Galerie für Landschaftskunst

Till Krause
"Peripherie V:Tierfriedhof"
09.06.2007 -
09.06.2012
Till Krause „Peripherie V: Tierfriedhof“ Ort: Tierfriedhof Nord, Wilstedter Weg 133, 22851 Norderstedt. Ein Positionsplan der Arbeit auf dem Tierfriedhof ist ab Juni unter www.gflk.de zu finden. Eröffnung: Samstag 9. Juni ab 19 Uhr im nächstgelegenen Restaurant „Zur Glashütte“, Segeberger Chaussee 309, 22851 Norderstedt. Die Eröffnung findet ausschließlich in dem Restaurant und nicht auf dem Friedhof statt. Der Friedhof befindet sich in ca. 2 km Entfernung. Dauer der Ausstellung: 5 Jahre. Öffnungszeiten: Der Tierfriedhof Nord ist täglich geöffnet. Weitere Informationen und Wegeplan: Siehe www.gflk.de Till Krause „Peripherie V: Tierfriedhof“ Till Krause legt auf dem Tierfriedhof Nord bei Norderstedt eine Landschaftsskizze in Form einer Grabplatte an. Ein Tierfriedhof als Modell für Peripherie. Peripherie als Tierfriedhof. Tierfriedhöfe sind merkwürdig gemischte Orte. Hier herrschen die gleichen Übereinkünfte darüber, wie ein Platz, ein Beet, ein kleiner Garten, ein Gedenkstein - ein Ort, der eine Weltsicht repräsentiert - auszusehen haben. Die üblichen Regeln (und wie sie sich in Ordnung und Geschmack niederschlagen) sind hier allgegenwärtig, wie auf einem Menschenfriedhof, wie auf der Strasse, wie in den Vorgärten. Ihre Gegenwärtigkeit ist hier vielleicht (weil frei losgelassen) sogar von besonderer Strenge. Aber zugleich ist hier alles aufgebrochen von Empfindungen und Erzitterungen. Die Ausnahmen sind hier sichtbar, geduldet, beheimatet, vielleicht sogar provoziert. Tierfriedhöfe sind die Kinder unter den ernsten Plätzen. Deren Ernst ist von besonderer Aufmerksamkeit und doch haben sie zugleich immer auch etwas von einem fröhlichen Grillplatz. Hier formulieren sich Orte in eigenartigsten Durchmischungen: Das Ernste, Tiefe, Empfindliche und Lächerliche darf hier dicht verwoben beieinander sein. Was kann hier nicht alles entstehen! Tierfriedhöfe sind Ansammlungen von Sonderstandorten von denen aus sich der Umraum, die Landschaft, die Peripherie neu begreifen lassen. Und die Stadt ist von dieser Peripherie umlagert.

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galerie carstensen

Arnold FIEDLER
Schwarze Landschaft nach Sturm
23.02.2012 -
01.04.2012
In diesem Februar jährt sich die Hamburger Sturmflut von 1962 zum fünfzigsten Mal. Sie ist als Katastrophe tief im kollektiven Gedächtnis der Stadt verwurzelt. Der in Paris und Hamburg lebende Künstler Arnold Fiedler hatte diese Naturkatastrophe als Augenzeuge miterlebt und in eine Serie von Tuschzeichnungen übersetzt. Fiedler legte die Elbe mit tiefschwarzer Tusche als einen dunklen Farbstrom mit horizontal ausgeführten Pinselbewegungen auf das Papier. Die kraftvoll aufgetragenen Flächen symbolisierten für ihn die Kraft der Elbe, deren Wasser sich über die schlafende Stadt ergossen hatte. Darüber ritzte und zeichnete Arnold Fiedler vertikal ein feines Liniennetz, das für den stilisierten Plan der Stadt und Teile der Hafenarchitektur steht. ARNOLD FIEDLER Schwarze Landschaft nach Sturm 24. Februar - 1. April 2012 Vernissage: Donnerstag, den 23. 2. 2012/ 19h Einführung: Dr. Maike Bruhns Der Ausstellungskatalog mit zahlreichen werk-biografischen Erläuterungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten ist ab sofort erhältlich. Meine Ausstellung päsentiert 13 Blätter der Sturmflut-Serie erstmals seit Ihrer Entstehung wieder komplett der Öffentlichkeit. Ergänzt sind abstrahierte 'Stadtpläne' und Arbeiten aus den kunstgeschichtlich besonders wertvollen 1950er und 1960er "Pariser Jahren" des Künstlers.

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Osterwalder's Art Office

Martin Paulus
Die Züge des Kommenden – Neue Bilder
27.10.2011 -
10.02.2012
Zum Ausstellungszyklus Die Züge des Kommenden erscheint das Buch Silber am Himmel. Der Maler, Zeichner und Schriftsteller Martin Paulus zeigt in seiner zweiten Einzelausstellung in OsterwaldersArtOffice groß- und kleinformatige Bilder aus den aktuellen Arbeitszyklen. Martin Paulus beschäftigt sich seit Jahren intensiv und kontinuierlich mit dem Thema der Vergänglichkeit, des Stofflichen und des Geheimnisvollen. Für sein Schaffen nutzt er die Amateuraufnahmen anonymer Photographen – nicht als heimliche Vorlagen, sondern indem er sie ganz direkt thematisiert. Auch das Photoalbum seiner eigenen Eltern dient ihm immer wieder als Vorlage. Während viele Arbeiten der Ausstellung primär das Photo als Quelle und Anregung für die malerische und zeichnerische Darstellung nutzen und dabei oft den Charakter alter Photographien imitieren, dienen bei anderen Werken gelegentlich Fundstücke als Bildträger für die photographischen Motive. Sie verschmelzen mit malerisch bearbeiteten Flächen oder treten in einen Dialog mit zeichnerischen Elementen. Alte Blechteile, Holzplatten, Akten, beschriebene oder vergilbte Papiere und Kartons, die einst als Rückwände von Bilderrahmen dienten, werden zu Malgrund und Rahmen gleichzeitig. Sie sind meist monochrom mit manchmal ausfransenden Rändern und blinden Flecken. Paulus evoziert Erinnerungen, Kindheitsassoziationen, Gedächtnisfetzen ... Die Zeit liegt wie ein Schleier über diesen Bildern. Manche Motive scheinen sich während des Betrachtens zu verflüchtigen, andere treten zunehmend stärker aus dem Malgrund hervor, als wären es Photographien, die noch im Entwicklerbad liegen und nur allmählich Kontur gewinnen. In der Galerie sind diverse Publikationen von Martin Paulus erhältlich; dies sind – neben seinem jüngsten Werk Silber am Himmel – auch die 2005 erschienen Die Alben oder Indisches Leporello. … Den Bildern von Martin Paulus sieht man ihr photographisches Vorleben, ihre photographische Vergangenheit nicht an. Sie scheinen sich davon gelöst, sie bewältigt zu haben und sind andere Wege gegangen. Es sieht so aus, als sei das dokumentarische Material alter Photos durch den Maler hindurch gelaufen und dabei von dessen Subjektivität so gefiltert worden, dass von der photographischen Herkunft nichts übrig blieb. Was vor Jahren oder Jahrzehnten vor einer Linse stattgefunden hat, zeitlich gut abgehangen und nie mehr wiederholbar ist, das hat Martin Paulus bis zu uns in die unmittelbare Gegenwart herein verlängert … Hans Lechleitner Martin Paulus (geb. 1961) hat an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Er war der offizielle deutsche Künstler für die Olympiade 1992 in Barcelona, und erhielt das Graduiertenstipendium der Akademie der Bildenden Künste in München. Paulus war in zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen national und international vertreten. In Hamburg zeigt er seine Werke zum nunmehr vierten Mal. Er lebt und arbeitet in Landsberg am Lech. Zur Ausstellungseröffnung wird der Künstler anwesend sein.

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ArtChina

1325372400
01.01.2012 -
31.12.2012
Zurzeit läuft keine Ausstellung. Besichtigt werden kann jedoch die umfangreiche Sammlung der Galerie mit über 50 Leinwandarbeiten und 75 signierten Editions-Drucken. Bitte stimmen Sie einen Termin mit uns ab unter: 040 482942 oder info@artchina-gallery.de.

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galerie carstensen

WOLF BERTRAM BECKER
EIN SONNTAG IN DER GALERIE
25.03.2012 -
25.03.2012
Am Sonntag, den 27. März sind in der Hamburger Innenstadt wieder zahlreiche Geschäfte geöffnet. Mit sehr vielen Besuchern und grossem Gedränge darf gerechnet werden. Wenn Sie sich von diesem Rummel ein bisschen erholen wollen, sind Sie in meiner Galerie herzlich willkommen! In meiner aktuellen Ausstellung können Sie die wunderbaren Landschaftsbildern des weit gereisten Weimarer Künstlers Wolf Bertram Becker in aller Ruhe entdecken. Wolf Bertram Becker: Landschaften und Räume Sonntagsöffnung am 27. März 2011 / 13h - 16h Die Ausstellung ist danach noch bis zum 16. April Mittwoch bis Freitag 13h-18h, Sonnabends 12h-16h sowie nach Vereinbarung für Sie geöffnet.

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Georg Molitoris

Liebe Kunstfreunde, liebe Kunden,
1325458800
02.01.2012 -
31.03.2012
die georgmolitoris galerie verändert zur Zeit ihren Standort in Hamburg! Bis zum März 2012 werden wir keine Ausstellung anbieten können. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite - www.galerie-molitoris.de. Telefonisch sind wir wie immer unter der bekannten Nummer – 0049 172 45 12 617 – zu erreichen.

