Adresse:
Eppendorfer Weg 110
20259
Hamburg
Telefon:
+49 40 23518894
Telefax:
+49 40 3603008665
Öffnungszeiten:
DI, Mi 14.00 - 20.00h Do, Fr 14.00h - 18.00h
Pia Græsbøll, Andrea Dubiel, Irene Ypenburg, Sandra Jakob, Merja Laine, Anaïs Dukakis
August-Ausstellung - Vernissage 13.8.2010 19-22Uhr
13.08.2010
-
08.09.2010

Merja Laine, "First Kiss"
Aquarell
Die Ausstellung dieses Monats widmet sich vorwiegend figurativ und abstrakt arbeitenden Malerinnin mit Ausnahme von Pia Graesboll die uns ihre witzigen Objekte präsentiert.
Pia Graesboll kommt ursprünglich aus Dänemark, absolvierte ihre Kunststudien jedoch in den neunziger Jahren in Großbritannien. Ihr Lieblingsmotiv sind Tiere, die sie aus unterschiedlichsten Materialien, wie Ton oder Stoff, herstellt. Dabei entstehen lustige und skurrile Kreaturen kombiniert mit Radreifen oder anderen gebrauchten Gegenständen, was heute unter dem Begriff „Trash– Art“ eingeordnet wird.
Pia Graesboll´s Skulpturen sind in einigen Museen Dänemarks zu finden und in vielen Sammlungen.
Bereits in jungen Jahren zeigte die deutsche Künstlerin Andrea Dubiel Begeisterung für die Malerei, als geeignetes Mittel sich auszudrücken. Sie experimentierte mit diversen Farben und Drucktechniken und machte Erzählungen, Fabelwesen und Gesichter zum Thema ihrer Arbeiten. Inzwischen hat sich die Künstlerin einen speziellen Stil angeeignet: Der Hintergrund wird als musterähnliche Fläche dargestellt und bildet den Rahmen für linear dargestellte Motive. Diese sollen zum Träumen anregen und den Betrachter in eine andere Welt locken. In dieser Ausstellung zeigt Andrea Dubiel eine Serie von 5 Bildern zum Thema Freundschaft.
Irene Ypenburg kommt aus Amsterdam und ist sowohl Malerin als auch Schriftstellerin. Zahlreiche Reisen durch unterschiedliche Kontinente verhalfen ihr zu Inspirationen für ihre Artikel und viele künstlerische Arbeiten. Nach ihrem Verständnis, ist Kunst ein Mittel Ereignisse des Lebens festzuhalten, um sie dann mit anderen zu teilen und in Erinnerung zu behalten. Außerdem wird man ihrer Ansicht nach im Leben häufig mit dem Unerwarteten und dem Zufall konfrontiert. Dementsprechend überlässt sie auch bei der Kreation ihrer Arbeiten Vieles dem Zufall, um unvorhersehbaren Dingen Raum zur Entfaltung zu geben. Ihre Bilder strahlen eine große Leichtigkeit aus und haben durch die zarte Darstellung in vorwiegend schwarz-weiß Tönen etwas Träumerisches.
Den Gegensatz dazu bilden die Arbeiten von Anais Dukakis. Sie malt in klaren, kräftigen Farben plakative, sehr grafische Bilder. Sie hat über das Fotografieren zur Malerei gefunden, was ihre Bildern aber nicht wiederspiegeln. Ihre Arbeiten sind witzig und verspielt, was einerseits durch die kindliche Malweise und andererseits durch die Neigung zur Abstraktion hervorgerufen wird. Auffällig ist, dass ihre Werke oft aus verschiedenen kleinen Bildern bestehen, die wie ein Mosaik zusammengesetzt sind.
Neben zahlreichen Kunstausstellungen ihrer Malereien und Fotografien, veröffentlichte Anais Dukakis bereits einige Gedicht- und Liederbücher, sie lebt in der Schweiz.
Merja Laine aus Finnland malt fantastische, figurative Aquarelle. Sie beherrscht diese Technik so perfekt, dass die Bilder aus der Entfernung wie gedruckt aussehen. Der Einsatz warmer Töne Transparenz und Überlagerung verschiedener Farbflächen bringt eine ungeheure Tiefe in ihre Malerei. In kleineren Formaten zeigt sie kolorierte Zeichnungen, die ebenfalls junge Frauen oder Mädchen darstellen. Dabei handelt es sich meistens um Momentaufnahmen gewisser Gefühlslagen, meistens die des Glücksempfinden. Merja Laine hat in Finnland Kunst studiert und bisher nur dort ausgestellt. Ihre Arbeiten sind dort in vielen wichtigen Sammlungen des Landes vertreten.
Sandra Jakob ist eine weitere deutsche Künstlerin dieser Ausstellung. Sie hat sich der Radierung verschrieben, und druckt alles Mögliche unter der Bezeichnung „Edition Schwarzarbeit“. In dieser Ausstellung sind 2 Serien zu sehen. Zum Einen Menschen und Tiere in Zusammenhang mit Texten, die einander ergänzen, zum Anderen indianische Symbole mit mythologischer Bedeutung.
Sandra Jakob kommt aus Bremen, ist seit 2007 freischaffende Künstlerin und in verschiedenen Künstlergemeinschaften aktiv.
Aquarell
Die Ausstellung dieses Monats widmet sich vorwiegend figurativ und abstrakt arbeitenden Malerinnin mit Ausnahme von Pia Graesboll die uns ihre witzigen Objekte präsentiert.
Pia Graesboll kommt ursprünglich aus Dänemark, absolvierte ihre Kunststudien jedoch in den neunziger Jahren in Großbritannien. Ihr Lieblingsmotiv sind Tiere, die sie aus unterschiedlichsten Materialien, wie Ton oder Stoff, herstellt. Dabei entstehen lustige und skurrile Kreaturen kombiniert mit Radreifen oder anderen gebrauchten Gegenständen, was heute unter dem Begriff „Trash– Art“ eingeordnet wird.
Pia Graesboll´s Skulpturen sind in einigen Museen Dänemarks zu finden und in vielen Sammlungen.
Bereits in jungen Jahren zeigte die deutsche Künstlerin Andrea Dubiel Begeisterung für die Malerei, als geeignetes Mittel sich auszudrücken. Sie experimentierte mit diversen Farben und Drucktechniken und machte Erzählungen, Fabelwesen und Gesichter zum Thema ihrer Arbeiten. Inzwischen hat sich die Künstlerin einen speziellen Stil angeeignet: Der Hintergrund wird als musterähnliche Fläche dargestellt und bildet den Rahmen für linear dargestellte Motive. Diese sollen zum Träumen anregen und den Betrachter in eine andere Welt locken. In dieser Ausstellung zeigt Andrea Dubiel eine Serie von 5 Bildern zum Thema Freundschaft.
Irene Ypenburg kommt aus Amsterdam und ist sowohl Malerin als auch Schriftstellerin. Zahlreiche Reisen durch unterschiedliche Kontinente verhalfen ihr zu Inspirationen für ihre Artikel und viele künstlerische Arbeiten. Nach ihrem Verständnis, ist Kunst ein Mittel Ereignisse des Lebens festzuhalten, um sie dann mit anderen zu teilen und in Erinnerung zu behalten. Außerdem wird man ihrer Ansicht nach im Leben häufig mit dem Unerwarteten und dem Zufall konfrontiert. Dementsprechend überlässt sie auch bei der Kreation ihrer Arbeiten Vieles dem Zufall, um unvorhersehbaren Dingen Raum zur Entfaltung zu geben. Ihre Bilder strahlen eine große Leichtigkeit aus und haben durch die zarte Darstellung in vorwiegend schwarz-weiß Tönen etwas Träumerisches.
