kulturreich
Adresse: Wexstrasse 28 20355 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40. 75 36 86 61
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18 h . Do 11-20 h . Sa 11-16 h.
Daniel Müller Jansen
"there is me & there is you"
09.09.2010
-
05.10.2010
Die kulturreich Galerie zeigt die Fotoausstellung„there is me & there is you“ (2009) von Daniel Müller Jansen, dem Preisträger der Portfoliosichtung 2010 des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V. vom 09. September bis zum 05. Oktober 2010.

Zentrales Thema dieser Fotoarbeit ist die Gegenüberstellung verschiedener Lebenswelten in Südafrika, die der Fotograf Daniel Müller Jansen anhand der dazugehörigen architektonischen Ensembles porträtiert. Durch die Gegenüberstellung von „Gated Communities“ und „Housing Projects“, wird die Modellhaftigkeit beider Wohnformen offenkundig und das bestehende Nebeneinander dieser Parallel-welten durch die materielle Abgrenzung enttarnt. Wie der Künstler selbst beschreibt, geht es ihm nicht darum, „der sonst üblichen Detailverliebtheit in der Architekturfotografie zu frönen, sondern vielmehr die Leuchtkraft der Dinge zu erhöhen." Diese Leuchtkraft erzielt er durch den Einsatz von direktem Sonnenlicht und einer gezielten analogen Überbelichtung, die zur gewünschten Ästhetik führt und seinen Werken diese helle, nahezu gleißende Bildsprache verleiht. "Gerade in einer Zeit, in der die Bilder immer schärfer, brillanter und größer werden", interessiert sich Jansen für die Umkehrung dessen. "Die Auflösung des Sichtbaren und die Auflösung der Fotografie an sich" sind es, die für den Nachwuchsfotografen Jansen den besonderen Reiz der Fotografie ausmachen.

Mit der Auszeichnung für das beste Portfolio und seiner ersten außeruniversitären Einzelausstellung kommt Daniel Müller Jansen seinem erklärten Ziel einen Schritt näher, sich als Berufsfotograf zu etablieren und mit seiner künstlerischen Arbeit einen Beitrag zum Diskurs über das Medium Fotografie leisten zu können.

Anzahl der Bilder: 30 I Präsentation: Inkjet Print auf Barytpapier / kaschiert in Objektrahmen 50x 40 cm

Die Foto-Arbeit wird parallel zur Ausstellung bei kulturreich auch beim diesjährigen 4. Internationalen Fotografiefestival F/STOP in Leipzig präsentiert.

Daniel Müller Jansen wurde 1978 in Düren geboren.
Er diplomierte 2009 der Hochschule der Bildenden Künste in Bremen mit der Arbeit „there is me & there is you“. Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg und Bremen.

Portfoliosichtung des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V.
Mit der alljährlichen Portfoliosichtung eröffnet der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. interessierten Nachwuchsfotografen die Möglichkeit, ihre Arbeiten Bildredakteuren, Art-Buyern, Art-Direktoren, Kuratoren und Repräsentanzen vorzustellen. Unter den Sichtern waren u.a. dabei: Robert Morat, Galerist, Ingo Taubhorn, Kurator, Guido Schmidtke, Stern Bildredakteur, Jutta Schein von der ZEIT und Ulrike Jürgens von Scholz & Friends.

Weitere Infos zum Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. unter:
www.freundeskreisphotographie.de
Oliver Kremershof
Die Interview - zwischen frage und antwort
14.10.2010
-
21.07.2010
In der Preisträgerausstellung des ersten KunstLeben- Jungkuratorenwettbewerbs „Die Interview – zwischen frage und antwort“, sucht Oliver Kremershof, Preisträger und Kurator der Ausstellung, nach Inhalten für etwas, was es ausgesprochen gar nicht gibt. Seine Odyssee ist ein künstlerisch-organisatorisches Konzept und führt in die kulturreich Galerie Hamburg. Hier verleihen ab Mittwoch, dem 16.06.2010, die bildenden Künstler Xenia Lesniewski, Lisa Marei Klein, Franz Dittrich und Norman Hildebrandt in einer Themenausstellung der Lücke zwischen Frage und Antwort Form. Den direkten Draht zum Besucher erstellen Janine Thürer und das Künstlerkollektiv Smood & Cornsen mit einem interaktiven Element, das mit dem angeschlossenen Salon kommuniziert. Die entsprechende Publikation, die als Magazin erscheint, wird mit einer Release-Party am Tag der Finissage, am 21.07.2010, vorgestellt.

Der Jungkurator Oliver Kremershof erhebt das Fragen zum Leitmotiv seiner Preisträgerausstellung „Die Interview – zwischen frage und antwort“.

Folgerichtig, denn es ist seine erste Galerieausstellung, und diese birgt Fragen - wie alles Erste. Fragen an die Galerie, Fragen an die Presse, Fragen an die Künstler, Fragen an etwaige Sponsoren. Die Möglichkeit zum Fragen verschaffte dem gebürtigen Frankfurter Oliver Kremershof der erste Jungkuratorenwettbewerb des von der kulturreich Agentur + Galerie Hamburg ins Leben gerufenen Vereins KunstLeben e.V., bei dem letztlich der Preisträger eine hochrangige Jury von seinem Konzept überzeugen konnte.

Ausgangspunkt seiner Idee ist der Gedanke, dass es zwischen den unterschiedlichen Disziplinen unserer Medien ein verbindendes Element gibt, eines das die Medienmaschinerie am Pulsieren hält, das ihr Brennstoff und Legitimität verschafft, das Interview.

Über den Frage-Antwort Mechanismus erschafft es unseren weltweiten Ereignissen Form und Perspektive. Ohne diese Formgebung wäre ein Fassen der komplexen globalen Verhältnisse nicht vorstellbar, vielleicht auch nicht notwendig, erklärt Oliver Kremershof und folgert weiterhin:

Es ist letztlich aber nicht ausreichend, Interviews allein in der Medien- und Massenkommunikation oder aber der statistischen Forschung festzustellen.

Wenn man den Begriff „Interview“ genauer betrachtet als gewöhnlich, so wird man erkennen, dass das Wort zunächst einmal gar nicht auf das Verbale abzielt; auseinander genommen könnte man lesen: Zwischensicht. Die Zwischensicht. Genau auf diese will der Wahl-Leipziger hinaus. Auf das, was dazwischen zu sehen ist, wenn man fragt und eine Antwort erwartet. Er suggeriert zwischen den beiden Subjektivitäten eines Gesprächs eine unartikulierbare Schnittmenge, die man vielleicht als das Objektive definieren kann.

Etwas also, das es eigentlich gar nicht gibt.