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Robert Morat | Galerie

Dirk Reinartz
St. Georg 132
21.01.2012 -
17.03.2012
Gleich hinter dem Hamburger Hauptbahnhof beginnt der Stadtteil St. Georg. In den 1970er und frühen 1980er Jahren war St. Georg kein Ort der großen Welt, sondern einer der kleinen Leute. Für den eiligen Besucher gab es dort Liebe und verbotene Substanzen zu kaufen. Wer mehr Zeit mitbrachte, dem öffnet sich ein kleiner Kosmos. Im Frühjahr 1981 streifte Dirk Reinartz durch St. Georg auf der Suche nach seinen ganz persönlichen Bildern vom Viertel. Er fand sie in Straßenszenen, im Alltag der Bewohner und in den Blicken der Menschen. Die Fotografien, von „Merian“ in Auftrag gegeben, wurden seinerzeit nie gedruckt. Die Bildserie ist ein leises Meisterwerk der subjektiven Reportagefotografie und inzwischen das eindrückliche Dokument einer vergangenen Zeit. Das Buch zur Serie erschien 2010 im Steidl Verlag. DIRK REINARTZ wurde 1947 in Aachen geboren. Er studierte Fotografie bei Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen. Von 1971 bis 1977 war er Fotoreporter beim „Stern“. Reinartz' Reportagen und Berichte erschienen danach in vielen Magazinen, unter ihnen „Life“, „Fortune“, „Der Spiege“, das „SZ-Magazin“ und insbesondere das „Zeit-Magazin“ und „Art“. Dirk Reinartz' Fotografien wurden in zahlreichen Ausstellungen auch international gezeigt. Seit 1998 war Dirk Reinartz Professor für Fotografie an der Muthesius Hochschule in Kiel. Er lebte in Buxtehude bei Hamburg. Dirk Reinartz starb am 27. März 2004 während einer Reise in Berlin. Hamburg's St. Georg neighborhood, right behind Central Station, wasn't a very glamorous place in the 1970ies and 1980ies. For it's rushed visitors, the area offered ilegal substances and love for sale. But for those who spent some time wandering it's streets, the neighborhood opened up a whole universe. Dirk Reinartz visited that universe in 1981, searching for his very personal images of street scenes, the people living here and their every day. The photographs, commissioned by “Merian“ magazine, have not been pubished at the time. The series is a quiet masterpiece of subjective reportage photography and is today a impressive document of a passed era. The book to the series has been published by Steidl in 2010. Dirk Reinartz was born in Aachen in 1947. He studied with Otto Steinert at the Folkwangschule in Essen and was an appointed photo reporter at “Stern“ magazine from 1971 to 1977. Working freelance after that, his work has been published by magazines such as “Life“, “Fortune“, “Der Spiegel“, the “SZ-Magazin“ and especially by “Zeit-Magazin“ and “Art“. Reinartz' photographs were published in several books and presented internationally in numerous exhibitions. Since 1988, he held a teaching position at the Muthesius Accademy in Kiel, he lived in Buxtehude near Hamburg. On March 27 2004, Dirk Reinartz died during a working trip to Berlin.

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Robert Morat | Galerie

Roman Bezjak
Sozialistische Moderne
21.01.2012 -
17.03.2012
Während der Westen den zu Stein gewordenen Zeugen von Planwirtschaft und sozialistischer Moderne mit Skepsis begegnet, wirft Roman Bezjak einen unvoreingenommenen Blick auf die Architektur des Kommunismus. Mit der Großbildkamera fotografierte er Wohnungsbauten, funktionale Einrichtungen, Hotels und Kulturpaläste an vertrauten und fremden Orten von Tallin bis Tirana, von Dresden bis Dnjepropetrowsk. In Serien entsteht dadurch eine Art Archäologie der Nachkriegsmoderne ohne ostalgische Verklärung, denn auch die Abnutzung der Utopie und ihre Ankunft im Alltag werden sichtbar. So hält die Serie eine vom Abriss bedrohte Welt fest, die teilweise, etwa im Fall des Palasts der Republik in Berlin, schon nicht mehr existiert. ROMAN BEZJAK, 1962 in Slowenien geboren, trat bis zu seiner Berufung als Professor an der Fachhochschule Bielefeld im Jahr 2000 vor allem mit preisgekrönten Arbeiten für das Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und für GEO in Erscheinung. Die Serie „Sozialistische Moderne“ wurde im Jahr 2011 im Verlag Hatje Cantz veröffentlicht und fand großes mediales Interesse. Die Publikation begleitete eine Einzelausstellung im Sprengel Museum in Hannover; die Robert Morat Galerie freut sich sehr, diese Ausstellung in Hamburg übernehmen zu können. Whereas the West encounters the now-fossilized witnesses of planned economies and socialist modernism with skepticism, Roman Bezjak takes an impartial view of communist architecture. Bezjak used a large-format camera to take photographs of residential buildings, institutions, hotels, and palaces of culture in familiar and foreign places – from Tallinn and Tirana to Dresden and Dnipropetrovsk. His series render a kind of archaeology of postwar modernism without nostalgically glorifying the former East Bloc, for he also makes visible the exploitation of utopia and its entry into everyday life. This photographic series thus captures a world threatened by demolition, parts of which – such as the Palace of the Republic in Berlin – no longer exist. Roman Bezjak, born in 1962 in Slovenia, produced prizewinning photo essays for GEO and theFrankfurter Allgemeine Zeitung and since 200 holds a teaching position at the FH Bielefeld. The series "“Socialist Modernism“ has benn published by Hatje Cantz in 2011 and received major media attention. The publication coincided with a solo exhibition at Sprengel Museum in Hannover; the Robert Morat Gallery is thrilled to be able to present that exhibition in Hamburg.

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galerie carstensen

Bernd Berner (1930 - 2002)
Flächenräume - ausgewählte Werke
13.01.2012 -
18.02.2012
Ausgestellt werden mehr als 40 Arbeiten von Bernd Berner. Schwerpunkt der Ausstellung sind neben den heute schon seltenen Arbeiten aus dem Frühwerk des Künstlers seine Bilder aus den 1980er und 1990er Jahren, in denen Berner seine Kompositionen durch neue farbliche Akzentuierungen belebt hat. Vernissage: Mittwoch, den 18. Januar 2012 / 19h Einführung: Anja Stupp (Kunsthistorikerin, Hamburg) Die Ausstellung ist danach bis zum 18. Februar Mittwoch bis Freitag von 13h - 19h und Sonnabend von 12h - 16h sowie nach vorheriger Vereinbarung für Sie geöffnet.

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galerie carstensen

Ulrike Hansen
Neue Bilder 1
05.04.2012 -
05.05.2012
Vernissage: Mittwoch, den 4. April /19h

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galerie carstensen

Aus Li
Aus Liebe zur Kunst - Ein Valentinstag in der Galerie
14.02.2012 -
14.02.2012
Der Valentinstag gilt weltweit als Tag der Liebenden. Kulturgeschichtlich geht das auf die "Ankunft Jesu Christi als himmlischer Bräutigam" zurück. Auch die Liebe zu den schönen Künsten ist ein unverzichtbarer Bestandteil menschlicher Kulturen. Einladungen "Aus Liebe zur Kunst" und zum Valentinstag haben deshalb in der Hamburger galerie carstensen schon eine kleine Tradition. In diesem Jahr lädt Galerist Holger Carstensen am Dienstag, den 14. Februar 2012 ab 16h sehr herzlich auf einen Prosecco und eine persönliche Führung in seine beim Hamburger Grossneumarkt gelegene Galerie ein. Ergänzend zur aktuellen Ausstellung mit Werken von Bernd Berner präsentiert die Galerie zusätzlich und ausschliesslich am Valentinstag eine schöne Auswahl von seltenen Originalgrafiken des Künstlers. "Gerade in seinen Radierungen, Lithographien und Siebdrucken gelingen Bernd Berner faszinierende Farbeffekte und Tiefenwirkungen", erläutert Holger Carstensen. Aus Liebe zur Kunst - Einladung zum Valentinstag 2012 Ausgewählte Original-Grafik von Bernd Berner Dienstag, den 14. Februar 2012 / 16h - 19h galerie carstensen, Brüderstrasse 9 in 20355 Hamburg Die Ausstellung "Bernd Berner: Flächen-Räume" ist danach noch bis zum 18. Februar 2012 für geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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Persiehl & Heine

