TINDERBOX

CORINNA KORTH
"Kulturfolger"
21.10.2009 -
21.11.2012
Eröffnung am Dienstag, den 20. Oktober 2009, 19 Uhr Die erste Einzelausstellung der Hamburger Künstlerin Corinna Korth bei tinderbox wird den Ausstellungsraum zugleich in einen Erfahrungs- und Dokumentationsraum, ein Ahnen- und Gruselkabinett, ein Kino sowie in eine Ausstellung voller Poesie und Fabelhaftem verwandeln. Homo sapiens, der Vernunftbegabte, neigt dazu, das Menschsein in Abgrenzung zu den Tieren zu definieren. Menschliches Verhalten und die damit verbundenen Wertesysteme werden häufig als ehrenwerter und vernünftiger betrachtet als das tierische „wilde“ Leben. Der ausgewilderte Einzelgänger (engl. rogue – Schurke) findet sich im politischen Schlagwort „Schurkenstaat“ wieder, das auf Unberechenbarkeit und mangelnde Anpassungsbereitschaft abzielt, die als tierisch empfunden werden. Als Mischwesen zwischen Tier und Mensch befindet sich Corinna Korth in der Schwebe zwischen Wildnis und Zivilisation, ganz so, als sei sie ausgewildert und müsste sich wieder im menschlichen Lebensraum eingliedern oder umgekehrt. Dabei hatten wir Menschen, bevor wir Opfer ökonomischer Gesetzmäßigkeiten wurden, zivilisatorische Wurzeln, die Kultur und Natur in Einklang zu bringen suchten. Blicken wir auf die Ahnen der Mischwesen, die zurückreichen bis in mythologische Zeiten, bis zu den Kentauren, zu Minotaurus, Anubis und der langen Reihe stolzer Werwölfe, dann müssen wir auch, nicht ohne Wehmut, unserer eigenen kulturellen Traditionen gedenken, die in grauer Vorzeit liegen, verschüttet von Infotainment, Gameboys und Popkultur. Wir Menschen haben es weitgehend geschafft, Natur und Kultur hinter uns zu lassen, während die Mischwesen noch, hin- und hergerissen zwischen diesen beiden Welten, auf der Suche nach ihrer Identität sind. Seit Corinna Korth 1999 durch einen Zeitungsartikel auf die Bemühungen um Wiedereinbürgerung von Wölfen in Deutschland aufmerksam wurde, hat sie sich um einen der begehrten Plätze beworben und eineinhalb Jahre lang die Mühlen der Bürokratie durchlaufen, um als Canis Lupus eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeit in Deutschland zu finden. Nach einer vorläufigen Aussetzung der Abschiebung hat sie ihr Sprachdiplom absolviert, sich an der Hochschule der Künste in Hamburg eingeschrieben, Impfungen über sich ergehen lassen und Gesundheitszeugnisse erhalten, um schließlich nach einer Feststellung der Personalien und der Eröffnung eines Sparbuchs einen Job als Schafshirte anzunehmen - der Beginn ihrer künstlerischen Karriere. Doch das Dasein als Hybridwesen zwischen Mensch und Wolf ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange im Repertoire Corinna Korths. Seit einiger Zeit hat sich ihr Arbeitsfeld auch auf Ratten, Fledermäuse, Marder, Füchse, Waschbären, Raben und Meisen als Protagonisten ihrer modernen Fabeln ausgedehnt und weist auf die komplexe Welt, in der Korths künstlerische Auseinandersetzung stattfindet. So ergreift sie mehr und mehr Partei für die animalische Fraktion. All das ist in der freien Wildbahn ebenso hilfreich wie in den Chefetagen von Großbanken oder in der weitläufigen Kunstszene. Hier tut sich eine Parallelwelt auf, die nicht nur abgründige Komik, sondern auch umfassende Assoziationen und mögliche Gedanken hinsichtlich biologischer, politischer, sozial- und zivilisationskritischer, fabelhafter und poetischer Faktoren aufzeigt. Schliesslich war es von jeher einfacher, in verschiedenen Maskeraden die Grenzen einer verlogenen Moral und einer fragwürdigen Toleranz auszuloten. Die Arbeit mit Tier-Mensch-Hybriden erscheint aktueller denn je, seit in England menschliches mit tierischem Erbgut gekreuzt werden darf. Ist der Mensch als Mensch noch überlebensfähig oder liegt die Zukunft in der Optimierung des Menschen durch tierisches Genpotential? Für die Ausstellung „Kulturfolger“ hat Corinna Korth einige Objekte ausgewählt, die auf ihre weitläufige künstlerische Welt hinweisen, beispielsweise das Skelett eines Werwolfes, das sie scheinbar im Zuge einer Ausgrabung bei einem brandenburgischen Schloß entdeckt hat und das bereits im dortigen kulturhistorischen Museum ausgestellt worden ist. Auch eine mehrteilige fotografische Dokumentation von Menschen, denen Tätowierungen aus Tierfell gewachsen sind, beispielsweise in Form des typographischen Tattoos „You never howl alone“, wird zu sehen sein. Zudem gibt es eine großformatige, als Stammbaum angelegte Ahnengalerie von Hybridwesen aus der Familiengeschichte Corinna Korths. Zudem hat die Künstlerin ein Rudel von 40 Hybridwesen aus Mensch und Ratte filmisch begleitet, während es sich nach der Méthode Naturelle (Bewegungeslehre für das Überwinden natürlicher Hindernisse) durch den urbanen Raum bewegt. Die Rattenmenschen fangen an, sich die Stadt mit Sprüngen und trainierten akrobatischen Bewegungen zu erobern. Bekannt ist diese Art der Fortbewegung als Le Parkour, eine Zurückeroberung des urbanen Raumes in Zeiten seiner zunehmenden Besetzung für private und vor allem kommerzielle Zwecke, indem er immer mehr privatisiert wird und daher kaum noch öffentlicher Raum im Sinne eines für alle frei nutzbaren Terrains ist. Somit ist Parkour auch im Diskurs der Kunst im öffentlichen Raum mitzudenken. Das entstandene Filmmaterial wird ein Teil der Videoarbeiten sein, die in einem speziell installierten Kino inklusive Kinosesseln - ein Geschenk ihres ehemaligen Professors an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Stanley Brouwn - in der Galerie zu sehen sein werden. Schliesslich hat sich Corinna Korth weitergehend mit dem Phänomen der Kulturfolger beschäftigt, das zugleich Titelgeber der Ausstellung ist. Kulturfolger sind Tiere oder Pflanzen, die aufgrund anthropogener landschaftsverändernder Maßnahmen Vorteile erlangen und deshalb dem Menschen in seine Kulturlandschaft (Äcker, Wiesen, Verkehrswege, Siedlungen, Behausungen) folgen. Menschen mit Nachnamen der städtischen Kulturfolger - wie Hase, Fuchs, Bär, Wolf und Hirsch - wurden ausfindig gemacht, vermessen und fotografiert und sind Grundlage von Corinna Korths aktuellster Arbeit, die im Zuge der Ausstellung „Kulturfolger“ ihren Anfang nehmen wird. Nicht nur das elaborierte und umfassende wissenschaftlich-theoretische Fundament von Corinna Korths Werk, sondern auch die facettenreichen Genres, derer sie sich mit viel Witz, Gefühl und Treffsicherheit bedient, lassen uns an eine Art jungen weiblichen Matthew Barney im Mantel der Arte Povera denken.

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Galerie für Landschaftskunst

Till Krause
"Peripherie V:Tierfriedhof"
09.06.2007 -
09.06.2012
Till Krause „Peripherie V: Tierfriedhof“ Ort: Tierfriedhof Nord, Wilstedter Weg 133, 22851 Norderstedt. Ein Positionsplan der Arbeit auf dem Tierfriedhof ist ab Juni unter www.gflk.de zu finden. Eröffnung: Samstag 9. Juni ab 19 Uhr im nächstgelegenen Restaurant „Zur Glashütte“, Segeberger Chaussee 309, 22851 Norderstedt. Die Eröffnung findet ausschließlich in dem Restaurant und nicht auf dem Friedhof statt. Der Friedhof befindet sich in ca. 2 km Entfernung. Dauer der Ausstellung: 5 Jahre. Öffnungszeiten: Der Tierfriedhof Nord ist täglich geöffnet. Weitere Informationen und Wegeplan: Siehe www.gflk.de Till Krause „Peripherie V: Tierfriedhof“ Till Krause legt auf dem Tierfriedhof Nord bei Norderstedt eine Landschaftsskizze in Form einer Grabplatte an. Ein Tierfriedhof als Modell für Peripherie. Peripherie als Tierfriedhof. Tierfriedhöfe sind merkwürdig gemischte Orte. Hier herrschen die gleichen Übereinkünfte darüber, wie ein Platz, ein Beet, ein kleiner Garten, ein Gedenkstein - ein Ort, der eine Weltsicht repräsentiert - auszusehen haben. Die üblichen Regeln (und wie sie sich in Ordnung und Geschmack niederschlagen) sind hier allgegenwärtig, wie auf einem Menschenfriedhof, wie auf der Strasse, wie in den Vorgärten. Ihre Gegenwärtigkeit ist hier vielleicht (weil frei losgelassen) sogar von besonderer Strenge. Aber zugleich ist hier alles aufgebrochen von Empfindungen und Erzitterungen. Die Ausnahmen sind hier sichtbar, geduldet, beheimatet, vielleicht sogar provoziert. Tierfriedhöfe sind die Kinder unter den ernsten Plätzen. Deren Ernst ist von besonderer Aufmerksamkeit und doch haben sie zugleich immer auch etwas von einem fröhlichen Grillplatz. Hier formulieren sich Orte in eigenartigsten Durchmischungen: Das Ernste, Tiefe, Empfindliche und Lächerliche darf hier dicht verwoben beieinander sein. Was kann hier nicht alles entstehen! Tierfriedhöfe sind Ansammlungen von Sonderstandorten von denen aus sich der Umraum, die Landschaft, die Peripherie neu begreifen lassen. Und die Stadt ist von dieser Peripherie umlagert.