Die Interpretation dieses abstrakten, aber omnipräsenten Nichts bedarf der künstlerischen Sensibilität überaus talentierter, junger Künstler. Der Kurator konnte solche an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ausfindig machen und arbeitet mit Xenia Lesniewski, Lisa Marei Klein, Franz Dittrich und Norman Hildebrandt für die Ausstellung eng zusammen. Die audiovisuelle Installation von Janine Thürer und Smood & Cornsen vollzieht den Prozess der Künstler weiter und führt ihn direkt zum Besucher der Ausstellung. Auf der Vernissage am 16.06.2010 wird das Resultat dieses künstlerischen Prozesses vom Jungkurator erstmals vorgestellt. Abschließenden Eingang findet das Projekt in die gleichnamige Publikation zur Ausstellung – inklusive der während des Prozesses gesammelten Erkenntnisse zu Sujet und Ausstellungsproduktion. Vorgestellt auf der finalen Magazin-Release-Party am 21.07., wird die Publikation der interessierten Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen.

→ SONSTIGE INFOS

Oliver Kremershof ist ausgebildet zum Internationalen Kulturmanager und realisiert über die Organisation Artoholics e.V. seit rund sieben Jahren kulturelle Produktion in verschiedenen künstlerischen Sparten. Neben der Ausstellung „Die Interview – zwischen Frage und Antwort“ ist er Leiter des Projekts „MÉX.doc“.

Die Hamburgische Kulturstiftung unterstützt den KunstLeben Jungkuratoren-Wettbewerb.
Nele Martensen
Von kleinen und großen Menschen
16.04.2010
-
14.05.2010
Nele Martensen fängt die Seele der Menschen in ihrer Fotografie ein

Die Hamburger Fotografin Nele Martensen zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung Portraits „Von kleinen und großen Menschen“ / ab 17.04. in der kulturreich Galerie Hamburg.

Es sind die Menschen vor der Kamera, die Nele Martensen bei ihrer Arbeit inspirieren, die unterschiedlichen Persönlichkeiten und ihre Ansichten, was sie denken und was sie bewegt. Ob unbekannt oder prominent, ob Kind oder Erwachsener, sie will die Menschen so einfangen und abbilden, wie sie sind. Keine Posen vorgeben, die Menschen nicht als Objekte vor der Linse betrachten oder ihnen gar ihre Seelen klauen. Sie zu sehen, heißt für die Fotografin vielmehr sie zu verstehen und im Idealfall ein wenig ihrer Seele einzufangen.

In ihren Porträts von „großen Menschen“ wird das Erforschen nach dem Wahren besonders deutlich. Bekannte Gesichter wie Schauspieler Dietmar Schönherr (Abb.) oder Hadi Teherani, Architekt, bildet sie auf authentische, unprätentiöse Weise ab. Früher dachte Nele Martensen, Fotografen könnten mehr als andere sehen, gar in die Modelle hineinsehen. Und obwohl sie es heute besser weiß, folgt sie in ihrer Arbeit immer noch dieser Idee, auch wenn sie zum Beispiel die „kleinen Persönlichkeiten“ abbildet. So verdeutlicht eine der zentralen Arbeiten in der Ausstellung, „Greta & Paul“, auch ihr besonderes Einfühlungsvermögen. Die Fotografin wollte die Beziehung der Kinder auf eine abstrakte Art festhalten, ohne dem Wesen der Kinder etwas zu nehmen. Durch das Maskeradespielen sind Bilder voller Bewegung, Authentizität und Poesie zugleich entstanden, wichtige Charakteristika, die für ihre Art der Portraitfotografie stehen.

Nele Martensen, 1967 geboren in Hamburg, arbeitet als freie Fotografin für Magazine und Kunden im Bereich People, Business und Reportage. Nachdem sie ihr Studium an einer privaten Fotoschule in Hamburg absolvierte, arbeitete sie als freie Fotografin für die Hamburger Morgenpost (1989-1993). Ihre Arbeit für Magazine begann 1994 für Allegra, seither arbeitet sie u.a. für Brigitte, Eltern, Stern, Chrismon, Playboy, Geosaison, Gesundleben, Wams, Hörzu und Living at Home. Zu ihren Kunden zählen Künstler, mittelständische Betriebe (Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen) und große Konzerne wie Telekom, Reemtsma, Autostadt und Vattenfall. Vertreten wird sie von Laif, Agentur für Photos und Reportagen. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Hamburg. Weitere Informationen unter www.nelemartensen.de

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
„Von kleinen und großen Menschen“ Fotografien von Nele Martensen
Vernissage: 16. April 2010, 19h . Einführung von Bettina Lamprecht, Redakteurin bei Brigitte Woman
Ausstellungsdauer: 17. April – 14. Mai 2010
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11-18 h . Do 11-20 h . Sa 11-16 h
Deenesh Ghyczy
Tuning In
15.01.2010
-
14.02.2010
Deenesh Ghyczys Protagonisten changieren zwischen Stille und Dynamik, subtil,
hintergründig durch das malerische Raster – Ausstellung eröffnet am 15. Januar im kulturreich

Ghyczys Figuren könnten etwas verbergen. Prismatisch geöffnet und gleichzeitig nach innen gewendet bewegen sie uns zur Einsicht, dass sie selbst, wie die Welt um sie herum, unerreichbar seien. Ihre entrückte, fragmentierte Erscheinung fängt unseren Blick wie durch einen Trichter ein und führt ihn in ein diffuses Unbewusstes. Die Welt in groben, vakanten Farben und sich auflösenden Formen zurücklassend. Der Künstler gleicht einem Steuermann, denn nur er ist in der Lage, die Szenerie einzupegeln, zu tunen und die Schichten der Wahrnehmung zu bestimmen, um uns anschließend durch sie hindurch zu geleiten.

In seiner Werkgruppe „Tuning In“ verfolgt Deenesh Ghyczy ein ästhetisches Konzept der Kontingenz, einer gerichteten Offenheit, indem er versucht, seinen Bildakteuren eine besondere Freiheit zuzugestehen. Denn seine Figuren zeigen sich wie unter einer Glasschicht, lassen keine Konzentration auf eine bleibende Ansicht zu. Lichtbrechung und Streuung bestimmen die Szene. Die Perspektive auf das Bildgeschehen ist die Wirklichkeit, die sich durch den Akt des Wahrnehmens selber generiert. Ghyczy überlässt dem Betrachter eine angemessene Freiheit, die Gegenstände zu erfassen, mit einer kalkulierten Entgrenzung setzen wir die verschiedenen Sinneszüge immer wieder neu zusammen.

Wie ein Kristall öffnet sich das Motiv, die Momenterfahrung vergegenwärtigt sich als eine Melange aus inneren und äußeren Eindrücken und Stimmungen. Diese Erfahrung des Gleichzeitigen bleibt für Ghyczy wesentlich. Subtil bewirkt das malerische Raster eine Distanz zum Objekt und verweist auf die Schichten unter einer psychischen Oberfläche. Diese Bewegung tangiert zudem die Sicht der Figuren auf sich selbst. Die Art und Weise, die Struktur des Blicks auf das Bild geht mit der nach innen gekehrten, selbstreflexiven Haltung der Portraitierten einher.