Sarah Moon
à propos ...
16.11.2011 -
15.02.2012
Seit den siebziger Jahren gehören die ebenso eleganten wie einprägsamen Fotografien der in Paris lebenden Künstlerin Sarah Moon (*1941, Frankreich) zum festen Bestandteil der internationalen Modewelt. Kaum jemand wird sich dem Zauber ihrer eigensinnigen Arbeiten etwa für Dior, Chanel oder Cacharel entziehen können. Sarah Moon ist Autodidaktin: Ihr fotografisches Handwerk erwarb sie, als sie im Anschluss an ihr Kunststudium als Mannequin in der Haute Couture tätig war. 1968 schliesslich tauschte sie die Arbeit vor der Kamera endgültig mit jener dahinter und war mit dem unverwechselbaren Stil ihrer Fotografien auf Anhieb erfolgreich: Noch im selben Jahr nahm sie an einer Gruppenausstellung zu avantgardistischer Modefotografie in der Pariser Galerie Delpire teil. Dies sollte der Startschuss für eine einzigartige Karriere sein, in dessen Verlauf Moons Arbeiten in solch tonangebenden Modezeitschriften wie „Marie‐Claire“, „Elle“ und „Vogue“ erschienen. Heute gehört Sarah Moon zu den bekanntesten Modefotografinnen der Welt; ihre poetische, oftmals traumartig anmutende Bildsprache überträgt sich ebenso auf Motive ausserhalb der Modewelt sowie, seit den Neunzigern, auf ihr filmisches Schaffen. Es gibt einen Grenzbereich zwischen Wahrheit und Fiktion, der sich in Sarah Moons Arbeiten immer wieder manifestiert. So poetisch ihre Werke auch anmuten, sind sie doch stets einer besonderen Realität auf der Spur: dem Augenblick in seiner Flüchtigkeit, der Grenzlinie zwischen Werden und Vergehen, dem Zauber einer einzelnen Sekunde. Denn, so Sarah Moon: „Die Fotografie ist die Seele aller Momente, die Seele des Moments, den man gerade eben zu Ende gehen sah.“ Und so lädt sie den Betrachter ihrer atmosphärischen Fotografien ein, der Magie dieser beseelten Momente nachzuspüren. Gleichzeitig befreit sie jedes Motiv aus seiner historischen Verankerung, löst es mithilfe der Kamera quasi von der Gegenwart ab. So wirken ihre Fotografien oft wie aus einer anderen Zeit, ja, wie visuelle Anachronismen, und sind dennoch von einer ungeheuren Intimität – ganz so, als liessen sie den Betrachter für einen kurzen Augenblick durch ein Schlüsselloch blicken. Das Faible der Künstlerin für Mystifizierung zeigt sich anhand der oftmals verschwommen Wiedergabe ihrer Motive, was ihnen eine entrückte, bisweilen beinahe geisterhafte Aura verleiht. Ähnliches ist in den Farbfotografien zu beobachten: Farbe, der Sarah Moon an sich skeptisch gegenübersteht, wird für sie erst als Mittel zur Verfremdung und Übersteigerung interessant. Wo die teilweise grelle Optik einer gedämpften, dunklen Farbigkeit weicht, nimmt die fantastische Stimmung einen melancholischen Unterton an. Auch die gelegentlich eingestreuten Flecken in den Schwarz‐weiss‐Bildern erwecken den Eindruck von nostalgischer Weltabgewandtheit. Nicht ohne Grund werden Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, Samuel Beckett oder die grossen Märchenerzähler immer wieder als Sarah Moons Inspirationsquellen genannt.

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Galerie Rose

Jan Peter Tripp, Keppler & Kern
Malerei, Skulptur, Graphik und Goldschmiedekunst aus Zürich
13.12.2011 -
18.02.2012
Zum Abschluß meines Jubiläumsjahres zeige ich als einen besonderen Höhepunkt Bilder von Jan Peter Tripp, dessen Arbeit ich als Galerist seit vielen Jahren begleite und bewundere. Der Maler hat sich als Lieblingsgäste zwei Schweizer Künstler eingeladen, Macher von Objekten mit einer überzeugenden Geistesverwandschaft zu Tripps Werken. Zu dieser Ausstellung mit Malerei, Kleinskulpturen und Graphik von Jan Peter Tripp sowie Goldschmiedekunst aus Zürich von Reto Keppler und Hans Kern lade ich Sie ganz herzlich ein. Zu sehen sind unter vielem anderen von J.P. Tripp sein neuer Zyklus von 25 Bildern "The Unknown", der zum 1. Mal ausgestellt wird. Außerdem gebe ich einen umfangreichen Einblick in Tripps Werk der vergangenen Jahre. Keppler & Kern zeigen "Microskulpturen" aus Silber und Gold: "…mittels hochstehendem handwerklichen Können und Raffinement entstehen schlußendlich… poetische Trompe l'œil…" (J.P.Tripp) Zur Eröffnung am Samstag, dem 10.12.2011 um 19 Uhr liest Peter Franke aus W.G. Sebald: "Unerzählt", seinen Gedichten zu Arbeiten von Jan Peter Tripp. Die Künstler sind anwesend. Weitere Veranstaltungen in der Ausstellung: Im Januar 2012 liest der Schauspieler Gert Voss einen Essay von W.G. Sebald: "Wie Tag und Nacht – Über die Bilder Jan Peter Tripps". (Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.) Am 2. Februar 2012: Jan Peter Tripp liest "Im Schattenreich".

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galerie carstensen

ALFRED KLOSOWSKI
Zum 85ten Geburtstag
10.05.2012 -
09.06.2012
Anlässlich seines 85. Geburtstages zeigen wir erstmals eine Serie 'Meditativer Bilder' des Hamburger Künstlers Alfred Klosowski Vernissage: Mittwoch, den 9. Mai / 19h

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galerie carstensen

KATHARINA MAYER & ANDREAS BOCK
Neue Arbeiten (Fotografie)
14.06.2012 -
21.07.2012
Vernissage: Mittwoch, den 13. Juni / 19h

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Galerie Borchardt

Trak Wendisch
dichotomie 13
04.11.2011 -
11.02.2012
Teils figürlich, teils aber nur noch zu erahnen. Sich in netzartigen Strukturen der Eindeutigkeit entziehend, bildet die Ausstellung die Komplexität in Trak Wendischs Werk als Dichotomie ab. Die Ausstellung zeigt jüngst entstandene Bilder und Objekte.

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Galerie Hilaneh von Kories

Stephan Vanfleteren
BELGICUM 1322
25.11.2011 -
01.03.2012
DIE AUSSTELLUNG WURDE BIS ZUM 01. MÄRZ 2012 VERLÄNGERT! Die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories zeigt vom 24.11.2011 bis zum 03.02.2012 die Ausstellung BELGICUM mit Fotografien des belgischen Fotografen Stephan Vanfleteren. Seit fast zwanzig Jahren arbeitet der Fotograf an seinem Projekt BELGICUM und präsentiert jetzt in Hamburg eine Auswahl aus dieser einzigartigen Hommage an sein Heimatland. Wie kaum ein anderer hat er das Land bei seinen unzähligen Reisen in die Provinz kennengelernt. Er sucht das Besondere im Alltäglichen und dabei ist er in fast jedem Winkel des kleinen Landes fündig geworden. Seine Porträts, Situationen und Landschaften hat er zu einem vielteiligen, aber unverwechselbaren Kaleidoskop zusammengefügt. Rund 40 Motive auf Hahnemühle Photo Rag hat die Galerie jetzt für die Ausstellung ausgewählt. Der Fotograf nimmt den Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise. Die Landschaft ist grau, die Zeit scheint auf vielen Bildern stehen geblieben zu sein. Seine Arbeiten wirken zeitlos, oft melancholisch und seltsam entrückt. Nicht die Hauptstadt Brüssel und ihre weltstädtische Pracht sind sein Thema, sondern die kleinen Welten der einfachen Leute auf dem Land. Sie interessieren ihn in ihrer zeitlosen Beharrlichkeit. Damit entfernt er sich von dem herkömmlichen, touristisch geprägten Klischee des Landes. Keine bunten Bilder von Sehenswürdigkeiten oder Folklore in Flandern und Wallonien werden im Projekt BELGICUM vorgeführt, sondern sehr besondere Momentaufnahmen, die weit mehr über die Identität des Landes aussagen, als jeder bunte Prospekt. Mehr Informationen finden Sie unter: www.galeriehilanehvonkories.de

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SCHALTWERK KUNST

TWELVE - STANDING
Ian McKeever
03.02.2012 -
03.03.2012
Eröffnung am Freitag, 3. Februar 2012, 18-21 Uhr. 19 Uhr Einführung durch Dr. Guido Schlimbach, Kunst-Station Sankt Peter Köln __________________________________________________ Ian McKeever zählt zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Malerei seiner Generation. Seine überwiegend großformatigen Bilder sind ein beeindruckendes Zusammenspiel von Raum, Licht und Strukturen. Charakteristisch für McKeevers Arbeiten sind der sparsame Einsatz von Farbe und die stark reduzierte Bildsprache organischer Formen. In der Berührung mit dem Malgrund bildet der Künstler mit der Farbmaterie vielfältige Strukturen aus, lässt sie aufblühen und verschwimmen. So öffnen sich einige Bilder in eine flächenräumliche Weite, während andere sich in stofflicher Verdichtung verschließen. Das feine Überlagern, Ineinanderüber- gehen und Überschneiden der zahlreichen pastosen und transparenten Farbschichten ruft Formfindungen unterschiedlicher Prägung hervor und lässt auf geheimnisvolle Weise Licht und Transparenz entstehen. McKeever arbeitet immer in Werkgruppen, innerhalb derer die einzelnen Bilder denselben Titel tragen, wie z. B. Twelve - Standing, Sentinel oder Assembly. Hier führt der Künstler fortwährend bestimmte Gedanken und formelle Fragestellungen weiter und erarbeitet eine Art Lexikon mit einer jeweiligen Identität und ähnlichen Motiv-Strukturen. Ihn fasziniert dabei weniger das eine individuelle Bild, sondern vielmehr, wie sich sein Wissen und seine Erfahrungen von einem Werk auf das nächste übertragen. 2008 beginnt McKeever mit der Serie Twelve - Standing, einer Gruppe großformatiger Bilder, von denen wir eine Auswahl zeigen. In dieser Serie dominiert die vertikale Richtung sowohl durch das Bildformat als auch durch die vielen nahezu parallel verlaufenden Adern, die sich durch die Arbeiten ziehen und zu einer lockeren Struktur verdichten. Diese Werke sind schwer in ihrer physischen Präsenz und stehen im Verhältnis zu uns und unserer Körpergröße: sie umgeben uns. Die Bilder balancieren zwischen der Reduktion ihrer sinnlich wahrnehmbaren Form und ihrer hohen emotionalen Intensität. Ian McKeever, 1946 in Withernsea, Yorkshire, geboren, lebt und arbeitet in Hartgrove, Dorset, England. Seit den 1970ern werden seine Werke regelmäßig in Europa und den Vereinigten Staaten gezeigt und befinden sich in renommierten Sammlungen, u. a. Tate Gallery/London, British Museum/ London, Louisiana Museum of Modern Art/Humlebæk, Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft/ Freiburg i. Br., Schloss Morsbroich/Leverkusen, Kunsthalle Nürnberg, Kunsthalle Kiel, Museum des 20. Jahrhunderts/Wien, Museum of Fine Arts/Budapest, Metropolitan Museum/New York, Boston Museum of Fine Art. Unsere erste gemeinsame Einzelausstellung umfasst Leinwandbilder und Arbeiten auf Papier.

