Galerie Hafenrand
Adresse: Lange Reihe 88 20099 Hamburg
Telefon: +49(0)40 5190 4356
Telefax: +49(0)163 2637333 (cell)
Öffnungszeiten: Di - Sa 13 - 19 Uhr & nach Vereinbarung (+49(0)163 2637333)
Gabriela Jolowicz
Now Playing Hamburg
05.05.2010
-
17.06.2010
6. Mai - 17. Juni 2010

Gabriela Jolowicz
"Now Playing Hamburg"

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 5. Mai laden wir Sie und Ihre Freunde ab 19 Uhr herzlich ein.



Gabriela Jolowicz präsentiert mit "Now Playing Hamburg" Holz- und Linolschnitte, deren Motive ihrer alltäglich gut beobachteten Erlebniswelt entspringen. Besonderen Reiz gewinnen die in traditioneller Technik umgesetzten Drucke durch ihre eigenwillig zeitgenössischen Themenkreise, die nicht selten durch einen lakonischen Blick auf das Zusammen- und Vorbeileben eingefangen, ihren Ausdruck finden.
Die gezeigten Szenen können durchaus auf einen erzählerischen Aspekt abzielen. Wir sehen Menschen allein oder in Beziehungen zueinander, die teils locker wie eine Zeichnung an der Wand eines Buswartehäuschens hingeworfen scheinen. Die überzogen mimischen Gesichter und gestisch überformten bisweilen ungelenken Körperhaltungen der Figuren hinterlassen jedoch trotz ihrer aberwitzigen Kraft einen tragisch-melancholischen Nachklang. Jolowicz weiss die Intensität durch eine aufregende Form des Spielraums zu steigern. Perspektivisch zurechtgezurrt und beladen mit vielfältigen und fast überbordenden Strukturen die Möbiliar, Architekturen, Unter- und Hintergründe füllen, entstehen merk-würdige Bilder, die die klassischen Hochdruckverfahren Holz- und Linolschnitt in ein beindruckendes Licht rücken.

Gabriela Jolowicz, 1978 in Salzgitter geboren, lebt und arbeitet in Leipzig.

Mehr: Galerie Hafenrand
Henning Tilp
Solo Master
12.03.2010
-
18.04.2010
Anlässlich des 5-jährigen Bestehens feiern wir ein Fest. Am Vorabend der Vernissage. Mit Solomusiker Andreas Brandis und der Band "minimal luggage" und DJs. Ab 19 Uhr sind Gäste willkommen.

Henning Tilp "Solo Master"

Video, Rauminstallation

Ausstellungsdauer: 13.3. - 18.4.

Eröffnung: Freitag, 12. März, 19 Uhr
Fest: Donnerstag, 11. März, ab 19 Uhr


Den Videoarbeiten von Henning Tilp ist ein skulpturales Moment gemein. Erzählerische Ansätze negierend schafft er mit den Videobildern Ansichten zueinandergeführter Elemente. Menschen, Objekte, Räume bilden einen Anschauungszusammenhang, der durch den im Video möglichen Zeitablauf eine Zustandsänderung erfährt.
Die Nähe zur Skulptur wird durch Tilp durch eine Einbettung der Präsentation als Projektion oder Bildschirmdarstellung im Raumzusammenhang unterstrichen.

Die Rauminstallation der Ausstellung "Solo Master" zeigt in einer Videoprojektion eine Gruppe junger Menschen, draußen, es ist Nacht.
Ein zweites, kleineres Videobild lässt eine Einzelperson im Tanz versunken erscheinen. Der Raum, besetzt durch skulpturhaft wirkende Möblierung ist nur durch das Licht der Projektionen gedämpft gewahr zu werden. Der Raum mit den großen Schaufenstern ist durch geschlossene Jalousien verdunkelt und privatisiert. Was nicht so bleibt..

Zur Ausstellung präsentiert der Künstler weitere Objekte im Kabinett der Galerie.

Henning Tilp ist 1977 in Dresden geboren, 2008 diplomiert und ist derzeit Meisterschülerstudent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. "Solo Master" ist die Abschlussausstellung seines Meisterschülerstudiums. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Oliver van den Berg, DAG, Peter K. Koch, David Rhodes
OFFON
03.02.2010
-
06.03.2010
Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 3. Februar laden wir Sie und Ihre Freunde ab 19 Uhr herzlich ein.
Opening reception Wed, Feb 3rd at 7 p.m.

offon. Schalter ein - Schalter aus?

Immer mehr der Entscheidungen, die uns das Leben abzuringen meint, sollen prompt und eindeutig getroffen werden. Kein Lavieren, Zaudern, Manövrieren - unentschieden sein heißt Zeit zu verlieren. Liegt es an der binären Verarbeitungsweise der unentbehrlich gewordener Informationstechnologie. Was bedeutet das für abseitige Träume aus denen Ideen geboren werden, die Fantasie? Bleibt genug Raum für das Vage?

Die vier in Berlin lebenden Künstler verweisen indirekt in diesen Spekulationsraum, da Ihre Arbeitsweise sich konsequent dem "Ja"-Nein-Schema unterwirft. Farbe-Nichtfarbe, Material-Leere, Information Null und Eins.