Die suggerierte Bewegungssequenz der Abgebildeten mündet trotz ihrer Dynamik, und das ist ein bemerkenswerter Kunstgriff, in eine breitbändige Stille. Die Ambivalenz bleibt letztlich siegreich. Denn Ghyczys ausgeglichene Kompositionen beschreiten stets den Weg von Balance und Absinken, von Erfassen und Neuorientierung, von Erkenntnis und Latenz. Die Form ist zerbrochen, die Einheit aber bleibt. Denn wie unsere Wahrnehmung besteht die Grundform jedes Bildes aus einer Einheit von Vergangenheit (Narration), Gegenwart (Sehen) und Zukunft (Projektion). Diese Einheit ist bei Ghyczy in einer beschwingten Balance und das Rätsel der Protagonisten wird an uns weitergegeben und zwar in einem unendlich erscheinenden Spektrum des Sehens und Projizierens. Der blinde Fleck auf der Netzhaut ist bei Ghyczy als Metapher zu verstehen, der den unsichtbaren Ablauf der Anschauung sichtbar machen will. Er gerät an die Bildoberfläche in vielfacher Ausprägung, in einer gleichberechtigten Sequenz von synchronen Erscheinungen.
(Uwe Goldenstein)

Deenesh Ghyczy, geboren 1970, Diepholz. Nach Übersiedlung in die Niederlande, dem Besuch der Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam und der Akademie der Bildenden Künste, Budapest lebt und arbeitet Deensh Ghyczy von 1992-2005 in Budapest. Neben Ausstellungen in Budapest war Deenesh Ghyczy mit seinen Werken u.a in Galerien in Köln, Bielefeld und Berlin vertreten. Seit 2005 lebt und arbeitet der Künstler in Berlin.

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
TUNING IN – Malerei von Deenesh Ghyczy
Ausstellungseröffnung: Fr, 15. Jan. 2010, 19 h . Dauer: 16. Jan. – 14. Feb. 2010
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 11–18 h, Do – 20 h, Sa – 16 h
Kuration: Uwe Goldenstein

Für Rückfragen:
Ulrike Klug . Miriam Wolf . kulturreich Galerie Hamburg . Tel.: 040. 75 36 86 61
galerie@kulturreich.de . www.kulturreich.de
Sebastian Simon Schupfner
„Watt sull ick mi wünschen?“
10.12.2009
-
24.12.2009
Wieviel Märchen steckt in uns?
Sebastian Simon Schupfner gibt mit seiner fotografischen Neuinterpretation Grimmscher Märchen Antworten / Ausstellung eröffnet am 9. Dezember bei kulturreich

Märchen mit ihren Botschaften und Tugenden gewinnen aktuell vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise wieder an Bedeutung. Inspiriert von der Natur und der gesellschaftlichen Stimmung geht der freischaffende Fotograf Sebastian Simon Schupfner in seinem neuen Fotoprojekt „Watt sull ick mi wünschen?“ der Frage nach, wie aktuell die Themen von damals wirklich sind – und wieviel Märchen in jedem von uns steckt.

2012 jährt sich die erste Veröffentlichung der Brüder Grimm zum zweihundertsten Mal. Aus diesem Anlass startet Schupfner eine Reihe von Neuinterpretationen von Klassikern wie „Frau Holle“ oder „Von dem Fischer un siine Fru“. Dem Fotografen geht es dabei um Schlüsselreize wie Gefühle, besondere Orte oder die großartige Natur als Auslöser der Märchenmomente, in denen die dargestellten Personen ein déjà-vu-artiges Gefühl verspüren. Der Betrachter begibt sich auf eine Spurensuche, auf der er sich fragt, ob die Märchen mit ihren Tugenden in uns weiterleben, und ob die Themen von damals wieder die Themen von heute sind. Materielle Armut motiviert zu Sparsamkeit, Bescheidenheit und Nachhaltigkeit. Mehr noch, das Handeln der Figuren und die Originalzitate der Brüder Grimm zeigen Lösungswege, wie wir dem Klima sozialer und existenzieller Kälte im Alltag begegnen können. Die These des Fotografen ist, dass die Werte der Märchen nach wie vor aktuell sind. Mit ihren klaren Aussagen können sie Antworten auf Fragen unserer Zeit geben.

Die großformatigen Fotografien zeigen Menschen unserer Zeit, mit denen sich der Betrachter identifizieren kann. Das Dornröschen (Abb.) ist die fleißige Studentin, die in der Natur über schwierigem Stoff brütet. Ihr Lernversteck bildet eine große Buche im wuchernden Grün. Es hilft ihr abzuschalten von der Hektik des Alltags. Einen Moment lang hat sie der Schlaf übermannt wie im Märchen. Im Halbschlaf hat auch sie dieses „Momentum Grimm“. Die Tugend einer neuen optimistischen Zielstrebigkeit soll hierbei ein zentrales Motiv sein. Sie hat heute, besonders im Bezug auf Bildung, einen hohen Stellenwert. Weitere Motive und Märchensituationen zur Reflektion aktueller gesellschaftlicher Themen will Sebastian Schupfner auch in Zukunft fotografisch umsetzen. Als Initiator des Projekts will Schupfner dabei sowohl unbekannte als auch bekannte Persönlichkeiten mit ihrem „Momentum Grimm“ abbilden. So wirkt u.a. die Schauspielerin Nadine Vasta im Fotoshooting als „Rotkäppchen“ mit.

Sebastian S. Schupfner, geboren in München, lebt und arbeitet als freier Fotograf in Hamburg. Er arbeitet für Kunden in Redaktion (u.a. Men’s Health, Elsevier), Business und Werbung (u.a. Max Bahr, euroshell, powerpress medien) mit Schwerpunkt in den Themen People, Portrait und Lifestyle. Nach dem Studium der Medizin und der Arbeit als Kinderarzt führte ihn eine zweite Ausbildung zur Fotografie. Seine Bilder von den Winter-Paralympics erhielten den Paralympic Media Award 2002. Ausstellungen künstlerischer Fotografie in München, Hamburg, der Nordheide und größere Projekte, bei denen er Ideengeber und Mitbegründer ist, begleiten seinen Weg, so zum Beispiel „Sports and your City“, ein Sportmagazin, das von der Stadt Hamburg gefördert wurde. Weitere Informationen unter: www.schupfner.com

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
„Watt sull ick mi wünschen?“ Fotografien von Sebastian Simon Schupfner
Vernissage: 9.12.2009, 19h . Einführung: Anja Kneller, Ltg. Fotoredaktion, G+J Corporate Editors GmbH, Das Märchen „Rotkäppchen“ wird gelesen von der Hamburger Schauspielerin Katharina Schuetz.