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Galerie Kramer Fine Art

Menno Fahl
Im Farb-Raum
02.12.2011 -
09.02.2012
Wie der Ausstellungstitel nahe legt, geht es in Menno Fahls aktueller Ausstellung um die räumliche Bedeutung von Farbe. Dabei ist der Fokus des Künstlers auf die Materialität von Farbe gerichtet, die konkrete Raumwirkung hat. Um dieser Räumlichkeit eine materielle Gestalt zu verleihen, nutzt er die menschliche Figur als wiederkehrendes Sujet, das seit jeher sinnbildhafte Verwendung in der Kunst findet. Seine Materialcollagen, die er sowohl in Skulpturen, in Materialbildern, oder in Vorlagen für multiple Grafiken zusammenfügt, werden nicht Material-hierarchisch entwickelt; sondern eine Figur entsteht aus unterschiedlichsten Fundstücken und wird mit Farbe und Malerei in eine neue Gestalt gebracht. Fahl bewegt sich dabei frei und autonom zwischen den Gattungen Bildhauerei und Malerei. Das Ergebnis ist schon deswegen spannend, weil der Künstler seinem Werk innerhalb dieser selbst gewählten schwimmenden Gattungs-Grenzen keine extremen Handlungen aufsetzt, sondern vielmehr, bei künstlerischer Orientierung an der bildnerischen Form, malerisch und bildhauerisch neue Erkenntnisse erarbeitet, die sich aus der Schnittstelle Malerei/Skulptur ergeben. Menno Fahl (*1967) war, folgend auf sein Malereistudium bei Peter Nagel, Meisterschüler des Bildhauers Lothar Fischer. Fahls Arbeiten befinden sich unter anderen in den Sammlungen des Museums der bildenden Künste Leipzig und der Sammlung Würth. Im Sommer 2011 war er mit einer Ausstellung im Museum Lothar Fischer in Neumarkt in der Oberpfalz vertreten. //// Sandra Kramer, November 2011

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heliumcowboy artspace

THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY
YOU CAN HAVE YOUR CAKE, BUT YOU CAN‘T TOUCH THE ICING
15.01.2012 -
12.02.2012
HINWEIS: Diese Ausstellung findet in dem Kunstverein Buchholz statt, nicht in der Galerie heliumcowboy artspace. THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY: YOU CAN HAVE YOUR CAKE, BUT YOU CAN‘T TOUCH THE ICING AUSSTELLUNG IM KUNSTVEREIN BUCHHOLZ, 15.01. - 12.02.2012 VERNISSAGE: SONNTAG, 15.01.2012, 11 UHR ÖFFNUNGSZEITEN: DI - FR, 16 - 18 UHR | SA & SO, 11 - 17 UHR ALEX DIAMOND ZU GAST IM KUNSTVEREIN BUCHHOLZ VON JUDITH WALDMANN ‚I am Alex Diamond’, lautet der Schriftzug einer limitierten T-Shirt Edition, die von zahlreichen Besuchern der Eröffnung von ‚Being Alex Diamond’ im Oktober 2009 getragen wurde. Eine Aktion, die für Verwirrung sorgte und gleichzeitig das komplexe, schwer zu greifende Phänomen Alex Diamond pointiert zum Ausdruck brachte. Seit 2004 überrascht die Kunstfigur Alex Diamond immer wieder mit außergewöhnlichen Aktionen, Performances und Kunstwerken, die verschiedenste künstlerische Techniken integrieren und deren gestalterische Möglichkeiten innovativ ausloten. Sein umfangreiches Oeuvre umfasst sowohl fotografische Serien, Collagen und Holzschnitte, als auch die klassischen Gattungen Installation und Malerei. Doch wer verbirgt sich hinter diesem vielseitigen Corpus künstlerischen Schaffens? An welchen biographischen Informationen kann sich der Betrachter orientieren und diese gegebenenfalls zur Interpretation der Werke heranziehen? Diese sich unweigerlich stellenden Fragen sind bewusst reflektierter Bestandteil des konzeptionellen Gesamtkunstwerkes Alex Diamond, dessen Identität dem Rezipienten gezielt verborgen bleibt. Ein raffinierter Kunstgriff, der die gängigen Vermarktungsstrategien des heutigen Kunstmarktes unterläuft und damit einhergehend die Stilisierung und Auratisierung von Künstlerpersönlichkeiten kritisch hinterfragt. Tradierte abendländische Künstlermythen und die extensiv ausgelebte Celebrity-Kultur zum Beispiel eines Jeff Koons’ oder eines Damien Hirsts werden in Frage gestellt. Die Kunst allein, und nicht das Leben der Person dahinter, soll Gegenstand der Auseinandersetzung sein, ohne dem Rezipienten die Möglichkeit zu eröffnen den Umweg über biographische Eckdaten einschlagen zu können. Doch Alex Diamond verweigert nicht nur den Zugriff auf seine Vita, er treibt die Diskussion über den Mythos der Künstlerpersönlichkeit noch einen Schritt weiter; ein Unterfangen, das mit der Werkserie ‚Being Alex Diamond’ einen ersten Höhepunkt erfuhr. Mehrere Personen verschiedenen Geschlechtes wurden Ende 2009 - ihr Gesicht hinter einer ‚Diamond-Maske’ verbergend – in variierenden Situationen fotografiert. Jeder konnte theoretisch in die Rolle des Alex Diamond schlüpfen, so wie jedermann in dem legendären Spielfilm ‚Being John Malkovich’ für 15 Minuten in das Gehirn des berühmten Schauspielers eintauchen konnte. In seiner neuen Arbeit ‘Flow, Return, Continue (Alex Diamond unmasked #1)’ nimmt Alex Diamond Bezug auf die vorausgegangene Serie ‚Being Alex Diamond’. Die Maske fällt – die Frage nach der Identität Diamonds bleibt jedoch weiter offen. Das demaskierte Gesicht, bietet dem Suchenden keine Lösung des Rätsels, sondern fügt sich als weiterer, narrativer Mosaikstein in die fiktive Gestalt des Kunstprojekts Alex Diamond ein. Die jüngst gegründete ‚THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY’ vollzieht den - letzten Endes konsequenten - Schritt, der fiktiven Einzelperson Alex Diamond eine ‚Factory’ an die Hand zu geben. So wie sich Andy Warhol 1963 provokant in einem Interview äußerte: „Ich finde, irgendjemand sollte in der Lage sein, all meine Bilder für mich zu malen. […] Das wäre doch toll, wenn mehr Leute mit Siebdruck arbeiten würden, und niemand wüsste mehr, ob das Bild von mir ist oder von jemand anderem“, will auch die ‚ THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY’ das Konzept des genialistischen Kunstschöpfers zur Diskussion stellen. DIE AUSSTELLUNG Im Kunstverein Buchholz wird neben einer Auswahl der Holzschnitte von Alex Diamond auch eine neue, großformatige (210 x 220 cm) Arbeit gezeigt, die die Medien Fotografie/Collage, Graffiti, Acrylmalerei und Holzschnitt verbindet. Diese Arbeit gibt der Ausstellung auch ihren Titel: „You can have your cake, but you can‘t touch the icing“ ist ein Zitat aus dem Text des Liedes „1999“ des Undergroud-Hip Hop-Künstlers Cecil Otter. Als Haupttechnik der Arbeiten steht das aufwendige Verfahren des Holzschnitts im Mittelpunkt. Dabei werden zumeist auf Holzkörper übertragene Zeichnungen aus dem im ersten Schritt mit Acryl bemalten Material herausgeschnitzt, aber auch der historische Holzdruck als streng limitierter Handabzug findet Anwendung. Orientiert an den Werken japanischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts, werden Bezüge dieser Arbeiten in die heutige Zeit übertragen: Handwerk, Tradition, Nomadentum, Urbanität, Industrialisierung ... So wird eine große Themen- und Sujet-Vielfalt ermöglicht, deren Anwendung und Umsetzung den Kunstverein Buchholz über die Holzarbeiten hinaus installativ einnimmt, denn in diesem Rahmen wird auch THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY als Leitmotiv in großer Bandbreite inhaltlich und assoziativ umgesetzt. Ein Aspekt davon, der in starkem Kontrast zu den historischen Bezügen der Arbeiten steht, jedoch als stringente Fortsetzung des bisherigen Ansatzes der Verweigerung eines individuellen "Künstler-Egos" zu verstehen ist, ist der Umgang mit dem Thema Branding und Markenentwicklung, das sich sowohl in der stilistischen und farblichen Strenge des Werkes als auch in der steten Wiederholung und der Penetrierung von Logo und Name in Werk, Editionen, Multiples und (allein zum Zwecke der Inszenierung produziertem) Merchandise stattfindet. Als Installation errichtet THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY zudem eine Druckwerkstatt, in der während der Eröffnung von Mitarbeitern der Mining Company live gedruckt wird. Der eigens für diese Installation gebaute Drucktisch ist aus Restholz und alten Möbeln konstruiert, wie auch der Hintergrund des gesamten Objektes, das - wie so viele installative Arbeiten von Alex Diamond - in einem Berg aus Rindenmulch steht. (Die Abb. oben zeigt eine kleinere Version der Installation, die erstmals 2011 in der ViciousGallery Hamburg gezeigt wurde.) KUNSTVEREIN BUCHHOLZ “Most art says nothing to most people”; diese provokante These des Künstlers Heath Bunting hat sich der 2001 gegründete Kunstverein Buchholz auf die Fahnen geschrieben. Freilich mit einer gewissen Selbstironie. Denn der Kunstverein sieht seinen Auftrag durchaus darin, das Gegenteil unter Beweis zu stellen: er will die Menschen an die Kunst heranführen und Begeisterung wecken. Die Kommunikation soll unter den Mitgliedern und Besuchern angeregt werden. Mithin ist es das Anliegen des Vereins, einen inhaltlich diskursiven, einen lebendigen und vitalen Ort zu schaffen. Das Ausstellungsprogramm präsentiert in erster Linie überregionale, künstlerische Positionen, die auf unterschiedliche Weise in einem deutlichen und somit verbindlichen Verhältnis zu ihrer Zeit und einem sowohl persönlich reflektierten wie auch soziokulturellen Umfeld arbeiten. Auch die regionale Kunst- und Kulturszene zeugt von großem künstlerischen Potential; ihr wird einmal jährlich ein Forum geboten. Der Kunstverein Buchholz sieht die Vermittlung als wichtige Aufgabe an. Neben den Ausstellungen tragen Gesprächskreise, Vorträge und Exkursionen zu Akzeptanz und Offenheit gegenüber – auch ungewöhnlichen – künstlerischen Ausdrucksformen bei. Nicht zuletzt die vielfältigen Aktivitäten des Kunstvereins, wie z.B. die Gründung der Initiative „Literatur in Buchholz“ sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kulturinitiativen leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Identitätsfindung der Stadt Buchholz. Website: http://www.kunstverein-buchholz.de Veröffentlichungen: Art-Magazin: http://www.art-magazin.de/div/suche?q=kunstverein+buchholz Hamburger Abendblatt: http://www.abendblatt.de/region/harburg/article1302259/Kunst-muss-prickeln.html Abbildungen im Text: 1) Flow, Return, Continue (Alex Diamond unmasked #01) | photography/collage, wood carving, acrylic paint, aerosol paint, ink, wood, 70 x 100 x 3 cm (2011) 2) O‘ Brother | wood carving, acrylic paint, 210 x 100 cm (2011) Weiteres Bildmaterial: hello@heliumcowboy.com | 040 - 484 088 60 | 0170 - 331 757 8 oder als Download: http://heliumcowboy.squarespace.com/downloads/alex-diamond-kv-buchholz/ LINKS Weiteres Bildmaterial auf der Website von Alex Diamond (alles auch in hoher Auflösung verfügbar): http://demoncatcher.com/ ständig aktualisiert: Bilder vom Entstehungsprozess der großformatigen Arbeit „You can have your cake, but you can‘t touch the icing“ (220 x 210 cm): http://demoncatcher.com/paint-draw/work-in-progress-preparation-of-new-body-of-work-oct-2011-ja/ VIDEOS: 1) TRESPASS, Kurzfilm über die Alex Diamond Mining Company: http://demoncatcher.com/paint-draw/work-in-progress-preparation-of-new-body-of-work-oct-2011-ja/ 2) Video vom Druckprozess (Holzdruck): http://demoncatcher.com/video/2011/7/13/the-alex-diamond-mining-company-woodblock-printing-process.html 3) Live-Printing in der Vicious Gallery, Hamburg, August 2011: http://demoncatcher.com/news/2011/8/24/live-printing-at-vicious-gallery.html 4) DEMON CATCHER, 2009, Lüneburg: Artotale, internationales Street-Art-Festival: http://demoncatcher.com/video/2009/10/15/demon-catcher-artotale-luneburg-october-2009.html

