Albrecht wurde stark beeinflusst von der im Nationalsozialismus verfemten modernen Kunst, insbesondere von Herbin und und Vasarely. Für seine konkreten Werke erhielt er 1964 den Edwin-Scharff-Preis. Aus den Polaritäten von Farbe und konkreten und natürlichen Formen, aus Abstraktion und Einfühlung, konnte er wie kein anderer ein harmonisches Ganzes erzeugen. Über die Kunst schrieb er: "Die Leidenschaft gehört an diesen Ort ebenso wie die geistige Strenge, die Phantasie und die Dunkelheit des Gefühls wie die Klarheit des Intellekts."

Anlässlich seines 100. Geburtstags zeigt die Galerie Renate Kammer Werke aus der Zeit zwischen 1949 bis 1992. Ausstellungseröffnung ist am 3. November 2013 um 11.30 Uhr, Ausstellungsdauer ist vom 3. November bis zum 7. Dezember 2013. Zur Eröffnung erscheint ein Katalog.

Joachim Albrecht
Die Form ist der letzte Inhalt Arbeiten von 1949 bis 1992
03.11.13  -  11.01.14

 

Das Naheliegende, "Einfache", birgt immer ein Geheimnis, das auf eine zweite,  entferntere Ebene verweist. So äußert sich Belinda Grace Gardner über das Werk von Sabine Mohr in der im Juni 2013 neu erschienenen Monografie Alchemistische Erkundungen.

Mit der Darstellung des Naheliegenden, Einfachen   und einem mehr oder minder verborgenen Hinweis auf die verschiedenen Bedeutungsebenen in den Arbeiten wird dem Betrachter mindestens eine wichtige Botschaft vermittelt: Die Ordnung der Dinge ist nicht festgelegt. Umordnen oder Umsetzen heißen denn auch Werke der Hamburger Künstlerin, in denen das Reelle, Unmittelbare mit dem Subtilen, Naturphilosophischen in Beziehung gesetzt wird. In der aktuellen Ausstellung Alchemistische Erkundungen wird eine Auswahl des vielseitigen Werks von Sabine Mohr gezeigt:  Zeichnungen, Bilder, Fotografien, Objekte und Installationen.

Ausstellungseröffnung: 19. September 2013, 19.30 Uhr.

 

Katalog:

Alchemistische Erkundungen. Sabine Mohr Werke 1984 - 2012

Kerber Verlag

Herausgeberin: Galerie Renate Kammer/Sabine Mohr

Autoren: Belinda Grace Gardner, Gunnar F. Gerlach, Wolf Jahn, Ludwig Seyfarth, Sabine Mohr

Format: 25 cm x 21,5 cm, 133 Seiten

30, Euro

 

Sabine Mohr
Alchemistische Erkundungen
20.09.13  -  19.10.13

Eine Zusammenarbeit von KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS und der japanischen Künstlerin NOBUKO WATABIKI

Was ist nötig, um einen Raum zu definieren? Wie wird der Raum einem (wieder) bewusst gemacht? Und welche Bedeutung hat das Erscheinen oder Auftauchen von Linie, Fläche, Bild und Objekt für die Raumwahrnehmung?Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Hamburger KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS und NOBUKO WATABIKI in der gemeinsamen Ausstellung APPEARANCE der GALERIE RENATE KAMMER.

Appearance ist eine temporäre Installation, die in der gewölbeartigen Galerie Renate Kammer zwei neue, übereinanderliegende Räume entstehen lässt. Eine ephemere, scheinbar wogende Fläche fügt in den gewohnten Raum eine neue Ebene ein, er bekommt ein flirrendes, wolkenähnliches Dach aus Fäden.So wird durch Appearance der Ausstellungsraum in einen begehbaren und einen sichtbaren Raum geteilt. Der begehbare Raum erhält neue Proportionen, er scheint nach oben begrenzt und doch mit dem darüber liegenden Raum zu verschmelzen. Punktuell wird dem Besucher ein Auftauchen in den sichtbaren Raum durch Treppen ermöglicht. Auf Augenhöhe mit der ephemeren Fläche scheint sich der Horizont zu verschieben. Die Gewölbe des Ausstellungsraums erhalten ein neues Gegenelement, der sichtbare Raum wölbt sich nach oben und nach unten.

Die Installation verändert je nach Blickpunkt ihre Bedeutung zwischen Raumbegrenzung, Überlagerung und Raumkontinuum. Auf diese sich verändernden Phänomene des Raums wollen KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS die Aufmerksamkeit der Besucher lenken. Die intensive Beschäftigung mit den Grenzen des Raums, seinem Erscheinen und Auftauchen zeigt sich auch in den vielseitigen Modellen ihrer aktuellen Projekte, die zusammen mit Werken NOBUKO WATABIKIS unterhalb und oberhalb der Installation ausgestellt werden.

NOBUKO WATABIKI gibt Appearance eine farbige Erscheinung. Doch auch eine Auswahl ihrer Bilder wird über und unter der Installation zu sehen sein. Das Werk der Künstlerin, die normalerweise bewusst die Tiefe des Raumes in ihren Bildern vermeidet, lässt Appearance zwischen Zwei- und Dreidimensionalität changieren: Was ist nötig, um Raum zu definieren? Der Besucher erhält die Einladung, in den Bildern Watabikis tieferliegende Bedeutungsschichten zu entdecken: "Beyond the reach of my hand" (Originaltitel: "Beyond the reach of my hand, 1", Malerei, 2007) ein Auftauchen.

Ausstellungseröffnung: 8. August 2013, 19.30 Uhr in der Galerie Renate Kammer.

KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS und NOBUKO WATABIKI
APPEARANCE
08.08.13  -  31.08.13

Bin: Sein. Name. Data: Datum. Dativ. Dato. Datasystem. Datei ...  Identität bezieht sich auf die vollkommene Übereinstimmung mit dem Selbst und der Welt. Auf die Balance zwischen den Gegensätzen. In der Wahrnehmung von Widersprüchen werden Gefühle freigesetzt, die sich in Angst oder Mut, Rückzug oder Angriff äußern können. Von Thomas Rieck ins Bildnerische übersetzt, nehmen sie Gestalt an; die Grenzen zwischen Bedrohung und Komik sind fießend. Das Realistische, der Traum, das Surreale, Bedrohliche oder Dunkle wird wertneutral vom Künstler dargestellt. Zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Gegensätzen äußerer und innerer (emotionaler) Erscheinungen, mit Identitätsstiftung und (Bild-)Sprache, gehört das assoziative Vorgehen.

 

Thomas Rieck
Bin Data
23.06.13  -  29.06.13

INMITTENDietrich Helms und Künstlerfreunde

Die Galerie Renate Kammer feiert den 80. Geburtstag des Hamburger Künstlers Dietrich Helms. Seit 1959/60 steht Dietrich Helms in Kontakt zu vielen Künstlern, er hat mit Ihnen zusammen ausgestellt und in Künstlervereinigungen oder an der Hochschule für bildende Künste zusammen gearbeitet.

Inmitten einer Werkauswahl von Beuys, Richter, Polke, Sudeck, von Windheim, Uecker, Roth, Graubner, Rieck und vielen anderen wird ein Teil seiner Arbeiten gezeigt.

 

KATALOG: Dietrich Helms: Inmitten

Format: 21 x 27 cm, 94 Seiten. Galerie Renate Kammer, Hamburg 2013. ISBN: 978-3-00-041514-2

 

DIETRICH HELMS und Künstlerfreunde
INMITTEN
17.03.13  -  05.05.13

Bis zum 16. Februar 2013 werden in der Galerie Renate Kammer Zeichnungen, Bilder, Fotografien und Wandobjekte des Künstlers Ole Henrik Hagen gezeigt.Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:OLE HENRIK HAGENEvolutionGalerie Renate Kammer, 64 SeitenFormat: 21 x 27 cm18, Euro

OLE HENRIK HAGEN
Evolution
17.01.13  -  16.02.13

Günter Westphal "Blätter, so zart"

Münzviertel 2003 - 2012Fotoarbeiten

 

Zur Eröffnung der Ausstellung a, Donnerstag, dem 6. Dezember 2012 um 19 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Es spricht Gunnar F. Gerlach.

 

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Gunnar F. Gerlach und Rahel Puffert.

Katalog ISBN 978-3-00-040548-8

GÜNTER WESTPHAL
Blätter, so zart Münzviertel 2003-2012, Fotoarbeiten
16.12.12  -  12.01.13

 

 

 

 

zur eröffnung der ausstellung am sonntag, dem 4. november 2012 von 11.30 bis 17 uhr sind sie und ihre freunde herzlich eingeladen.begrüßung um 11.45 uhr: renate kamer und prof. dr. klaus peter denckeranlässlich der ausstellung erscheint ein katalog.

LUDWIG WILDING
kunst = traum = illusion = täuschung
04.11.12  -  02.12.12

Eröffnung:  Donnerstag,  27. September 2012,  von  19 bis 21 Uhr  

 

Eine Ausstellung der  Galerie Renate Kammer, kuratiert von Esther Schulte  und  Alexander Sairally

In seinen zwischen Figuration und Abstraktion changierenden Werken spannt der Maler Claus Brunsmann einen weiten formalen und inhaltlichen Bogen, der film-, literatur- und kunstgeschichtliche Referenzen einbezieht. Der Weg des 1966 in Ahaus geborenen Claus Brunsmann, der sein Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf 1998 als Meisterschüler bei Jannis Kounellis abschloss, ist geprägt von einer fundierten und vielschichtigen Durchdringung des Mediums und seiner Tradition. Materialität und Gestus ergänzen sich in Claus Brunsmanns abstrakten Bildern zu einer besonderen Sinnlichkeit, die die Geschichtlichkeit der Malerei wie eine Landschaft erfahrbar werden lässt. Inspiration für seine Bildfindungen gewinnt der Maler beispielsweise aus den Werken der Frührenaissance. Gleichzeitig öffnet er die klassische Bildauffassung für verfremdete Andeutungen aus Filmstills und Fashionfotografie, die sich im Hintergrund als Wahrnehmungsmuster abzeichnen. Seit 1997 wurde Brunsmanns Werk in mehreren Einzelausstellungen in der renommierten Mailänder Galerie  Salvatore + Caroline Ala  ausgestellt. Die kommende Ausstellung "Distorted Memories of Nature" konzentriert sich auf seine aktuellen abstrakten Werke; exemplarisch werden auch Arbeiten aus den Werkserien  Katarakt und Idole,  Untote  und  Wiedergänger  gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint eine Monografie im Kerber Verlag.

Claus Brunsmann
Distorted Memories of Nature
28.09.12  -  27.10.12

 

Gudrun Piper

Farbe gegen Farbe

Proportion ist Schöpfung

 

Eröffnung: Freitag, 24. August 2012, 19.30 UhrEröffnungsrede: Prof. Dr. Helen Koriath

Zur Ausstellung erschein ein Katalog.