Ausstellungsdauer: 10. – 24. Dez. 2009
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11-18 h . Do 11-20 h . Sa 11-16 h

Für Rückfragen:
Ulrike Klug. kulturreich Galerie Hamburg. Tel. 040.75 36 86 61. ulrike.klug@kulturreich.de. www.kulturreich.de
Robert Bischof, leBeat,Oliver Czarnetta, Hendrike Ernst, Deenesh Ghyczy, Martin Graf, Ilona Habben, Inga Knopp, Sigrid von Lintig, Joost Meyer, Daniela Milosevic, Sigrid Nienstedt, Klara Rot, Beate Selzer, Petra Deta Weidemann
"Wünsch Dir was..."
28.11.2009
-
24.12.2009
Die Ausstellungsaktion mit Programm unter dem Motto „Wünsch Dir ’was ...“ hat bei kulturreich in der Weihnachtszeit Tradition;
zum dritten Mal präsentieren die Künstler der Galerie in der Wexstraße Kunst und Design zum Wünschen, Verschenken und Mitnehmen.
Zur Einstimmung auf die Festtage wird die Ausstellung
von einem weihnachtlichem Programm begleitet.

Am 27. November lädt die kulturreich Galerie zu einem fröhlichen Beisammensein bei tanzbarer Musik und kleinen Überraschungen inmitten der Kunst ein.
Während die in Öl gemalten Bilder von Sigrid Nienstedt und die Skulpturen von Joost Meyer in eine tierische Welt entführen, der Berliner Künstler Deenesh Ghyczy mit der Illusion spielt, Petra Deta Weidemann die Puppen tanzen lässt, bieten die Seidenschals von Klara Rot und die Muffs von Miriam Wolf dem Designfreund Möglichkeiten sich warm anzuziehen.

Eine kulinarische Bastelstube wird die kulturreich Galerie dann am 16. Dezember.
Mit Tortendesignerin Laura Seebacher werden Traumhäuschen aus Lebkuchen gestaltet. Bei einem heißen Glühwein kann der Fantasie dabei freien Lauf gelassen werden und die eigene „Villa“ darf am Ende mit nach Hause genommen werden.

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
„Wünsch Dir´ was ...“ zu Weihnachten - Kunst und Design
Vernissage: Fr, 27. Dez. 2009, 19 h
ab 21 h legt DJ Educated Body auf

Workshop „Traumhäuschen aus Lebkuchen gestalten":
Mi, 16. Dez., 19 h
mit Tortendesignerin Laura Seebacher, inklusive Glühwein
Preis: 20,- € / Anmeldung per Mail an galerie@kulturreich.de

Ausstellungsdauer: 28. Nov. – 24. Dez. 2009
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11-18 h . Do 11-20 h . Sa 11-16 h
Beate Selzer
looking into pattern
22.10.2009
-
16.11.2009
Die von Ruhe zeugenden Arbeiten zeigen eine irreale, aber doch vertraute Welt. Beate Selzer beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Abstraktion und Figuration.
Auf der Suche nach Ausgewogenheit geht sie den Gegensätzen von Farb- und Linienspielen, von organischen und architektonischen Formen nach.
Grundlage der präzisen Arrangements sind geometrische Urformen, grafische Muster und Strukturen, Ornamente, florale, vegetabile Elemente, die in ihren Arbeiten zusammengeführt werden.

Die mehrschichtig aufgebauten in Öl gemalten Bilder
bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Ihre durch
Gesehenes und Gefundenes in einem langen
wachsenden Prozess entstehenden Bilder erinnern
an Textildesign, an die Formen der 60er und 70er
Jahre.

Selzer arbeitet auf klein- und großformatigen MDF-Tafeln.
Der Farbauftrag ist matt, diese Maltechnik erreicht sie durch die Beimischung von Pigmenten und Marmormehl. Die lasierenden Schichten erzeugen zwischen den dicht überlagert gemalten Strukturen durchschimmernde Effekte und lassen so eine Räumlichkeit entstehen, die sich erst nach und nach dem Betrachter erschließt.

Ein langsames Fließen unterbrochen von „Fremdartigem“ gibt den Arbeiten ihre besondere Ästhetik. Bäume scheinen abstrakt in einem Geflecht von geometrischen Formen und umgekehrt. Beate Selzer setzt meist asiatisch anmutende Elemente in ihre Muster, die auf den zweiten Blick fremd erscheinen sich aber dann langsam wieder in das harmonische Zusammenspiel der Farben und Formen einfügen.
Trotz der Gegenstandslosigkeit rufen die Gemälde so Assoziationen von Landschaft, Ausschnitte und Einblicke wirklichkeitsnaher Gegebenheiten hervor. So schafft die Düsseldorferin ein eigenständiges Kunstwerk, eine Illusion erreicht durch ihre malerisch genaue Umsetzung.

Beate Selzer, geboren 1962, Düsseldorf. Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Jan Dibbets. Neben dem Förderpreis der Deutschen Bank, (Wasserturmstipendium, Mönchengladbach) und einem Atelierstipendium der Karl Hofer Gesellschaft (Berlin), war sie auf Ausstellungen u.a. in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hannover, Bochum, Aachen und Mönchengladbach
zu sehen. Beate Selzer lebt und arbeitet in Mönchengladbach.

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
looking into pattern – Malerei von Beate Selzer
Ausstellungseröffnung: Mi, 21. Okt. 2009, 19 h
Die Künstlerin ist anwesend.
Philip von Mentzingen
LONELY PLANET BOY
18.09.2009
-
17.10.2009
Ab dem 17. September zeigt die kulturreich Galerie Hamburg eine Einzelausstellung des jungen, aufstrebenden, in Berlin arbeitenden Malers Philip von Mentzingen.

Seine entleerten, gleichsam besinnlichen meist großformatigen Landschaften und Portraits erzeugen in ihrer Reduktion eine Ambivalenz aus Präsenz und Abwesenheit.
Wie eingefroren ziehen sich breit gefächerte Linien über Mentzingens Leinwände und animieren eine Stimmung, die seine Szenerien beschwörend und fast schon melancholisch werden lassen.

„Ungewöhnlich stark bindet Philip von Mentzingen den Betrachter an seine Motive.
Ungewöhnlich klar strukturiert er den Raum, eine offene Umgebung gibt den Fokus frei auf eine Person, ein Objekt, das allmählich aus einer kontemplativen Unschärfe heraus tritt.
Assoziationen werden allein durch die malerische Kraft des Raumes geweckt, beginnen, das Bild zu einem narrativen Panoptikum zu verdichten. Die Erzählung scheint für einen Moment still zu stehen. Emotionen sind in ihrer Dynamik eingefroren und lauern doch im Hintergrund.

Animierte Melancholie nennt Mentzingen seine Bildsprache. Einer visuellen Meditation gleich verlaufen die groben Linien, gepaart mit dem Bildobjekt, weiter in unsere Köpfe. Die Einsamkeit oder Ungewissheit wird zum wesentlichen Gefühlsträger, die Welt dabei durch einen starken Moment ersetzt und vergessen gemacht.

Mentzingen beschäftigt also nicht so sehr die gestische Fragmentierung oder die komplizierte Abstraktion, die weitläufig die aktuelle Malerei zu beherrschen scheint. Er ersetzt diese Parameter mit Intuition, Klarheit und Effizienz, ohne dabei den Blick auf die psychische Macht der Erinnerung und dessen Ungreifbarkeit zu verlieren. Seine Arbeiten beherbergen die Unmöglichkeit der Fixierung des Moments, des Weltinnenraums bereits in der malerischen Struktur, die eine gleich bleibende Wirkung von vorne herein auszuschleißen vermag.