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Galerie Vera Munro

Jean-Marc Bustamante
Neue Arbeiten
01.12.2011 -
11.02.2012
Jean-Marc Bustamante, 1952 in Toulouse geboren, lebt und arbeitet in Paris. Seine künstlerische Arbeit erfährt eine bemerkenswerte internationale Aufmerksamkeit und Würdigung. So gestaltete Bustamante 2003 auf der 50. Biennale in Venedig den Französischen Pavillon und nahm an der Documenta 8, 9 und 10 teil. Ebenso richtete er zahlreiche Ausstellungen verschiedener Museen aus, wie der Kunsthalle Bern, dem Museum Haus Lange (Krefeld), dem Stedelijk Museum (Eindhoven), der Renaissance Society (Chicago), dem Kunstmuseum Wolfsburg, der Galerie Nationale du Jeu de Paume (Paris), der Tate Gallery (London), dem Centre National de la Photographie (Paris), dem Kunstmuseum Luzern, den Deichtorhallen Ham-burg sowie dem Kunsthaus Bregenz. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in diversen wichtigen Sammlungen weltweit. Bustamante unterrichtet an der École nationale supérieure des beaux-arts im Bereich Multimedia und seit 2010 an der Akademie der Künste München Malerei und Grafik. Inspiriert durch die Zusammenarbeit mit dem Fotografen William Klein in den 1970er Jahren, beschäf-tigt sich Bustamante mit den Grenzen und Verflechtungen von Fotografie, Skulptur, Malerei und in jüngster Zeit auch von digitalen Prozessen. Seine neuesten Plexiglasarbeiten, die in unserer Ausstellung zu sehen sein werden, kreisen um die Frage, was Malerei, was eine Zeichnung oder eine Skizze überhaupt ist und sein kann. Vor dem Hintergrund der Schnelligkeit technischer Innovation und der zunehmenden Komplexität visueller Darstellungsmöglichkeiten erscheint diese Frage aktueller denn je. Mit seinen Arbeiten entwirft Bustamante ein Konzept künstlerischer Arbeit und Wahrnehmung, das die intermediale Herausforderung der Gegenwart annimmt und produktiv umzusetzen weiß.

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Galerie Vera Munro

Wawrzyniec Tokarski
Ararat Anomalie
16.02.2012 -
13.04.2012
Mit seinen Arbeiten, die sich durch den überraschenden, assoziativen Ineinanderschnitt von Bild- und Textebenen sowie Symbolen und Logiken der Populärkultur auszeichnen, nimmt Tokarski eine der in-teressantesten Positionen im Bereich der aktuellen Malerei ein. Wawrzyniec Tokarski, 1968 in Gdansk / Polen geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Seine Ausbildung er-hielt er an der Akademie der Bildenden Künste in Gdansk, der Staatlichen Akademie der Bildenden Kün-ste Stuttgart sowie der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Helmut Dorner und Jo-seph Kosuth. Seit 2003 wird Wawrzyniec Tokarski von der Galerie Vera Munro vertreten. Seine Werke waren seitdem in zahlreichen internationalen Gruppen- und Soloausstellungen zu sehen, beispielsweise dem Saarland Mu-seum (Katalog), dem Kunstverein Hamburg ("Gesellschaftsbilder", 2007) der Staatsgalerie Stuttgart, dem Hamburger Bahnhof Berlin ("actionbutton", 2003), dem Kunstverein Frankfurt ("deutschemalereizwei-tausenddrei", 2003) oder der Kunsthalle Mannheim. Ebenso sind seine Werke Bestandteil bedeutender Sammlungen wie z.B. der Rubell Family Collection, Miami und der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausstellung fokussiert einen durchgängigen Aspekt der Arbeit Tokarskis. Landschaft ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Sujets der Kunst- und Kulturgeschichte, drückt sich in ihm doch das moderne Subjektverständnis mit all seinen Implikationen von Entfremdung, Sehnsucht und Rationalität aus. "Das Genre interessiert mich insofern, als dass es das meist verbreitete und ein jedem vertrautes Medium ist. Ein solches Bild spricht unvermittelt die Empfindsamkeit eines jeden an, ungeachtet Bildung, Herkunft oder Wissen. Der leichte Einstieg erlaubt es zu überprüfen, wie Gegenstände dort drinnen, von hinten aussehen." (Tokarski). Tokarski gelingt es dabei, Landschaft nicht in ihrer scheinbaren Natürlichkeit zu reproduzieren, sondern sie als menschliches Ordnungs- und Wahrnehmungsmuster von Natur und Realität offen zu legen und damit auch in ihrer ethischen Dimension zu befragen. Insofern reichen Tokarskis Arbeiten weit über die Landschaftsmalerei hinaus und eröffnen dem Betrachter einen doppelten Blick: in die Landschaft und über sie hinaus, hinter die Oberfläche, die sie herstellt. Aus dieser doppelten Perspektive schöpfen Tokarskis Arbeiten ihr kritisches Potential und ihre ästhetische Qualität.

