Feinkunst Krüger
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Femke Hiemstra, Heiko Müller, Ryan Heshka, Atak und Fred Stonehouse
Neo Fabulists
08.05.2010
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29.05.2010
Vom 08.05. bis 29.05.2010 präsentieren die fünf international bekannten Künstler Femke Hiemstra (Amsterdam), Heiko Müller (Hamburg), Ryan Heshka (Vancouver), Atak (Berlin/Stockholm) und Fred Stonehouse (Milwaukee) ihre neuesten Arbeiten.

Zur Vernissage am Samstag, den 8. Mai 2010 um 20.00 Uhr mit Musik von DJ Fuzz and Trouble und in Anwesenheit von vier der Künstler laden wir herzlich ein.

Drei der Künstler waren im Jahre 2008 schon gemeinsam an der „ 4 Faces of Foofaraw“ Ausstellung beteiligt. Ergänzt um zwei neue Mitstreiter werden sie weiterhin die Grenzen zwischen LowBrow, Comic und Fine Art ausloten. Als Resultat werden sie uns eine Menge neuer Geschichten zu erzählen haben.

Der Titel Neo Fabulists deutet auf einen erzählerischen Ansatz hin, auf ein Fabulieren, aber eben ein Neues, heutiges Fabulieren. Das heißt auch das Beschäftigen mit den Themen der Jetztzeit und nicht nur mit der vergangenen, die oft verträumt und allzu schön daher kommt. Alles kann dabei Thema sein was uns in der Welt umgibt, und dabei kommt eben nicht nur etwas fröhliches, glückliches heraus, sondern auch die manchmal traurige Wahrheit der heutigen Zeit.

Die Künstler kommen zwar ursprünglich aus den ungeordneten Weiten der Lowbrow-Gemeinschaft oder des Comic, doch lassen sich ihre Arbeiten längst nicht mehr in die üblichen subkulturellen Schubladen einordnen. Die üblichen Lowbrow-Eckpunkte wie Horrorfilm, Tätowierkunst oder Surfbrettbemalung sind bei diesen Künstlern kaum noch zu finden; stattdessen wenden sie sich wieder der Umsetzung von eher zeitlosen Themen und klassischen Motiven zu. Auch der ehemals eher unkommerzielle Ansatz, den Lowbrow einmal hatte, findet sich hier nicht mehr so stark wieder, denn längst hängen Werke der Künstler in den Sammlungen von Museen und namhaften Sammlern. Genau wie die Lowbrow Szene sich seit Jahren im Wandel befindet, sehen auch diese fünf Künstler ihre Ansätze in einem erweiterten Umfeld der Kunstgeschichte.

Was die Künstler verbindet, ist eben ein phantasievoller erzählerischer Ansatz, die stimmungsvolle Verknüpfung von Fundsachen und Erinnerungen und die atmosphärische Inszenierung von detailreichen Miniaturwelten. Gemein ist ihnen auch die Verehrung der alten Meister und deren handwerkliche Brillanz, die auch in ihren Werken auftaucht, auch wenn sie, gerade im Fall von Fred Stonehouse und Atak, immer wieder gebrochen wird. Unverkennbar bleiben die altmeisterlichen Ansätze in den Perspektiven und Details, sowohl in den detailreichen Landschaftsmotiven als auch in den präzisen Portraitstudien.