Den Gegensatz dazu bilden die Arbeiten von Anais Dukakis. Sie malt in klaren, kräftigen Farben plakative, sehr grafische Bilder. Sie hat über das Fotografieren zur Malerei gefunden, was ihre Bildern aber nicht wiederspiegeln. Ihre Arbeiten sind witzig und verspielt, was einerseits durch die kindliche Malweise und andererseits durch die Neigung zur Abstraktion hervorgerufen wird. Auffällig ist, dass ihre Werke oft aus verschiedenen kleinen Bildern bestehen, die wie ein Mosaik zusammengesetzt sind.
Neben zahlreichen Kunstausstellungen ihrer Malereien und Fotografien, veröffentlichte Anais Dukakis bereits einige Gedicht- und Liederbücher, sie lebt in der Schweiz.
Merja Laine aus Finnland malt fantastische, figurative Aquarelle. Sie beherrscht diese Technik so perfekt, dass die Bilder aus der Entfernung wie gedruckt aussehen. Der Einsatz warmer Töne Transparenz und Überlagerung verschiedener Farbflächen bringt eine ungeheure Tiefe in ihre Malerei. In kleineren Formaten zeigt sie kolorierte Zeichnungen, die ebenfalls junge Frauen oder Mädchen darstellen. Dabei handelt es sich meistens um Momentaufnahmen gewisser Gefühlslagen, meistens die des Glücksempfinden. Merja Laine hat in Finnland Kunst studiert und bisher nur dort ausgestellt. Ihre Arbeiten sind dort in vielen wichtigen Sammlungen des Landes vertreten.
Sandra Jakob ist eine weitere deutsche Künstlerin dieser Ausstellung. Sie hat sich der Radierung verschrieben, und druckt alles Mögliche unter der Bezeichnung „Edition Schwarzarbeit“. In dieser Ausstellung sind 2 Serien zu sehen. Zum Einen Menschen und Tiere in Zusammenhang mit Texten, die einander ergänzen, zum Anderen indianische Symbole mit mythologischer Bedeutung.
Sandra Jakob kommt aus Bremen, ist seit 2007 freischaffende Künstlerin und in verschiedenen Künstlergemeinschaften aktiv.
Jessica Liggero, Aleksandar Buncic, Nike Schröder, Manihoo Chang, ARINA, Mo Mo Lin
Wettbewerbsausstellung "Best of 2010"
30.07.2010
-
11.08.2010

Nike Schröder, o.T. Textil
In der dies jährigen Wettbewerbsausstellung 2010 gingen sechs Teilnehmer als Gewinner hervor für die Kategorien Stillleben, Menschen, Abstrakt, Stadtlandschaft, Natur und Skulptur.
Nike Schröder wird für die Sparte „Natur“ ausgezeichnet.
Das Besondere an Ihren Arbeiten ist, dass sie nicht zu Pinsel und Farbe greift, sondern mit der Nähmaschine ihre Bilder stickt. Der Bezug zum Schaffensprozeß wird durch die lang herabhängende Nähfäden hergestellt.
Nike Schröder ist ausgebildete kunsttherapeutin, arbeitet aber auch als Kostüm- und Modedesignerin.
Sie kommt aus Hamburg, pendelt aber aktuell zwischen Berlin und Los Angeles, wo sie ihre Arbeiten schon in diversen Ausstellungen präsentieren konnte und viele Projekte verwirklichen.
Mo Mo Lin ist der Gewinner in der Kategorie „Stillleben“. Er wurde im Süden Taiwans geboren und arbeitete lange Zeit als Hochzeitsfotograf. Diese Tätigkeit verhalf ihm dazu, sein Fachwissen grundlegend zu erweitern und lehrte ihn den richtigen Moment der Aufnahme zu finden. Seine Fotografien, mit denen er am Wettbewerb teilnahm, sind spannungsreich, da die Objekte indirekt abgebildet werden. Sie spiegeln sich in Gläsern oder anderen Flächen. Ferner legt Mo Mo Lin besonderen Wert darauf, dass seine Arbeiten eine Geschichte erzählen, was seiner Ansicht nach, die Aufgabe eines guten Fotografen sein muss.
Jessica Liggero gewann in der Kategorie „Abstrakt“. In ihren Werken überwiegen warme, dunkle Farbtöne. Sie überlagert diverse Ebenen, sodass eine gewisse Tiefe erzeugt wird. Auf die ruhigen Flächen zeichnet sie am Ende feine lineare Umrisse eines Menschen nach mit seinen wesentlichen Zügen. Ihre Arbeiten kann man dem Minimalismus zuordnen, der sich eben auf das Wesentliche konzentriert. Jessica Liggero wurde in Boston geboren und ist dort auch aufgewachsen. Heute lebt sie in San Fransisco, wo sie Kunst studiert.
Aleksander Buncic kommt aus Serbien und hatte bereits während seiner Kindheit einen deutlichen Bezug zur Kunst, da er eine künstlerisch ausgerichtete Schule besuchte. Heute studiert er an einer Kunsthochschule, wobei er sich hauptsächlich der Skulptur widmet.
Der Künstler entschied sich im Rahmen des Wettbewerbs für die Kategorie „Stadtlandschaft“. In seinen Arbeiten fällt auf, dass er recht wenig Farben benutzt, sondern stattdessen graue und deckende Töne wählt. Dadurch strahlen die dargestellten Gebäude eine gewisse Trostlosigkeit und Kühle aus.
Aleksander Buncic gewann bereits einige Preise im Rahmen diverser Kunstwettbewerbe innerhalb seines Heimatlandes.
Manihoo Chang ist die Gewinnerin der Kategorie „Skulptur“. Ihre Arbeiten fallen vor allem durch ihren unglaublichen Witz und ihrer Neigung zum Spielerischen auf. Eines Ihrer Hauptthemen ist Geld , was sie in einen engen Zusammenhang mit anderen Werten des Alltags stellt, beispielsweise mit dem Spiel und der Zeit („Time is Money“).
Manihoo Chang lebt in Taiwan und studiert derzeit an einer Kunsthochschule. Trotz ihres jungen Alters ist sie bereits in viele unterschiedliche Rollen geschlüpft, u.a. in der Freiwilligenarbeit und Radiobranche.
Arina Gordienko malt bereits seit ihrer Kindheit und hat schon früh mit unterschiedlichen Malutensilien experimentiert. Dabei hat es ihr besonders die Seide als Untergrund ihrer Malereien angetan. Begeistern kann sie sich ferner für die schwarz-weiß-Malerei, wobei sie Akzente durch die Farbe Rot setzt. Das Thema ihrer Arbeit ist das Portrait und dient ihr als Ausdruck von Gefühlen und Emotionen. Dementsprechend entschied sie sich in diesem Wettbewerb für die Kategorie „Leute und ihr Leben“.
Obwohl Arina Gordienko ursprünglich aus Russland kommt, hat sie ihre Kunststudien in Großbritannien absolviert. Heute ist sie eine erfolgreiche Künstlerin, die ihre Werke im Ausland ausstellt und bereits einige internationale Wettbewerbe gewonnen hat.
In der dies jährigen Wettbewerbsausstellung 2010 gingen sechs Teilnehmer als Gewinner hervor für die Kategorien Stillleben, Menschen, Abstrakt, Stadtlandschaft, Natur und Skulptur.
Nike Schröder wird für die Sparte „Natur“ ausgezeichnet.
Das Besondere an Ihren Arbeiten ist, dass sie nicht zu Pinsel und Farbe greift, sondern mit der Nähmaschine ihre Bilder stickt. Der Bezug zum Schaffensprozeß wird durch die lang herabhängende Nähfäden hergestellt.