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Diane Kruse Galerie

JANUS HOCHGESAND
eidos 1327100
21.01.2012 -
10.03.2012
Ausgangspunkt der komplexen bildhauerischen Arbeiten von Janus Hochgesand ist immer ein höchst persönlicher, dennoch gibt der Künstler dem Betrachter die grosse Chance auf eigene Geschichten und Universalität. Die Bildhauereien sind immer monumental und sie veranschaulichen durch die mannigfaltigste Verwendung von Materialien wie beispielsweise Pelz, Neonpigmenten, Pfauenfedern, Mullbinden, Stahl, Apfelschnüre-Süssigkeiten, Glas, Koffern, Blumen, Caprisonne, Edelholz oder Büchern die Magie des Realen. Oft sind es Gegenstände aus der Alltagswelt, mit der man sich konfrontiert sieht und deren Syntax und Semantik damit auch unsere Beziehungen zu Menschen charakterisiert und zu bedenken gibt. Dieses Werk will Geschichten als die reinste schöpferische Form und phantasievollste Kraft erzählen. Denn es werden nicht einfach nur Geschichten illustriert, sondern inhaltliche und formale Ebenen interagieren und geben so die Freiheit, sie das eigene Innerste erreichen zu lassen. Funktionen der Dinge spielen eine untergeordnete Rolle, vielmehr wird das Wissen darum sogar, wie es sich für die bildende Kunst gehört, unterwandert. Auch der Geist des Unaussprechbaren umwandelt diese Arbeiten, deren Kompositionen sich zum Beispiel aus Welten des Design, der Mode und der Architektur rekrutieren, also wiederum Zusammenhänge, die unseren Alltag bestimmen. Auf der Ebene der Kunstgeschichte überrascht Hochgesand zuweilen mit Sätzen wie „Ich denke, dass Michel Majerus einer der grössten Maler der Zeit ist und bleibt!“ Bisherige Arbeiten heissen „Survival cave for Kurt Cobain“, „Perfect. In the middle of somewhere else“, „Wenn Sex überall ist, gibt es keinen mehr“, „An dem Ort, an dem wir Recht haben, werden niemals Blumen wachsen“, „Au revoir, Schneewittchen“ oder „Train yourself to let go of everything you fear lose“. Janus Hochgesand wurde 1981 bei Koblenz geboren, lebt in Hamburg und studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Andreas Slominski, an der Kunsthochschule La Esmeralda in Mexico City sowie anschliessend an der Frankfurter Städelschule bei Tobias Rehberger, dessen Meisterschüler er war. 2009 erhielt er den Absolventenpreis der Städelschule, 2010 das Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2011 das Rheinland-Pfalz-Stipendium für die Cité Internationale des Arts Paris. Er ist einer der Mitbegründer des Kunstvereins Mauritius und hatte bislang Ausstellungen und Beteiligungen im Frankfurter Kunstverein, in der PTH St. Georgen, in der Galerie Fiebach-Minninger, Köln, im Kunstverein Ettlingen und in der Galerie Limoncello, London. Für seine erste Einzelausstellung entsteht eine monumentale Arbeit mit den ungefähren Massen 4 x 6 x 2 Meter, die ein komplexes, riesiges Gebilde aus Holzblöcken, Farben, einem Leuchtkasten, Brombeerzweigen, einer Schubkarre und den überhaupt unfassbarsten Materialien ergibt.

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Magnus P. Gerdsen

Nolde, Fussmann, Bargheer, Gilles, Fiedler u.a.
WINTER-SALON
02.01.2012 -
29.02.2012
In einer Winter-Accrochage zeigt die Galerie Magnus P. Gerdsen einen repräsentativen Ausschnitt aus ihrem kunsthändlerischem Programm. So zeigen wir zum Beispiel Arbeiten von Emil Nolde und Otto Mueller sowie Aquarelle und Ölgemälde von Arnold Fiedler und Eduard Bargheer, wichtige Vertreter der überregionalen Hamburgischen Kunstgeschichte. Den hellen, von südlichem Licht durchdrungenen Arbeiten Eduard Bargheers widmen wir einen eigenen Raum. Auch wenn er nicht so grau ist, wie oft beklagt wird. Der Hamburger Winter bedarf der Aufhellung und so präsentieren wir eine Reihe von Blumenstücken von u.a. Klaus Fussmann, Siegward Sprotte und Heinrich Stegemann. Abb. Eduard Bargheer (1901 - 1979), "Stadt am Meer", 1952, Aquarell, 22 x 28 cm, signiert, datiert ("Weihnachten 52") und gewidmet, P. a. A.

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Dorothea Schlueter, Galerie

Jennifer Bennett und Alexander Hoepfner
1327618800
27.01.2012 -
03.03.2012
Eröffnung: Freitag, 27. Januar 2012, 17 Uhr. Ist eine Annäherung an Dinge als bloße Dinge möglich? Schwerlich, denn sie sind immer durch Erinnerungen und Konventionen verworrenster Art verstellt. Und bei jedem Zugriff auf Dinge transformieren sich geschmeidig die Bezüge des Dings, nicht das Ding selbst. Kann man die sich ständig transformierenden Bezüge loswerden? Will man das? Denn was soll einem ein Ding, zu dem man keinerlei Informationen hat? Man wird ihm schleunigst einen Namen geben, es wiegen und vermessen, damit man wenigstens etwas über das Ding behaupten kann. Man muss das machen. Die Objekt-Beschreibung verschafft einem Teilhabe an der Gesellschaft, Kommunikationsanlässe. Das So-sein-Lassen der Dinge, ist etwas für Mönche – fortgeschrittene Meditation. Die Ausstellung von Jennifer Bennet und Alexander Hoepfner zeigt Ist-Zustände der andauernden Transformation von Beschreibungen, die Dingen angeheftet sind.

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LEVY Galerie

Sven Drühl
Strategien gegen Architekturen
17.01.2012 -
13.03.2012
Die scherenschnitt-scharfen Konturen einer dunklen, technoiden Konstruktion versperren die Sicht auf strudelnde Blautöne, die als dickflüssige Turbulenzen hinter den Gerüsten verfließen. In einem anderen Gemälde sind es die filigranen schwarzen Verstrebungen verflochtener Äste, die zusammen mit den strengen Linien parallel verlaufender Leitungskabel den Blick in die Wolken überlagern. Der Berliner Künstler und Autor Sven Drühl (*1968, in Nassau an der Lahn) hat im ersten Fall eine Industrieaufnahme des bedeutenden Protagonisten neusachlicher Fotografie Albert Renger-Patzsch von 1950 adaptiert. Im zweiten Fall basiert seine malerische Transposition auf Eclipse II, einer 1999 entstandenen Landschaftsaufnahme des zeitgenössischen Fotokünstlers Wolfgang Tillmans. Beide Szenarien, konstruierte Industrie- und organische Naturstruktur, gehören zum Fundus ausgewählter Bildvorlagen, aus denen Drühl seit zehn Jahren bei der Realisierung seiner meist großformatigen Malerei schöpft. Sein visuelles „Alphabet“ setzt sich dabei aus kunsthistorischen Versatzstücken der letzten 200 Jahre zusammen. Diese reichen von den Landschaften eines Caspar David Friedrichs und anderer Künstler des 19. Jahrhunderts, Architekturentwürfen, fotografischen Ansichten und künstlerischen Darstellungen moderner und nachmoderner Bauwerke von Frank Lloyd Wright bis Kenzo Tange und von Ed Ruscha über Günter Förg bis hin zu Eberhard Havekost. Dabei versteckt sich die Referenz zum Künstler als Signatur im Titel des Werks. Die Verbindung zwischen Berglandschaften, Bäumen im Wald und modernen oder modernistischen Bauten wird erkennbar: Sie alle haben etwas Konstruktives, Zusammengesetztes. Sie bergen scharfkantige Umrisse und ineinander greifende, teils fast geometrisch anmutende Elemente. Den Landschaftsdarstellungen, die der Künstler in seiner charakteristischen Mischtechnik mit Ölfarbe, Lack und Silikon in reduzierter, von sparsamen Grün- und Gelbakzenten durchwirkten Farbpalette in Schwarz-, Weiß-, Blau- und Grautönen generiert, sind architektonische Aspekte bereits eingeschrieben. Nahtlos gehen sie in die fragmentarischen Architekturansichten über, die den zweiten Strang in Drühls Arbeiten bilden. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation im Kerber Verlag.