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Osterwalder's Art Office

Eva Klatten
Neue Arbeiten
02.09.2010 -
13.11.2010
Osterwalders Art Office präsentiert "Neue Arbeiten" von Eva Klatten. Gezeigt werden Acrylbilder auf Leinwand aus den Jahren 2009 und 2010. Eva Klattens Themen sind Formen und imaginäre Räume auf der Kippe zur Gegenständlichkeit. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Hamburg. Wer Eva Klattens Arbeiten aus früheren Ausstellungen kennt, wird in den Neuen ihre Handschrift wieder finden. Ihr Spiel mit Formen und Farben überlässt es dem Betrachter seine eigenen Szenarien zu assoziieren. Die Farbigkeit der "Berliner Bilder" aus der vorangegangen Ausstellung hat sich verändert, herrschten in Ihnen raue und dunkle Töne vor, haben die neuen Arbeiten einen lichten Charakter. Hellgetrübte Pastelltöne stehen im Kontrast zu reinbunten Farben und ihren schwarzen Begrenzungen. Neu sind große Querformate!

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Produzentengalerie

Aktuelle Informationen in Vorbereitung.
Please call for information.
06.02.2010 -
18.09.2010

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PopArtPirat

Galerie PopArtPirat
1228431600
05.12.2008 -
05.12.2012
Im historischen Umfeld von Chilehaus und Sprinkenhof gelegen, präsentieren die Piraten seit Dezember 2008 in den bewusst puristischen Räumen über zwei Loftebenen moderne und zeitgenössische Kunst. Das Konzept: häufig wechselnde Ausstellungen mit Vernissagen in Anwesenheit der Künstler sollen die mehr als 300 Quadratmeter zu einem Anlaufpunkt für Kunstbegeisterte machen. So ist der Name auch Programm. Dynamik und der Verzicht auf tradierte Normen stehen im Vordergrund. Die „PopArtPiraten“ konzentrieren sich zum einen auf die Entwicklung und Begleitung junger Künstler, deren Arbeiten bisher noch nicht oder nur selten gezeigt worden sind. Zum anderen sollen bereits etablierte Künstler für Hamburg entdeckt und präsentiert werden.

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Galerie St. Gertrude, Hamburg

Die Ga
Die Galerie St. Gertrude
01.01.2010 -
31.12.2010
Die Galerie St. Gertrude ist die Anlaufadresse für Horst Janssen-Liebhaber. Janssen war eine Jahrhunderterscheinung. Nahezu ununterbrochen zeichnete, radierte, schrieb und werkelte er in der Goldbachstraße. St. Gertrude war Horst Janssens zweite Heimat, hier bestand für viele Jahre eine einzigartige Zusammenarbeit. Janssen-Sammler schätzen die Galerie und den Verlag als Schatzkammer für Originale, Grafiken und Signiertes. In den letzten Jahren wurde der schier unerschöpfliche Janssen-Kosmos ergänzt durch Dieter Roth und Jürgen Brodwolf. Darüber hinaus werden laufend Werke verschiedener Künstler angeboten. St. Gertrude gestaltet momentan die Räume der Galerie völlig neu, Besucher sind ab Mitte Dezember 2009 herzlich willkommen! Die Eröffnungsausstellung findet im nächsten Jahr statt.

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ART STUDIO 1

KÜNSTLER DER GALERIE
Susanne Fleischhacker, Ottmar Hörl, Raimer Jochims, Christian F. Kintz, Wulf Kirschner, Lienhard von Monkiewitsch, Jürgen Paas,
04.01.2010 -
30.09.2010
Abb.: Raimer Jochims

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Galerie Vera Munro

u.a. Polke, Palermo, Beuys. Knoebel, Reinhard, Artschwager, Bonvicini, Reyle, Afif, Fischer, Kilimnik, Scheibitz
HEROES 128752
20.10.2010 -
20.10.2010
Gruppenausstellung kuratiert von Gerwald Rockenschaub

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Osterwalder's Art Office

David Neat
Faim de siècle
01.01.2010 -
01.01.2012
<center>Delikat<b>essen ohne Reue</b><br> 67 Pralinen, <b>David Neat's</b> Hommage an <b>67 Künstler des 20. Jahrhunderts, </b>als <b>Mixed Media Objekte</b> gibt jetzt auch als limitierte hunderter <b>Posteredition</b> im Hoch- & Querformat. Vom Künstler <b>handsigniert</b> a 100€. Auch als Ostergeschenke geeignet...<br> Unsigniert nur als Hochformat a 50€</center>

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Galerie Vera Munro

HIGH I
HIGH IDEALS & CRAZY DREAMS - Gruppenausstellung zusammengestellt von Gerwald Rockenschaub
20.05.2010 -
30.09.2010
Normalerweise gibt man bei einer kuratierten Gruppenausstellung ein Thema vor und sucht dann dazu passende Arbeiten. Bei HIGH IDEALS & CRAZY DREAMS geschieht dies in umgekehrter Reihenfolge. Gerwald Rockenschaub, der in diesem Fall einmal nicht aus-, sondern zusammenstellt, hat nach ganz besonderen Arbeiten gesucht, die ihn in seiner Arbeit inspiriert und weitergebracht haben. Herausgekommen ist ein Dialog seiner künstlerischen Heros wie u.a. Ellsworth Kelly, Gerhard Richter, Ad Reinhardt, Richard Artschwager, Blinky Palermo, Imi Knoebel und Mary Heilmann mit der mittleren Generation (u.a. John Armleder, Herbert Brandl, Thomas Demand, Filschli/Weiss, Silvie Fleury, Rosemarie Trockel) und ganz jungen Kunstentwürfen wie u.a. Tomma Abts, Saadane Afif, Mai-Thu Perret, Florian Pumhösl, Anselm Reyle oder Katja Strunz. Die Idee zu der Ausstellung entstand in einem Gespräch mit der Galeristin Vera Munro, die 1984 die überhaupt erste Rockenschaub-Ausstellung in Deutschland machte. „Mir war es wichtig, dass ein Künstler meine persönliche Kunsthaltung einmal vollkommen in Frage stellt und mir eine neue Sicht auf bestimmte Künstler eröffnet“, sagt Munro rückblickend. „In der Diskussion über die Ausstellung und die teilnehmenden Künstler stellten wir jedoch fest, dass wir in keiner einzigen Position unterschiedlicher Meinung waren. Dies war eine positive Erkenntnis, da wir schon so lange zusammenarbeiten und uns viel über Kunst ausgetauscht haben.“ Während bei den Heros der gesamte Kunstentwurf entscheidend war, entschied bei den jüngeren Künstlern jeweils die einzelne Arbeit. „Ich habe in der Folge einfach in meinem Umfeld geschaut, was mich an Arbeiten interessiert und diese dann zusammengetragen“, sagt Rockenschaub. Deswegen spricht Rockenschaub auch absichtlich nicht von einer kuratierten Ausstellung, sondern – in Anlehnung an die Zusammenstellung unterschiedlicher Lieder auf einer CD – von einer Compilation. Den Titel lieferte dann auch der britische Post-Punk-Musikers Mark Stewart. „HIGH IDEALS & CRAZY DREAMS fasst diese Ausstellung sehr gut zusammen“, sagt Rockenschaub. „Weil Kunst sich einem hohen Ideal verschreibt, ihren Anfang aber immer in der geträumten Idee hat.“ Und weil es so gut das Spannungsfeld zwischen etablierten Positionen und junger Dynamik beschreibt. Und das kann, trotz aller Gegensätzlichkeiten, sehr gut zusammen passen. „Das spannende an so einer Ausstellung ist, dass Qualität eben immer zusammen stark ist“, ergänzt Vera Munro. „Egal aus welcher Epoche.“ Zur Person Gerwald Rockenschaub: Die farbintensiven Bilder, Rauminstallationen, Objekte und Animationen des renommierten österreichischen Künstlers Gerwald Rockenschaub (*1952) kennzeichnet eine bewusste Konzentration auf Formen und Farben. Anfang der achtziger Jahre malte Rockenschaub, der in Wien an der Hochschule für angewandte Kunst studierte und als Musiker und DJ bekannt wurde, zunächst Piktogramme und signethafte Ölbilder, die in die Kunstströmung des sogenannten Neo-Geo eingeordnet werden. Es folgen Installationen und Skulpturen, in denen der in Berlin lebende Künstler den Ausstellungsraum in sein künstlerisches Konzept einbezieht. 1993 repräsentierte er Österreich auf der Biennale Venedig. 2007 erhielt Rockenschaub den Fred-Thieler-Preis und stellte auf der Documenta 12 aus. Die erste Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin, eine in Pixeln gerasterte Woke, wurde von ihm gestaltet. Die Arbeiten von Rockenschaub wurden in Einzelausstellungen u.a. im Kunstmuseum Luzern, in der Kunsthalle Bern, im Kunstmuseum Ludwig in Wien und der Kunsthalle Nürnberg gezeigt. 2011 zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg Rockenschaub in einer großen Einzel-Ausstellung.