Jüngst stellte Mentzingen in der Galerie Ulf Saupe in Berlin und bei Katz Contemporary in Zürich u.a. mit Francesco Clemente und Alex Katz aus. Mit Lonely Planet Boy startet der Maler jetzt seine erste Schau in der Hansestadt.“
Uwe Goldenstein

Philip von Mentzingen, geboren 1976, Salzburg, Österreich. Nach dem Besuch der„Escuela Massanna de Bellas Artes“ in Barcelona, Studium der Renaissance Techniken an der „Angel Academy“ in Florenz. Studium Malerei und Installationskunst bei Richard Clegg am „Chelsea College of Art and Design“ in London. Seit 2001 freischaffend tätig. Neben Ausstellungen auf nationaler Ebene war er auf Ausstellungen u.a. in Zürich, Malaga und County Kerry, Irland
vertreten. Philip von Mentzingen lebt und arbeitet in Berlin.

Vertreten durch:
kulturreich Galerie Hamburg . www.kulturreich.de
Galerie Ulf Saupe Berlin . www.galeriesaupe.com
Galerie Katz Contemporary Zürich . www.katzcontemporary.com

Für Rückfragen:
Miriam Wolf . kulturreich Galerie Hamburg .
Tel.: 040. 75 36 86 61 . Mobil: 0174. 40 72 175
miriam.wolf@kulturreich.de . www.kulturreich.de .
KunstLeben
„Kunst leben im Hamburger Gängeviertel“ ab 13. August"
01.01.1970
-
01.01.1970
KunstLeben feiert Vereinsgründung und fünfjähriges Bestehen mit Gruppenausstellung „Kunst leben im Hamburger Gängeviertel“ ab 13. August

Hamburg, 12. August 2009 – Die Gruppenausstellung ist nach dem gleichnamigen Kulturkonzept für das historische Quartier in Hamburgs City benannt, welches kulturreich 2004 für das Bauvorhaben entwickelt hat und welches seither in den Startlöchern steht.


Gruppenausstellung „Kunst leben im Hamburger Gängeviertel“

Zehn Künstler/Gruppen und drei Ateliers aus fünf Jahren zeigen anlässlich der Vereinsgründung des KunstLeben-Vereins ihre Arbeiten in dem denkmalgeschützten Haus am Valentinskamp 38. Mit dabei sind u.a. Katja Ertzinger, Anke Grelik, Ilona Habben, Lara Huck, Heikenwälder & Maaß, Tim Kubach, Daniela Milosevic, Erdmute Prautzsch, Christoph Siegert, Sehnaz Seker, die ehemaligen und jetzigen Künstler/innen der Puppenstube, Salon Valentina und Michael Conrads.

Mit der Gruppenausstellung zum fünfjährigen Jubiläum möchte der frisch gegründete Verein – zuvor bereits langjährig als „KunstLeben Initiative“ aktiv – sich und seine Projektarbeit der Öffentlichkeit vorstellen. Den Künstlern wird die Möglichkeit gegeben, sich dem Hamburger Publikum zu präsentieren und den Besuchern wiederum, sich mit den Kunstschaffenden auszutauschen, Einblicke in die umliegenden Ateliers zu bekommen oder mehr über die Situation des zunehmend verfallenen historischen Quartiers zu erfahren.

Der Projektraum von KunstLeben soll künftig auch Schaufenster des aktuellen Geschehens im Hamburger Gängeviertel sein. Hier werden zudem wie in der Vergangenheit junge Künstler vorgestellt und Zukunftsmodelle für das Hamburger Gängeviertel präsentiert.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick

Gruppenausstellung „Kunst leben im Hamburger Gängeviertel“
Mit Arbeiten von Katja Ertzinger, Anke Grelik, Ilona Habben, Lara Huck, Tim Kubach, Heikenwälder & Maaß, Tim Kubach, Daniela Milosevic, Erdmute Prautzsch, Christoph Siegert, Sehnaz Seker und offene Ateliers der Puppenstube, Salon Valentina und Michael Conrads.

Vereinsfeierlichkeiten und Ausstellungseröffnung: 13. August, 19 h

Ausstellungsdauer: 14. August – 26. September 2009
Ausstellungsort: KunstLeben Projektraum, Valentinskamp 38 | 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Do + Fr, 15 - 18 h u.n.V.

Aktivitäten im Hamburger Gängeviertel

Seit August 2004 wurden bei KunstLeben mehr als 30 Ausstellungen mit Hamburger Künstlern und Gastkünstlern aus anderen Städten realisiert. Darunter sind Diplomarbeiten aus Kunst, Design und Fotografie sowie ortsspezifische Arbeiten, die bei der Auseinandersetzung mit dem Standort entstanden sind. In den Ateliers arbeiten derzeit die Künstlergruppe um Florian Tampe (Puppenstube), Salon Valentina und Michael Conrads.

Die Aktivitäten in der Neustadt kommen auch der Stadt Hamburg und der Öffentlichkeit zu Gute, da die Künstler das Quartier mit den sonst größtenteils leerstehenden Häusern beleben. Zielrichtung ist weiterhin ein lebendiges Kulturquartier zu etablieren, das die Attraktivität und Lebensqualität für Bewohner, Arbeitende und Besucher in der Innenstadt erhöht. Schwerpunkte sind dabei der Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude und die Wahrung der Geschichte. Ziel ist, den historischen Stadtteil mit Kunst und Kultur, Vergangenheit und Gegenwart zu bereichern und dabei ein Stück Hamburger Geschichte nachhaltig zu wahren und vor dem Verfall zu retten.

KunstLeben e.V.

Das Zusammenspiel von Kunst und Leben ist ein wichtiger Motor der Gesellschaft und gerade junge Kunstschaffende tragen mit Kreativität und neuen Ideen zu deren Weiterentwicklung bei. KunstLeben e.V. hat sich aus diesem Grund insbesondere der Nachwuchsförderung junger, talentierter Künstler und Kuratoren der Gegenwartskunst verschrieben und setzt sich gemeinsam mit ihnen für attraktive Arbeits- und Lebensumfelder ein. Bei der Nachwuchsförderung knüpft der Verein an die aktuellen Bedürfnisse und Entwicklungen des Kunstfeldes an. So erhalten junge Kunstschaffende mit dem KunstLeben Ausstellungsraum und den Ateliers in dem denkmalgeschützten Haus am Valentinskamp eine öffentliche Plattform und Raum zum Arbeiten. Mit dem 2008 neu ins Leben gerufenen Jungkuratoren-Wettbewerb bekommen sie zusätzlich
die Möglichkeit sich als Kurator im Galeriebetrieb zu profilieren.