Nike Schröder ist ausgebildete kunsttherapeutin, arbeitet aber auch als Kostüm- und Modedesignerin.
Sie kommt aus Hamburg, pendelt aber aktuell zwischen Berlin und Los Angeles, wo sie ihre Arbeiten schon in diversen Ausstellungen präsentieren konnte und viele Projekte verwirklichen.
Mo Mo Lin ist der Gewinner in der Kategorie „Stillleben“. Er wurde im Süden Taiwans geboren und arbeitete lange Zeit als Hochzeitsfotograf. Diese Tätigkeit verhalf ihm dazu, sein Fachwissen grundlegend zu erweitern und lehrte ihn den richtigen Moment der Aufnahme zu finden. Seine Fotografien, mit denen er am Wettbewerb teilnahm, sind spannungsreich, da die Objekte indirekt abgebildet werden. Sie spiegeln sich in Gläsern oder anderen Flächen. Ferner legt Mo Mo Lin besonderen Wert darauf, dass seine Arbeiten eine Geschichte erzählen, was seiner Ansicht nach, die Aufgabe eines guten Fotografen sein muss.
Jessica Liggero gewann in der Kategorie „Abstrakt“. In ihren Werken überwiegen warme, dunkle Farbtöne. Sie überlagert diverse Ebenen, sodass eine gewisse Tiefe erzeugt wird. Auf die ruhigen Flächen zeichnet sie am Ende feine lineare Umrisse eines Menschen nach mit seinen wesentlichen Zügen. Ihre Arbeiten kann man dem Minimalismus zuordnen, der sich eben auf das Wesentliche konzentriert. Jessica Liggero wurde in Boston geboren und ist dort auch aufgewachsen. Heute lebt sie in San Fransisco, wo sie Kunst studiert.
Aleksander Buncic kommt aus Serbien und hatte bereits während seiner Kindheit einen deutlichen Bezug zur Kunst, da er eine künstlerisch ausgerichtete Schule besuchte. Heute studiert er an einer Kunsthochschule, wobei er sich hauptsächlich der Skulptur widmet.
Der Künstler entschied sich im Rahmen des Wettbewerbs für die Kategorie „Stadtlandschaft“. In seinen Arbeiten fällt auf, dass er recht wenig Farben benutzt, sondern stattdessen graue und deckende Töne wählt. Dadurch strahlen die dargestellten Gebäude eine gewisse Trostlosigkeit und Kühle aus.
Aleksander Buncic gewann bereits einige Preise im Rahmen diverser Kunstwettbewerbe innerhalb seines Heimatlandes.
Manihoo Chang ist die Gewinnerin der Kategorie „Skulptur“. Ihre Arbeiten fallen vor allem durch ihren unglaublichen Witz und ihrer Neigung zum Spielerischen auf. Eines Ihrer Hauptthemen ist Geld , was sie in einen engen Zusammenhang mit anderen Werten des Alltags stellt, beispielsweise mit dem Spiel und der Zeit („Time is Money“).
Manihoo Chang lebt in Taiwan und studiert derzeit an einer Kunsthochschule. Trotz ihres jungen Alters ist sie bereits in viele unterschiedliche Rollen geschlüpft, u.a. in der Freiwilligenarbeit und Radiobranche.
Arina Gordienko malt bereits seit ihrer Kindheit und hat schon früh mit unterschiedlichen Malutensilien experimentiert. Dabei hat es ihr besonders die Seide als Untergrund ihrer Malereien angetan. Begeistern kann sie sich ferner für die schwarz-weiß-Malerei, wobei sie Akzente durch die Farbe Rot setzt. Das Thema ihrer Arbeit ist das Portrait und dient ihr als Ausdruck von Gefühlen und Emotionen. Dementsprechend entschied sie sich in diesem Wettbewerb für die Kategorie „Leute und ihr Leben“.
Obwohl Arina Gordienko ursprünglich aus Russland kommt, hat sie ihre Kunststudien in Großbritannien absolviert. Heute ist sie eine erfolgreiche Künstlerin, die ihre Werke im Ausland ausstellt und bereits einige internationale Wettbewerbe gewonnen hat.
Ella Prakash, Patricia Fetzel, Sarah Tobler, Waleed R. Qaisi, Maria Ralser, Loes van der Holst
Juli-Ausstellung --- Vernissage 2.Juli 19-22Uhr
02.07.2010
-
28.07.2010

Waleed R. Qaisi
Der irakische Künstler Waleed R. Qaisi ist der Bildhauer in dieser Ausstellung. Er studierte Kunst in Bagdad, wo er 1985 seinen Abschluß machte und zu seinem ausschließlichem Material, der Keramik, fand. Seitdem hat er unzählige Preise in verschiedenen Ländern gewonnen und dort auch ausgestellt. Er bezeichnet seine Kunst als unabhängig wegen ihrer eigenen Formen, Farben und Strukturen. Alten Konzepten der Bildhauerei gegenüber ist er abgeneigt und wendet sich stattdessen modernen Methoden zu. So entstehen seine Werke meist spontan, sind komplett abstrakt und erinnern in keinster Weise an etwas Figürliches. Vielmehr setzt er seine Objekte aus unterschiedlichsten Formen zusammen, sodaß völlig neue Gebilde entstehen. Das macht das Einzigartige seiner Werke aus, er schafft etwas ganz Neues.
Sarah Tobler kommt aus der Schweiz und interessiert sich seit ihrer Jugend für das Aktzeichnen, der Darstellung des Menschen in all seinen Facetten. Bei ihrer Arbeit steht das Beobachten im Vordergrund, der Mensch und seine Alltagsgeschichten bilden das Zentrum ihres Schaffens. Themen wie Traum, Vergänglichkeit, Distanz und Nähe werden erarbeitet. Zum Teil beschäftigt sich die Künstlerin auch mit Kurzfilmen, deren Sequenzen sie auf die Leinwand überträgt und zu einer neuen Geschichte zusammensetzt. Hierbei handelt es sich häufig nur um einen Protagonisten, der sich mit seiner Situation auseinandersetzt. In der bildnerischen Umsetzung spielt Farbigkeit eine untergeordnete Rolle, die Bilder leben durch hell-dunkel- Kontraste. Auffällig ist auch, daß die dargestellten Menschen in die gleiche Richtung blicken wie der Betrachter, ganz wie bei Caspar David Friedrich.
Ella Prakash lebt und arbeitet in Bahrain, Ihre Arbeiten finden sich in vielen Galerien der USA und Europas wieder. Durch ihren Glauben geleitet, verleiht sie in ihren Werken, ihren Gefühlen Ausdruck. In expressionistischer, kubistischer Darstellung tauchen Frauen auf, die sich in surrealer Umgebung bewegen oder Landschaften lösen sich in Fragmente auf. Auf diese Weise wird der Eindruck vermittelt, man könne in eine andere Dimension blicken, eine gedankliche Ebene.
Kräftige, klare Farben und das Spiel mit Licht und Schatten verleihen den Bildern eine positive Aussage, welche Ella Prakash dem Betrachter mit jedem Werk vermitteln möchte.
Maria Ralser malt abstrakt. Sie befasst sich mit dem Äußeren eines Menschen, der Hülle. Doch hinter der Hülle gilt es das Wesentliche zu erfassen; die Verbindung der unsichtbaren mit der sichtbaren Wahrheit, so ihre Definition. Die dargestellten Figuren, scheinen wie Mumien oder Insektenlarven eingewickelt, was durch kräftige Linien in überlappender Darstellung erreicht wird. Auf hellem Hintergrund steht die farbige Person verpuppt im Bild.
Maria Ralser wurde in Österreich geboren. Ab 1980 setzte sie sich intensiv mit Malerei auseinander und eignete sich verschiedene Techniken an. In der Schweiz arbeitet sie auch als Kunstlehrerin und ging sie als Finalistin aus einem internationalen Wettbewerb hervor.