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Galerie Karin Guenther

Christian Flamm & Margarete Jakschik
1327100400
21.01.2012 -
10.03.2012

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Galerie Katharina Bittel

Christian Hans Albert Hoosen
Battlecat Mondpferd
20.01.2012 -
10.03.2012
Ein wildes Netz an tragikomischen Geschichten webt Christian Hans Albert Hoosen über die Leinwand. Schräge Vögel, fabelhafte Wesen, Fratzen, Espressomaschinen, Hüte, Lampen, Treppen – eine Flut von Elementen verschlingt sich ineinander und löst sich erst bei konzentrierter Betrachtung in eine Vielzahl von Geschichten auf. Laute Farben, brutale Visionen und bittersüße Phantasien: Hoosens Malerei ist pure Energie. Sie erinnert an expressionistische Gedichte, sie ist ähnlich voll von großer Metaphorik, Bildlichkeit, Farbsymbolik und schockierenden Momenten. Auf weißem oder farbigem Grund ordnet der 30-jährige seine Kompositionen an. Es beginnt meist mit einer ganz simplen Situation, die der Künstler im Alltag aufnimmt. Stück für Stück entfalten sich komplexe, eingefrorene Szenen. Dabei geht Hoosen prozesshaft vor: Durch Übermalen werden bestehende Geschichten ausgelöscht, neue entstehen oder umgekehrt: ehemals bestehende werden wieder zurückgeholt. Durch die geringe Tiefe und die Konzentration auf den Vordergrund entsteht eine drängende Direktheit. Trotz der zunächst dichten, auf den ersten Blick chaotischen Anordnung überrascht Hoosen stets mit einer bildhaften Balance, einer übergeordneten Struktur, die das große Ganze nicht aus dem Auge verliert. Der Berliner zeigt in seinen aktuellen Arbeiten u.a. Reminiszenzen aus seiner Kindheit und verbindet diese mit aktuellen Themen und surrealen Phantasien. Mit einem ordentlichen Schuss Humor, Brutalität und Tragik sind seine Geschichten getränkt. So sind seine Wesen oft am Abgrund des Lebens, weinend, kämpfend, zerstörend. Selbst der Tod scheitert in der Serie „4237 Gründe, warum sie heute nicht gestorben sind“ (seit 2011) an seiner Aufgabe. Anstatt anderen Leuten die letzte Stunde zu schlagen, bestellt er sich lieber eine Tod-Gummipuppe aus dem Internet oder muss sich wegen einer Magen-Darm-Infektion auf seiner goldenen Toilette übergeben. Entwirrt man die zahlreichen Geschichten, so bleibt einem oft das Lachen im Halse stecken. Es ist diese Gratwanderung zwischen Komik, Tod und Brutalität, durch die Hoosen eine einzigartige Spannung aufbaut. Christian Hans Albert Hoosen wurde 1981 Norddeutschland geboren. Er zeichnet, malt und lebt in Berlin.

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Galerie Hengevoss-Dürkop

Atsushi Takahashi, Cousteau Tazuke, Macoto Murayama
OUT of FLAT!
04.02.2012 -
24.03.2012
In Kooperation mit der Tokioer Frantic Gallery werden Arbeiten von drei Künstlern gezeigt, die für eine neue Generation in der japanischen Kunstszene stehen. Es handelt sich um drei Persönlichkeiten, die ihre künstlerischen Interessen gleichermaßen obsessiv verfolgen. Atsushi Takahashi zeigt die menschliche Natur in ihrer Ambiguität, in einem Zwischenzustand zwischen Klarheit und Dunkelheit, sei es bei einem Neugeborenen oder einem alten Mann. Cousteau Tazuke entwickelt paradoxe Topologien, wobei es um Revolutionierung der linearen Perspektive und dem Zugang zum „Bild“ geht. Macoto Murayama verschreibt sich exzessiven Beschreibungen von Blumen und schafft dabei einen umfangreichen Corpus botanischer Diagramme. Für ihre jeweiligen Themen haben sie aussergewöhnliche Techniken entwickelt. Takahashi quetscht Ölfarbe aus der Tube auf die Leinwand, ohne auch im weiteren einen Pinsel zu benutzen und „malt“ auf diese Weise gitterartige Bilder in leuchtenden Farben. Tazuke ritzt transparente Acrylplatten auf, füllt sie mit Farbe und stellt die Rückseite des Werks aus. Murayama nutzt 3ds Max Software um digitale Pflanzen zu erschaffen, die von möglichst allen Seiten in ihrer Größe und Details gezeigt werden. Alle drei Künstler arbeiten grenzüberschreitend und führen in der Ausstellung „Out of Flat!“ neue Möglichkeiten in Malerei und Zeichnung vor. Die Ausstellung wird kuratiert von Entomorodia curatorial net/work. Vernissage: Freitag, den 3. Februar 2012. Künstler und Kurator sind anwesend.

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Holger Priess * Galerie

Martin Assig, Alan Charlton, Caroline von Grone, Olav Christopher Jenssen, Peter Rösel
BILDER 132701
20.01.2012 -
03.03.2012
Ich zeige eine persönliche Bilderauswahl von Künstlern, mit denen ich gerade Ausstellungen gemacht habe beziehungsweise Einzelausstellungen in der Galerie für die nächste Zeit plane.

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Produzentengalerie Hamburg

Michael Conrads, Bogomir Ecker, Beate Gütschow, Hubert Kiecol, Astrid Klein, Malte Urbschat u.a.
Wechsel ist nicht Austausch. 1982 / 2012
21.01.2012 -
17.03.2012
„Wechsel ist nicht Austausch“ (F. E. Walther) 1982 Im Jahr 1982 stand die Kampnagel-Fabrik in Hamburg vor dem Abriss. Die legendäre Ausstellung "Halle 6" hat dieses verhindert. Die Ausstellung wurde unterstützt durch Klaus von Dohnanyi, Björn Engholm, Joseph Beuys, Rudi Fuchs (dem damaligen Chef der Documenta 7) und vielen anderen. Konzipiert und organisiert wurde "Halle 6" von der Produzentengalerie Hamburg. Der Katalog zur Ausstellung stand unter dem Motto "Wechsel...". Zwei Künstlergenerationen wurden in der großen Halle der Kampnagel-Fabrik gegenübergestellt. Die ältere Generation: Carl Andre, Giovanni Anselmo, Sol LeWitt, Richard Long, Mario Merz, Bruce Naumann, Ulrich Rückriem, Reiner Ruthenbeck, Franz Erhard Walther u.a. Die jüngere Generation: Michael Bauch, Felix Droese, Bogomir Ecker, Hubert Kiecol, Astrid Klein, Klaus Kumrow, Thomas Schütte, Elisabeth Wagner, Carl Emanuel Wolff u.a. Die beiden ältesten Künstler dieser Ausstellung waren Sol Le Witt (damals 53 Jahre alt) und Mario Merz (damals 58 Jahre alt), die beiden jüngsten Künstler Klaus Kumrow (damals 23 Jahre alt) und Thomas Schütte (damals 27 Jahre alt). 2012 Hier in der Galerieausstellung werden Künstler aus der damaligen Ausstellung "Halle 6" nun wiederum einer jüngeren Generation aus der deutschen Kunstszene gegenübergestellt: Michael Conrads, Beate Gütschow, Malte Urbschat. Wir wissen: Wechsel ist nicht Austausch. Die Kampnagel-Fabrik ist heute Ort internationaler Kultur.

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Galerie Melike Bilir

Philipp Schewe
ENEMIES OF RECREATION COME IN FEMANIMAL FORM
21.01.2012 -
04.03.2012
Eröffnung: Freitag, 20. Januar 2012 Philipp Schewe will es nicht wahr haben: Die zeitgenössische Verwahrlosung der Symbole scheint seinen Wunsch nach Spiritualität zu durchkreuzen. Um sich nicht in hysterischer Bedeutungslosigkeit zu verlieren, organisiert er mit großem Aufwand für ihn relevantes Bildmater...ial: Es entstehen großformatige Foto-Tableaus mit alptraumhaften Rettungsaktionen verunglückter Pferde oder problemdurchrsetzte Portraits seiner Residenzstadt Hamburg. Sie folgen, nicht ohne Humor, einer Bildsprache, deren Symptome sich nicht ästhetisch beschwichtigen lassen. Abbildung: Philipp Schewe, ENEMIES OF RECREATION COME IN FEMANIMAL FORM, (Detail), 12 x 3,70m, 2012

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Galerie Sfeir-Semler

Akram Zaatari
The End 13270
20.01.2012 -
31.03.2012
HAMBURG - Sfeir-Semler Gallery is happy to start the new year with an opening Friday 20th of January, 7-9 pm, of a solo show by the Lebanese artist, Akram Zaatari. This opening coincides with a common opening of all galleries on the Fleetinsel in Hamburg. Zaatari’s practice is tied to the practice of collecting. His work reflects on the production and circulation of images in the Middle East, while considering notions of power, work, social codes / types, fashion, representation and history. This show focuses on Zaatari’s work with photographic documents while building the collection of the Arab Image Foundation. In 1997 Zaatari started a two-year-project traveling, researching, and collecting photographs from families and from photographers while interviewing them with his video camera. Since 1999 has been focusing on the archive of Studio Sherezade, studying, indexing and presenting the work of Hashem al-Madani (1928-), a studio photographer who worked in Sidon from 1948 until this day. On the ground floor he presents five enlarged photographs of bodybuilders taken in the Southern Lebanese port city of Sidon. The images are reproduced from negatives taken by Hashem al Madani in 1948. The negatives have been badly stored and were consequently damaged with time and therefore the images have eroded in contrast with the youth of the bodybuilders depicted in them. On the first floor we present two video installations, On People, Photography and Modern Times (38 minutes, 2010) and Her and Him (2011). The first tells the stories behind photographic records that Zaatari had researched and collected for the Arab Image Foundation in the late nineties. It questions some of the conventions of photographic preservation, and evokes some of the emotions that ties photographs to their owners while commenting on their loneliness aging. It is the first time it has been shown outside the Middle East. Her and Him is comprised of the video Her + Him Van Leo (32 minutes, 2001) made with a long interview Armenian-Egyptian photographer Van Leo, about conventions related to his work. Next to the video hangs a vitrine of photographs taken by Van Leo himself in 1957 showing an Egyptian young woman photographed while undressing in twelve poses. In the exhibition reception space is shown the full series of Another Resolution, 1998, where Zaatari re-stages photographs of children, using adults, therefore commenting on our photographs contribution in constructing gender. Akram Zaatari was born in Sidon, Lebanon in 1966 and lives and works in Beirut. He is author of more than 40 videos and numerous photographic and video installations and publications. Recent exhibitions include MUSAC, Spain, Kunsternes Hus, Norway, the Istanbul Bienniale, and Videobrasil 2011 where his video Tomorrow Everything will be Alright won the Grand Prize. His works have been acquired by Kunsthaus Zürich; TBA, Vienna; Tate Modern, London and Centre Pompidou, Paris amongst others. His exhibition The Uneasy Subject opens at MUAC in Mexico on January 28, 2012. The exhibition runs from the 20th of January to the 31st of March 2012. For more information, please contact galerie@sfeir-semler.com