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Galerie Commeter

Zoyt Ne
Neue Arbeiten
01.09.2010 -
06.10.2010
In seiner neuen Ausstellung in der Galerie Commeter zeigt Zoyt neue Skulpturen, die er in ernster bildhauerischer Arbeit aus dem Holz gesägt, geklopft, geschnitten, geraspelt, geschliffen , geölt und teilweise bemalt hat sowie einige Bilder in Öl , die teilweise auf Holz oder Leinwand autonom- figurative Geschichten erzählen. In der Tradition des frühen Aristide Maillol lässt Zoyt seinen Phantasien Gestalt annehmen. Meistens arbeitet er ohne Modell und es gelingt ihm trotzdem anatomisch korrekt zu arbeiten ohne sich die Freiheit nehmen zu lassen mit den Proportionen zu spielen, sie zu stauchen oder zu dehnen. Wenn eine gute Zeichnung ein passendes Stück Holz findet, wächst aus dem Material ein von ihm bestimmtes Wesen. Wenn ich auch bei jeder Holzskulptur, fast bei Null anfange und mich frage, wie das gut gehen soll, so weiß ich auch aus Erfahrung, dass ein konzentriertes und entspanntes Vorgehen zu einem Ergebnis führen wird, dass dann mein Scheitern für mich erträglich macht. Die Kompromisse, auf die ich eingehen muss, schulde ich Respekt und wenn der Widerstand zu groß ist, weiß ich auch den zeitlichen Abstand zu nehmen um irgendwann später, einen neuen Anlauf zu unternehmen. So beharrlich wie ein Holzwurm reduziere ich das Material nach einem freien und doch fest gefügten Plan.

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PopArtPirat

Michael Peltzer, Till Julian Huss, Anna Fiegen
Picture Slam
10.09.2010 -
22.10.2012
Die Galerie PopArtPirat eröffnet die Saison am 10. September (18.00 bis 23.00 Uhr) mit einer Gruppenausstellung der jungen Maler Michael Peltzer, Till Julian Huss und Anna Fiegen. Der Betrachter ist konfrontiert mit scheinbar verschmolzenen Porträts und Szenerien von Peltzer, ausdrucksstarken, schwarz-weißen Film-Stills von Huss und leeren bis unidentifizierbaren Landschaften einer Fiegen. Die drei Künstler stehen für eine figürliche Malerei, die den Gegenstand rettet - ohne in kunstfertigen Naturalismus zu verfallen - und zugleich dem Malerischen huldigt. Sie versuchen die vermeintlichen Gegensätze zu vereinen: das Individuelle und das Objektive. Daraus entsteht ein Spannungsbogen zwischen Harmonie und Konfrontation. Es ist der Versuch, die Kunst mit der Welt zu versöhnen.

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Galerie Abrahams

Leichtigkeit und Lebensnähe
Zum 100. Geburtstag des Bildhauers Clemens Pasch
02.07.2010 -
18.09.2010
Clemens Pasch, Hennes der Träumer, 1954, Bronze, h. 59,5 cm „Heiter, lässig, humorvoll und subtil.“ Das sind Begriffe, die einem bei Clemens Pasch einfallen. Seine Figuren spiegeln erlebte Lebensnähe und rheinländische Gelassenheit; feingliedrig, unbefangene Körper oder anmutig ausbalancierte Körperfülle stehen in einem spannungsreichen Wechsel von Lasten und Schweben, von sicherem Stand und spielerischer Bewegung. Sie werden getragen vom verlässlichen Rhythmus der Formen und der nuancenreichen Bearbeitung der Oberflächen. Zum 100. Geburtstag Clemens Paschs zeigt die Galerie Abrahams jetzt eine umfangreiche Werkschau, die wesentliche Schaffensphasen des Künstlers umfasst. Sie würdigt damit einen Bildhauer, dem „…der Mensch nie zur Gewohnheit geworden ist.“ (Ulrich Gertz) Clemens Pasch gehört einer Generation an, die nach dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur das Menschenbild der figürlichen Plastik neu definiert hat. ‚Unmittelbar’, ‚sinnlich’, ‚natürlich’, ‚unverbogen’ und ‚unverbraucht’ sind die Stichworte. Ein humaner Ethos nimmt hier Gestalt an, ohne ideologisches Pathos, nicht entrückt oder abgehoben. Der neue Mensch im Nachkriegsdeutschland strahlt Nähe, Lebensfülle und jugendliche Hoffnung aus.

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galerie carstensen

Bernd Berner (1930 - 2002)
Vor dem Flächenraum - Frühe Arbeiten
19.11.2010 -
23.12.2010
Der 1930 in Hamburg-Bergedorf geborene Bernd Berner macht sich in den 1950er Jahren nach Stuttgart auf, um dort den von ihm vereehrten Willi Baumeister zu treffen. Hier beginnt der junge Künstler seinen lebendigen Dialog mit der gegenstandsfreien Malerei der europäischen Moderne. Bernd Berner entwickelt in dieser Zeit seinen eigenen durch Reduktion und Verdichtung geprägten künstlerischen Ausdruck, den er selbst als "Flächenraum" bezeichnet. In einer ersten Annäherung an den 2002 verstorbenen Künstler zeige ich ausgewählte Arbeiten aus seinem reichen Frühwerk. Die individuelle Entwicklung von Bernd Berner wie überhaupt die künstlerische Mentalität der frühen Nachkriegsjahre werden aus seinen Bildern unmittelbar lebendig und zeigen, dass sie bis heute von faszinierender Aktualität sind. Bernd Berner (1930 - 2002) Vor dem Flächenraum - Frühe Arbeiten Vernissage: Donnerstag, den 18. November / 19h Einführung: Dr. Olaf Matthes, Bergedorfmuseum

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Galerie Hilaneh von Kories

Béatrice Klein
De unde vin – Woher ich komme
30.06.2010 -
16.09.2010
„DE UNDE VIN – WOHER ICH KOMME“, EINE FOTOGRAFISCHE SPURENSUCHE IN RUMÄNIEN GALERIE HILANEH VON KORIES STARTET NEUE AUSSTELLUNGSREIHE MIT BILDERN VON BÉATRICE KLEIN Hamburg, im Mai 2010 Die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories startet unter dem Titel NEXT GENERATION eine neue Ausstellungsreihe,deren Anliegen es ist, die Arbeiten junger Fotokünstler einem größeren Publikum vorzustellen. Den Auftakt dieser Reihe bildet die Ausstellung „De unde vin – Woher ich komme“, in der vom 30.6. bis zum 16.9.2010 eine Fotoserie der Hamburger Fotografin Béatrice Klein zu sehen sein wird. Die Künstlerin begab sich mit Ihrer Kamera auf Spurensuche nach Rumänien. Siebzehn Jahre hatte die 1977 im rumänischen Oradea nahe der ungarischen Grenze geborene Fotografin ihr Geburtsland nicht mehr gesehen. „De unde vin – Woher ich komme“ ist eine fotografische Recherche zu der Frage, inwieweit die erinnerten Bilder der Kindheit mit der heutigen Wirklichkeit übereinstimmen. So verwischt, so sprunghaft wie die Erinnerung sind auch die mit einer analogen Kamera entstandenen, nicht bearbeiteten Bilder: zwischen Autobiografie und Fiktion schimmern sie uns entgegen, tragen geheimnisvolle Verwischungen und Reflexionen,die beim Fotografieren durch Lichteinfall entstehen. Andere sind ganz düster, beinahe schwarz – wie eine schwache Spur, die sich immer mehr verliert. Es sind keine Momentaufnahmen, sondern atmosphärischpoetische Fragmente einer wieder gefundenen Vergangenheit. Wir sehen Bilder eines dörflichen Alltags, Bilder aus Hemeiusi, dem Geburtsort der Mutter, wo die Fotografin bei ihrer Tante Ileana zu Gast war: Menschen, Häuser, Innenräume, die sich in den vergangenen Dekaden kaum verändert haben. Verändert hat sich die Fotografin, die eine sehr eigene fotografische Handschrift für diesen Zustand findet: subtil, assoziativ und rätselhaft sind ihre Bilder der alten Heimat. „Ich wollte sehen, wie sie leben – wie mein Leben möglicherweise ausgesehen hätte. Ich entdeckte eine Welt, die ich zwar nicht kenne, die aber irgendwie zu mir gehört und in mir verwurzelt ist.“ Sie illustrieren ein „verschwommenes Bildarchiv meiner Erinnerungen“, sagt Béatrice Klein über ihre Arbeiten – und dennoch äußert sich in ihnen auch der Wunsch, mehr zu erfahren. Wer sind diese Menschen auf den Fotografien? In welchem Verhältnis stehen sie zu der Künstlerin? Wir wissen nichts Genaues, doch wir ahnen: es gibt Entfremdung, aber es gibt auch Verbindungen, die nicht gekappt worden sind. Die Ausstellung zeigt 25 auf Alu-Dibond aufgezogene Lambda C-Prints. Die Motive wurden mit der Mittelformatkamera Zenza Bronica fotografiert.

