Osterwalder´s Art Office
Adresse: Isestraße 37 20149 Hamburg
Telefon: +49 - 40 - 48 61 09
Telefax: +49 - 40 - 46 88-24 25
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 14-18h, Fr 11-18 h sowie nach Vereinbarung
Künstler der Galerie
Highlights
14.01.2016
-
29.02.2016
Highlights

Malerei, Objakte, Fotografie, Video

Assia Osterwalder
ASSIA's »Pixel Perlen« Special Project Outsider Art: Pixelkompositionen aus Polyethylen Oder die Kunst mit Autismus zu leben
01.11.2015
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08.11.2015
ASSIA's »Pixel Perlen« Special Project Outsider Art: Pixelkompositionen aus Polyethylen     Oder die Kunst mit Autismus zu leben

Assia ist eine 21 jährige junge Frau und Autistin. Ihre Biografie ist im Vergleich zu gleichaltrigen Frauen unvorstellbar anders. Auf Grund dessen würde ihre Geschichte von einem langen Weg handeln, den Assia zurücklegen musste, um sich in unserer Welt zurechtzufinden und ihren Platz unter uns nach und nach einnehmen zu können.
 
Mit Worten hält Assia sich sehr zurück - In Farbe spricht sie allerdings reichhaltig. Assia hatte von klein auf eine große Vorliebe für winzige bunte Kunstoffbausteinchen. (Ministeck)
Glitschige Malfarben hingegen hat sie schon immer verabscheut, und auch für Buntstifte und andere Malutensilien war Assia bisher nicht zu gewinnen. Glücklicherweise hat sich ihre Freude an Farbe einen eigenen Weg gebahnt.
 
Assia verwendet Steckperlen, welche sich verschmelzen und auf diese Weise zu Farbkompositionen fixieren lassen. Das Raster der zugehörigen Stiftplatten ist für sie eine willkommene Strukturvorgabe. Die einladenden, systematisch angeordneten Stifte sind Fixpunkte und motivieren Assia, diese in Reihen mit Farbe zu bestücken. Sie bringen auf diese Weise - wie kein anderes Medium bisher - Assias kreativen Kräfte zum Vorschein.

Die überschaubaren einzelnen Bildelemente entstanden unabhängig voneinander in einem Zeitraum von zwei Jahren. Sie wurden erst später wie Puzzleteile zu Bildkompositionen zusammengesetzt.
Autismusbedingt war Assias Verständnis von unserer Welt anfangs vergleichbar fragmentarisch.
Erst viel später wurde ein immer mehr zusammenhängendes Bild über die Gepflogenheiten,
Möglichkeiten und auch Grenzen unserer Realität, für Assia immer transparenter.
 
Das Ausstellungsprojekt hat Assia beflügelt ihrer ureigenen Spur zu folgen,
und die nun sichtbaren Zeichen sind ein echter Triumph gemessen an den Vorbedingungen und
vermitteln uns eine Ahnung davon, was in ihr steckt.

 

 

Richard Hartwell, Ingrid Webendörfer, David Neat & andere
Art Collection X - Faim de Siècle
28.04.2015
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31.07.2015
Art Collection X - Faim de Siècle
Volker Lang
»Montello« Installation und Zirkusplakate / Siebdrucke mit Gästen Hassân al Mohtasib,Veronika Werthmann, Barbara Zenner
31.10.2014
-
14.02.2015
»Montello« Installation und Zirkusplakate / Siebdrucke mit Gästen Hassân al Mohtasib,Veronika Werthmann, Barbara Zenner

In seiner zweiten Solo Schau in Osterwalders Art Office inszeniert Lang eine Arbeit von schwarz/weiß Aufnahmen einer Hochgebirgslandschaft, die in unterschiedlichen Formaten in eine Rahmenkonstruktion eingebaut sind. Den Fotografien sind Körperfragmente, zum Teil als Relief zum Teil vollplastisch ausgearbeitet, zugeordnet. Dabei geht es um den Zusammenhang oder Gegensatz von zentrierter, leiblicher, augenblickhafter Existenz und Erscheinung zu der offenen, endlosen Vielschichtigkeit eines peripheren Raumes, Kontinuums.

Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit dem Projekt 8 1/2 Circus space. Gezeigt werden Siebdrucke teilweise von den Künstlern Hassân al Mohtasib, Veronika Werthmann und Barbara Zenner gestaltet, sowie ein Modell.