Das Engagement geht zurück auf das Konzept „Kunst leben im Hamburger Gängeviertel“, welches 2003 von kulturreich, Agentur für Kunst und Kommunikation, entwickelte wurde, und für dessen Verwirklichung sich der Verein weiterhin einsetzt. Die bereits langjährig tätige Initiative wird heute von Kulturmanagern und Kunstbegeisterten geführt und ist zum fünfjährigen Bestehen zum gemeinnützigen Verein avanciert. Mit seinen Aktivitäten und Veranstaltungen richtet er sich an alle Interessierten und öffnet sich engagierten Mitstreitern.

Für Rückfragen:

Ulrike Klug / Julia Torwegge, Vorsitz
KunstLeben Verein | Valentinskamp 38 | 20355 Hamburg
c/o kulturreich | Wexstraße 28 | 20355 Hamburg
Telefon: 040 . 75 36 86 61 | Fax: 040 . 75 36 86 63
E-Mail: kunst-leben@kulturreich.de
ARTBLOCK
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Die Bedeutung Hamburgs als Kulturstadt kommt nicht zum ersten Mal in die Schlagzeilen des deutschen Kulturbetriebs. Im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation rückt dabei auch Hamburgs Vorzeigequartier, die HafenCity, in den Mittelpunkt vieler Diskussionen. Die Ausstellung „ARTBLOCK im Fluss“ widmet sich als Reaktion auf die sich weltweit immer rasanter entwickelnde Kunstszene und den daraus resultierenden Chancen für Hamburg, sich als Kulturmetropole zu positionieren.

Dahinter steht die ARTBLOCK Initiative, ins Leben gerufen von Tobias Gloger (Kunstkompanie HafenCity e.V.) und Ulrike Klug (kulturreich), die eine Plattform für Kunst und Kultur in der HafenCity geschaffen hat und ihre Zukunftsvision mit der Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorstellt:

Die ARTBLOCK Initiative tritt ein für die Realisierung eines offenen, internationalen Kunstzentrums der Gegenwart im Hamburger Hafenquartier der Speicherstadt/HafenCity. Herzstück könnte dabei eine Ebene mit internationalen Galeriedependancen bilden, die zusammen mit anderen Institutionen, Unternehmen, Sammlungen und Ausstellungen für eine Strahlkraft sorgt, die weit über Hamburg hinausgeht. Der ARTBLOCK wird so Heimat von Kunstschaffenden, Sammlern, Händlern, Vermittlern, Kunstbegeisterten und Kunstneulingen inmitten der pulsierenden Stadt. Er ist zugleich als Treffpunkt von Anwohnern, kulturell Engagierten des Quartiers, von Hamburgern und Besuchern der City gedacht. So würde der ARTBLOCK zugleich zur Schnittstelle und Drehscheibe, zum Begegnungsort, Marktplatz und Aggregator der Kunstszene und erfüllte eine wichtige soziale Funktion im neuen Quartier, der HafenCity. Das Architekturkonzept unter der Leitung des Hamburger Architekturbüros Aisslinger + Bracht, in dem sich Denkmal und Utopie begegnen, soll wiederum die Pfeiler des Kulturkonzepts „Bewahren und Erneuern“ räumlich erfahrbar machen.

Die Ausstellung „ARTBLOCK im Fluss“ zeigt in einer Erstpräsentation visionäre Raumkonzepte des neuen Kunstzentrums beispielhaft am Speicher Block L, der Nahtstelle zwischen Speicherstadt-Tradition und zukunftsweisender HafenCity mit einer Fläche von 10.000 qm. Den Mittelpunkt der Ausstellung bilden die Abschlussarbeiten der Studierenden der HafenCity Universität Hamburg, die unter der Leitung von Prof. Klaus Sill und Prof. Bernhard Hirche entwickelt wurden. Die Vision und die dazu entstandenen Modelle der angehenden Architekten Alice Dörscher / Theresa Hochhaus, Anna Kirstgen / Anna-Lena Schüsler, Konstantin Seufert / Stefan Hannebaum, Eva Graubner, Denise Begni / Anna Paskopulos, Julia Taubert / Catharina Gauda, Konstantin Dalakis / Gerd Hartleben und Leon Roloff / Peer Günther werden in einem eigens für die Ausstellung konzipierten Katalog dokumentiert.

Die Utopie eines idealtypischen, wirtschaftlich tragfähigen Kunsthauses mit sozialer Funktion, welches die Bedürfnisse der Anbieter und Kunden befriedigt, soll durch ein zeitgemäßes Mischkonzept von Kunst, Konsum, Bühne, Gastronomie und Dienstleistung gewährleistet werden. Zur Diskussion und Bestandsaufnahme der Wünsche und Anforderungen sind Interessierte zu einem Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussion und Exkursion eingeladen.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Vernissage: Do, 27. August, 19 h
Ausstellungsdauer: 28. August – 12. September 2009
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 11-18 h, Do bis 22 h
Ort: kulturreich Galerie Hamburg, Wexstraße 28, 20355 Hamburg

Rahmenprogramm:
Anlässlich der Ausstellung „ARTBLOCK im Fluss“ in der kulturreich Galerie gibt es ein Rahmenprogramm, in dem Kunstexperten zum Thema „Braucht Hamburg Kunst“ Rede und Antwort stehen, und einen Ausflug in die Speicherstadt/HafenCity mit dem Thema „Kunsträume sind Freiräume“.

Do, 3. September, 18 Uhr, Exkursion “Kunsträume sind Freiräume”
Ausflug in die Speicherstadt/HafenCity. Treffpunkt HafenCity Infocenter im Kesselhaus (Am Sandtorkai 30), Begrüßung durch Bianca Penzlien (HafenCity Hamburg GmbH) und Besuch der Ausstellung „Öffentliche Räume in der HafenCity“. Im Anschluss ARTBLOCK-Projektvorstellung vor dem Speicher Block L und anschließender Ausstellungsbesuch „ARTBLOCK im Fluss“ und Modell-Präsentation durch Studierende der HCU Hamburg in der kulturreich Galerie.
Teilnahmegebühr inkl. Shuttle & Imbiss: 8 €, Anmeldung bis 28.08.2009 erbeten.

Di, 8. September, 19 Uhr, Podiumsdiskussion “Braucht Hamburg Kunst?”
Im Dialog treffen Tobias Gloger (Kunstkompanie HafenCity e.V.), Cato Jans (artlounge-projects), Martin Köttering (HfbK Hamburg/Subvision) angefragt, Sabrina van der Ley (Galerie der Gegenwart) und Prof. Gesa Ziemer (HCU „Kultur der Metropole“) aufeinander. Zusammen diskutieren sie mit dem Publikum die Fragestellung. Moderation: Raluca Pora, (Kunstvermittlerin). Anmeldung bis 04.09.2009 erbeten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der die Raumkonzepte der HCU Studierenden, die ARTBLOCK Vision und die dahinter stehende Initiative vorstellt.


