aplanat Galerie für Fotografie
Adresse: Lippmannstraße 69-71 22769 Hamburg
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Öffnungszeiten: Di-Fr 15.30-19.30 h, Sa 13-17 h
Jason Langer
Secret City
17.04.2010
-
29.05.2010
Moonrise over Montmartre, Paris 2002
© Jason Langer















'Secret City' ist eine mit poetischer Sensiblität erzählte Reise durch die schwach beleuchteten Strassen anonymer Städte, durch deren Räume und zu den Menschen, die sich dort aufhalten. Jason Langers Bilderwelt aus schönen, romantischen Motiven lädt dazu ein, eine geführte Reise durch die verborgenen Geschichten einer Stadt anzutreten.


Eröffnung: Freitag, 16. April 2010, ab 19 Uhr
Es spricht Ulrich Rüter, Fotohistoriker.
Olaf Schlote
In Transit
16.02.2010
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03.04.2010
IN TRANSIT
© Olaf Schlote


Die Fotografien Olaf Schlotes (*1961 in Bremen) sind aus seinem Werkzyklus »Beyond Human Nature«, an dem Schlote seit mehreren Jahren arbeitet. Alle seinen Arbeiten kreisen um "... die fragile Balance des Lebendigen im immerwährenden Werden und Vergehen... Im präzisen Festhalten kleiner Wunder, Ordnungen und Formationen des Wirklichen entspinnt sich ein geheimnisvolles Band, dass das Sichtbare unsichtbar durchzieht und allein als atmosphärische Gegenwart spürbar ist, als Gegenwart des künstlerischen Blicks, als Signatur des Sehens." (Carsten Ahrens, Direktor des Neuen Museums Weserburg)

Eröffnung: Samstag, 13. Februar 2010, ab 19 Uhr
Es spricht Carsten Ahrens, Direktor Weserburg Bremen.
Norbert Enker
GRENZFALL
13.11.2009
-
16.01.2010
GRENZFALL
© Norbert Enker

Norbert Enker (*1956) studierte Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Bildjournalismus an der GHS/Uni Essen. Er lebt und arbeitet in Essen.

Von Dezember 1989 bis 1992 entstand die Serie 'Grenzfall', ein Dokument des Mauerfalls in Berlin, ohne die nervöse Aufgeregtheit jener Zeit des Wandels.
Die Mauer als absurdes Bauwerk in harmonischen, manchmal fast 'schönen' Bildern (ausführlicher Artikel von Denis Brudna in der aktuellen Ausgabe der Photonews 11/09).

Diese Ausstellung zeigt das Goethe-Institut in zahlreichen ausländischen Institutionen u.a. in Bangladesh und San Francisco.

Norbert Enker ist an der Ausstellung 'Szenen und Spuren eines Falls', die noch bis zum 6. Dezember in der Stiftung Brandenburger Tor, Berlin gezeigt wird, beteiligt. Der Katalog zu dieser Ausstellung ist im Nicolai-Verlag erschienen.
Frank Horvat
Images of the 50s and 60s
19.09.2009
-
31.10.2009
IMAGES OF THE 50s AND 60s
© Frank Horvat



Frank Horvat (*1928) zählt zu den Fotografen, ohne die die Geschichte der Modefotografie nicht geschrieben werden kann. Nach einem Kunststudium beginnt der Italiener mit Reisereportagen und zog 1955 nach Paris um, wo er schon Kontakt zu Henri Cartier-Bresson und Robert Capa hatte. Er arbeitet als freischaffender Bildjournalist für Magazine wie Picture Post, Paris Match und Life, bevor er 1958 seinen ersten Fashion-Auftrag von der Elle bekommt. In den folgenden 20 Jahren ist er für die führenden Frauenmagazine in Europa und den USA tätig, entzieht sich dabei jedoch den kurzlebigen Trends. Geprägt von der Reportagefotografie, die zeitlebens sein zweites Standbein blieb, führte er auch bei seinen Modeaufnahmen die unprätentiöse, journalistisch inspirierte Kleinbild-Ästhetik ein – zur damaligen Zeit eine kleine Revolution.