Volker Lang realisiert bis Sommer 2015 den Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Justiz am Dammtor in Hamburg. Die Arbeit besteht aus einem transparenten Baukörper in der Form eines gleichseitigen Dreiecks, der zwischen einem Kriegerdenkmal von Richard Kuöhl aus der NS-Zeit und dem Mahnmal gegen Krieg von Alfred Hrdlicka von 1985/86 errichtet wird. Zwei der Wände werden aus bronzenen Schriftgittern, deren Texte Ausschnitte der Zitat-Collage „Deutschland 1944“ von Helmut Heißenbüttel sind, gebildet. Eine dritte spitz gefaltete Betonwand schließt den Raum nach Osten ab. Die Text-Collage ist vollständig in dem betretbaren Raum zu hören. Die Zitate berichten aus der Perspektive der Opfer, wie der Täter. Es findet durch Lesen und Hören eine aktive Vergegenwärtigung der Gewaltherrschaft und des Vernichtungskrieges statt. Die darin vermittelten Informationen waren meistens auch die Motive der Desertion. Es wird eine Arbeit geschaffen, die den Kontrast im Feinen Ereignis der Sprache sucht anstatt im monumentalen Auftritt.

Der in Hamburg lebende Künstler Volker Lang inszeniert Räume, die modellhaft sind: künstliche Häuser, nicht zum Bewohnen gebaut, Bühnen, ein halbes Zirkuszelt, Tableaus mit figürlicher Plastik und Relief. Er hat Werke aus Teilbereichen der Kunst, wie Literatur und Musik zu raumbezogenen Arbeiten konzipiert und realisiert.

Die Installationen vervollständigen sich oft mit der Beteiligung von Menschen. Sei dies durch die Aufzeichnungen ihrer Stimmen und Töne. Aus den meist ephemeren Erscheinungen sind einige bleibende Setzungen im öffentlichen Raum entstanden.

… Langs „Inszenierung“ benötigt noch eine Bildkomponente im Raum, die die Aktualität des Blickes anpeilt - der Blick aus unserer unmittelbaren Zeit, der Blick des Künstlers Volker Lang. Hier entdeckt er die Landschaften mit selbst ausgewählten Framen. Eine Reihe Schwarz-Weiß Landschaftsphotographien aus Neapel und Umgebung (Cuma-Baia-Pompeij-Capri...) sorgen dafür, dass wir diesen Blick nachspüren. Der Spirit der Unwirklichkeit, Fremdheit, aber auch das Gefühl der Unberührbarkeit dieser Landschaften begleitet uns mit einem nostalgischen Hauch, als ob dort im Bild etwas wichtiges verlorengegangen ist, was uns fehlt. Ali Hashemi Juli 2008

Volker Lang (geb. 1964 in Augsburg) studierte im Anschluss an seine Ausbildung als Kirchenmaler (1985-88) bis 1994 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien wie u.a. ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn e.V., oder für Venedig, Centro tedesco di studi Veneziani und das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium. Lang realisierte diverse Projekte im öffentlichen Raum wie u.a. Shenjas Raum (2004) junge Kunst Wolfsburg, oder Ich sehe Indien in Travemünde sowie in der Overbeck-Gesellschaft, Lübeck und ein Denkmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft aus Anlass des 60sten Jahrestages des Hamburger Feuersturms. Der Künstler war in diversen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und lebt und arbeitet in Hamburg.

 

Heino Goeb
»Ephemere Erscheinungen. Die letzten Venezianer«
01.03.2014
-
16.04.2014
»Ephemere Erscheinungen. Die letzten Venezianer«

Heino Goeb
»Ephemere Erscheinungen. Die letzten Venezianer«
Neue Arbeiten

Vernissage
Samstag 1. März 2014, ab 19h
Ausstellung bis 16. April 2014

Wir freuen uns den Berliner Maler und Musiker Heino Goeb in seiner 6. Einzelausstellung in unserer Galerie Osterwalders Art Office zu präsentieren.
Der Künstler beschäftigt sich in seiner Ausstellung mit den "Toten Venezianern" des Friedhofs San Michele auf Isola, den  er im Rahmen einer organisierten Reise
im September 2013  zum Thema der lebensbedrohlichen Problematik der Venezianer und deren Kulturerbe in Hinsicht des Massen-,
besonders des Kreuzfahrt Tourismus aufgesucht hat, und erst so zum Ausstellungsthema fand.

Die Ausstellung ist seinem kürzlich verstorbenen Freund und Musikpartner Welfhard Kraiker gewidmet - Berlin/Hamburg 2014.

gebannt von den gesichtern auf emaillefotos,
jeder ein individualist im tod,
jeder gleich im tod...