Die niederländische Künstlerin Loes van der Holst findet Ihre Motive bei den Klassikern, wie Renoir, Picasso oder in der klassischen Landschaftsmalerei und setzt diese in eigener Malweise um. Dabei handelt es sich meist um eine figurative Ausführung mit höchster Farbvielfalt und -intensität.
Anstelle eines Kunststudiums studierte Loes van der Holst zunächst Pädagogik und erarbeitete sich Ihr kunstbezogenes Wissen anhand von Kursen und Workshops.
Inzwischen unterrichtet sie selber in diesem Bereich mit dem Ziel auch ihre Schüler für die Kunst zu begeistern. In regelmäßigen Ausstellungen und durch Auftragsarbeiten kann die Künstlerin ihre Arbeiten präsentieren.
Patricia Fetzel ist eine abstrakt arbeitende Künstlerin. Ihre Werke setzen sich aus großzügigen, geometrischen Formen zusammen, die den meist kräftigen Farben Raum zur Wirkung geben. Durch schwarze Umrandungen werden die Flächen zudem in Zaum gehalten und bilden insgesamt eine harmonische Komposition. Durch feine Schattierungen entsteht eine Dreidimensionalität, die den Werken Tiefe verleiht.
Teilweise werden die dargestellten Themen durch Symbole oder Textcollagen verdeutlicht.
Patricia Fetzel wurde in Österreich geboren und malt intensiv erst seit 2003. Durch ihre augenscheinliche Begabung konnte sie aber bereits in verschiedenen Ausstellun-gen überzeugen.
Der irakische Künstler Waleed R. Qaisi ist der Bildhauer in dieser Ausstellung. Er studierte Kunst in Bagdad, wo er 1985 seinen Abschluß machte und zu seinem ausschließlichem Material, der Keramik, fand. Seitdem hat er unzählige Preise in verschiedenen Ländern gewonnen und dort auch ausgestellt. Er bezeichnet seine Kunst als unabhängig wegen ihrer eigenen Formen, Farben und Strukturen. Alten Konzepten der Bildhauerei gegenüber ist er abgeneigt und wendet sich stattdessen modernen Methoden zu. So entstehen seine Werke meist spontan, sind komplett abstrakt und erinnern in keinster Weise an etwas Figürliches. Vielmehr setzt er seine Objekte aus unterschiedlichsten Formen zusammen, sodaß völlig neue Gebilde entstehen. Das macht das Einzigartige seiner Werke aus, er schafft etwas ganz Neues.
Sarah Tobler kommt aus der Schweiz und interessiert sich seit ihrer Jugend für das Aktzeichnen, der Darstellung des Menschen in all seinen Facetten. Bei ihrer Arbeit steht das Beobachten im Vordergrund, der Mensch und seine Alltagsgeschichten bilden das Zentrum ihres Schaffens. Themen wie Traum, Vergänglichkeit, Distanz und Nähe werden erarbeitet. Zum Teil beschäftigt sich die Künstlerin auch mit Kurzfilmen, deren Sequenzen sie auf die Leinwand überträgt und zu einer neuen Geschichte zusammensetzt. Hierbei handelt es sich häufig nur um einen Protagonisten, der sich mit seiner Situation auseinandersetzt. In der bildnerischen Umsetzung spielt Farbigkeit eine untergeordnete Rolle, die Bilder leben durch hell-dunkel- Kontraste. Auffällig ist auch, daß die dargestellten Menschen in die gleiche Richtung blicken wie der Betrachter, ganz wie bei Caspar David Friedrich.
Ella Prakash lebt und arbeitet in Bahrain, Ihre Arbeiten finden sich in vielen Galerien der USA und Europas wieder. Durch ihren Glauben geleitet, verleiht sie in ihren Werken, ihren Gefühlen Ausdruck. In expressionistischer, kubistischer Darstellung tauchen Frauen auf, die sich in surrealer Umgebung bewegen oder Landschaften lösen sich in Fragmente auf. Auf diese Weise wird der Eindruck vermittelt, man könne in eine andere Dimension blicken, eine gedankliche Ebene.
Kräftige, klare Farben und das Spiel mit Licht und Schatten verleihen den Bildern eine positive Aussage, welche Ella Prakash dem Betrachter mit jedem Werk vermitteln möchte.
Maria Ralser malt abstrakt. Sie befasst sich mit dem Äußeren eines Menschen, der Hülle. Doch hinter der Hülle gilt es das Wesentliche zu erfassen; die Verbindung der unsichtbaren mit der sichtbaren Wahrheit, so ihre Definition. Die dargestellten Figuren, scheinen wie Mumien oder Insektenlarven eingewickelt, was durch kräftige Linien in überlappender Darstellung erreicht wird. Auf hellem Hintergrund steht die farbige Person verpuppt im Bild.
Maria Ralser wurde in Österreich geboren. Ab 1980 setzte sie sich intensiv mit Malerei auseinander und eignete sich verschiedene Techniken an. In der Schweiz arbeitet sie auch als Kunstlehrerin und ging sie als Finalistin aus einem internationalen Wettbewerb hervor.
Die niederländische Künstlerin Loes van der Holst findet Ihre Motive bei den Klassikern, wie Renoir, Picasso oder in der klassischen Landschaftsmalerei und setzt diese in eigener Malweise um. Dabei handelt es sich meist um eine figurative Ausführung mit höchster Farbvielfalt und -intensität.
Anstelle eines Kunststudiums studierte Loes van der Holst zunächst Pädagogik und erarbeitete sich Ihr kunstbezogenes Wissen anhand von Kursen und Workshops.
Inzwischen unterrichtet sie selber in diesem Bereich mit dem Ziel auch ihre Schüler für die Kunst zu begeistern. In regelmäßigen Ausstellungen und durch Auftragsarbeiten kann die Künstlerin ihre Arbeiten präsentieren.
Patricia Fetzel ist eine abstrakt arbeitende Künstlerin. Ihre Werke setzen sich aus großzügigen, geometrischen Formen zusammen, die den meist kräftigen Farben Raum zur Wirkung geben. Durch schwarze Umrandungen werden die Flächen zudem in Zaum gehalten und bilden insgesamt eine harmonische Komposition. Durch feine Schattierungen entsteht eine Dreidimensionalität, die den Werken Tiefe verleiht.
Teilweise werden die dargestellten Themen durch Symbole oder Textcollagen verdeutlicht.
Patricia Fetzel wurde in Österreich geboren und malt intensiv erst seit 2003. Durch ihre augenscheinliche Begabung konnte sie aber bereits in verschiedenen Ausstellun-gen überzeugen.
Borg de Nobel, Shifra Levyathan, Knud Verner Knudsen, Jolande van der Heul, Jo Andes, Einav Zilber
Juni-Ausstellung / Vernissage 4.Juni 2010 19-22Uhr
04.06.2010
-
30.06.2010

Borg de Nobel - "Dog in the Mist"
In dieser Ausstellung überwiegt die Fotografie, gleich mit 3 Künstlern. Ihre Arbeiten sind leicht abstrahiert oder ganz abstrakt in der Darstellung.
2 der Fotografinnen kommen aus Israel, es sind Shifra Levyathan und Einav Zilber.
Shifra Levyathan´s Motive finden sich in den zeitgenössischen Metropolen, wie in New York oder Tel Aviv. Sie wählt Architekturelemente aus, arbeitet mit Spiegelungen und verfremdet zum Teil durch digitale Bearbeitung, so wie Verdoppelungen und Umkehrungen verschiedener Bereiche. Oft erfolgt die Betrachtung der Objekte indirekt durch Glaswände, Gitter oder auch durch Wasserspieglungen. Anhand all dieser Effekte wird das gewohnte Sehen des Betrachters in die Irre geführt und löst eine besondere Spannung aus.