Eröffnung: Freitag, 18. September 2009, ab 19 Uhr
Holger Jacobs
LITERACY AS FREEDOM ART PROJECT
14.08.2009
-
12.09.2009
LITERACY AS FREEDOM
ART PROJECT
© Holger Jacobs














Anlass für die LITERACY AS FREEDOM-Serie bildet die Weltalphabetisierungsdekade der Vereinten Nationen, die im Jahre 2003 startete und bis 2012 dem weltweiten Analphabetismus mit über 800 Mio. Menschen auf lange Sicht entgegenwirken möchte.
Lesen und Schreiben sind fundamentale Grundlagen, um an unserer Informationsgesellschaft teilzuhaben. Wurde der Analphabetismus gerne in Zusammenhang mit Entwicklungsländern genannt, hat sich insbesondere durch die P.I.S.A.-Studie gezeigt, dass unzureichende Lese- und Schreibkenntnisse auch in hoch entwickelten Ländern eine Chancengleichheit in Gesellschaft und Beruf zunichte machen können.
Das Stigma des Analphabetismus zu überwinden, wie auch weitergehende Bildungsmaßnahmen zu ergreifen, kommt gerade im Zeitalter der Globalisierung und der zunehmenden Migration immer größere Bedeutung zu.

Die LITERACY AS FREEDOM-Serie möchte durch die Schriftbeispiele bekannter Persönlichkeiten gerade jene Menschen ansprechen, die das Problem des Nicht-Lesen- und Schreiben-Könnens betrifft. Sie soll in künstlerischer Form das Problem thematisieren, um einerseits das Thema des Analphabetismus zu enttabuisieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen; andererseits aber auch um zu demonstrieren, dass sie als Thema der Kunst einen Wert vermittelt, der den Analphabetismus aus seinem Schattendasein heraus holt und das Gefühl des Ausgeschlossenseins überwindet.

Prominente aller Sparten und Nationen werden dazu aufgefordert, sich für die LITERACY AS FREEDOM-Serie in ihrem spezifischen Kontext fotografieren zu lassen. Dem überlebensgroßen Portrait wird jeweils ein Text gegenübergestellt. Es handelt sich dabei um einen handschriftlich verfassten Text des/ der Portraitierten. Der Text kann ein frei bestimmtes Thema zum Gegenstand haben, oder auch Stellung nehmen zum Thema Alphabetisierung aus einer ganz persönlichen Sicht.

ERÖFFNUNG: Donnerstag, 13. August 2009, ab 19:00 Uhr
Zur Eröffnung spricht Claus Friede.
Alexander Babic
SPEEDWEEK
04.07.2009
-
08.08.2009
© Alexander Babic

Seit über 60 Jahren pilgern alljährlich Menschen aus der ganzen Welt ins Mekka der Hochgeschwindigkeitsversuche und -rekorde:
zu der "SPEEDWEEK" auf dem legendären Bonneville-Salzsee in Utah.

Hier treffen sich Menschen aller Alters - und Gesellschaftsklassen mit einer gehörigen Portion Benzin im Blut, um dort die einzigartige Möglichkeit zu nutzen, mit ihren zum Teil selbstentwickelten und selbstgebauten Vehikeln auf dem schier unendlichen und absolut ebenen Salzsee, so schnell zu fahren, wie es ihr Fahrzeug erlaubt.
Dabei trifft man auf ein Sammelsurium der skurrilsten Fahrzeuge, vom klassischen Hot Rod über getunte und stromlinienförmige Motorräder sowie Rennwagen bis hin zum turbinengetriebenen Dragster.
Nicht weniger skurril sind die Fahrer und Besitzer selbst, zum Teil freakige und kautzige alte Haudegen, deren Leidenschaft nach Geschwindigkeit zu einer lebenslangen Passion geworden ist.

Nach der mit dem BFF-Nachwuchsförderpreis ausgezeichneten Diplomarbeit (ausgestellt in der aplanat galerie fuer fotografie im Frühsommer 2006) mit Portraits von Truckfahrern, deren Fahrzeugen und Landschaften aus Australien und Südafrika, die als Buch 'ROADSHOW' veröffentlicht wurde, ist dies nun ein weiteres Projekt zum epischen Thema 'Mann und Maschine'. Nachdem zuvor Raststätten und Tankstellen die Kulissen für die fotografischen Arbeiten von Alexander Babic bildeten, ist es nun diesmal der Salzsee mit seinem ganz eigenen, fast magischen Licht und einer abstrakten Landschaft, die wie von einem anderen Stern zu sein scheint.
Bei dieser Arbeit (Finalist bei den HASSELBLAD MASTERS 2009, abstimmen: www.hasselblad.co.uk ) widmet sich Alexander Babic wieder ganz verstärkt den Fahrern selbst, mit kontrastreichen Portraits, die nah dran sind an den Charakteren und dabei förmlich ihre jeweils ganz individuellen Geschichten erahnen lassen.
Der Eindruck der Portraits wird abgerundet durch Aufnahmen der Rennmaschinen, die mit ihren Formen und Linien aus Metall fast wie Insekten wirken, so elegant und doch so schrill und fremd inmitten einer ebenso surreal anmutenden Umgebung.
Die Fotografien halten ihre Sujets in einer bestechenden Brillianz und Qualität im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenierung.
In der Ausstellung werden sie in großformatigen, annähernd lebensgroßen Bildern präsentiert und bieten einen vielschichtigen und eindringlichen Einblick in eine ganz eigene Welt.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Alstercolor, Avis Autovermietung, Hasselblad, Lufthansa Magazin, Moonblinx Gallery, Profoto, Recom Art, Sihl GmbH
Frank Horvat
VOM WAHREN SCHEIN
15.05.2009
-
27.06.2009
Mit "Vom wahren Schein" ("Vraies semblances ") hat Frank Horvat (*1928) zwischen 1980 und 1986 einen Zyklus Frauenportraits geschaffen, der bis heute die heftigsten Reaktionen hervorruft - sowohl positive als auch negative.