 

Rhythmisch, kosmisch, visionär und exakt

Diese Worte umschreiben ein ästhetisches Prinzip des Hamburger Künstlerpaares Gudrun Piper und Max H. Mahlmann. Ihr gemeinsames Werk entstanden in einem Zeitraum von vierzig Jahren und mehrfach  ausgezeichnet wird ein Meilenstein in der Geschichte der konstruktiv-konkreten Kunst in Deutschland. Ihre Bilder sind unter anderem in den Staatlichen Museen zu Berlin im Kupferstichkabinett, im Museum Schloß Gottorf, im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt, in der Hamburger Kunsthalle und in der Kieler Kunsthalle vertreten. Anlässlich des 95. Geburtstags Gudrun Pipers eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung "Gudrun Piper Farbe gegen Farbe Proportion ist Schöpfung".

 

GUDRUN PIPER
FARBE GEGEN FARBE PROPORTION IST SCHÖPFUNG
24.08.12  -  22.09.12

Fotografien, Modelle und Pläne

 

Eröffnung: Donnerstag, 26. Juli 2012, 19.30 Uhr  

 

"Lernlandschaften - Schulen in Hamburg"

In großformatigen Fotografien werden drei durch das Architekturbüro Marc-Olivier Mathez fertiggestellte Schulbauten und ihre Schüler und Schülerinnen vorgestellt. Mit der Ausstellung wird versucht, den vielfältigen Aspekten zeitgemäßen Schulbaus gerecht zu werden.

"Zu Beginn der Planung für die Schule am Stübenhofer Weg bin ich mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe aus interessierten Lehrern der Baugruppe der Schule, Vertretern des Bauherrn und sogar der Behörde nach Amsterdam gereist, um Schulen von Herman Hertzberger anzusehen. Die Idee war mir spontan gekommen, als ich feststellte, wie schwierig es ist, sich eine Schule vorzustellen, die anders ist als die Schulen, die man kennt.

Diese Reise war in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert. Angefangen damit, dass wir uns überhaupt und in dieser Konstellation auf den Weg machten, um uns eine Schularchitektur anzusehen, für die es in Deutschland kein Vorbild gab. Die Schulen hätten ohne diese Offenheit nie gebaut werden können. ...

Ohne die Verwendung teurer Materialien und mit wenigen Mitteln ist es gelungen, einen als wertvoll empfunden Ort zu schaffen: Indem wir die Räume geöffnet und Wände weggelassen haben. Und indem wir das billigste Mittel der Veredelung für uns nutzen: Das Tageslicht."

(Auszug aus dem Katalogtext von Marc-Olivier Mathez)

 

Marc-Olivier Mathez
Lernlandschaften - Schulen in Hamburg
26.07.12  -  18.08.12

SUSAN CHALES DE BEAULIEU mit 21 Studenten der Masterklasse Architektur und Innenarchitektur der FH Kaiserslautern

WAS MACHT DIE INNENARCHITEKTUR EIGENTLICH NACHTS?

Filmstills, Drehbücher und Kurzfilme

 

Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni 2012, um 19 Uhr

 

Einführung: Susan Chales de Beaulieu, Filmkünstlerin und Dozentin

Vortrag: "Hinters Licht geführt", Natias Neutert, Performancekünstler, Philosoph und Dichter  

 

Dreiteilige Filmvorführung:

07.07.2012, 19h   -   08.07.2012, 19h + 21.15h - 14.07.2012, 21.15h im Metropolis Kino, Kl. Theaterstr. 10, 20354 Hamburg, Reihe: "Liebhaber des Halbschattens"

Was sieht man, wenn man wenig sieht? So könnte am 21. Juni eine Frage an die Besucher der Ausstellung "Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?" lauten. Womit bereits die zweite Frage gestellt wäre. Inspiriert von Jun"ichiroÌ‚ Tanizaki, dem japanischen Autor des 1933 veröffentlichten Essays "Lob des Schattens", erforschten im Jahr 2011 21 Masterstudenten der FH Kaiserslautern konfrontiert mit denselben Fragen den dunklen Raum mit der Kamera. Entstanden sind zehn Drehbücher und Kurzfilme über das Verborgene und die Nacht, über "Metamorphosen", "(t)raumwelt" oder "stillLEBEN" außerdem Filmstills unterschiedlichen Formats, die das kreative Potential von Licht und Dunkelheit zeigen.

 

im Rahmen des Hamburger ArchitektursommersMit freundlicher Unterstützung der din.a.x. Digitale Bildbearbeitung

 

Susan Chales de Beaulieu
Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?
21.06.12  -  12.07.12

Numerische Strukturen

 

Max Hermann Mahlmann Numerische Strukturen

Malerei konstruktiv-konkret

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: "Max H. Mahlmann Numerische Strukturen"Werke von 1954 - 1997

 

"Rhythmisch, kosmisch, visionär und exakt." Diese Worte beschreiben ein ästhetisches Prinzip des Hamburger Künstlerpaares Max Hermann Mahlmann und Gudrun Piper. Ihr Werk entstanden in einem Zeitraum von vierzig Jahren und ausgezeichnet u.a. mit dem Edwin-Scharff-Preis und der Biermann-Ratjen-Medaille wurde ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen konstruktiv-konkreten Kunst. Zum 100. Geburtstag Max Hermann Mahlmanns eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung "Max Hermann Mahlmann Numerische Strukturen".