Shifra Levyathan studierte Kunstgeschichte an der Universität in Tel-Aviv. Letztes Jahr ging sie aus einem internationalen Online-Wettbewerb als Gewinnerin hervor.
Einav Zilber zeigte bereits in ihrer Kindheit ein reges Interesse für Fotografie. Schon damals konnte sie sich besonders für die Natur begeistern, die sich bis heute als das große Thema in ihren Werken wiederfinden lässt. In dieser Ausstellung setzt sie sich mit der Bewegung auseinander, Blumen, Licht und Landschaften beginnen zu tanzen und entwickeln eine starke Dynamik. Die Motive werden dadurch so intensiv verfremdet, dass das ursprüngliche Motiv zu etwas ganz Anderem, einem abstrakten Gesamtbild mutiert.
Einav Zilber hat bisher nur in Israel ausgestellt und zeigt ihre arbeiten das erste mal in Europa.
Der dritte Fotograf in der Ausstellung ist Jo Andes, gebürtig aus Sachsen. Mitte der 70er Jahre begann seine Entwicklung, von klassischer Schwarz-weiss-Fotografie zu heutigen digitalen Kunst-werken. Er thematisiert in seiner Arbeit die Aktfotografie in Anlehnung an den Surrealismus und benennt diese „ Der blaue Planet.“ Der Akt steht dabei für erotische Wunschträume und als Symbol für Freiheit. Durch die Überlagerung verschiedener, transparenter Ebenen erscheinen die Modelle zum Teil nur rudimentär und durchsichtig, als wären sie Teil einer Traumsequenz.
Zu Beginn der 80er Jahre, in der damaligen thüringischen Kulturakademie, ergänzte Jo Andes sein autodidaktisch erworbenes Wissen durch Gestaltungstheorien.
Eine der Malerinnen ist Borg de Nobel aus Holland. Sie malt figurativ, aber ihre Motive sind sehr minimalistisch dargestellt, mit kindlichem Charakter. Ein bisschen wird man an Kirkeby oder Penck erinnert, an Neoexpressionismus. Ihre Bilder sollen Metaphern für gelebte und vorgestellte Erfahrungen sein. Durch die naive Darstellung provoziert sie den Betrachter, der mit kultivierten Erwartungen nach Inhalten sucht. Ihre Bildersprache ist aber eher mit Poesiefragmenten als mit Prosatexten zu vergleichen und lässt auf diese Weise viel Raum für Phantasie.
Jolande van der Heul kommt aus Holland und ist Malerin seit 1985. Zweimal wurde ihr Erfolg durch den Gewinn zweier Kunstpreise unterstrichen. Bindende Faktoren ihrer Arbeit sind helle Farben, klare Formen und Symbolik, wobei sie besonderen Wert auf eine detaillierte Ausarbeitung legt. Die Liebe zum Detail findet sich auch in den vorliegenden Werken wieder, in denen beispielsweise Tiere aber auch Menschenkörper realistisch abgebildet sind.
Jolande van der Heul liebt das Spiel mit kräftigen farben und Kontrasten, stillistisch lässt sie sich nicht festlegen, sie malt sowohl realistisch als auch surreal.
Knud Verner Knudsen stammt aus Dänemark und arbeitet seit über 40 Jahren als Bildhauer. Er hat sich an verschiedenen Materialien ausprobiert, jedoch gehört seine Vorliebe dem Ton und der Bronze. Das Thema seiner Arbeit ist vor allem der menschliche Körper, den er in Teilen auf die wesentlichen Formen reduziert. Rundungen werden zu verschiedenen abstrakten Formen zusammengesetzt, doch sie lassen immer Rückschlüsse auf das Ganze zu.
Anhand von Licht- und Schatteneffekten möchte der Künstler den Eindruck erwecken, dass seine Skulpturen im Raum ruhen, dabei sind die Skulpturen entweder liegend oder stehend positioniert.
Valentina VR ist der spezial guest im Marziart Studio. Sie wurde in Bulgarien geboren und hat Moderne Kunst in Deutschland studiert. In ihren Werken sind ihr Linien und Farben von besonderer Wichtigkeit. Sie dienen ihr nicht nur als Mittel der Formbildung, sondern auch als Ausdruck ihrer Psyche. Mit ihren Bildern möchte sie Auskunft über ihre eigene, künstlerische Gefühlslage geben. Allgemein bezeichnet sie selber ihre Malerei als abstrakt, beeinflusst vom Surrealismus, da Traumwelt und Vorstellungskraft im Vordergrund stehen. Auch Züge der Renaissance lassen sich in ihrer Arbeit wiederfinden, die sie anhand von modernen Mitteln in ihre Bilder zu integrieren versucht.
In dieser Ausstellung überwiegt die Fotografie, gleich mit 3 Künstlern. Ihre Arbeiten sind leicht abstrahiert oder ganz abstrakt in der Darstellung.
2 der Fotografinnen kommen aus Israel, es sind Shifra Levyathan und Einav Zilber.
Shifra Levyathan´s Motive finden sich in den zeitgenössischen Metropolen, wie in New York oder Tel Aviv. Sie wählt Architekturelemente aus, arbeitet mit Spiegelungen und verfremdet zum Teil durch digitale Bearbeitung, so wie Verdoppelungen und Umkehrungen verschiedener Bereiche. Oft erfolgt die Betrachtung der Objekte indirekt durch Glaswände, Gitter oder auch durch Wasserspieglungen. Anhand all dieser Effekte wird das gewohnte Sehen des Betrachters in die Irre geführt und löst eine besondere Spannung aus.
Shifra Levyathan studierte Kunstgeschichte an der Universität in Tel-Aviv. Letztes Jahr ging sie aus einem internationalen Online-Wettbewerb als Gewinnerin hervor.
Einav Zilber zeigte bereits in ihrer Kindheit ein reges Interesse für Fotografie. Schon damals konnte sie sich besonders für die Natur begeistern, die sich bis heute als das große Thema in ihren Werken wiederfinden lässt. In dieser Ausstellung setzt sie sich mit der Bewegung auseinander, Blumen, Licht und Landschaften beginnen zu tanzen und entwickeln eine starke Dynamik. Die Motive werden dadurch so intensiv verfremdet, dass das ursprüngliche Motiv zu etwas ganz Anderem, einem abstrakten Gesamtbild mutiert.
Einav Zilber hat bisher nur in Israel ausgestellt und zeigt ihre arbeiten das erste mal in Europa.
Der dritte Fotograf in der Ausstellung ist Jo Andes, gebürtig aus Sachsen. Mitte der 70er Jahre begann seine Entwicklung, von klassischer Schwarz-weiss-Fotografie zu heutigen digitalen Kunst-werken. Er thematisiert in seiner Arbeit die Aktfotografie in Anlehnung an den Surrealismus und benennt diese „ Der blaue Planet.“ Der Akt steht dabei für erotische Wunschträume und als Symbol für Freiheit. Durch die Überlagerung verschiedener, transparenter Ebenen erscheinen die Modelle zum Teil nur rudimentär und durchsichtig, als wären sie Teil einer Traumsequenz.
Zu Beginn der 80er Jahre, in der damaligen thüringischen Kulturakademie, ergänzte Jo Andes sein autodidaktisch erworbenes Wissen durch Gestaltungstheorien.