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Gabriele von Loeper

Menchu Lamas, Dagmar Rauwald, Eun Nim Ro, Hella Santarossa, Bernd Schwarting, Strawalde
"KLOPPER"
12.01.2012 -
28.02.2012
Ausstellung großformatiger Bilder aus 40 Jahren Galeriearbeit. Auflösung des Bilderlagers: Rabattsätze bis 50% (auch auf Originalgrafik)

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apollo9

gerd scheuerer
donald in wonderland (vernissage: 3.2., 19 - 22 Uhr)
04.02.2012 -
31.03.2012
BIG PIG BALLOON, BLUEHENDE LANDSCHAFTEN, LOST SPACES oder OELZEIT - gerd scheuerers neue, oft grossformatige bildwerke sind tiefsinnige und entbloessende kommentare zu unserer schoenen neuen welt, die langsam und scheinbar unaufhaltsam aus den fugen ihrer oekonomischen werte geraet. aber scheuerer klagt nicht nur an -vielmehr staunt er sich in seinen bildern durch die vielen schichten eines bunten und oft ruecksichtslos gewordenen wunderlandes. und fuer uns ebenfalls staunenden betrachter der werke ist das ein grosses vergnuegen. denn gerd scheuerers philosophischen volten praesentieren sich dabei auf den leinwaenden in unverwechselbarer, einzigartiger handschrift. wir freuen uns sehr, die aktuellen werke des muenchener malers gerd scheuerer zeigen zu können.

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Galerie Renate Kammer

Dietrich Helms
Gegenden 1327
22.01.2012 -
25.02.2012
Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Renate Kammer ––– Zur Eröffnung am Sonntag, dem 22. Januar 2012 um 11 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen. Es spricht um 11.30 Uhr Dr. Uwe Haupenthal, Richard-Haizmann-Museum, Niebüll ––– Die Galerie Renate Kammer zeigt großformatige Aquarelle von Dietrich Helms, die in rascher Folge im Sommer vergangenen Jahres entstanden sind. Unter dem Titel "Gegenden" vereint der Zyklus Bilder, die Vorstellungen von landschaftlichen Gegebenheiten vergegenwärtigen. Sie sind jedoch nicht als Studien nach der Natur angelegt, sondern als Resultat freien malerischen Umgangs mit dem Farbmaterial. Sie präsentieren eine romantische Auffassung von Natur im ständigen Werden, vom Übergang des einen ins andere. Sie führen uns vor Augen, was in uns lebendig ist. Die Aquarelle nehmen Impulse auf, die Helms schon in früheren Werkabschnitten genutzt und verdeutlicht hat. Darauf geht Dr. Uwe Haupenthal, der Direktor des Richard-Haizmann-Museums Niebüll, in der Einleitung zum Buch "Gegenden" ein, das zur Ausstellung vorgelegt wird (Verlag der Kunst Dresden, Husum 2011)

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White Trash Contemporary

MIRROR
MIRROR MIRROR
03.02.2012 -
16.03.2012
VERNISSAGE: DO. 02.FEB.2012, 19.00UHR mit FERNANDO DE BRITO, MICHAEL DÖRNER, SEOK LEE, MARIELLA MOSLER, ISABELLE VON SCHILCHER, TOM SCHMELZER, OLIVER SCHMIDT, MINCHUL SONG, GEROLD TAGWERKER image: Minchul Song, Disco Grosse Freiheit 2, oil in canvas, ø170cm, 2009

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MIKIKO SATO GALLERY

Die K
Die Künstler aus dem Kalender 2012
03.02.2012 -
09.03.2012
Vernissage — FR 03. Feb 2012 / 19.00 - Thank You Art 09. März — 11. März 2012 www.39art.com - Kalender 2012 / 18€ - Erhältlich in der Galerie. Solange der Vorrat reicht.

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Galerie Anne Moerchen

Elvira Bach
Happy Hour 13
28.02.2012 -
20.04.2012
Elvira Bach wurde 1951 in Neuenhain im Taunus geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin 1967 - 71 staatl. Glasfachschule Hadamar 1972 - 79 Hochschule der Künste Berlin bei Hann Trier, zusammen mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé, Luciano Castelli, Bernd Zimmer - international bekannt als die "Jungen Wilden" 1972 - 81 arbeitet sie neben ihrer Malerei an der Berliner Schaubühne (unter Peter Stein) in der Requisite und als Souffleuse 1982 Teilnahme an der Dokumenta 7, Kassel (int. Durchbruch) 1984 - 2012 (Auswahl) "Neue Deutsche Malerei" Landesmuseum Graz Museum Villa Stuck, München Rheinisches Lansdesmuseum Bonn Sprengel Museum Hannover Guggenheim Museum New York Kunstmuseum Düsseldorf Schirn Kunsthalle Frankfurt Staatliche Kunsthalle Baden Baden Kunsthalle Hamburg Musée Pavillon den Vendome, Aix en Provence Musée Grobert-Labadie, Marseiile Frauenmuseum Bonn Museum Würth Museum für Neue Kunst, Karlsruhe Musee Picasso, Antibes Antikenmuseum Basel Kunsthalle Wien Museum of Arts and Design, New York Seit dieser Zeit wird ihre Malerei international in Galerien, Museen und Kunstmessen gezeigt. Sehr schnell setzt sich die Unverwechselbarkeit ihrer Frauenbilder durch, sie werden zu ihrem Markenzeichen und lassen sie zu einer Ikone der deutschen und internationalen Malerei werden. Das Sujet "Frau" steht immer im Mittelpunkt mit allen Facetten, die das Leben bietet - ob als Akt, provozierend erotisch, als Mutter, Hausfrau, Geliebte, Spielerin und als "eine von mehreren". Ihre Bilder zeigen bewußt immer mit unverwechselbarem Ausdruck "das eigene Ich", ein Spiegel für alle Frauen. Unerschöpflich kostet sie die Situationen unseres Lebens aus, sie werden mit ihrem ganz eigenwilligen und einzigartigen Malstil von hohem Wiedererkennungswert seit über 30 Jahren auf die Leinwand gebracht und haben sie zur bekanntesten deutschen Malerin werden lassen. "Wer Kunst macht muß konsequent sein!" Dieses Statement von ihr beansprucht sie für sich selbst und ihr Werk.

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Galerie Carolyn Heinz

BODO BAUMGARTEN
MALEREI DÉCOUPÉ
04.02.2012 -
17.03.2012
In den 60er und 70er Jahren sucht Bodo Baumgarten die Lösung für seine künstlerischen Fragestellen in der Rückführung der erlebten Realität auf reine geometrische Grundformen. Aber schon hier changieren die Arbeiten zwischen körperlicher Festigkeit und atmosphärischem Farbraum. In den 80er Jahren verlässt er diese geometrischen Vorzeichen und findet Stück für Stück zu offeneren Bildformen, die sich zunehmend freier formulieren lassen. Hier setzt die Ausstellung MALEREI DÉCOUPÉ an, die Arbeiten von den 60er Jahren bis heute zeigt. Farbe und Raum - sich wechselseitig verstärkend und in einem eigenständigen Bildkörper Gestalt findend - waren und sind zentrale Aspekte in Bodo Baumgartens Werk. Und nicht zuletzt ein stets prozesshafter Umgang mit dem Selbst, der Welt und dem Bild zeigt die Kontinuität in seinem künstlerischen Schaffen. Bodo Baumgarten (*1940 in Gotenhafen/Gdinia) studierte freie Malerei an der Werkkunstschule Kiel und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei den Professoren Domke, Brockmann, Grimm und Graubner. Umzug nach Köln. Baumgarten erhielt in den 70er Jahren den Förderpreis der Akademie der Künste Berlin und war Stipendiat des Lichtwarkpreises, Hamburg, 1986 dann Stipendium des Kunstfonds Bonn. Von 1989-2006 war er Professor für freie Malerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und international. Baumgartens Arbeiten sind in wichtigen Sammlungen wie Nationalgalerie Berlin, Kunstmuseum Düsseldorf, Hamburger Kunsthalle, Sprengel Museum Hannover, Staatsgalerie Stuttgart u.a. vertreten. Bodo Baumgarten lebt und arbeitet in Hamburg, Köln, Paris, Scharbeutz und Athen.

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Ruth Sachse

1328223600
03.02.2012 -
31.03.2012

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