Max H. Mahlmann
Numerische Strukturen - Malerei: konstruktiv-konkret
22.04.12  -  16.06.12

Eröffnung: Sonntag, 4. März 2012 von 11 bis 17 Uhr

 

Um 11:30 Uhr spricht Prof. Dietrich Helms

 

 

Am 4. März 2012 eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung "Kai Sudeck: Die Erregung durch die Stille Zeichnungen, Mischtechniken". Bis zum 30. März 2012 werden farblich reduzierte, überwiegend schwarzweiße Werke aus Sudecks verschiedenen Schaffensphasen gezeigt. Mit Tusche, Kohle, Filzstift oder Gouache hat er informelle Bildwelten aus aneinander gereihten, sich wiederholenden Formen komponiert. Entstanden sind Kalligraphien mit spontan aufgetragenem, pastosem Pinselstrich, fein ausgeführte, fast malerische Darstellungen, aber auch rhythmisch gegliederte Zeichnungen.

 

Kai Sudeck, am 16. Mai 1928 in Lübeck geboren, studierte Kunst in Hamburg, Paris und Heidelberg. Von 1962 bis 1993 war er Professor an der Hochschule für bildende Kunst (HfbK) in Hamburg. Der Lehrer von Rebecca Horn, Hubert Kiecol, Bodo Baumgarten und anderen im Kunstbetrieb bekannt gewordenen Künstlern hat diese Aufgabe mit großer Intensität erfüllt. Sein Werk wurde 1994 mit einer großen Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle gewürdigt. 1978 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Kai Sudeck starb am 20. Oktober 1995 in Ratzeburg.

 

Kai Sudeck
Die Erregung durch die Stille Zeichnungen, Mischtechniken
04.03.12  -  17.04.12

Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Renate Kammer

 

Zur Eröffnung am Sonntag, dem 22. Januar 2012 um 11 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Es spricht um 11.30 Uhr Dr. Uwe Haupenthal, Richard-Haizmann-Museum, Niebüll

 

Die Galerie Renate Kammer zeigt großformatige Aquarelle von Dietrich Helms, die in rascher Folge im Sommer vergangenen Jahres entstanden sind. Unter dem Titel "Gegenden" vereint der Zyklus Bilder, die Vorstellungen von landschaftlichen Gegebenheiten vergegenwärtigen. Sie sind jedoch nicht als Studien nach der Natur angelegt, sondern als Resultat freien malerischen Umgangs mit dem Farbmaterial. Sie präsentieren eine romantische Auffassung von Natur im ständigen Werden, vom Übergang des einen ins andere. Sie führen uns vor Augen, was in uns lebendig ist.

 

Die Aquarelle nehmen Impulse auf, die Helms schon in früheren Werkabschnitten genutzt und verdeutlicht hat. Darauf geht Dr. Uwe Haupenthal, der Direktor des Richard-Haizmann-Museums Niebüll, in der Einleitung zum Buch "Gegenden" ein, das zur Ausstellung vorgelegt wird (Verlag der Kunst Dresden, Husum 2011)

Dietrich Helms
Gegenden
22.01.12  -  25.02.12

Die Galerie Renate Kammer freut sich sehr, unter dem Titel mal abstrakt eine Einzelausstellung von Werner Berges (geboren1941 in Cloppenburg) zu zeigen, die einen konzentrierten Blick auf circa 25 Werke aus der Phase zwischen 1984 2001 gewährt. Der Ausstellungstitel mal abstrakt kann als ernsthafte Aufforderung, aber auch als ironische Botschaft verstanden werden: Die darin implizierte Wende von der Figur hin zur Abstraktion führt einen auf die falsche Fährte, fand sie doch in dieser Trennschärfe nie statt. Denn die Dichotomie von Abstraktion und Figur in Berges" Werk ist fiktiv. Seiner Malerei ist bei aller Figürlichkeit ein stetiger Abstraktionsprozess inhärent und vice versa. Die Überwindung der differentiellen Qualität zwischen Figuration und Abstraktion kann in den Werken der Ausstellung nachvollzogen werden. [...] Berges gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Vertretern der Pop Art in Deutschland. Ihn aber nur auf die Werke seiner Pop Art Phase (1967 1975/76) zu reduzieren, bedeutet der Vielsichtigkeit seines Œuvres nicht gerecht zu werden. Betrachtet man Werner Berges Œuvre, wird schnell klar: alle Ebenen vermischen sich und bedingen einander. (Alexander Sairally, Kunsthistoriker)

 

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Werner Berges
mal abstrakt - eine Auswahl zum 70. Geburtstag
13.12.11  -  19.01.12

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 10. November 2011 um 19 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Es spricht Dr. Petra Kipphoff

 

Dan Mihaltianu
Official History
10.11.11  -  07.12.11

Zur Eröffnung der Ausstellung am FREITAG, dem 7. OKTOBER 2011 um 19 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Monica Bohlmann
Objekte - Bilder, gestickt und genäht
07.10.11  -  05.11.11

Naomi Schenck

 

ARCHIV VERWORFENER MÖGLICHKEITN

 

Kuratiert von Esther Schulte & Alexander Sairally

 

2. September bis 5. Oktober 2011

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 4. September 2011 von 12-16 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Lesung aus dem Buch "Archiv verworfener Möglichkeiten Bilder und Texte" am Samstag, dem 17. September 2011 um 19.30 Uhr

 

mit den Autoren Dagrun Hintze, Ina Weisse und Hanns Zischler.

 

Aufgrund der begrenzten Sitzmöglichkeiten bitten wir um eine Zusage bis zum 2. September 2011 per Fax an 040 23 19 07 oder per Email an rk@galerierenatekammer.de.