Eine der Malerinnen ist Borg de Nobel aus Holland. Sie malt figurativ, aber ihre Motive sind sehr minimalistisch dargestellt, mit kindlichem Charakter. Ein bisschen wird man an Kirkeby oder Penck erinnert, an Neoexpressionismus. Ihre Bilder sollen Metaphern für gelebte und vorgestellte Erfahrungen sein. Durch die naive Darstellung provoziert sie den Betrachter, der mit kultivierten Erwartungen nach Inhalten sucht. Ihre Bildersprache ist aber eher mit Poesiefragmenten als mit Prosatexten zu vergleichen und lässt auf diese Weise viel Raum für Phantasie.
Jolande van der Heul kommt aus Holland und ist Malerin seit 1985. Zweimal wurde ihr Erfolg durch den Gewinn zweier Kunstpreise unterstrichen. Bindende Faktoren ihrer Arbeit sind helle Farben, klare Formen und Symbolik, wobei sie besonderen Wert auf eine detaillierte Ausarbeitung legt. Die Liebe zum Detail findet sich auch in den vorliegenden Werken wieder, in denen beispielsweise Tiere aber auch Menschenkörper realistisch abgebildet sind.
Jolande van der Heul liebt das Spiel mit kräftigen farben und Kontrasten, stillistisch lässt sie sich nicht festlegen, sie malt sowohl realistisch als auch surreal.
Knud Verner Knudsen stammt aus Dänemark und arbeitet seit über 40 Jahren als Bildhauer. Er hat sich an verschiedenen Materialien ausprobiert, jedoch gehört seine Vorliebe dem Ton und der Bronze. Das Thema seiner Arbeit ist vor allem der menschliche Körper, den er in Teilen auf die wesentlichen Formen reduziert. Rundungen werden zu verschiedenen abstrakten Formen zusammengesetzt, doch sie lassen immer Rückschlüsse auf das Ganze zu.
Anhand von Licht- und Schatteneffekten möchte der Künstler den Eindruck erwecken, dass seine Skulpturen im Raum ruhen, dabei sind die Skulpturen entweder liegend oder stehend positioniert.
Valentina VR ist der spezial guest im Marziart Studio. Sie wurde in Bulgarien geboren und hat Moderne Kunst in Deutschland studiert. In ihren Werken sind ihr Linien und Farben von besonderer Wichtigkeit. Sie dienen ihr nicht nur als Mittel der Formbildung, sondern auch als Ausdruck ihrer Psyche. Mit ihren Bildern möchte sie Auskunft über ihre eigene, künstlerische Gefühlslage geben. Allgemein bezeichnet sie selber ihre Malerei als abstrakt, beeinflusst vom Surrealismus, da Traumwelt und Vorstellungskraft im Vordergrund stehen. Auch Züge der Renaissance lassen sich in ihrer Arbeit wiederfinden, die sie anhand von modernen Mitteln in ihre Bilder zu integrieren versucht.
Clement Billieres, Ruth Zähndler, Ursula Hierholzer, Doris Teufert, Liubka Kirilova, Anne-Marie Abcouwer
Mai-Ausstellung - Vernissage : 7.5.2010 19-22Uhr
07.05.2010
-
02.06.2010

Anne-Marie Abcouwer´s Bilder werden durch Linien und 3Dimensionalität bestimmt, sehr ausgeprägt und grafisch. Es scheint als beherrschen Laserstrahlen und metallische Röhren eine technische Welt. Im Hintergrund tauchen Fassaden auf und Lichtquellen in den Fenstern. Anne-Marie Abcouwer versteht es durch Diagonalen und die Darstellung verschie-dener Ebenen eine starke perspektivische Sogwirkung herauszuarbeiten. Unterstrichen wird es durch die Größe der Arbeiten die eine enorme Wirkung auf den Betrachter ausübt.
Anne-Marie Abcouwer hat auch eine interessante Laufbahn zu bieten. Jahrelang arbeitete sie in Holland als Maskenbildnerin und verschönerte auch bekannte Weltstars, bis sie beschloss Malerin zu werden. So begann sie 2006 ein Kunststudium in Utrecht, was sie 2006 mit dem Bachelor of Fine Art mit Auszeichnung abschloss.
Anne-Marie Abcouwer, NNS29
Liubka Kirilova ist die Bildhauerin in der Ausstellung, sie hat sich ganz der klassischen Bronzeskulptur verschrieben. So stellt sie weibliche Akte dar, Figuren aus der griechischen Mythologie und Tiere in Anmut und Natürlichkeit. Spannung entsteht auf den Oberflächen ihrer Werke, die mal rauh , mal poliert ausgearbeitet sind und im Kontrast aufeinander stoßen. Wegen ihrer Fähigkeit der realistischen Abbildung bekommt sie oft PortraitsAufträge.
Liubka Kirilova kommt aus Bulgarien, wo sie in Sofia geboren wurde, Bildhauerei studiert hat und heute noch lebt und arbeitet. Ausgestellt hat sie bereits in mehreren Ländern Europas und in Los Angeles.
Doris Teufert ist die andere figürlich arbeitende Künstlerin. Sie wuchs an der Ostseeküste Rügens auf, wodurch eine besondere Affinität zu Meer und Natur entstand, ihr hauptsächliches Motiv. Sie selber sagt, dass Im Mittelpunkt ihrer Malerei nicht allein das Objekt steht, vielmehr ist der emotionale Augenblick Hauptgegenstand, wobei dieser Augenblick ein zeitlicher Moment, eine optische Wahrnehmung oder eine bildhafte Vorstellung sein kann.“Wichtig ist mir, den Betrachter meiner Bilder in die unterschiedlichsten Stimmungen am Meer bzw. in unserem unmittelbaren Umfeld eintauchen zu lassen und ihn mitzunehmen auf eine „Reise“ in eine Welt von Emotionen, Ruhe und Entspannung.“
Aus Paris kommt Clement Billieres, seine Bilder strotzen vor Temperament. Entweder benutzt er kräftige Farben, grobe und feine Strukturen oder wild aufgetragenen Flächen für seine Kompositionen oder alles zusammen. Gelegentlich werden die Farben von grafischen Formen gebändigt, um an anderer Stelle dynamisch auszubrechen.
Clement Billieres hat Kunst und Philosophie an der Aix Marseille Universität studiert und schon einige Preise In Frankreich und Monaco bekommen.
Ein Kritiker hat mal über ihn gesagt : Clément Billières ist ein zurückhaltender Mensch, der nicht zur verbalen Überschwänglichkeit neigt, er spricht durch seine Malerei.
Ursula Hierholzer spricht auch durch ihre Malerei, in der sie Licht ein fängt und das Bild durch eine dynamische Strichführung zum Leben erweckt. Ihr vorrangiges Gestaltungselement dabei ist die Linie, mal fein ausgeführt, mal handbreit, aber immer kraftvoll. Durch ihre Überlagerung bringt die Künstlerin Tiefe in ihre Werke, die Bildausschnitte der Natur werden 3dimensional.
Aufgewachsen als Tochter eines Malers und Grafikers war Ursula Hierholzer schon als Kind mit der Kunst vertraut und entdeckte ihre eigene Leidenschaft zur Malerei. Später schloss sie das Studium der Kunstpädagogik mit dem 1. und 2. Staatsexamen ab und bekam langjährige Lehraufträge in ihrem Fach. Seit 2004 arbeit Ursula Hierholzer als freischaffende Malerin.
Die Schweizerin Ruth Zähndler malt auch abstrakt, aber sie findet ihre Vorliebe in der Ausarbeitung von Flächen. Einige sind strukturiert, einige mit Text- oder Druckfragmenten gestaltet, opak gegeneinandergestellt oder transparent überlappend. Ihre Bilder sind grafisch streng gegliedert, wirken durch durchdachte Farbgebung und Komposition, Spannung entsteht durch Kontraste. Ruth Zähndler wurde schon 1939 in Basel geboren und ließ sich an der Schule für Gestaltung in Basel zur Lehrerin für Bildende Kunst ausbilden. Sie arbeitete während 40 Jahren als Zeichen-und Werklehrerin an verschiedenen Schulen im In-und Ausland. Sie lebte in den USA und in Mexiko und bereiste Lateinamerika und Europa.
