Galerie Abrahams
Adresse: Fehlandtstr. 50 20354 Hamburg
Telefon: +49 - 40 - 35 26 57
Telefax: +49 - 40 - 34 28 95
Öffnungszeiten: Di-Fr 11-18, Sa 11-16 Uhr
Leichtigkeit und Lebensnähe
Zum 100. Geburtstag des Bildhauers Clemens Pasch
02.07.2010
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18.09.2010
Clemens Pasch, Hennes der Träumer, 1954, Bronze, h. 59,5 cm

„Heiter, lässig, humorvoll und subtil.“ Das sind Begriffe, die einem bei Clemens Pasch einfallen. Seine Figuren spiegeln erlebte Lebensnähe und rheinländische Gelassenheit; feingliedrig, unbefangene Körper oder anmutig ausbalancierte Körperfülle stehen in einem spannungsreichen Wechsel von Lasten und Schweben, von sicherem Stand und spielerischer Bewegung. Sie werden getragen vom verlässlichen Rhythmus der Formen und der nuancenreichen Bearbeitung der Oberflächen.

Zum 100. Geburtstag Clemens Paschs zeigt die Galerie Abrahams jetzt eine umfangreiche Werkschau, die wesentliche Schaffensphasen des Künstlers umfasst. Sie würdigt damit einen Bildhauer, dem „…der Mensch nie zur Gewohnheit geworden ist.“ (Ulrich Gertz) Clemens Pasch gehört einer Generation an, die nach dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur das Menschenbild der figürlichen Plastik neu definiert hat. ‚Unmittelbar’, ‚sinnlich’, ‚natürlich’, ‚unverbogen’ und ‚unverbraucht’ sind die Stichworte. Ein humaner Ethos nimmt hier Gestalt an, ohne ideologisches Pathos, nicht entrückt oder abgehoben. Der neue Mensch im Nachkriegsdeutschland strahlt Nähe, Lebensfülle und jugendliche Hoffnung aus.
Review: DREI MALER AUS ALTONA
Hinnerk Bodendieck, Sönke Poppe, Heinz Rolefs
23.04.2010
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19.06.2010
Sönke Poppe, Kellnerin mit blauer Bluse 2009
Kasein auf Holz, 104x68 cm

Wie kaum ein anderer Bezirk Hamburgs ist Altona von Gegensätzen und sozialen Umbrüchen geprägt. Im Westen der Hansestadt treffen Wohlstand und Existenzminimum, gepflegte Villen und urbane Problemzonen, Luxusmodernisierung und Alternativkultur aufeinander.

Auf alten Gewerbehöfen unterhalten noch zahlreiche Künstler ihre Ateliers und bilden das kreative Rückgrat der Altonaer Kunstlandschaft. Drei von ihnen kommen jetzt in der Galerie Abrahams zu Wort.

Gemeinsam ist Hinnerk Bodendieck, Sönke Poppe und Heinz Rolefs, dass sie glaubwürdige Positionen figurativer Malerei vertreten. Trotz aller Unterschiede kreist ihre Arbeit im wesentlichen um die klassischen Genres Figur, Landschaft und Stillleben. Das urbane Umfeld sickert dabei immer wieder in ihre Bilder ein und bestimmt den zeitgenössischen Pulsschlag ihrer Malerei.
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Seit Oktober 2008 hat die Galerie Abrahams ihren Sitz in neuen Räumen in der Fehlandtstr. 50. Weiterhin im Herzen der Hamburger Innenstadt, nahe den Colonnaden, bietet sie ein hochkarätiges Angebot der Malerei, Zeichnung und Druckgraphik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Der Inhaber des traditionsreichen Hauses, Jochen Abrahams, kann auf eine fast vierzigjährige Erfahrung im Kunsthandel zurückblicken und fühlt sich besonders der Malerei norddeutscher und Hamburger Künstler verpflichtet. Die Pflege und Wiederentdeckung der Werke dieses regionalen Umfeldes sind ein zentrales Anliegen seiner Arbeit.

Schwerpunkte bilden „Norddeutsche Malerei des 19. Jahrhunderts“ (Gurlitt, Kauffmann, Vollmer), der „Hamburgische Künstlerclub von 1897“ (Eitner, Herbst, Nölken) und die nachfolgende Künstler-Generation, die sich u.a. in der „Hamburgischen Sezession“ (1919-1933) zusammenfand (Bargheer, Maetzel-Johannsen, Wohlwill).