Naomi Schenck
ARCHIV VERWORFENER MÖGLICHKEITEN
02.09.11  -  05.10.11

Work in progress vom 12. bis 28. August 2011

 

Eröffnung: Donnerstag 11. August 2011 ab 19 Uhr

 

Finissage: Sonntag 28. August 2011 
18 Uhr: Belinda Grace Gardner im Gespräch mit Sabine Mohr und Juro Grau

 

Sabine Mohrs Arbeiten gehen von der Vorstellung aus, dass jede Erscheinung und räumliche Situation ein unsichtbares Bild- und Aussagepotential in sich birgt, das künstlerischen Aus- und Freilegungen offen steht. In der Galerie Renate Kammer wird Sabine Mohr vor Ort eine frei schwebende Rauminstallation entwickeln, die das Auf/ Erscheinen und wieder Verschwinden der Formen im Raum zum Thema hat.

Juro Grau verhandelt in ihren Zeichnungen anhand von Piktogrammen, Chiffren und Logos die Bildsprache von Symbolik und Heraldik. Die Zeichnungen werden von ursprünglich auf Papier in andere Materialien übertragen: hinter Glas gemalt, als Wandarbeiten oder auch in textile Materialien als Stickerei .

Beide Künstlerinnen haben an mehreren Projekten zusammen gearbeitet, zuletzt 2003 in dem vom Kunstfonds Bonn e.V. geförderten "A Designated Heart-Head Project", einer Ausstellungsreihe, die gemeinsam mit der französischen Künstlerin Sylvie Réno in Hamburg, Berlin und Marseille stattfand.

Als Work in progress wird sich die aktuelle Installation in der Galerie Renate Kammer von der Eröffnung bis zur Finissage schrittweise verändern.

 

Sabine Mohr - Installation & Juro Grau - Zeichnung
(DIS)APPEAR - vom (Er)scheinen und (Ver)schwinden
11.08.11  -  28.08.11

Zu einem Umtrunk am Donnerstag, den 4. August 2011 ab 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

D. Birgfeld, M. Bohlmann, C. Böhmler, D. Helms, M. Holtfrerich, K. Kumrow, G. Piper, S. Rehlich, E. N. Ro, D. Roth, U. Rückriem, X. Su, K. Sudeck, B. Wassermann, S.- A. Yim
Wasserfarben, Collagen, Bleistift Sommerschau 2011
26.07.11  -  06.08.11

Mittwoch, 8. Juni 2011

18.30 Uhr: Vortrag Prof. Piet Eckert, Zürich

Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

 

20.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung in der Galerie Renate Kammer, Münzplatz 11, 20097 Hamburg

Einführung: Dirk Meyhöfer, Hamburg

 

 

 

Die Galerie Renate Kammer zeigt unter dem Titel: E2A. Bauten und Projekte anhand von Modellen, Plänen und Fotografien eine aktuelle Werkübersicht des Zürcher Büros E2A Eckert Eckert Architekten.

 

E2A wurde 2001 von Piet und Wim Eckert gegründet und hat seither Bauten unterschiedlicher Funktion und Größenordnung geplant und realisiert. Zu den bekanntesten Bauten gehören die Heinrich Böll Stiftung in Berlin, die Wohnanlage Broëlberg bei Zürich, das Triangel Haus in Winterthur, das kürzlich fertiggestellte Auditorium mit Bibliothek in Stäfa sowie das Schulzentrum in Opfikon. Viel beachtet sind unter anderem auch die Wettbewerbsbeiträge für die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (2011), das Kunsthaus Zürich, die Hafen City Universität Hamburg sowie das im befindliche Escher Terrrassen Wohnhochhaus.

Die Architekten verstehen ihre Arbeit als eine konzeptionelle und operative Interpretation zeitgenössischer Lebensbedingungen. Der Entwurf umfasst dabei sowohl architektonische als auch strategische Überlegungen, aus welchen neue Konzeptionen für Räume entstehen.

 

 

Motiv: Auditorium und Bibliothek, CH Stäfa 2010; Foto: Hagen Stier, Hamburg

E2A Eckert Eckert Architekten
E2A. Bauten und Projekte
08.06.11  -  09.07.11

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 27. März 2011 von 11 bis 15 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

 

Begrüßung um 11.30 Uhr:

 

Renate Kammer und Thomas Sello

 

 

 

 

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Klaus Kumrow
Aquarelle und Glasskulpturen
27.03.11  -  28.05.11

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Ralf-Rainer Odenwald
abheben
20.01.11  -  19.03.11

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 9. Dezember 2010 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Burkhard Vernunft
Venezianische Wasser Ligurische Himmel
09.12.10  -  15.01.11

Zur Eröffnung am Sonntag, den 7. November 2010 von 11 bis 17 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Finissage: Sonntag, den 5. Dezember 2010 von 12 bis 17 Uhr

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Edgar Augustin, Detlef Birgfeld, Gisela Bührmann, Friedrich Einhoff, Hartmut Gudenau, Almut Heise, Horst Janssen, Klaus Kröger, Klaus Kumrow, Thomas Rieck, Rolf Rose, Friedemann von Stockhausen, Kai Sudeck, Karin Witte
Aus der Sammlung Michael Hauptmann
07.11.10  -  05.12.10

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 9. September 2010 um 18 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Am Freitag, den 10. September 2010 ab 19 Uhr findet eine weitere Vernissage im Rahmen der Gemeinschaftseröffnung der Galerien im Kontorhausviertel statt.