Frank Horvat hat es immer genossen, in Geschichten und Bilder der Vergangenheit hineinzutauchen. So könnte er eine unbekannte Frau auf der Strasse oder in der Metro beobachten und sich fragen und vorstellen, wie diese Frau im Alten Rom oder im mittelaterlichen Florenz ausgesehen haben würde. In seinen Fotografien versucht er, diese Frauen "als die ideale Schönheit eines berühmten Malers an einem bestimmten Punkt in der Geschichte" darzustellen.
Diese Fotografien dürfen nicht als Imitationen berühmter Malerei verstanden werden, obwohl die Referenzen dem Kenner jedoch einiges Vergnügen bereiten werden. Die Anspielungen auf bekannte Gemälde sind nicht Selbstzweck, sondern nur ein Vorwand oder auch eine Art Deckung, in deren Geborgenheit es dem Modell ermöglicht werden soll, einen Weg zu sich selbst zu finden. Es soll sich wie in einem Spiegel erkennen und im allerbesten Fall dabei sagen: "Ja, so bin ich, und so möchte ich gesehen werden".
René Groebli
Retrospektive
08.11.2008
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28.02.2009
© René Groebli

Mit der René Groebli (* 1927 in Zürich) Retrospektive gelingt es der aplanat galerie für fotografie, die Fotografien des Schweizer Künstlers erstmalig in einer umfassenden Ausstellung in Hamburg zu präsentieren. René Groebli gilt als "Magier der Dunkelkammer", war 1955 an der legendären von Edward Steichen kuratierten "Family of Man" - Ausstellung im Museum of Modern Art beteiligt und hat Künstler wie Andy Warhol und Richard Avedon beeinflusst.
Die gezeigten Arbeiten schließen ein Portfolio aus dem Fotoessay "Das Auge der Liebe" (1953) und Arbeiten aus "Magie der Schiene" (1949), "New York Melancholy" (1978), "Irland" (1981) sowie eine Auswahl seiner Farbfotografien ein.
Eröffnung: Freitag, 7. November 2008, ab 19 Uhr
Zur Eröffnung spricht Ulrich Rüter (Kunsthistoriker, M.A., Stiftung Gundlach).
Ausstellungsdauer: 8. November 2008 bis 28. Februar 2009
Ralf Brück
"W"
20.03.2009
-
09.05.2009
Ralf Brück (*1966) studierte in Düsseldorf bei Bernd Becher und Thomas Ruff. Im Gegensatz zu seinen Lehrern und Kollegen arbeitet er jedoch nicht seriell. Besonders auf Reisen in Italien, Finnland und den USA erforschte Brück die Wechselwirkung von Farbe, Form und Licht in der Fotografie und welche Grenzen und auch Möglichkeiten die bildnerischen Mittel geben können. In seinen Aufnahmen mischen sich dokumentarische und inszenierte Momente. Die scheinbar gezeigte, banale Realität entpuppt sich beim zweiten Blick als ideale, austarierte Bildkomposition. Die einzelnen Bildelemente werden gleichwertig und sind ihrer realen Funktion entbunden. Dadurch fungieren sie als Auslöser für einen Denkprozess, der im Betrachter bewirkt wird. Brück geht es dabei um die Art, wie wir sehen, um unsere Sehgewohnheiten und darum, diese in Frage zu stellen und durcheinanderzubringen. Dabei zeigt er eine Schönheit der alltäglichen Dinge, für die wir in der Hektik des täglichen Lebens oftmals kein Auge mehr haben.

(Anna Wondrak)