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galerie carstensen

Rolf Böhlig, Knut Weser, Jörn Wessel, Hans Wrage u.a.
IM HAMBURGER HAFEN
19.08.2010 -
25.09.2010
Hamburgs Wohlstand begründet sich auf Weltoffenheit und weltweiten Handelsbeziehungen. Für Künstler sind deshalb der Hafen und seine Menschen, deren Lebens- und Arbeitswelten seit jeher ein grossartiges Motiv, dem sie immer wieder neue Einblicke abgewinnen. Dabei Künstler sind auch Chronisten eines ständigen Wandels. Ihre Bilder zeigen historische Ansichten oder aktuelle Bilder von St.Pauli und aus der HafenCity, in der sich gerade mit moderner Architektur, neuen Dienstleistungsangeboten und vitalisierten Wohnquartieren ein ganzes Stadtviertel neu erfindet. IM HAMBURGER HAFEN 19. August - 25. September 2010 Vernissage: Mittwoch, den 18. August / 19h Einführung: Dr. Ortwin Pelc, Museum für Hamburgische Geschichte Die Ausstellung zeigt Bilder von Rolf Böhlig und Hans Wrage, von Jörn Wessel und Knut Weser sowie wunderbare Einzelstücke von Claudia Berg, Albert Feser, Arnold Fiedler, Ulrike Hansen u.a. Die Ausstellung ist bis zum 25. September Mittwoch bis Freitag von 13h-18h und Sonnabend von 12h-16h für Sie geöffnet.

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Dörrie * Priess

David Tremlett
ideas on paper
25.06.2010 -
16.10.2010
David Tremlett ist ein zeitgenössischer Künstler, der für seine Wandzeichnungen international bekannt ist. Tremlett entwickelte sein Werk vor allem auf Reisen durch Afrika und Asien. Auf diesen Reisen entdeckte er für sich universelle Zeichen- und Bildsprachen, erkannte die Möglichkeiten, sich mit bewusst einfachen Mitteln künstlerisch auszudrücken. Der Künstler arbeitet ausschließlich mit Pastellkreide, direkt auf die Wand oder auf Papier. Parallel zu der Ausstellung mit Wandzeichnungen in der Hamburger Kunsthalle zeigt die Galerie Dörrie * Priess neue Arbeiten auf Papier.

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Galerie Anne Moerchen

Ryo Kato Tom Fleischhauer Uwe Fehrmann Michael Sazarin Martin Bronsema Martin Kreim Pejman Ebadi
"Figurativ und abstrakt - Summertime!"
01.07.2010 -
10.09.2010
Die Galerie zeigt als kommende Ausstellung eine Gegenüberstellung von abstrakter und figurativer Malerei von neuen sowie durch die Galerie bereits länger vertretenen Künstlern. Bewusst wird starke expressive Farbigkeit in den Mittelpunkt gestellt – alle Künstler verfügen über Beteiligungen an nationalen und internationalen Ausstellungen und zum großen Teil über eine Vielzahl an internationalen Messen – u.a. Scope New York, Art Miami, Art Fair Köln, Art Karlsruhe - und Museumsausstellungen. Durch diese Gruppenausstellung bietet die Galerie dem interessierten Besucher ein breites Spektrum unterschiedlicher Malerei und Aussage.

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Georg Molitoris

Johannes Gervé
"Neue Romantik - Seestücke" - Malerei
27.08.2010 -
24.09.2010
Eröffnung am Freitag, 27. August 2010 ab 19:00 Uhr Das Meer – unendliche Weiten, die regelmäßige Wiederkehr der Gezeiten, das an- und abschwellende Rauschen, wenn sich die Gischt am Strand bricht, die Wolken und die erfrischende Luft – wir alle kennen die wunderbaren Stimmungen am Meer und lassen uns gerne darauf ein. Seelandschaften haben wir hier vor uns, mit wunderbarer Leichtigkeit und Luzidität wiedergegeben, flirrend vor Licht, im Dunst des Frühnebels gebadet oder rabenschwarz wie die Nacht. Wolkentürme gibt es da zu sehen, die träge über Land ziehen und die Behausungen der Menschen am Rand des Meeres, die sich wie aus Farbflecken gebaut organisieren. (Martin Stather, Museum Ettlingen, 28.2.2010) BITTE VORMERKEN: Freitag, 27. August 2010 ab 19:00 Uhr Galerierundgang in Eimsbüttel | www.galerie-in-hamburg.de Ab 21:00 Uhr - Come Together Party

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Galerie Vera Munro

Helmut Dorner
Neue Arbeiten
19.10.2010 -
22.12.2010
Helmut Dorner wurde erstmals bekannt durch zwei Ausstellungen, die um 1990 im Krefelder Haus Lange und in der Kunsthalle Bern stattfanden. In Erinnerung sind diese Auftritte durch die Spannweite der darin formulierten Fragen, die ausdrücklich um Probleme der malerischen Organisation kreisten, sich jeder oberflächlichen Referenz an den Zeitgeist enthielten. Dadurch wirkten diese Bilder im Kontext einer neoexpressiven Malerei deutscher Provenienz, die damals noch reüssierte, überraschend und fremd. Helmut Dorner war in den achtziger Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie Schüler von Gerhard Richter. Auch wenn er in seiner Malerei schon früh Eigenständigkeit erreichte, so ist das geistige Erbe des Lehrers doch in einer gewissen ge-meinsamen Grunddisposition bis heute spürbar. Am Beginn Dorners künstlerischen Wegs standen kleinformatige, in dicken Schichten von Ölfarbe gemalte Bilder neben größeren, glatten Lacktafeln, deren Oberflächen anonyme geometrische Muster zeigten, die nicht gemalt, sondern wie eingelassen in die Lackschicht erschienen. Spontaneität und Sinnlichkeit der Ölbilder schienen einer Anonymität und Unnahbarkeit der Lacktafeln gegenüber zu ste-hen. Auch die malerische Sprache schien in verschiedene Richtungen zu weisen. Die Ölbilder ließen Formen und Figuren nur erahnen, ihre Konkretion schien durch den Prozess der Vermalung der Ölfarbe nach vorne getrieben und zugleich wie-der ausgelöscht. Die glatten Lacktafeln wirken hingegen wie ein ungreifbarer Spiegel, der das Licht zurückwirft. Sie zeigen keine Gesten, sondern mechanisch wiederholte Formen ohne persönlichen Bezug. Die Galerie Vera Munro zeigt ab Oktober nun eine ganz neue Werkgruppe von Dorner, in denen er erstmalig mit Acryl, Öl und Lack auf Holz arbeitet. In den Arbeiten, die aus der Zeichnung entstanden sind, zeigt sich ein Fortschreiten, das sich in unterschiedlichen Materialien und Formaten ausdrückt. Zugleich wird aber auch eine Kontinuität sichtbar: eben jene Grunddisposition einer Gebrochenheit der Malerei, in der Schönheit und Bedeutung formuliert und zugleich hinterfragend perspektiviert wird. Zur Person: Helmut Dorner (geboren 1952), ist seit 1989 Professor an der Kunstakademie Karlsruhe. 1997 wurde ihm der Prix Eliette von Karajan verliehen, 2001 der Hans-Thoma Preis. Er war Teilnehmer der documenta IX (1992) und hatte weltweit Einzelausstellungen, darunter das Kunstmuseum Winterthur, das Museum Haus Lange Krefeld, das Josef Albers Museum Bottrop und das Saarland Museum Saarbrücken.

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galerie carstensen

Christian Großkopf
Impressionen und Momente
30.09.2010 -
13.11.2010
Vernissage: Mittwoch, den 29. September / 19h

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galerie carstensen

Künstler der Galerie
Grafik und Fotografie zwischen den Jahren
27.12.2010 -
15.01.2011
Neue Grafiken und ausgewählte Einzelstücke von Eduard Bargheer, Claudia Berg, Ernst Eitner, Hubert Piske, Meinhard Raschke und Imke Zaun sowie Arbeiten des Hamburger Foto-Künstlers Andreas Bock. Die Galerie hat zwischen den Jahren von Montag, den 27.12. bis Donnerstag, den 30.12. jeweils zwischen 13h und 18h für Sie geöffnet.

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galerie carstensen

Arnold Fiedler
Arbeiten auf Papier
20.01.2011 -
26.02.2011
Arnold Fiedler hat sehr vielseitig auf Papier gearbeitet. So entstanden neben Druckgrafiken in verschiedenen Techniken auch wunderbare Tuschzeichnungen und einfühlsame Pastelle. Die Ausstellung vereint frühe Holz- und Linolschnitte aus den 1930er Jahren, surrealistische und seltene abstrakte Arbeiten aus seiner Pariser Zeit und den 1960er Jahren mit seinem verspielten Spätwerk aus den 1970er/1980er Jahren.

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ArtChina

“Chi
“China. Real?”
03.09.2009 -
18.09.2010
“China. Real?” Mit Schwergewicht auf die erste Dekade des neuen Jahrtausends zeigt die Ausstellung unterschiedliche Richtungen der aktuellen chinesischen Kunst. Hierbei wird deutlich, wie die Künstler den politschen und sozialenWandel reflektieren, aber auch der Erwatungshaltungdes westichen Kunstbetriebes z.T. entsprechen. Namhafte Künstler wie Feng Zhengjie, Liu Ye, Pu Jie, Wang Guangyi, Xue Song, Zhao Bo, Zhang Gong, Zhang Xiaogang und Zhou Chunya sind ebenso vertreten, wie einige junge Künstler. Mehr als 60 Gemälde und Grafiken sind zu sehen