... der tod war zu besuch bei meinem nachbarn,
er will dort einziehen,
bald ist er mein nachbar...
 
zeugnisse des lebens auf gips gemalt,
beides zerbrechlich, flüchtige erscheinungen sind unsere leben,
klein, fragil, kostbar...  Heino Goeb

 

"Ist unser Leben auf der Zeitschiene betrachtet nur eine ephemere Erscheinung? Egal, wie intensiv wir es gelebt haben. Wieviele Freunde und Familie
wir hatten. Wenn es vorrüber ist, verblasst die Erinnerung (It will vanish) nach einigen Jahren. Niemand wird sich mehr an uns erinnern.
Was bleibt, ist der Blick eines Fremden auf den Grabstein. Dort lebte von bis einmal ein Mensch.
 
Venedig ist buchstäblich jener Ort, an dem der Tod zu Hause ist. San Michele die letzte Ruhestätte der Venezianer. Des gemeinen Venezianers,
der Adel und die Reichen wurden in den Kirchen zur Ruhe gebettet. Das Volk aber hatte mit dem Erdgrab auf dem Campo vorlieb zu nehmen, das wegen des Wassers nicht tief sein durfte.
 
Die toten Venezianer haben sich ein Bild geschaffen in den Gräberwänden, wie sie in ganz Italien und Spanien üblich sind.
Unsere Grabmäler in Deutschland haben größtenteils nur Text, keine Bilder. Mit den Bildern, durch sie, bleibt man länger lebendig und existent.
Bilder sind für die Ewigkeit gedacht, wie die Kunst für die Ewigkeit gemacht scheint. Wenn wir schon alle lange tot sind, werden die Fotos von uns,
die Abbildungen, die gemalten Bilder, noch Jahrzehnte/Jahrhunderte weiter bestehen und nachwirken. Bilder sind ein Mittel gegen den Tod.
Wir sollten mehr Bilder von uns machen". Christel Zelinski

Heino Goeb - Vita
 
Heino Goeb  (Jahrgang 1952) lebt und arbeit seit 20 Jahren in Berlin und teilweise in Andalusien/Spanien in einem Bergdorf bei Ronda.
Er studierte Malerei an der Kunstakademie in Kassel bei Prof. Manfred Bluth und Tom Gramse von 1974-1980. Sein Vorbild war der Bologneser Maler Georgio Morandi,
weswegen er 3 Jahre in Italien verbrachte in Grizzana, dem Berg-Ort, wo Morandi ein Sommerhaus hatte. In  Kassel lebte er 20 Jahre und stellt sein 1979 in Galerien aus,
u.a. in Venedig. Von 1993-1999 wurde er durch die Galerie Christel Zelinski Fine Art auf St. Pauli vertreten. Nach deren Schließung seit 2001 von der Galerie Osterwalders Art Office, Hamburg.
Eine wichtige Erfahrung war für ihn der Atelier-Aufenthalt 2008 im LIA Leipzig in der Baumwollspinnerei. Seine "Leipziger Erkenntnisse. Soljanka to go" zeigte die Galerie OAO 2009.

Neben seiner Malerei ist Heino Goeb Musiker seit vielen Jahren. Mit Peter Limpinsel, dem Maler, Schreiber, Filmemacher, gründete er das Duo "Göb und  Bornemann 1995.
Mit Welfhard Kraiker sang und spielte er im Studio unter dem Label "Kraiker" seit 2004. Die Band "The Drei Manters" mit Dirk Busch und Volker Andresen existiert seit 2011.
Neue Bands sind die "Kufen" und "El Erz" seit 2014. Der Musikstil der Bands ist eigenwilliger POP und elektronische Klänge.

 

 


 

Detlef Birgfeld / Hannes Binder / Christiane Gerlach / Vanessa Grannum / Eva Klatten / Volker Lang / John McLaughlin / David Neat / Hans-Ulrich Osterwalder / Nemo Struckmeier / Toni Wirthmüller
Small but beautiful put together
17.01.2014
-
27.02.2014
Small but beautiful put together

»Small but beautiful put together«

Kleine serielle Arbeiten auf Papier, Objekte & Fotografie
seit 1970 von 11 Künstlern aus der "Art Collection" sowie von Künstlern der Galerie:
Detlef Birgfeld / Hannes Binder / Christiane Gerlach / Vanessa Grannum / Eva Klatten / Volker Lang / John McLaughlin / David Neat / Hans-Ulrich Osterwalder / Nemo Struckmeier / Toni Wirthmüller


Ausstellung
bis 27. Februar 2014
Special View  Freitag, 17. Januar 2014
ab 18h

Öffnungszeiten
Di Mi Do 14h-18h
Fr 11h -18h &
nach Vereinbarung

Angelika Osterwalder
OsterwaldersArtOffice
Galerie für zeitgenössische Kunst
Isestrasse 37
20144 Hamburg
Tel. ++ 040 48 61 09

www.osterwaldersartoffice.com

01.01.1970
-
01.01.1970