Ein Projekt der ARTBLOCK Initiative:
• Achim Aisslinger / Andreas Bracht, Architektur, AISSLINGER+BRACHT | ARCHITEKTEN and8
• Tobias Gloger, GF, Initiator, Projektentwicklung / Kulturmanagement, Kunstkompanie HafenCity e.V.
• Jan-Cort Hoban / Raoul Scheimeister, Gastronomiekonzept, CPS-Culinary Prospect Solutions
• Colin D. Jacob, Wirtschaftlicher Berater
• Cato Jans, Künstlerischer Berater, artlounge-projects
• Ulrike Klug, GF, Initiatorin, Projektentwicklung / Kulturmanagement, kulturreich, KunstLeben e.V.
• Hans-Peter Kurr / Andreas Lübbers, Theater & Bühne, Hamburgisches Kulturkontor / Hamburger Sprechwerk
• Christine Preuschl, Zielgruppen und Meinungsforschung, kulturreich
• Miriam Wolf, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung, kulturreich


Für Rückfragen:
Miriam Wolf . ARTBLOCK Initiative . Öffentlichkeitsarbeit
Am Sandtorkai 56 . 20457 Hamburg . Tel.: 040. 75 36 86 61. Mobil: 0174. 40 72 175
miriam.wolf@artblock-hamburg.com . www.artblock-hamburg.com . www.kulturreich.de
Klara Rot
ROOMMATES
11.07.2009
-
14.08.2009
Ausgangslage der Arbeiten von Klara Rot ist der sie umgebende, von Menschen bewohnte Raum und die Fragestellung wie sich der Mensch mit seinem Raum und seinem Habitus nach außen präsentiert. Mit was und wem lebt er?

Bestimmte Beobachtungen und Raumphänomene werden von Klara Rot gesammelt, analysiert und subjektiv herausgegriffen. Basierend auf Ein- und Ausblicken an Fenstern finden sich die beobachteten Motive beispielsweise auf raumgreifenden textilen Panneaux an Fenstern. Die dabei ausgewählten Pflanzentöpfe, Häuserecken und -fassaden zeigen den individuellen Umgang mit dem Platz auf Fenstersimsen, aber auch die Häuserhüllen, die den Menschen mit seinem Privatraum aufnehmen. Die Vorhänge treten erneut mit der Außenwelt in einen Dialog.

Obwohl die inhaltliche Ebene mit der formalen sehr verzahnt ist, ist Klara Rot das ästhetische Endergebnis wichtiger als die vollständige Analyse, da sie dem Raum und dem Menschen die entstandenen Dinge wieder als nutzbare und "schöne" Produkte zurückgeben möchte. Die Formensprache nutzt spielerisch die vorgefundenen Ordnungen und deren Logik und Unlogik. Der Raum wird dabei ausgelotet, erweitert und wieder in Besitz genommen: Die Beobachtung von achtlos hingeworfenen benutzten Kleidern führten zu wattierten flachen Kissen, die sich bisher unbeachtete Flächen an der Wand suchen. Eine große Blattpflanze, die Monstera, erobert sich mit langen gefilzten Luftwurzeln den Raumboden und einfallende Lichtreflexe werden direkt als verzerrte Raumperspektiven auf den Wandputz gebracht. So sind die bisher entstandenen zehn Kollektionen als Prozess zu verstehen, die chronologisch aufeinander aufbauen und in dem nicht von vornherein klar ist, zu welchem Ergebnis dieser führt. Die dadurch offene und vielfältige Produktpalette zeigt eine individuelle Herangehensweise, die es ermöglicht, mit maßgeschneiderten Anfertigungen auf den Kunden eingehen zu können und zu wollen. So entstehen sowohl handgefertigte Unikate als auch seriell angelegte Kollektionen, die frei kombinierbar sind.

Die neue, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Kollektion, ist zunehmend abstrakter und reduziert Häuser auf Wände und Dächer. Diese konkrete Idee führt zu Fassadenstreifen und Fassadenkaros, die ihre Herkunft nicht mehr offenbaren. Rechteckige Wandflächen und rautenförmige Dächer werden zu geometrischen Mustern, die bewusst klassische und zeitlose Muster wie Streifen und Karos interpretieren. Als Vorhangschals eingesetzt fallen die sehr komplexen transparenten Überlagerungen auf, die mit ihren Mischfarben auf den Lichteinfall an Fenstern verweisen. Als Wandobjekte zeigen sie das Ergebnis der reinen geometrischen Untersuchung des Karomusters mit seinen rechten und spitzen Winkeln. Mit den tragbaren Seidenschals präsentiert sich der Mensch bei Klara Rot nun nicht mehr nur in seinem Raum, sondern auch mit seiner Kleidung " Roommates.
Zeichenzimmer
MAPPEN-EINBLICKE
25.04.2009
-
20.05.2009
Die Ausstellung "Zeichenzimmer " Mappen-Einblicke", die ab dem 25. April in der kulturreich Galerie gezeigt wird, gibt Einblicke in die Mappen junger Kunst- und Designstudenten. Alle Arbeiten wurden bereits an den Hochschulen angenommen und gehörten an der HAW Hamburg zu den Besten des Jahrgangs.

Inhaltlich zeichnen sich die Bewerbungsmappen durch eine breite Vielfalt an Themen und Techniken aus. Während etwa Karine Martirosyan in ihren Ölbildern die Bewegungsweisen von Hund auf Mensch überträgt, sind die Collagen und Zeichnungen von Merimée Deumo durch die traditionellen Stoffe und Muster ihrer afrikanischen Heimat geprägt.

Mit ihrer "Schule für Grafik und Malerei " Zeichenzimmer" bereitet Judith Riemeier seit 2004 angehende Designstudenten individuell auf Mappenabgaben, Hausaufgaben und die Eignungsprüfungen an den unterschiedlichen Hochschulen vor. Das Handwerk vermitteln, richtiges Sehen trainieren und Material und Techniken kennen lernen um Ideen umsetzen zu können, gehören zu den Grundlagenübungen. Die Bewerber zum "Arbeiten" motivieren, in ihren Überlegungen zu unterstützen und zu diskutieren und dabei auch vor visuellen Klischees zu bewahren sind weitere wichtige Aufgaben der Lehrkräfte.
Ingrid Schiller
"Organics"
12.03.2009
-
21.04.2009
Die Zeichnungen und zeichenhaften Objekte der Hamburger Künstlerin Ingrid Schiller (*1959) sind in der Ausstellung „organics“ vom 12. März bis 21. April in der kulturreich Galerie Hamburg zu sehen.
Die kleinen und großformatigen Arbeiten kommen wie phantastische Gebilde daher, die so in der Natur wahrscheinlich nicht zu finden sind. Viel mehr handelt es sich um surreale, phantastische Betrachtungen der Natur, die sich mit Begriffen wie organisch, vegetabil oder pflanzlich umschreiben lassen. Zu sehen sind merkwürdige Mischformen wie anthropomorphe Körperteile, die zugleich an Kleinstlebewesen und Mikroorganismen erinnern („signs & wonders“), rosafarbene Knochenformen mit roten Blüten oder seltsame Früchte, die gleichzeitig auch an Schilf und Unterwasserlandschaften denken lassen („strange fruits“) bis hin zu großformatigen Objekten mit organähnlichen Formen („organics“).