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heliumcowboy artspace

Jo Fischer | Character
Fotografie 12
25.09.2010 -
22.10.2010
Bild: Jo Fischer, Scottish Facts, 2009/10 heliumcowboy artspace freut sich, mit „Character“ erstmals eine umfangreiche Einzelausstellung des in Berlin lebenden Fotografen Jo Fischer (*1970 in Wedding, Berlin) vorzustellen. Für „Character“ begibt sich Jo Fischer auf eine dreiwöchige Reise durch Rumänien, um Land und Charaktere zu dokumentieren. Gleichzeitig inszeniert er einen Teil seiner eigenen Person. 16 Jahre Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll haben ihre Spuren hinter-lassen. Vorurteilslos bildet er das Sprachrohr zwischen vermeintlichen Randfiguren und der Masse, die sie dazu macht. Ein Stück weit eine Plattform der Vergessenen der Gesellschaft, wie es schon Richard Avedon mit „In the American West“ skizzierte. Es kursiert die Legende, dass das Los über Jo Fischers weiteren Werdegang entschieden hat. Nach verschiedenen Ausbildungen hat sich der Autodidakt 2007 die erste Kamera bei Ebay ersteigert. Mittlerweile zählt Jo Fischer zu den gefragten Fotografen mit Aufträgen in Print und Medien. Einer breiteren Öffentlichkeit ist Jo Fischer zudem durch sein laufendes Foto-Projekt „Herr Fischer bittet zu Tisch“ bekannt. In nur wenigen Sekunden arrangiert er ein Charakterbild. Von Hausfrauen, Kindern, Rockern bis zur Burlesque-Tänzerin – sie alle werden eingeladen, vor der Kamera ihr Innerstes nach außen zu kehren. Sie spiegeln eine Kombination aus Ehrlichkeit, aber auch dem Reiz des Verruchten wieder. Ab-gelichtet in schwarz und weiß entsteht am Ende des Projekts ein Querschnitt durch die Gesellschaft: 1000 Menschen sollen insgesamt an dem 30 cm langen Holztisch Platz nehmen. Ein Gesellschaftsportrait wird Jo Fischer auch mit seiner Ausstellung „Character“ vorlegen, indem er unterschiedliche Orte in Rumänien bereist. Jo Fischer ist zur Vernissage anwesend.

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Persiehl & Heine

Zoyt Ne
Neue Arbeiten
01.09.2010 -
06.10.2010
In seiner neuen Ausstellung in der Galerie Commeter zeigt Zoyt neue Skulpturen, die er in ernster bildhauerischer Arbeit aus dem Holz gesägt, geklopft, geschnitten, geraspelt, geschliffen , geölt und teilweise bemalt hat sowie einige Bilder in Öl , die teilweise auf Holz oder Leinwand autonom- figurative Geschichten erzählen. In der Tradition des frühen Aristide Maillol lässt Zoyt seinen Phantasien Gestalt annehmen. Meistens arbeitet er ohne Modell und es gelingt ihm trotzdem anatomisch korrekt zu arbeiten ohne sich die Freiheit nehmen zu lassen mit den Proportionen zu spielen, sie zu stauchen oder zu dehnen. Wenn eine gute Zeichnung ein passendes Stück Holz findet, wächst aus dem Material ein von ihm bestimmtes Wesen. Wenn ich auch bei jeder Holzskulptur, fast bei Null anfange und mich frage, wie das gut gehen soll, so weiß ich auch aus Erfahrung, dass ein konzentriertes und entspanntes Vorgehen zu einem Ergebnis führen wird, dass dann mein Scheitern für mich erträglich macht. Die Kompromisse, auf die ich eingehen muss, schulde ich Respekt und wenn der Widerstand zu groß ist, weiß ich auch den zeitlichen Abstand zu nehmen um irgendwann später, einen neuen Anlauf zu unternehmen. So beharrlich wie ein Holzwurm reduziere ich das Material nach einem freien und doch fest gefügten Plan.

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SCHALTWERK KUNST

Malerei und Zeichnung von Nikola Irmer
1282860000
27.08.2010 -
11.09.2010
Eröffnung: Freitag, 27.08.2010, 18-21 Uhr Auf der Suche nach neuen Bildwelten schlägt Nikola Irmer immer wieder ungewöhnliche Wege ein. So hat sie ihr Gespür für Skurriles zu Teilen einer Sammlung von Tierpräparaten und Pflanzenmodellen im Depot des Museums für Naturkunde in Berlin geführt, die der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr zugänglich sind. Eine unüberschaubare Vielzahl an Präparaten oft bunter Vögel aus aller Herren Länder, die während der Forschungsreisen im 19. Jahrhundert im Dienste der Wissenschaft nach Deutschland gebracht wurden, drängt sich dort in hohen Regalen und hinter Vitrinenglas. Irmer hat dort im Museum Stunden mit Zeichnen und Fotografieren verbracht und ihr Skizzenmaterial später im Studio malerisch umgesetzt. So ist die Werkgruppe SHELF LIFE mit Gesamtansichten von Regalen und Kabinettschränken voller ausgestopfter Vögel und Skelette in veränderten Perspektiven, Ausschnitten und Fokussierungen auf Details einzelner Tiere entstanden. Auch Modelle verschiedenster Pilzsorten, zu Lehr- und Anschauungszwecken fein und detailgenau nachgebildet, haben den Blick der Künstlerin auf sich gezogen. Irmer bedient sich einer an die Figur gebundenen, aber dennoch deutlich abstrahierten und schematisierten Malerei. Die realitätsnahe Farbigkeit des Dargestellten wird durch Verwischungen und einen zum Teil gestischen Duktus relativiert. Nikola Irmer wurde 1970 in Starnberg geboren. 1992 begann sie ihr Studium am San Francisco Art Institute, das sie 1993 an der Glasgow School of Art fortsetzte und mit dem Bachelor of Fine Arts abschloss. Ein im Anschluss daran absolviertes Studium am Hunter College New York City schloss sie mit dem Master of Fine Arts ab. 2003 erhielt Irmer ein Stipendium der Stiftung Kulturfonds. Seit 1995 werden ihre Arbeiten im In- und Ausland in Einzel- und Gruppenausstellungen und auf Kunstmessen gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Unsere Ausstellung zeigt erstmals Leinwandbilder und Zeichnungen auf Papier der Berliner Künstlerin in Hamburg.

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Galerie am Michel

Angela Zander-Reinert
1282860000
27.08.2010 -
21.11.2010
Vernissage am 26. August 2010 um 19 Uhr

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Galerie Borchardt

Clemencia Labin und Lucia Madriz
TIES 12840696
10.09.2010 -
13.11.2010
<b>Clemencia Labin</b> schafft “Abstraktionen” im wahrsten Sinne. Ihre Objekte bestehen aus gepolstertem Lycra. Das dehnbare und geschmeidig-weiche Material verleiht ihren Arbeiten eine organische Qualität. Die Kreationen wechseln in Format und Idee. Mit ihrer körperhaftigkeit verlassen sie die traditionelle Malerei in ihrer zweidimensionalen Beschränkung und werden als Plastiken begreifbar. Die Künstlerin <b>Lucía Madriz</b> wählt für ihre vergänglichen Bodeninstallationen organische Materialien wie Samen, Gras und Erde. Einige von ihnen ähneln wertvollen Teppichen und werden beispielsweise aus Bohnen, Reis und Mais geschaffen. Andere hingegen wirken wie deplatzierte Landschaften, die gerade deshalb einen verstärkten Reiz auslösen. <hr> Die Ausstellung wird in Gegenwart der Künstlerinnen und mit der Performance TIES von Clemencia Labin eröffnet. <hr> Es erscheint ein ausstellungsbegleitendes Booklet mit Texten (d/e) von Frau Dr. Karin Schulze. <hr> Die Ausstellung wird am Freitag, 10.09.10 um 19 Uhr im Rahmen des gemeinsamen Saisonstarts der <a href=http://www.galerienimkontorhausviertel.de>Galerien im Kontorhausviertel</a> Hamburg eröffnet. <hr><hr>

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Robert Morat | Galerie

BERNHARD FUCHS
Straßen und Wege
11.09.2010 -
31.10.2010
STRASSEN UND WEGE ist der Titel einer Serie von 53 Landschaftsaufnahmen des Fotokünstlers Bernhard Fuchs, die zwischen 2004 und 2009 in seiner Heimat in Oberösterreich entstanden sind. Wohl kein anderer Fotograf ist heute soweit vom Zeitgeist entfernt wie Bernhard Fuchs. In ihrer Ruhe und Friedlichkeit, in ihrer Geduld und Verschwiegenheit sind seine Bilder schön wie die Natur selbst. Die Galerie präsentiert eine Auswahl aus der Serie, die der Künstler selbst vorgenommen hat. Das Buch zur Serie ist im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen. BERNHARD FUCHS, geboren 1971 in Haslach a.d.Mühl in Oberösterreich, studierte bei Bernd Becher an der Kunstakademie in Düsseldorf und bei Timm Rautert an der Hochschule in Leipzig. Seine Arbeit wird international ausgestellt und findet sich in wichtigen Sammlungen, sie wurde bereits durch große Einzelausstellungen im Museum Ludwig in Köln, im Museum für Gegenwartskunst in Siegen und im Josef Albers Museum in Bottrop gewürdigt. Bernhard Fuchs lebt und arbeitet in Düsseldorf. <em>STREETS AND TRAILS is the title of a series of 53 landscapes by photographer Bernhard Fuchs that were taken between 2004 and 2009 in his native Upper Austria. Hardly any other photographer today is further apart from the Zeitgeist than Bernhard Fuchs. In their silence and peacefulness, in their patience and reticence, his photographs are beautiful as nature itself. The gallery presents the artist’s selection from the series. The book to the series was published by Walther Koenig Books. BERNHARD FUCHS, born 1971 in Haslach a.d.Muehl in Upper Austria, studied with Bernd Becher at the Academy in Duesseldorf and with Timm Rautert in Leipzig. His work has been published internationally and is found in important collections. The Ludwig Museum in Cologne, the Museum for Contemporary Art in Siegen and the Josef Albers Museum in Bottrop have devoted large solo presentations to Bernhard Fuchs’ work. He lives and works in Dueseldorf.</em>