Anne-Marie Abcouwer hat auch eine interessante Laufbahn zu bieten. Jahrelang arbeitete sie in Holland als Maskenbildnerin und verschönerte auch bekannte Weltstars, bis sie beschloss Malerin zu werden. So begann sie 2006 ein Kunststudium in Utrecht, was sie 2006 mit dem Bachelor of Fine Art mit Auszeichnung abschloss.
Anne-Marie Abcouwer, NNS29
Liubka Kirilova ist die Bildhauerin in der Ausstellung, sie hat sich ganz der klassischen Bronzeskulptur verschrieben. So stellt sie weibliche Akte dar, Figuren aus der griechischen Mythologie und Tiere in Anmut und Natürlichkeit. Spannung entsteht auf den Oberflächen ihrer Werke, die mal rauh , mal poliert ausgearbeitet sind und im Kontrast aufeinander stoßen. Wegen ihrer Fähigkeit der realistischen Abbildung bekommt sie oft PortraitsAufträge.
Liubka Kirilova kommt aus Bulgarien, wo sie in Sofia geboren wurde, Bildhauerei studiert hat und heute noch lebt und arbeitet. Ausgestellt hat sie bereits in mehreren Ländern Europas und in Los Angeles.
Doris Teufert ist die andere figürlich arbeitende Künstlerin. Sie wuchs an der Ostseeküste Rügens auf, wodurch eine besondere Affinität zu Meer und Natur entstand, ihr hauptsächliches Motiv. Sie selber sagt, dass Im Mittelpunkt ihrer Malerei nicht allein das Objekt steht, vielmehr ist der emotionale Augenblick Hauptgegenstand, wobei dieser Augenblick ein zeitlicher Moment, eine optische Wahrnehmung oder eine bildhafte Vorstellung sein kann.“Wichtig ist mir, den Betrachter meiner Bilder in die unterschiedlichsten Stimmungen am Meer bzw. in unserem unmittelbaren Umfeld eintauchen zu lassen und ihn mitzunehmen auf eine „Reise“ in eine Welt von Emotionen, Ruhe und Entspannung.“
Aus Paris kommt Clement Billieres, seine Bilder strotzen vor Temperament. Entweder benutzt er kräftige Farben, grobe und feine Strukturen oder wild aufgetragenen Flächen für seine Kompositionen oder alles zusammen. Gelegentlich werden die Farben von grafischen Formen gebändigt, um an anderer Stelle dynamisch auszubrechen.
Clement Billieres hat Kunst und Philosophie an der Aix Marseille Universität studiert und schon einige Preise In Frankreich und Monaco bekommen.
Ein Kritiker hat mal über ihn gesagt : Clément Billières ist ein zurückhaltender Mensch, der nicht zur verbalen Überschwänglichkeit neigt, er spricht durch seine Malerei.
Ursula Hierholzer spricht auch durch ihre Malerei, in der sie Licht ein fängt und das Bild durch eine dynamische Strichführung zum Leben erweckt. Ihr vorrangiges Gestaltungselement dabei ist die Linie, mal fein ausgeführt, mal handbreit, aber immer kraftvoll. Durch ihre Überlagerung bringt die Künstlerin Tiefe in ihre Werke, die Bildausschnitte der Natur werden 3dimensional.
Aufgewachsen als Tochter eines Malers und Grafikers war Ursula Hierholzer schon als Kind mit der Kunst vertraut und entdeckte ihre eigene Leidenschaft zur Malerei. Später schloss sie das Studium der Kunstpädagogik mit dem 1. und 2. Staatsexamen ab und bekam langjährige Lehraufträge in ihrem Fach. Seit 2004 arbeit Ursula Hierholzer als freischaffende Malerin.
Die Schweizerin Ruth Zähndler malt auch abstrakt, aber sie findet ihre Vorliebe in der Ausarbeitung von Flächen. Einige sind strukturiert, einige mit Text- oder Druckfragmenten gestaltet, opak gegeneinandergestellt oder transparent überlappend. Ihre Bilder sind grafisch streng gegliedert, wirken durch durchdachte Farbgebung und Komposition, Spannung entsteht durch Kontraste. Ruth Zähndler wurde schon 1939 in Basel geboren und ließ sich an der Schule für Gestaltung in Basel zur Lehrerin für Bildende Kunst ausbilden. Sie arbeitete während 40 Jahren als Zeichen-und Werklehrerin an verschiedenen Schulen im In-und Ausland. Sie lebte in den USA und in Mexiko und bereiste Lateinamerika und Europa.
Lucia Rubert, Monique Boutens, Ans Sluijter-Wolters,Bernard de Bages,Milan Spacek,Georg Buhl
April - Ausstellung Vernissage 9.April 2010 19-22Uhr
09.04.2010
-
05.05.2010

Georg Buhl "Karussell"
Georg Buhls figurenreiche Gemälde zeigen surreale Szenen. Auch die dargestellten Figuren, die auf den ersten Blick menschlich wirken, vermitteln den Eindruck sich der Wirklichkeit entziehen zu wollen. Georg Buhls Bilder enthalten eine starke Symbolik wie am Beispiel des Bildes „Karussell“ deutlich wird. Er greift die bekannte Darstellung des Turms von Babylon auf um eine sozialkritische Aussage zur Gegenwart zu machen. Prominente Personen der Zeitgeschichte und verschiedene symbolische Elemente verdeutlichen die Aussage.
Nach der professionellen Lehre des Künstlers Georg Buhl als Schriftsetzer an einer deutschen Schule, nahm Buhl einige Jobs in Bereich Graphikdesign und Malerei an, die ihm dann seine künstlerische Richtung vorgaben. Der Künstler arbeitet und lebt in Kassel, ist aber auch international bekannt und hat bereits 2009 auf der Biennale in Florenz ausgestellt.
Die Skulpturen Milan Spaceks ähneln stark den Arbeiten Giacomettis. Jedoch wird man feststellen, dass hinter Spaceks Skulpturen weit aus mehr eigene und innovative Arbeit steckt, als man auf den ersten Blick sehen kann.
Spacek hat viel seiner Zeit als Kunstschaffender damit verbracht, eine eigene Technik zu entwickeln und zu vervollkommnen, welche ihm erlaubt hat, die Idee welche er von seinen Werken hat, umsetzen zu können. Zuerst macht er vielfältigen Erfahrungen mit klassischen Medien wie Ton, Eisen, Stein, Holz und Gips sowie mit Arbeitstechniken wie Meißeln, Schweißen, Formen und Giessen. Aus der Kombination der so gemachten Erfahrungen sind zuerst menschliche Gestalten aus armiertem Gips entstanden und bald darauf aus armiertem Zement. Seine Skulpturen sind von der Begriffs-Definition her Plastiken, da sie von innen nach außen, in bis zu 20 Arbeitsgängen geformt werden. Es findet kein Guss oder Abtragen vom Material statt, wie das beim Meißeln oder dem Bearbeiten von Holz üblich ist. Jede Skulptur, welche zum Schluss mehrfach beschichtet und patiniert wird, ist ein einzigartiges Unikat. Der Herstellungszyklus einer Skulptur beträgt vier bis acht Wochen. Die Skulpturen für den Außenbereich haben eine spezielle Beschichtung, sind versiegelt, rostfrei armiert und witterungsbeständig.
Milan Spacek ist ein beachtenswerter Newcomer der Schweizer Kunstszene. Der erst seit Anfang 2006 freischaffende Künstler, konnte bereits ein breites Publikum, darunter prominente Sammler und Galerien aus dem In- und Ausland, für seine Werke begeistern.