Georg Polke
Lighning II - Urlaubsgrüße
09.09.10  -  09.10.10

Sommerausstellung "landscapes - moments - visions" mit Wilfried Bauer, Katja Ertzinger, Ole Henrik Hagen, Dietrich Helms, Jan Köhnholdt, Bernadette Lahmer, Sabine Mohr, Gudrun Piper, Thomas Rieck, Sabine Siegfried, Hanna Schrader, Friedemann von Stockhausen, Beate Wassermann, Günter Westphal, Insa Winkler und anderen.

 

Vernissage: Donnerstag, den 5. August 2010 um 20 Uhr

W. Bauer, K. Ertzinger, O. H. Hagen, D. Helms, J. Köhnholdt, B. Lahmer, S. Mohr, G. Piper, T. Rieck, S. Siegfried, H. Schrader, F. v. Stockhausen, B. Wassermann, G. Westphal, I. Winkler u. a.
landscapes - moments - visions
05.08.10  -  04.09.10

architektur / landschaft / nachhaltige entwicklung / inspiration durch die natur

 

 

Die Ausstellung zeigt fünfzig ökologische und energieeffiziente Bauwerke aus Tschechien. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Jahren nach der Samtenen Revolution von 1989, vor allem aber auf den Entwicklungen seit dem Jahr 2000. GreenArchitecture.cz präsentiert ein breites Spektrum unterschiedlichster Ansätze für das Leben im Einklang mit der Natur. Die vorgestellten Gebäude wurden ausgewählt, weil sie sich durch eine nachhaltige Bauweise auszeichnen und mit dem Ziel errichtet wurden, eine hohe Lebensqualität der Wohnumgebung zu erreichen. Niedrigenergie- und Passivhäuser werden ebenso berücksichtigt wie Wohnhäuser, die eine einvernehmliche Verbindung mit der Landschaft eingehen und deren Form und Material von der Natur inspiriert sind.

 

www.gjf.cz

Gastausstellung Jaroslav Fragner Galerie und Architektura, Prag
Grüne Architektur.cz
25.06.10  -  24.07.10

Zum 80. Geburtstag von Dieter Roth zeigt die Galerie eine Auswahl an Arbeiten dieses vielseitigen Künstlers.

 

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 6 Mai 2010 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Dieter Roth
80 male Dieter Roth
06.05.10  -  19.06.10

Frisch zurück von der Akademie für Bildende Künste in Wien präsentiert der Hamburger Jan Köhnholdt die erste Ausstellung seiner Werke in Deutschland: Großformatige Bilder zeigen den Künstler, der sich in den Gewässern seiner Heimatstadt spiegelt. Virtuos beherrscht Köhnholdt das Spiel zwischen transparenten und schweren Farbtönen in leuchtenden, expressiven Farben von großer Tiefe und Strahlkraft. Anspielungen an den Narziss-Mythos und die Oberflächenspiegelung des Wassers bilden den inhaltlichen Rahmen zur Reflexion der inneren Gefühlswelten des Künstlers.

 

Jan Köhnholdts Bilder sind ausdrucksstarke Arbeiten, die den Raum mit ihren warmen Farben ausfüllen und einladen zu einer Reise in die Gedankenwelt eines vielversprechenden jungen Künstlers.

 

 

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 25. März 2010 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Jan Köhnholdt
Flüchtige Realitäten
25.03.10  -  30.04.10

In unserer laufenden Ausstellung laden wir herzlich zu einem Empfang am Sonntag, den 07. März 2010 von 12 bis 15 Uhr.

 

Luciano Castelli

William N. Copley

Rainer Fetting

Georg Herold,

Max Kaminski

Hermann Krauth

Jonathan Meese

Dieter Roth

Thomas Schindler

Bernd Zimmer

und andere

Aus privaten Sammlungen
01.02.10  -  20.03.10

Am 19. November 2009 um 20 Uhr eröffnet in der Galerie Renate Kammer Claus Boehmlers aktuelle Ausstellung "en vogue ist in!". Von 1974 bis 2005 unterrichtete Claus Boehmler an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und prägte so eine ganze Künstlergeneration. Selbst ein Schüler von Beuys, ist Claus Boehmler auch heute noch dem Fluxus verbunden. Claus Boehmler als Medien- und Objektkünstler - untersucht in Zeichnung und Text Geräte als Produktionsmittel und stellt immer wieder die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Natur und wie wir sie wahrnehmen. Er assoziiert frei und das erhofft er auch vom Betrachter: Schon der Ausstellungstitel ist Programm en vogue ist in! Der Künstler fragt: Kann dieses Sprachspiel wie der Unsinn in den Kōans der Zen-Meister einen Geistesblitz auslösen? In der Galerie Renate Kammer arrangiert Boehmler zwei Werkgruppen so, dass sie die Architektur des historischen Raumes erfahrbar machen: An den Wänden zeigen Flachbildschirme die neuesten computeranimierten Arbeiten Boehmlers frei im Raum stapelt sich ein Keilrahmengebilde mit Bildpartituren visueller Musik in die Höhe. Claus Boehmler feiert dieses Jahr seinen 70. Geburtstag. Doch wenn er auch thematisch konsequent auf dem aufbaut, was ihn schon früh beschäftigte, so eilt er im Geist schon wieder seiner Zeit voraus vielleicht nur, um mit dem für ihn so typischen ironischen Zwinkern auf uns Nachstolpernde zurückzublicken en vogue ist in!