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Robert Morat | Galerie

ROBERT VOIT
New Trees 128
11.09.2010 -
31.10.2010
NEW TREES – Robert Voit hat eine ganz neue Pflanzenart entdeckt: Funkbäume! Als Bäume getarnte Mobilfunkmasten aus Stahl, Glasfaser und Plastik, die inzwischen in der gaznen Welt heimisch geworden sind. Es gibt sie als Pinien, Palmen, Zypressen, Kakteen und Laubbäume. Sie stehen in der Wüste oder in Jungwäldern, auf Wiesen und Parkplätzen, an Autobahnen und in Wohnsiedlungen. In den USA, in Südafrika, Korea und in ganz Europa hat Voit diese Antennenbäume fotografiert und zu einem Arboretum zusammengestellt, zu einem ganz besonderen botanischen Garten voll seltsamer Gehölze. Der Betrachter von Robert Voits Bildern wird künftig mit andere Augen auf die Welt schauen: Was ist noch echt an ihr und was nur ein Trugbild? Das Buch zur Serie erscheint im Steidl Verlag, Göttingen. ROBERT VOIT, geboren 1969 in Erlangen, war Meisterklassenschüler bei Thomas Ruff an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Bilder wurden bereits vielfach ausgestellt, unter anderem im Haus der Kunst in München, in der Kusthalle Nürnberg, im Fotomuseum München und in den Deichtiorhallen in Hamburg. Robert Voit lebt und arbeitet in München. <em>NEW TREES – Robert Voit has discovered a new species: radio trees! Mobile phone antenna masts camouflaged as trees, made out of steel, fibreglass and pastic and already found all over the world. They come in all sorts of specimen: pine, palm, cypress, cactus and broadleaf. They are found in deserts and forests, on grassland and parking lots, on highways and in residential areas. Robert Voit has photographed these trees in the US, in South Africa, in Korea, in Europe and has created a modern arboretum, a very particular botanical garden full of very special woods. After seeing Robert Voit’s images, the viewer will look at the world differentely: What in it is real and what is just an illusion? The book to the series is published by Steidl, Göttigen. ROBERT VOIT, born 1969 in Erlangen, was a masterclass student of Thomas Ruff at the Academy in Duesseldorf. His work has already been exhibited extensively, among others at the Kunsthalle Nuremberg, the Fotomuseum Munich and the Deichtorhallen in Hamburg. Robert Voit lives and works in Munich.</em>

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heliumcowboy artspace

Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee
Mountain to surf
09.03.2010 -
17.09.2010
heliumcowboy artspace freut sich über die Gruppenaustellung von sieben Künstlern der Galerie. Zu sehen sind Zeichnungen, Skulpturen, Holzschnitte, Fotografien und weitere Kunstwerke der Künstler: Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee. Die meisten Arbeiten werden zum ersten Mal in Hamburg ausgestellt. Sie wurden bisher bei Messen und Ausstellungen in Basel (Mountains), New York (irgendwo dazwischen = To) und in Barcelona/Miami (Surf) gezeigt.

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heliumcowboy artspace

Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee
Mountain to surf
09.03.2010 -
17.09.2010
heliumcowboy artspace freut sich über die Gruppenaustellung von sieben Künstlern der Galerie. Zu sehen sind Zeichnungen, Skulpturen, Holzschnitte, Fotografien und weitere Kunstwerke der Künstler: Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee. Die meisten Arbeiten werden zum ersten Mal in Hamburg ausgestellt. Sie wurden bisher bei Messen und Ausstellungen in Basel (Mountains), New York (irgendwo dazwischen = To) und in Barcelona/Miami (Surf) gezeigt.

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heliumcowboy artspace

Mountain to Surf | Gruppenausstellung mit
Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee
03.09.2010 -
17.09.2010
Die zweiwöchige Gruppenaustellung "Mountain to Surf" zeigt Arbeiten von sieben Künstlern der Galerie: Nina Braun, Jon Burgerman, Victor Castillo, Alex Diamond, Boris Hoppek, Jeremy Fish & Casey McKee. Zu sehen sind u.a. Zeichnung, Skulptur, Holzschnitt, Fotografie. Die meisten Arbeiten werden zum ersten Mal in Hamburg ausgestellt. Davor waren sie auf Messen und Ausstellungen in Basel (Mountain), New York (irgendwo dazwischen = To) und in Barcelona/Miami (Surf) zu sehen. Abbildung: Alex Diamond, Mountain to Surf, 2010, Holzschnitt, Acryl, 30 x 20 cm

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Galerie Renate Kammer

Georg Polke
Lighning II - Urlaubsgrüße
09.09.2010 -
09.10.2010
Zur Eröffnung am Donnerstag, den 9. September 2010 um 18 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen. Am Freitag, den 10. September 2010 ab 19 Uhr findet eine weitere Vernissage im Rahmen der Gemeinschaftseröffnung der Galerien im Kontorhausviertel statt.

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Galerie Carolyn Heinz

Martin Meiswinkel
"IN LUNAR HORIZONS"
11.09.2010 -
23.10.2010
<br> Eröffnung: 10. September 2010, 19 Uhr Die Eröffnung findet im Rahmen der Saisoneröffnung der Galerien im Kontorhausviertel statt. Die Galerien sind von 19-23 Uhr geöffnet. <br> <br> ohne Titel, 2010, Öl, Acryl, Kohle, Lack auf Kunststoff, 123,5 x 90,5 cm <br> Ein sonniger Tag am See – Strukturen unter Wasser und Spiegelungen auf dessen Oberfläche. Der Wind bringt die Oberfläche des Wassers nur leicht in Bewegung und schon gerät alles durcheinander, wird verzerrt und verbogen. Die Strukturen des Oben und des Unten sind nicht mehr eindeutig zuzuordnen, durchdringen sich gegenseitig, die Eben geraten außer Kontrolle. So in etwa ergeht es dem Betrachter mit den Arbeiten von Martin Meiswinkel. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind am Computer generierte, ornamental eingesetzte Grundelemente. Ob stilisiert floral oder aus einer geometrischen Form gewonnen, durchziehen diese Gebilde in rythmischer, fast dekorativer Wiederholung rankenhaft den Bildraum. Mit Hilfe von Verzerrungen, gezielter Farbanordnung und illusionistischen Perspektiven überschreiten die Elemente die von Meiswinkel angelegten Bildebenen, ohne sich zu diesen Ebenen jedoch eindeutig zu verhalten. Vielmehr wird der Betrachter durch die scheinbare Bedeutung der sich wiederholenden, durch den Bildraum führenden Formen dynamisch in diesen hineingezogen, um dann schnell die Kontrolle über die eigene Positionierung einzubüßen und sich in der Widersprüchlichkeit der räumlichen Konstruktion zu verlieren. Meiswinkel baut seine Arbeiten in dünnen, lasierenden Schichten auf und reagiert mit jeder Schicht formell und farbperspektivisch auf das bereits Entstandene. Der Farbauftrag reicht von transparent bis flächig opak, mal ist die Oberfläche delikat fein, mal belässt Meiswinkel deutliche Pinselspuren. Die Malerei scheint über den Bildrand hinauszugreifen und spielt so mit dem potentiell endlosen Charakter von Ornament. In dem Zusammenspiel von formaler Strenge und dynamisch sich ausbreitender Bildenergie liegt der besondere Reiz. Obwohl Meiswinkel uns mit den ornamentalen Elementen und einem formal klaren Bildaufbau zunächst eine Scheinordnung suggeriert, erweist sich am Ende des Sehprozesses die gesamte Bildstruktur als kontingent und hinterlässt den Betrachter in nachhaltiger Verwirrung. Martin Meiswinkel (*1973 in Tübingen) studierte an der Kunstakademie Münster bei Heinz Breloh und Ulrich Erben und am Chelsea College, London. Seit 2010 lebt und arbeitet er in Berlin. <br>

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LEVY Galerie

Mel Ramos
Zeichnungen 1
30.08.2010 -
15.10.2010
LEVY Hamburg freut sich vom 31.August – 15.Oktober 2010 die Ausstellung Mel Ramos – Zeichnungen / Drawings zu zeigen. Neben Künstlern wie Tom Wesselmann, Andy Warhol und Allen Jones gehört Mel Ramos zu den Künstlern, die sich am intensivsten in ihrem Werk mit den Themen Erotik, Sex, Fetischismus und Obsession beschäftigen. Frauen, Frauen, Frauen oder Sex, Vergnügen und Unterhaltung, diese grelle, aufreizende und verführerische, teilweise auch vulgäre, Bildsprache artikuliert sich dem Betrachter aus Ramos Bildern. Mit dieser libidinösen Aussage, dass Kunstpuristen nicht nur die Schamesröte ins Gesicht treibt, sondern auch bei den selbsternannten Sittenwächtern der Kunst, das Schicklichkeitsempfinden hoher Kunst zu verletzen scheint. In vulgär-vitaler Positionierung drapiert Mel Ramos seine Pin-up-Girls auf gemalte Warenartikel. Mit diesen sogenannten »Commercial Pin-ups«, wurde Ramos Ende der 60er Jahre berühmt. Auf den ersten Blick können seine Arbeiten für eine typische Produktwerbung gehalten werden. Die scheinbar sinnwidrige Kombination eines sonnenverwöhnten californischen Pin-up-Girls mit einer gigantischen Zündkerze vor rot gefaßtem Firmenemblem (A.C. Annie) hat jedoch etwas befremdend Surreales. Trotz der Klarheit des Bildaufbaus und dem ausgewogenem Formenspiel arbeitet Ramos, wie viele seiner Pop Art-Malerkollegen, mit doppeltem Boden, denn seine Werke sind Ausformulierungen einer erotischen Phantasie, die ein grundlegendes Werberaster für Marketingstrategien darstellt. Mehr noch, indem er die triviale Glamourgestik emblematisch zu einem Faszinosum der Personendarstellung erhebt, parodiert Ramos die hohle Kommerzialisierung der Triebbefriedigung. Sexualität und Gebrauchs- bzw. Genussartikel verschiedenster Art identifizieren sich in der gemeinsamen Werbesteigerung. Damit hat sich Mel Ramos mit zu einem der streitbarsten Künstler der Gegenwart entwickelt. Die Ausstellung bei LEVY Hamburg konzentriert sich zum ersten Mal nur auf das zeichnerische Werk von Mel Ramos. Alle Phasen von den 1960ern bis heute werden anhand von Entwurfsskizzen und Zeichnungen des Künstlers veranschaulicht und demonstrieren seinen unnachahmlichen Stil, in dem er sich mit den Mythen des Alltags und den synthetischen Träumen der Medien- und Werbewelt auseinandersetzt. Im Kerber Verlag erscheint ein Katalog mit einem Textbeitrag von Professor Dr. Klaus Schröder (Direktor Albertina, Wien) und eine Collector’s Edition zum Preis von € 99,00, die in einer Auflage von 750 Exemplaren mit einer nummerierten und handsignierten Offset-Lithographie (16 x 23 cm)erscheint.