Was bei DAGs aus immergleichen Punkten bestehenden bildnerischen Arbeiten zur Anleihe an die digitale Zeichenkommunikation gerät, untersucht David Rhodes mit malerischen Mittel; die Suche nach der idealen Form in unzähligen Wiederholungen.

Oliver van den Bergs Skulptur mag man die Subversion durch Form unterstellen. Das auf und ab von mathematischen Kurven? Physikalische Statistik oder der Finanzmarkt? Der Künstler fügt an Chartkurven erinnernde Bänder zu einem geschlossnen Ring. Ein absolut durchgestaltetes Objekt mit Hang zur Platzierung in gehobener Wohnkultur durch ihren ästhetischen Charakter begründet. Zugleich taugt sie zum fascettenfeicher Kommentar eben jener Umstände, in der sie generiert, beachtet und konsumiert wird.

Bei Peter K. Kochs Arbeiten wird das Null zur Eins. Die weggenommenen Teile der Objekte, die wie Tafeln an den Wänden hängen, werden zum Positiv, zum Gegenstand von inhaltlicher Spekulation, während das tatsächlich vorhandene als Kontrastmittel dient. Es ist die Abwesenheit, die Stille im Rauschen, die einen Denkraum bildet.
Dennis Scholl & Jörn Stahlschmidt
The Hawaiian Collection
09.12.2009
-
21.01.2010
Zur Eröffnung am Mittwoch, den 9. Dezember 2009 laden wir Sie und Ihre Freunde ab 19 Uhr recht herzlich ein.

Scholl und Stahlschmidt haben in einer nun 2jährigen Zusammenarbeit Bilder gemalt, gleichzeitig und gemeinsam.
Es entstanden viele von Motiven überbordende aber auch einige aufgeräumt wirkende Bilder.
Das gleichzeitige Zusammenwirken der Künstler auf gemeinsamen Leinwänden ist wie ein Gespräch zu lesen in dem ein Wort das andere gibt.

Mit der Wahl des Mediums Malerei in Öl auf Leinen setzen sich der Bildhauer Stahlschmidt und der für seine akribischen Bleistiftzeichnungen bekannte Dennis Scholl bewußt von ihren gewohnten Arbeitsweisen ab, um das Zusammenwirken organischer und in einem quasi 'Dialog unter Gleichen' zu gestalten.
Es entsteht ein dichtes Gewebe. Der bildnerische Dialog findet hinter dem Schleier der Unkenntnis statt, wessen Urheberschaft bestimmte Bildelemente entspringen.

Die enstandenen Arbeiten möchten die Künstler nicht zwanghaft der gewohnten Malereirezeption unterordnen.
Sie stellen eher Dokumente eines, wenn auch durch die geschlossnene Atelierwände privatisierten, dennoch performativen Arbeitsprozess dar, in dessen Verlauf sich Unwägbarkeiten, Risikobereitschaft und letztlich Beharrlichkeit in neuen Bildwelten ergossen, für die erst die Ausstellung Benennungen finden soll.

Es wird großartig! Great!
Christoph Wüstenhagen, Malerei
Guillaume
09.09.2009
-
13.10.2009
Die Galerie Hafenrand zeigt mit "Guillaume" die erste Einzelausstellung von Christoph Wüstenhagen.

Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 9. September sind Sie und Ihre Freunde ab 19 Uhr herzlich eingeladen.

1979 in Staßfurt geboren, studiert Wüstenhagen seit 2005 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In der Malereiklasse von Werner Büttner entwickelt Wüstenhagen seine nicht nur dort randständige Mission der Inszenierung ungegenständlicher Ränkespiele - des Schönen und Hässlichen, der Definition und Auflösung, der Zuversicht und des Verlorenseins.

Da hab ich / den Pirol geliebt - / das Glockenklingen, droben / aufscholls, niedersanks / durch das Laubgehäus, // wenn wir hockten am Waldrand, / auf einen Grashalm reihten / rote Beeren; mit seinem / Wägelchen zog der graue / Jude vorbei
(Johannes Bobrowski "Sarmatische Zeit" 1961)
Thomas Moecker
when the sun never sets
26.03.2009
-
10.05.2009
Der gebürtige Magdeburger Thomas Moecker - gerade bei KölnSkulptur09 vertreten - schafft Skulpturen, die durch Verarbeitung und Größe eine Präsenz gewinnen, die eine beeindruckte Schwere und Mächtigkeit verkörpern. In seinen die Räume einnehmenden Installationen vereint er künstlerische Techniken der Bildhauerei und Malerei. Dabei nutzt er die Möglichkeiten architektonischer und formsprachlicher Methodik, die in den vergangenen Jahrhunderten Machtanspruch, Gewaltandrohung, Unterwerfungsaufforderung und das Einfordern von Ehrerbietung signalisierten und es bis heute tun. 'When the sun never sets' stellt die Frage nach der Gültigkeit von Autorität, ihrer Bestimmung und Legitimation.