galerie holzhauer hamburg
Adresse: Borselstr. 9, 2. OG 22765 Hamburg
Telefon: +49-40-18884552 mobil 0170/4117293
Telefax:
Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-19, So 15-18 h
Mathias Kadolph, Jupp Linssen
Länge x Breite x Höhe - Skulptur, Malerei, Objekt
08.09.2010
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31.10.2010
Zur Eröffnung am Dienstag, den 7. September, 19-22 Uhr laden wir Sie herzlich ein.
Paolo Moretto
Adesso si che sono fritto! Neue Malerei und Skulpturen
30.04.2010
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02.07.2010
Paolo Moretto: Mayday Mayday, Mixed Media, 150 x 140 cm, 2009

Zu einer italienischen Sommersonnenwendenfeier am Montag, den 21. Juni, ab 20 Uhr in der laufenden Ausstellung laden wir Sie herzlich ein.

Paolo Moretto klebt, näht und malt seine neue Bilderserie Adesso si che sono fritto!. Der Maler kreist thematisch um Politik (die erste Fahrt zum Mond oder die Machenschaften Berlusconis) und um all zu Menschliches (Klatsch und Tratsch oder Sehnsucht haben). Morettos Leinwände sind industriell gefertigte Stoffe: Cord, Baumwolle, Maschinengestricktes, Gestreiftes, Geblümtes, alte Kleider oder Plastik-Tischdecken. Und alles wird von einem geometrischen Formennetz aus Schablonen versiegelt. Wie Fenster in eine weite Welt schaffen diese Netze Perspektive und Dreidimensionalität in den Bildern. Täuscht es oder ist wahr, was wir dahinter sehen? Die neue Malerei Paolo Morettos irgendwo zwischen Sigmar Polke, Streetart und Lüftlmalerei.

Die neuen Skulpturen Morettos sind weniger illusionistisch. Sie zeigen sowohl komplexe als auch sehr reduzierte Geschichten, die wie für ein Bühnenbild zusammengestellt sind. Vor allem hat der Bildhauer Paolo Moretto sich bei diesen Arbeiten erneut dem Thema Mobilität gewidmet, und es vollendet. Die Skulpturen können tatsächlich rollen. Sowohl die Bilder als auch die Skulpturen zeigen den für Moretto so typischen anarchischen Humor.

Die Ausstellung Adesso si che sono fritto! – ein Ausruf, den Italiener gern in aussichtslosen Situationen benutzen – ist die bereits dritte Einzelausstellung des Veroneser Künstlers Paolo Moretto in der galerie holzhauer hamburg.
Georges Adéagbo
La Culture et les Cultures - La Chine à Hambourg
13.02.2010
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22.04.2010
Georges Adéagbo
La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg
Studien und Konzepte

„ Die Ankunft Chinas in Afrika! Die Geschichte wurde schlecht geschrieben, und die Geschichte muss neu geschrieben werden.. !“

Georges Adéagbo wurde in den vergangen zwei Jahren zwei Mal zu einer Grossausstellung in China eingeladen - Guangzhou Triennale 2008 und Beijing Biennale 2010. Er entwickelte hierfür in Zusammenarbeit mit Stephan Köhler/jointadventures.org Konzepte und Studien, die bisher nie ausgestellt worden sind. Denn es kam letztendlich mit den Organisatoren zu keiner Einigung bezüglich materieller Parameter (Produktions- und Reisekosten, Leih- und Rückgabebedingungen). Außerdem wurde die thematische Freiheit in Frage gestellt. Elemente der Assemblagen, die sich auf Tibet oder die kürzliche Verurteilung des chinesischen Schriftstellers und Präsidenten des chinesischen PenClubs Liu Xiaobo beziehen, lassen sich nicht entfernen, ohne dass ein kritischer Künstler zum Dekorateur wird.

Die für China in Benin (westliches Afrika) und Hamburg hergestellten und gesammelten Objekte, ein Teil des Schriftverkehrs mit den Organisatoren sowie aktuelle Materialien sind nun in der raumspezifischen Installation „Georges Adéagbo: La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg“ in der galerie holzhauer hamburg zu sehen.