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holzhauer hamburg

Mathias Kadolph, Jupp Linssen
Länge x Breite x Höhe - Skulptur, Malerei, Objekt
08.09.2010 -
31.10.2010
Zur Eröffnung am Dienstag, den 7. September, 19-22 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

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artfinder Galerie

Alexandra Ranner
Nebenmeer 128
10.09.2010 -
23.10.2010
Alexandra Ranner (*1967 in Osterhofen, lebt in Berlin) arbeitet mit doppeltem Boden. Sie stellt real begehbare Großskulpturen oder kleinere Raummodelle her, schafft fotografische Abbildungen von selbst gebauten Räumen, spielt mit einer Realitätsebene, für die das Modell selbst die Vorlage bietet. Man könnte in ihrer Arbeit auch von einer „Raum-Umkehr-Situation“ sprechen. Verdoppelungen, Verzerrungen, Spiegelungen sind Teil ihrer künstlerischen Strategie. Die Video-Arbeiten von Alexandra Ranner sind seltsam verrätselt und unterlaufen herkömmliche Erzählstrukturen. In ihrem aktuellen Video Silencio Súbito (Mann), das den Ausstellungsraum der Galerie dominiert, lauscht ein Mann angestrengt in die absolute Stille hinein. Der Raum ist karg ausgestattet. Ein Vorhang, der seitlich zu erkennen ist, bläht sich skulptural auf. Plötzlich und unerwartet wird die über dieser Szene lastende Stille zerrissen. Ranner spielt auch hier mit der diffusen Erwartungshaltung des Betrachters und führt eine Art leer laufende Suspense vor. Alexandra Ranner ist seit 2007 Professorin für bildende Kunst an der UdK Berlin. Ihre Arbeiten wurden u. a. in folgenden Institutionen gezeigt: Arsenale (49. Biennale in Venedig), Statements (Förderkoje Art Basel), 1. International Triennale of Contemporary Art Yokohama, Kunstmuseum Wolfsburg, Kunsthalle Münster, Kunstmuseum Bochum, Kunstverein Hannover, Museo de Bellas Artes de Santander, MUMOK Wien... Aktuell ist ihre Arbeit auch im MARTa Herford, in der Ausstellung „Unsichtbare Schatten – Bilder der Verunsicherung“, zu sehen.

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Galerie Anne Moerchen

Chen Fangyuan
Der fantastische Realist
16.09.2010 -
22.10.2010
Mit dieser Ausstellung nimmt die Galerie an der Großveranstaltung ChinaTime teil und möchte dem kunstinteressierten Publikum auch dieses Mal wieder einen wichtigen in China bekannten Maler präsentieren, der viele Künstler in China beeinflusst hat Chen Fangyuan – Der fantastische Realist Situationen, wie aus dem Leben gegriffen. Bunt, beinahe dokumentarisch die Portraits der chinesischen Bevölkerung. Doch sind es ihre Augen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen, als läge hinter ihnen eine verborgene Wahrheit.... Der expressive Farbeinsatz steht im Dialog mit den konstruierten Kompositionen aber auch Landschaften sind von starker Präsenz. Die Werke von Prof. Chen Fangyuan sind vor dem Hintergrund des sozialistischen Realismus entstanden, welcher nach sowjetischem Vorbild die Künstler Chinas insbesondere in der Zeit der Kulturrevolution geprägt hat. Doch gegen Ende der 1970er Jahre ist der Stil stark durch kulturelle Einflüsse und dem neuen Selbstbewusstsein der Künstler verändert worden - eine künstlerische Weiterentwicklung die in Chen Fangyuans Malerei nachhaltig Ausdruck findet. Er ist der Begründer des fantastischen Realismus. Nach zahlreichen Auszeichnungen und Ausstellungen – davon sechs Mal im National Art Museum of China in Peking – ist Chen Fangyuan nun zum ersten Mal in Europa mit der Ausstellung „Chen Fangyuan – der fantastische Realist“ in der Galerie Anne Moerchen zu sehen. Es ist der Beitrag eines wichtigen chinesischen Künstlers zur 3. China Time in Hamburg und die Galerie möchte damit die große „Veranstaltung“ und die Städte-Partnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg unterstützen.