Claus Boehmler
Vom Leinwandturm zum Flachbildschirm - eine Rauminstallation
19.11.09  -  19.12.09

Der französische Künstler und Wahlschweizer Jean Mauboulès zeigt in der Ausstellung "Bewegter Stillstand / Mouvement arrêté" ab dem 15. Oktober, 20 Uhr, neueste Arbeiten, Skulpturen und Aquarelle, in der Galerie Renate Kammer am Münzplatz 11 in Hamburg. Jean Mauboulès Arbeiten erobern den Raum: Filigrane Bögen aus oxydiertem Stahl schwingen sich empor und strafen der Schwere des Materials Lügen. Aufgebrochene Kreise scheinen wie eine Welle kurz vor dem Brechen in der Bewegung erstarrt, Zylinder und Kuben neigen sich leicht aus ihrem Zentrum heraus, als ob sich die schweren geometrischen Körper im Wind biegen würden. Raum, Zeit und Bewegung finden in Mauboulès Werk eine dynamische und doch dauerhafte skulpturale Form. Der scheinbare Widerspruch ist Programm: Mauboulès kontrastiert Leichtigkeit mit Schwere, dynamische Elemente mit ruhenden und manche seiner skulpturalen Elemente sind so zart, dass sie an die feinen Striche von Zeichnungen erinnern einem Medium, das Mauboulès ebenfalls schätzt. So ist es folgerichtig, dass er diese skulpturalen Zeichnungen auch zweidimensional anlegt. Massive und filigrane Varianten der Grundformen Rechteck und Quadrat kontrastiert Mauboulès wie Positiv- und Negativfiguren, gegeneinander verschoben, aufgebrochen und in Kippbewegungen begriffen. Vor 35 Jahren präsentierte die Galerie Renate Kammer erstmals Arbeiten Jean Mauboulès in Hamburg und hat seither ihr Publikum in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Entwicklung in seinem Werk auf dem Laufenden gehalten.

Jean Mauboulès
Bewegter Stillstand - Mouvement arrêté
15.10.09  -  14.11.09

Die während des diesjährigen Hamburger Architektursommers in der Galerie Renate Kammer gezeigte Ausstellung "American Photographs Architecture and the Abstract Image" ist der Auftakt einer lockeren Ausstellungsreihe mit amerikanischer Fotografie. "American Photographs" ist eine spannende und kontrastreiche Gegenüberstellung von Motiven bekannter und weniger bekannter amerikanischer Fotografen. Das besondere an diesem Ausstellungskonzept ist, dass es sich bei den gezeigten Arbeiten überwiegend um so genannte "vintage prints", das heißt dem Erstabzug, der unmittelbar nach der Entstehung des Negativs vom Fotografen, handelt.

Die Kuratorin Erle Bessert hat aus dem Bestand einer privaten Fotosammlung mit dem zeitlichen Schwerpunkt in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts knapp 50 Arbeiten von über 20 Fotografen herausgesucht. Gezeigt werden neben so weltberühmten Fotokünstlerinnen wie Berenice Abbott, Margarete Bourke-White und Julius Shulman, Arbeiten von Todd Webb, Arthur Siegel, Drahomir Ruzicka, Ruth Bernhard und Walker Evans.

 

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag, den 20. August 2009 um 19 Uhr.

 

Am 11. und 25. September 2009 finden von 18 bis 20 Uhr

"Galeriegespräche" bei Wasser, Wein und Brot statt.

 

Berenice Abbott "Pike and Henry Street", 1936 © Berenice Abbott/Commerce Graphics

Walker Evans "Building North of Boston", 1949

© Walker Evans Archive, The Metropolitan Museum of Art

 

www.erlebessert.de

B. Abbot, M. Bourke-White, C. D`Emery, W. Evans, R. Leavitt, J. Shulman, T. Webb u. a.
American Photographs - Architecture and the Abstract Image
20.08.09  -  10.10.09

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 9. Juli 2009 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Die Galerie Renate Kammer präsentiert in Zusammenarbeit mit Dirk Meyhöfer und Uwe Wütherich Entwürfe des dänischen Architekturbüros Bjarke Ingels Group (BIG) vom 9. Juli bis zum 15. August in ihren Räumen am Münzplatz 11 in Hamburg im Rahmen des Hamburger Architektursommers.

BIG! Was diese Gruppe plant, ist groß: Das aufsehenerregende dänische Architekturbüro Bjarke Ingels Group "versetzt" Berge, holt die Alpen nach Hamburg und plant eine idyllische Alpenwiese direkt in der Elbe vor der Elbphilharmonie " mit Wi-Fi Zugang. Urbanität mit Alpenflair: In der HafenCity gelegen, zwischen der von Dirk Meyhöfer mit einem Gletscher verglichenen Elbphilharmonie und der Elbe ergibt sich mit der geplanten Alpenwiese eine außergewöhnliche Form der Stadtlandschaft. Noch ist sie Vision, doch die Entwürfe für dieses grandiose Projekt können jetzt schon in der Galerie Renate Kammer besichtigt werden, zusammen mit denen für die Neugestaltung des Harburger Kaufhauskanals, mit denen BIG erst kürzlich den von der IBA ausgeschriebenen Wettbewerb gewann. Erst 2006 gegründet, gewann BIG noch im gleichen Jahr den FORUM AID Award und wird 2010 den dänischen Pavillon für die Expo in Shanghai bauen " nur zwei in einer langen Reihe von Auszeichnungen des jungen Büros. Zu Recht: Die Architektur der Bjarke Ingels Group ist provokant, neu, unkonventionell, nie langweilig und doch immer nutzbar.