Außerdem präsentieren wir das Künstlerbuch „Georges Adéagbo: The Story of the Lion“ der CTL-Presse.

Georges Adéagbo, 1942, lebt und arbeitet in Benin. Im vergangenen Jahr nahm er an der 53. Biennale in Venedig „Fare Mondi“ teil und zeigte im Wiener MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst - seine Ausstellung „Die Kolonisation und die Geschichte der Kolonisierten“. Weitere wichtige Stationen: 2008 Palazzo Vecchio in Florenz, 2002 documenta 11 und 1999 Harald Szeemanns 48. Biennale in Venedig „Dappertutto“. Dies ist die erste Ausstellung von Georges Adéagbo in Hamburg.
In Zusammenarbeit mit Stephan Köhler – jointadventures.org
Eberhard Freudenreich
Neue Schablonen - Malerei, Holzschnitt, Objekte
22.11.2009
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24.12.2009
Eberhard Freudenreich: alata VI, Acryl auf Leinwand, 70 x 120 cm, 2008

„Wenn ich konsequent graphisch arbeite, komme ich in die Bereiche der Bildhauerei, der Zeichnung und auch der Malerei“, sagt Eberhard Freudenreich. Erster Arbeitsschritt des Künstlers ist dabei immer ein Schnitt - in Pappe, in Holz, in Kunststoff. Was dann geschieht, folgt einer inneren Logik und der immer gleichen, forschenden Fragestellung: Wie teilt die Linie die Fläche. Was geschieht damit im Raum? Und was macht der Betrachter damit? Freudenreichs Kunst ist diskursiv und verspielt zugleich. Jedes neue Unikat – und bei Freudenreich gibt es nur Unikate – scheint die absolut logische Konsequenz aus der Arbeit davor zu sein. Alles ein großer Werkzyklus. Ganz gleich, ob Holzschnitt, Raumobjekt oder verschiebbare Raumschichtungen aus Pappe, Glas und Holz entstehen.

Und dann dominiert plötzlich ein neues Element Eberhard Freudenreichs Arbeiten: die Farbe! Mit der Farbe lotet der Künstler nun die Fläche aus. Schablonenmalerei - denn Kunststoff-Schablonen sind die Form. Die Schablonen werden verschoben, die Farbe wie in der klassischen Lasurmalerei, in zahlreichen, dünnen Farbschichten direkt aufgetragen. Der Kosmos des Eberhard Freudenreichs auf einmal vielfarbig. Und seine Fragestellung löst Freudenreich im Malerischen auf.

Die galerie holzhauer hamburg zeigt in der Ausstellung Neue Schablonen diesen aufregenden neuen Schritt des Künstlers. Alle Ausstellungsexponate gehen zurück auf eine einzige Schablone. Und die Holzschnitte sind malerischer geraten als die Malerei. Die Medien vertauscht. Dazu neue Objekte aus Plastik, neue, farbige Holzschnitte und neue, auch mehrfarbige Schiebekästen.

Eberhard Freudenreich, 1963, hat Freie Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Dieter Groß, Prof. Rudolf Schoofs und Herbert Egl studiert. "Neue Schablonen" ist nach der Ausstellung "Schnittzeichnung" im Jahr 2006 die zweite Einzelausstellung Freudenreichs in der galerie holzhauer hamburg.
Friedemann Grieshaber, Mathias Kadolph, La Pacheca & Zoche, Carolin Leyck, Jupp Linssen, Lars Möller, Paolo Moretto, Gotlind Timmermanns
Personal Fall Collection - 5 Jahre galerie holzhauer hamburg - Jubiläumsausstellung (3)
10.10.2009
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15.11.2009
La Pacheca & Zoche: Serie "Razzia nach lichtscheuem Gesindel", je 18 x 27 cm, Weiß auf Schwarz, C-Print auf Photopapier, Unikate, 2007