Galerie für Landschaftskunst
Adresse: Admiralitätstraße 71 20459 Hamburg
Telefon: +49 - 40 - 37 50 30 68
Telefax: +49 - 40 - 37 50 30 69
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr und nach Vereinbarung.
Internet: www.gflk.de
Email: info@gflk.de
Bob Braine
Extinct Topographies
10.09.2010
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23.10.2010
Bob Braines künstlerische Praxis besteht aus weltweiten Expeditionen in städtische und ländliche Areale, bei denen er mal mit der Waghalsigkeit eines Pioniers in einer großen erzählenden Geste, mal in Stille und Akribie eines im Detail versunkenen Archäologen oder Tier- und Pflanzenforschers vorgeht. Gegenstand seiner Forschungsreisen sind dabei stets die ständig im Wandel befindlichen Kräfteverhältnisse zwischen industriellen und naturhaften Variablen in gegenwärtigen Ökosystemen. In seiner dritten Einzelausstellung in der GFLK zeigt der New Yorker Künstler neue Arbeiten, die sich in Fotografien und Zeichnungen ganz den ´Road Kills` entlang der NY Route 385 widmen. Diese im Straßenverkehr verendeten Tiere – Kollateralschäden unserer Mobiliät – sind Symptome seiner Ausstellung ´Extinct Topographies`.
SERPULA LACRYMANS II
29.05.2010
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03.07.2010
nun auch mit Stephan Dillemuth, Peter Fend, Martin Kippenberger und weiterhin Mark Dion, Klara Hobza, Florian Hüttner, Till Krause, Hannes Lárusson, Daniel Maier-Reimer, Malte Struck, Malte Urbschat, Mark Wehrmann, Ralf Weißleder
SERPULA LACRYMANS
27.03.2010
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08.05.2010
Mark Dion, Klara Hobza, Florian Hüttner, Till Krause, Hannes Lárusson, Daniel Maier-Reimer, Malte Struck, Malte Urbschat, Mark Wehrmann, Ralf Weißleder
Ralf Weißleder
Figure 3. The preferred ´Play`icon
30.01.2010
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13.03.2010
Die Galerie für Landschaftskunst zeigt neue Arbeiten Ralf Weißleders. Stehende und bewegte Bilder als Wandzeichnung, Video und Fotografien öffnen ein Feld an Vorstellungen zwischen Bildproduktion und -aufnahme, Wiedergabe und Pause:

Der Ausstellungstitel „Figure 3. The preferred ´Play` icon“ zitiert eine 2007 erschienene Studie („An Investigation into Audio Device Icon Preference“) über die Nutzerfreundlichkeit der Bildzeichen auf den Bedienungsknöpfen von Audiogeräten hinsichtlich ihrer grafischen Klarheit und Kongruenz zur Funktion. Die Favoriten der Befragten in den Kategorien ´Play`, ´Stop`, ´Pause` lassen Ralf Weißleders Gedanken ganz sichtbar wandern. Wie bei einem Erstkontakt mit einer unbekannten Bildspezies spürt er den Eigenschaften der genannten Piktogramme phänomenologisch nach und übersetzt Impulse, seine Déjà-vus und forschenden Fragen für die aktuelle Ausstellung in verschiedenste neue Notationen.
Klara Hobza
14.11.2009
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23.01.2010
Eröffnung am 13. November, 19 Uhr.
Spielerisch-fantastische, mitunter waghalsige Aktionen und ihre fortgesetzte Imaginierung sind Gegenstand der künstlerischen Praxis von Klara Hobza. Ihre Impulse erhält sie aus historischen Berichten, Erzählungen und Artefakten. Die erstmals in Hamburg gezeigte Arbeit "Nay, I´ll have a Starling", beispielsweise, basiert auf einer historischen Handlung: 1890 brachte die „Acclimation Society of North America“ 60 Exemplare einer jeden Vogelart, die in den Werken Shakespeares genannt werden, von England nach Nordamerika. So auch den bis dahin nur in Europa, Nordafrika und Asien beheimateten Europäischen Star (sturnus vulgaris), der inzwischen in Nordamerika als sogenannte invasive Art mit einer Population von 200 Millionen Tieren als Plage benannt werden kann. Als Europäerin fühlt sich Klara Hobza verantwortlich und entwickelt die Figur einer überzeichnet entschlossenen Frau, die eigens die Firma „Hobza & Sons“ gründet und auszieht, dem Vogel Einhalt zu gebieten. In einem symbolischen Akt sollen 60 Vögel aus Amerika zurück in den Garten des Buckingham Palace gebracht werden. Es entstehen Performances, Videos, Texte und Zeichnungen als „Symptome“ des Projektes, wie Klara Hobza sie bezeichnet. Vorurteile, Tierschutz- und Seuchenverordnungen, Ex- und Importbestimmungen stehen ihr dabei nahezu unüberwindlich im Wege. Aber den Aufgaben, denen sich die Künstlerin stellt, wohnt stets eine leise Chance des Gelingens inne.
Die Galerie für Landschaftskunst zeigt insgesamt vier Werkgruppen, die zwischen 2002 und 2009 in New York entstanden sind.