Bjarke Ingels Group
BIG IN HH - ALPENWIESE
09.07.09  -  15.08.09

Der Hamburger Architekt und Architekturfotograf Hagen Stier zeigt unter dem Titel "Raumspaltungen" im Rahmen des Hamburger Architektursommers vom 04. Juni (Eröffnung 20 Uhr) bis zum 4. Juli 2009 Architekturfotografien in der Galerie Renate Kammer am Münzplatz 11 in Hamburg. So perfekt haben Sie die Architektur Mies van der Rohes noch nicht gesehen: Präziser noch in der Symmetrie als die Architektur des Altmeisters selbst sind die fotografischen Architekturpaarungen, die Hagen Stier in der Serie "Splitting Mies" zusammenfasst. Seine Gegenüberstellungen spielen voller Ironie mit Symmetrie und Täuschung. Mit scharfem Auge entlarvt Hagen Stier die Folgen menschlicher Eingriffe in die perfekte Symmetrie der Architektur und vermittelt in der Serie "Wohnung I-III" ein Gefühl für die Verhältnisse von Außen- und Innenwelt, von privat und öffentlich. Mit feinem Gespür für Licht und Raum und großem technischen Können erfasst er die architektonische Situation, schafft neue Räume und inszeniert Wahrnehmung. Hagen Stiers Fotografien stecken voller Details, die den Betrachter fesseln und irritieren " eine visuelle Architekturkritik, die unterhält und zugleich von großer ästhetischer Kraft ist.

Hagen Stier
RAUMSPALTUNGEN
04.06.09  -  04.07.09

Manfred Holtfrerich ist in Hamburg kein Unbekannter: Hier hat er vor mehr als 20 Jahren studiert, seine ersten Ausstellungen gezeigt und seit mehr als 20 Jahren sein Atelier. "Schöne Motive" nennt Manfred Holtfrerich ironisch seine Arbeiten - denn auch, wenn auf ihnen chinesische Zeichnungen und Bergarbeiter aus der Zeit der Industrialisierung zu sehen sind - die Darstellungen sind lediglich Vorwand zur Analyse seines Grundthemas: dem Verhältnis von Bild und Skulptur und den Einfluss der Farbe darauf. Die reduzierten Stilmittel der chinesischen Zeichnungen und frühen Fotografien stellt er geometrischen Formen gegenüber, die in glänzenden, bunten Lackschichten über die großen Formate der schwarz-weißen Kopien gelegt werden. Wie ein Kontrastprogramm wirken hierzu seine leuchtend bunten Skulpturen: Abstrakt bemalt und doch emotional füllen sie den Raum mit ihrer farbenfrohen Präsenz und widerlegen so die mephistophelische These von der grauen Theorie.

Manfred Holtfrerich
BILDER AUS DER ZEHNBAMBUSHALLE UND ANDERE SCHÖNE MOTIVE UND OBJEKTE
29.04.09  -  30.05.09

Sie könnten die Neuentdeckung der Saison werden: Die beiden jungen koreanischen Künstler Eunsook Kim und Minchul Song malen beeindruckende Bilder. Minchul Songs Traumfantasien spielen mit der Wahrnehmung. Negativfarben entrücken die Situationen der Realität, Tintenfische schwimmen durch Wohnungen und ein Bett wird zum Berg. Eunsook Kims künstlerischer Ansatz ist konzeptioneller: Sprache, Kommunikation und Werbung sind ihre Quellen. Ein Werbeprospekt wird seiner Texte und Bilder beraubt und offenbart im Großformat der Leinwand abstrakte Qualitäten. Eunsook Kim entdeckt die poetischen Möglichkeiten eines Überweisungsvorgangs und mit feiner Ironie die touristischen Attraktionen der Stadt Hamburg. Gemeinsam schärfen Kim und Song unseren Blick für unsere Welt. Surreale Situationen fotorealistischer Malerei, plakative Farbabstraktionen der Werbewelt - so unterschiedlich die Herangehensweise Eunsook Kims und Minchul Song auch ist, Ihre Kunst ist neu, überrascht, irritiert und bleibt im Gedächtnis.

Eunsook Kim und Minchul Song
FLOAT
26.03.09  -  25.04.09

Bilder und Zeichnungen

 

Eröffnung: Donnerstag, 12. Februar 2009 ab 20 Uhr

Einführung: Gunnar Gerlach singt

 

Thomas Rieck zeigt in der Galerie Renate Kammer vom 12. Februar bis zum 21. März 2009 in der Ausstellungsinstallation "GOYAYOGA" Bilder, Zeichnungen und Fotoübermalungen aus den letzten Jahren. Der vielfach ausgezeichnete Hamburger Künstler Thomas Rieck erschafft phantastische Bildwelten von eindrucksvoller Intensität. Im virtuosen Umgang mit Material und Technik, wie z.B. mit Lack, Kaffee oder Fett, in Marmoriertechnik oder Fotokopie, übermalt und verfremdet er seine Arbeiten. So treibt Rieck die Technik der Zeichnung an ihre Grenze, bringt Linien zum Leuchten und lässt Untergründe von großer Dichte und Tiefenwirkung entstehen. Spielerisch entdeckt er, dass im Yoga zugleich das Anagramm Goya angelegt ist, in dessen Darstellungen Thomas Rieck eine Geistesverwandtschaft zu seinen Arbeiten sieht: Riecks groteske Phantasiewesen führen den Betrachter in Welten zwischen Traum und Realität.

Thomas Rieck
GOYAYOGA
12.02.09  -  21.03.09
J. Beuys,C. Böhmler, KP Brehmer, R. Filliou, W. Hainke, D. Helms, S. v.Huene, J. Jones, A. Koepcke, D. Roth, T. Schmit, D. Spoerri, B. Vautier, W. Vostell und andere
FLUXUS related
07.12.08  -  31.01.09