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TINDERBOX

HENRIK EIBEN
Pink is where the ♥ is
08.09.2010 -
16.10.2010
Anfang Mai 2010. Henrik ist zu seinem Stipendium nach Sao Paulo aufgebrochen. Glücklicherweise wurde noch skype auf seinem Rechner installiert, dann können wir telefonieren und uns sogar dabei sehen. Dramatisch genug, dass wir uns monatelang nicht persönlich erleben und besuchen können, denn ich werde nicht die Zeit für einen Brasilien-Trip finden und das ist nicht nur schade, sondern auch eine wichtige und unfassbare verpasste Chance. Henrik besucht uns oft in der Galerie, wo wir gerne bei Kaffee oder Bier Gespräche über aktuelle Tendenzen der bildenden Kunst und das Programm der Galerie sprechen. Und ich besuche Henrik öfter mal, aber eigentlich viel zu selten, in seinem Atelier, das sich für mich längst zu einer Art kontemplativem Rückzugsort entwickelt hat, an dem ich mich immer wieder sehr gern aufhalte und voller Bewunderung die Dinge beobachte, die dort entstehen. Zum Glück befindet es sich ganz in der Nähe auf einem Gewerbehof hier in Rothenburgsort, dem next place to be. Wir hören Platten von Herbie Hancock bis zu den Foo Fighters, trinken Tee und reden dann meistens über Henriks Arbeit. Es sind drei lichtdurchflutete Räume: Ein riesiger, der den großen Arbeiten und der Präsentation dient, ein kleinerer für Zeichnungen sowie ein mittlerer zum Lagern und für die groben Arbeiten wie Schleifen oder Sägen. Neben vernachlässigter Küche und Toilette mit einigen guten Büchern. Schon interessant, dass Orte Themen bedingen. Man braucht offenbar ein gewisses Umfeld um gewisse Dinge denken zu können. Wohl denen, die das nicht brauchen. Vision is scary. Doch zurück zu Brasilien: Henrik hat eine sensationelle Wohnung inklusive Studio. Sie ist auch sehr hell, soviel kann ich sehen. Und das Beste: Es passt. Ich frage mich, ob ein Stipendium in Brasilien einen Künstler, der bereits enorm frei und sensibel über Material- und Gattungsfragen nachdenkt und dementsprechende Arbeiten produziert, sich noch weiter öffnen und sensibilisieren kann und ob er die große Sicherheit, die es dazu braucht, in kürzester Zeit ausbaut und vor allem eine Idee des dortigen Spirit des „vida louca“ herübertragen und hineintragen kann in seine Arbeit? Natürlich kann er. Es ist ja Henrik, jener Künstler, der der teilweisen Kakophonie in der aktuellen Kunst etwas entgegenzusetzen vermag indem er erstmal den Produktionsprozess massiv entschleunigt. Und es so schafft, mit seiner Arbeit aus dem überladenen Gewirr durch den Ruf nach Einkehr und Intensität herauszustechen. Und der auf diese Art auch die Rezipienten zur eingehenderen Betrachtung herausfordert - so er oder sie sich einlässt. Schon Germano Celant zielt ja in seinem Kuratieren, Schreiben, Denken vor allem bezüglich der Arte Povera auf die Dimension der Zeit ab und fordert „die Dimension des Lebens als Dauer ohne Fälligkeiten“. Und so scheint Henrik, der 1975 in Tokyo Geborene, der seine künstlerische Laufbahn an der AKI in Enschede / Niederlande begann und über das Maryland Institute of Art in Baltimore / USA in der Meisterschülerklasse von Silvia Bächli an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe landete, an einem Ort angekommen zu sein, der in seinem Sinne ist. Extrem dynamisch zwar und lebhaft, doch niemals gegen die Zeit anarbeitend. Wir haben die Uhren, er hat die Zeit, möchte man denken. Das funktioniert ja in der Kunst nach wie vor nur mit solchen Arbeiten, die die Magie ausstrahlen mit der sie entstanden sind und das funktioniert eben nicht immer in fabrikartigen Produktionsprozessen. Schon gar nicht über die Vermittlung einer didaktischen Syntax, die sich moralischen und politischen Aussagen anbiedert. Henrik Eiben akzeptiert in seinem Tun weder das Ende der Utopie über die Macht der Kunst noch die Tatsache, dass die Betrachter seiner Arbeiten keine Fragen an die Kunst und das Leben haben. „Eibens Arbeiten belegen auf nachdrückliche Weise, dass der Wunsch, eine mit Absolutheitsanspruch durchkomponierte und auszuschöpfende ästhetische Wirkung in der künstlerischen Arbeit zugrundezulegen, zur vollen Entfaltung den Dialog mit dem subjektiven Erfahrungsraum des Betrachters suchen muss“, wie Benjamin Fellmann in „Talking Aesthetics. Form und Gehalt in den Arbeiten Henrik Eibens“ schreibt. Also schauen wir besser mal genauer hin und in uns rein. Und so bildet er in langen, ewig von allen Seiten reflektierenden Prozessen Skulpturen aus Farbe, Zeichnungen aus Metall oder Fäden im Raum, erzeugt farbige Schimmer an der Wand und malt mit Stoffen. Ein zentraler Punkt seines künstlerischen Entwurfs richtet sich an das Verwischen der klaren Begrenzungslinien zwischen Genres, Klischees und Stereotypen. Dieses funktioniert stark über Materialität und die Herausforderung an sich selbst und zugleich die Rezipienten, nicht nur über Gattungen und Genres, sondern vielmehr über umfassendere Kategorien wie Kontemplation, Subtiles, Herzerfrischung, Schönheit und Relevanz nachzudenken. Auf äußerst sensible, individuelle Art denkt Henrik Eiben über Ikonographien von Minimaliusmus, Black Painting, Farbfeldmalerei, Radical Painting, Stoffe und Farben aller Art sowie seit Brasilien auch Ton und Glas nach. Dieses tut er einerseits auf eine ikonographische Art und Weise, er tut es aber nicht weniger auf eine emotionale Weise, die aus visuellen und psychischen Eindrücken gespeist wird. Jedes Material, jeder Stoff hat seine eigene Aura und alles ruft ganz individuelle Erinnerungen in uns hervor, hat seine spezielle Geschichte, losgelöst von jeder Verpflichtung gegenüber Figürlichkeit, Narration hin zu einer gewissen Emanzipation der klassischen Form, beispielsweise der Leinwand. Konsequent geht Henrik mit seinen Arbeiten mehr und mehr den Schritt in den Raum und löst sich mehr denn je von jeder klassischen Form. Inhaltlich-narrative Aspekt sind hierbei keineswegs ausgeschlossen, erschliessen sich allerdings eher „von hinten durch die Brust ins Auge“. Während Henriks Aufenthalt in Sao Paulo entstehen nicht nur Arbeiten, die in unsere Show kommen, wie die tönernen „beijos“ und Zeichnungen mit und aus Eisstielen, sondern bei der Galerie Fortes Vilaça entdeckt er auch eine unglaubliche junge Malerin mit der er eine Arbeit tauscht und mit der wir eine Ausstellung machen werden. Während wir weiter Ausstellungen machen und herumtouren. Im Zuge der Basler Messe sehen Birte und ich in der Fondation Beyeler die Jean-Michel Basquiat-Ausstellung und besorgen den schönen begleitenden Katalog. Als Henrik endlich wieder da ist, entdeckt er völlig fasziniert in diesem Buch eine Installationsansicht aus einer Ausstellung bei Gagosian in Los Angeles aus den frühen 1980er Jahren und ihm fällt die Holzstruktur der Decke der Galerie auf. Daraus wird nun die Arbeit „Larry´s ceiling“, die ebenfalls in die Show kommt. Ende Juli machte ich mich auf den Weg in die lang ersehnten Ferien. Ein Roadtrip mit meinem besten Freund führt mich unter anderem in wichtige europäische Gotteshäuser: Magdeburg, Quedlinburg, Gernrode, Naumburg, Wien, Venedig, in die Cappella degli Scrovegni zu Padua, nach San Vitale in Ravenna, Mailand, aber auch in das Dessauer Bauhaus, zum Nürnberger Reichsparteitagsgelände, in die Arena di Verona, ans Meer, an der Comer See und den Lago Maggiore über den San Bernardino, einen der beeindruckendsten Bergpässe Europas zurück nach Berlin, wo ich noch die Biennale und danach ein bisschen uninspiriert die Olafur Eliasson-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau sehe, dann zurück ins geliebte Hamburg. Henrik gibt mir vorher noch Lesestoff mit, von dem ich eigentlich mehr als genug dabeihabe. Dieses Buch lese ich im Wiener Burggarten: Senecas „Von der Kürze des Lebens“. Ich verstehe jetzt besser, wie man so ein Fels in der Brandung sein kann wie Henrik Eiben. Diane Kruse

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kulturreich

Daniel Müller Jansen
"there is me & there is you"
09.09.2010 -
05.10.2010
Die kulturreich Galerie zeigt die Fotoausstellung„there is me & there is you“ (2009) von Daniel Müller Jansen, dem Preisträger der Portfoliosichtung 2010 des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V. vom 09. September bis zum 05. Oktober 2010. Zentrales Thema dieser Fotoarbeit ist die Gegenüberstellung verschiedener Lebenswelten in Südafrika, die der Fotograf Daniel Müller Jansen anhand der dazugehörigen architektonischen Ensembles porträtiert. Durch die Gegenüberstellung von „Gated Communities“ und „Housing Projects“, wird die Modellhaftigkeit beider Wohnformen offenkundig und das bestehende Nebeneinander dieser Parallel-welten durch die materielle Abgrenzung enttarnt. Wie der Künstler selbst beschreibt, geht es ihm nicht darum, „der sonst üblichen Detailverliebtheit in der Architekturfotografie zu frönen, sondern vielmehr die Leuchtkraft der Dinge zu erhöhen." Diese Leuchtkraft erzielt er durch den Einsatz von direktem Sonnenlicht und einer gezielten analogen Überbelichtung, die zur gewünschten Ästhetik führt und seinen Werken diese helle, nahezu gleißende Bildsprache verleiht. "Gerade in einer Zeit, in der die Bilder immer schärfer, brillanter und größer werden", interessiert sich Jansen für die Umkehrung dessen. "Die Auflösung des Sichtbaren und die Auflösung der Fotografie an sich" sind es, die für den Nachwuchsfotografen Jansen den besonderen Reiz der Fotografie ausmachen. Mit der Auszeichnung für das beste Portfolio und seiner ersten außeruniversitären Einzelausstellung kommt Daniel Müller Jansen seinem erklärten Ziel einen Schritt näher, sich als Berufsfotograf zu etablieren und mit seiner künstlerischen Arbeit einen Beitrag zum Diskurs über das Medium Fotografie leisten zu können. Anzahl der Bilder: 30 I Präsentation: Inkjet Print auf Barytpapier / kaschiert in Objektrahmen 50x 40 cm Die Foto-Arbeit wird parallel zur Ausstellung bei kulturreich auch beim diesjährigen 4. Internationalen Fotografiefestival F/STOP in Leipzig präsentiert. Daniel Müller Jansen wurde 1978 in Düren geboren. Er diplomierte 2009 der Hochschule der Bildenden Künste in Bremen mit der Arbeit „there is me & there is you“. Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg und Bremen. Portfoliosichtung des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V. Mit der alljährlichen Portfoliosichtung eröffnet der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. interessierten Nachwuchsfotografen die Möglichkeit, ihre Arbeiten Bildredakteuren, Art-Buyern, Art-Direktoren, Kuratoren und Repräsentanzen vorzustellen. Unter den Sichtern waren u.a. dabei: Robert Morat, Galerist, Ingo Taubhorn, Kurator, Guido Schmidtke, Stern Bildredakteur, Jutta Schein von der ZEIT und Ulrike Jürgens von Scholz & Friends. Weitere Infos zum Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. unter: www.freundeskreisphotographie.de

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Galerie für Landschaftskunst

Bob Braine
Extinct Topographies
10.09.2010 -
23.10.2010
Bob Braines künstlerische Praxis besteht aus weltweiten Expeditionen in städtische und ländliche Areale, bei denen er mal mit der Waghalsigkeit eines Pioniers in einer großen erzählenden Geste, mal in Stille und Akribie eines im Detail versunkenen Archäologen oder Tier- und Pflanzenforschers vorgeht. Gegenstand seiner Forschungsreisen sind dabei stets die ständig im Wandel befindlichen Kräfteverhältnisse zwischen industriellen und naturhaften Variablen in gegenwärtigen Ökosystemen. In seiner dritten Einzelausstellung in der GFLK zeigt der New Yorker Künstler neue Arbeiten, die sich in Fotografien und Zeichnungen ganz den ´Road Kills` entlang der NY Route 385 widmen. Diese im Straßenverkehr verendeten Tiere – Kollateralschäden unserer Mobiliät – sind Symptome seiner Ausstellung ´Extinct Topographies`.

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Galerie Katharina Bittel

Øystein Aasan
Babel 1283983
09.09.2010 -
23.10.2010
Der norwegische Künstler Øystein Aasan hinterfragt, in welchem Kontext Kunst entsteht und wie sie aufgenommen bzw. verstanden wird. Die Frage nach Autorschaft und Authenzität, nach Verbreitung und Rezeption steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Øystein Aasan arbeitet interdisziplinär: An der Schnittstelle von Kunst und Architektur, von Sprache und Musik, von historischer Referenz und alltäglicher Erinnerung schafft er Werke, die reflektiert, pragmatisch und dezent poetisch sind. Der Künstler arbeitet vorwiegend mit “easy-to-handle” Materialien wie Holz, Postern oder Karton, die den konzeptuellen Ansatz seiner Arbeit unterstreichen.

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