Die Zeichnungen im Din A 4-Format der Serie „signs & wonders“ bestehen aus ursprünglich anmutenden Formen, die mit Tempera und Farbstift auf Papier entstanden sind – Format und Technik hat die Künstlerin auch für ihre Serie „strange fruits“ verwendet. So sind zarte und transparente, nahezu durchscheinende Bilder entstanden, die auf den ersten Blick auch einem wissenschaftlichen Sachbuch entnommen sein könnten. Aber beim genauen Hinsehen ist man doch irritiert: Was ist das für ein Organ, Insekt oder doch eine Krebsart? Oder haben wir es hier eher mit meeresbiologischen Studien quallenartiger Organismen zu tun? Auf jeden Fall handelt es sich um ein Werk, das einem hybriden Wesen gleicht, mit zarten grün, rosa und blauen Farbakzenten versehen, die den Betrachter Freiheit zur Lesart lassen.

Dr. Andrea Henkens, Kunsthistorikerin, Textauszug aus dem ausstellungsbegleitenden Katalog (erschienen in der neuen Katalogreihe von kulturreich).
Wünsch Dir ’was ...
KunstLeben und kulturreich
01.12.2008
-
31.01.2009
"Wünsch Dir ´was ...“ zu Weihnachten und fürs neue Jahr,
Kunstaktion feiert Dreijähriges in drei Akten – bei KunstLeben und kulturreich

Die Ausstellungsaktion mit Programm unter dem Motto „Wünsch Dir ’was ...“ hat bei kulturreich in der Weihnachtszeit Tradition. Anlässlich des dreijährigen Jubiläums präsentieren Künstler der Galerie und Künstler von Kunstleben, der jungen Künstlerinitiative von kulturreich, in einer dreiteiligen Ausstellungsreihe im Dezember 2008 und Januar 2009 Ausstellungen mit Basar, Kunstaktionen und offenen Ateliers.
Wünsch Dir ’was ...
kulturreich
08.01.2009
-
31.01.2009
Ab 8. Januar lädt die Installation von Inga Momsen zum Farbraum Erlebnis und Perspektivenwechsel ein. Ihre „Schlupffrisur“ gewährt Unterschlupf und Überschlupf und lässt den Hineinschlüpfenden das Zusammenspiel von Farbe und Raum erforschen. Das Unterschlüpfen ist prädestiniert dafür, seine Vorsätze für das neue Jahr noch mal zu überdenken. Begleitet wird die Installation von den Werken der „Wünsch Dir ’was ...“-Künstler in der kulturreich Galerie.
KunstLeben Ausschreibung
für angehende Kulturmanager und Nachwuchskuratoren
19.08.2008
-
31.05.2009
Die Initiative KunstLeben von kulturreich startet in diesem Jahr mit einem Förderprogramm für angehende Kulturmanager und Kuratoren. Den Ausstellungsmachern von morgen wird die Gelegenheit geboten, sich mit einem Ausstellungskonzept zu bewerben und eine selbst kuratierte Ausstellung in den Projekträumen von KunstLeben oder in der kulturreich Galerie mit einer begleitenden Publikation zu realisieren. Dabei sind den Medien der Kunst keine Grenzen gesetzt. Schwerpunkt der Förderung bildet die praxisbezogene Projektumsetzung, von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis zur gemeinsam ausgerichteten Vernissage.

Das überzeugendste Ausstellungskonzept wird von einer Expertenjury aus Lehre, Kunstkritik und Wirtschaft ausgewählt.
Mitglieder der Jury sind:
* Jens O. Brelle, Art-Lawyer Hamburg
* Wolf Jahn, Kulturjournalist
* Prof. Dr. Friedrich Loock, Institut für Kulturmanagement Hamburg
* Elena Winkel, Kuratorin und Galeristin

Das Projekt ist vollständig finanziert. Bewerben können sich angehende Kulturmanager und Kuratoren mit Studium oder einer vergleichbaren Ausbildung. Einzureichen ist ein Ausstellungskonzept, welches die Konzeption, Umsetzungsideen sowie die Begründung der Künstlerauswahl beinhalten. Bewerbungsschluss ist der 10. Dezember 2008. Die Bewerbungsunterlagen stehen zum Download bereit unter www.kunst-leben.de
Wünsch Dir ’was ...
kulturreich
01.12.2008
-
31.01.2009
In der kulturreich Galerie öffnet ab dem 16. Dezember ein eigener kleiner Weihnachtsmarkt mit Design, Kunst und Kulinarik rund um eine Hexenhäuschen-Installation täglich seine Pforten. Hier vermischen sich kleine Kunstobjekte zum Wünschen oder Verschenken mit Kulinarischem der Weihnachtssaison. Mit dabei sind: Eiko Borcherding, Rebecca Butztaff, Coconutcrew, Nicole Döhring - Iamsuk, edition 8x8, Hendrike Ernst, Katja Ertzinger, Ilona Habben, Oliver Hadji, Svenja Hanich, hasiloveforever, Tanja Hehmann, Sonja Hofmann, Melanie Klapper, Inga Knopp, Ute Kühn, leBeat, Alexa Lixfeld, Mama products, Daniela Milosevic, Benjamin Schubert, Laura Seebacher, Sehnaz Seker.
Julia Ziegler
Zauberponys und Penismänner
19.02.2009
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07.03.2009
In der Ausstellung „Zauberponys und Penismänner“ entführt die gebürtige Wienerin Julia Ziegler den Betrachter durch einen Mix aus Malerei und Collagen in eine zügellos bunte Phantasiewelt. Jede Menge zauberhafte Sea-Ponys, stoppelige Tiermenschen, heitere Penismänner und Busenfrauen gibt es dort zu sehen. Hinter Titeln wie „Cindy Laupers Candyland“, „Höllenhunde“ und „Miezekatzen“ oder dem „Fairytale Penisman“ stehen strahlend laute und provokante Bildwelten, die einen immer wieder Neues entdecken lassen. Die rund 40 kleinen und großformatigen Bilder wirken in ihrer Gesamtheit zunächst kindlich und fröhlich, offenbaren aber bei genauerer Betrachtung eine zweite Ebene
Wünsch Dir ’was ...
KunstLeben
05.12.2008
-
20.12.2008
Bei KunstLeben eröffnen am 5. Dezember drei Ausstellungen: Andreas Czech zeigt in seiner Ausstellung „Da steh’n wir drüber!“ seine Polaroids mit satirischen Bildunterschriften aus den vergangenen Jahren seit Bestehen von KunstLeben. Die Ateliergruppen von KunstLeben beteiligen sich ebenfalls: So zeigen die Künstlerinnen vom Salon Valentina ihre Werke unter dem Titel „Nicht aufzufallen ist das erste Gebot des guten Tones“, und das Atelier Puppenstube verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit zu „Knecht Ruprecht’s Raritäten“, während der Künstler Michael Conrads zum offenen Atelier einlädt.