„Malen ist wie Sauerstoff für mich. Ich bin jeden Tag in meinem Atelier und male auf Holztafeln, die ich selber aus alten durchlebten Brettern anfertige“, erfahren wir vom französischen Maler Bernard de Bages. Auch wenn es schwierig ist, sein Gesamtwerk in wenigen Worten zusammenzufassen, können dem Betrachter folgende Begriffe einfallen : Expressiv, formen- und farbenreich, kindliche Darstellung.
Der Künstler verarbeitet die ganz simplen Erlebnisse des Alltags, setzt sie in grafische Formen um. Er beschreibt es selber so :
„Nach einer solchen expressiven Periode komme ich zur Besinnung, konzentriere mich, nehme ein schönes glänzendes Stück Nussholz und beginne mit einem Entwurf aus Linien und Klötzen.“
Dynamik, Leidenschaft und Emotionen werden durch die intensive Farbgebung auch in Ans Sluijter-Wolters´ Bildern ausgedrückt. Dabei laufen die Farben sanft ineinander lassen Farbwolken entstehen. Ihre Herangehensweise ist intuitiv, was natürlich durch ihre Wesensmerkmale gesteuert wird. Ans Sluijter-Wolters hatte in ihrem früheren Beruf als Krankenschwester viel mit Menschen zu tun, was sie als Inspiration für ihre Kunst wieder entdeckt hat. So soll „Das Unsichtbare im Sichtbaren offenbart werden“. Damit sind die menschlichen Emotionen gemeint, die dem Auge eher verborgen bleiben. Die Künstlerin versucht bewusst die visuellen Grenzen zu durchbrechen und in das Innerste zu schauen.
Lucia Rubert´s Bilder assoziieren dem Betrachter Ferne und Weite, die durch die waagerechte Aufteilung der Bilder hervorgerufen werden. Es wird ein Horizont simuliert, durch Farbflächen, die streng und geradlinig aufeinander treffen. Warme Töne vermitteln den Eindruck von Erde und felsigem Boden, was durch grobe Strukturen unterstrichen wird.
Die österreichische Künstlerin Lucia Rubert lebt und arbeitet in Götzis. Dort und in Lichtenstein, hat sie Bildende Kunst studiert und ihren eigenen Malstil entwickelt.
Aus unterschiedlichen Steinpartikeln setzt die Künstlerin Monique Boutens ein ganzes Bild zusammen. Sie verwendet einzelne Keramikteilchen, Glas, Gold und andere Materialien. Im Gegensatz zur üblichen 2dimensionalen Malerei schaft die Künstlerin 3dimensionale Wandobjekte. Durch den Aufbau der Steine treten ganze Köpfe oder abstrakte Reliefe aus der Fläche hervor. Diese Arbeit erfordert sehr viel Geduld, Präzision und Geschicklichkeit. Monique Boutens Liebe zum Detail ist vor allem der Ausdruck ihres künstlerischen Schaffens. Aus den bunten Fragmenten zaubert Boutens ein Mosaik, aus dem fantasiereiche Wesen und Gestalten wachsen. Diese Wesen spiegeln ihre eigenen Träume und Hoffnungen wieder, die sie auch stets im Alltag begleiten.
Georg Buhls figurenreiche Gemälde zeigen surreale Szenen. Auch die dargestellten Figuren, die auf den ersten Blick menschlich wirken, vermitteln den Eindruck sich der Wirklichkeit entziehen zu wollen. Georg Buhls Bilder enthalten eine starke Symbolik wie am Beispiel des Bildes „Karussell“ deutlich wird. Er greift die bekannte Darstellung des Turms von Babylon auf um eine sozialkritische Aussage zur Gegenwart zu machen. Prominente Personen der Zeitgeschichte und verschiedene symbolische Elemente verdeutlichen die Aussage.
Nach der professionellen Lehre des Künstlers Georg Buhl als Schriftsetzer an einer deutschen Schule, nahm Buhl einige Jobs in Bereich Graphikdesign und Malerei an, die ihm dann seine künstlerische Richtung vorgaben. Der Künstler arbeitet und lebt in Kassel, ist aber auch international bekannt und hat bereits 2009 auf der Biennale in Florenz ausgestellt.
Die Skulpturen Milan Spaceks ähneln stark den Arbeiten Giacomettis. Jedoch wird man feststellen, dass hinter Spaceks Skulpturen weit aus mehr eigene und innovative Arbeit steckt, als man auf den ersten Blick sehen kann.
Spacek hat viel seiner Zeit als Kunstschaffender damit verbracht, eine eigene Technik zu entwickeln und zu vervollkommnen, welche ihm erlaubt hat, die Idee welche er von seinen Werken hat, umsetzen zu können. Zuerst macht er vielfältigen Erfahrungen mit klassischen Medien wie Ton, Eisen, Stein, Holz und Gips sowie mit Arbeitstechniken wie Meißeln, Schweißen, Formen und Giessen. Aus der Kombination der so gemachten Erfahrungen sind zuerst menschliche Gestalten aus armiertem Gips entstanden und bald darauf aus armiertem Zement. Seine Skulpturen sind von der Begriffs-Definition her Plastiken, da sie von innen nach außen, in bis zu 20 Arbeitsgängen geformt werden. Es findet kein Guss oder Abtragen vom Material statt, wie das beim Meißeln oder dem Bearbeiten von Holz üblich ist. Jede Skulptur, welche zum Schluss mehrfach beschichtet und patiniert wird, ist ein einzigartiges Unikat. Der Herstellungszyklus einer Skulptur beträgt vier bis acht Wochen. Die Skulpturen für den Außenbereich haben eine spezielle Beschichtung, sind versiegelt, rostfrei armiert und witterungsbeständig.
Milan Spacek ist ein beachtenswerter Newcomer der Schweizer Kunstszene. Der erst seit Anfang 2006 freischaffende Künstler, konnte bereits ein breites Publikum, darunter prominente Sammler und Galerien aus dem In- und Ausland, für seine Werke begeistern.
„Malen ist wie Sauerstoff für mich. Ich bin jeden Tag in meinem Atelier und male auf Holztafeln, die ich selber aus alten durchlebten Brettern anfertige“, erfahren wir vom französischen Maler Bernard de Bages. Auch wenn es schwierig ist, sein Gesamtwerk in wenigen Worten zusammenzufassen, können dem Betrachter folgende Begriffe einfallen : Expressiv, formen- und farbenreich, kindliche Darstellung.
Der Künstler verarbeitet die ganz simplen Erlebnisse des Alltags, setzt sie in grafische Formen um. Er beschreibt es selber so :
„Nach einer solchen expressiven Periode komme ich zur Besinnung, konzentriere mich, nehme ein schönes glänzendes Stück Nussholz und beginne mit einem Entwurf aus Linien und Klötzen.“
Dynamik, Leidenschaft und Emotionen werden durch die intensive Farbgebung auch in Ans Sluijter-Wolters´ Bildern ausgedrückt. Dabei laufen die Farben sanft ineinander lassen Farbwolken entstehen. Ihre Herangehensweise ist intuitiv, was natürlich durch ihre Wesensmerkmale gesteuert wird. Ans Sluijter-Wolters hatte in ihrem früheren Beruf als Krankenschwester viel mit Menschen zu tun, was sie als Inspiration für ihre Kunst wieder entdeckt hat. So soll „Das Unsichtbare im Sichtbaren offenbart werden“. Damit sind die menschlichen Emotionen gemeint, die dem Auge eher verborgen bleiben. Die Künstlerin versucht bewusst die visuellen Grenzen zu durchbrechen und in das Innerste zu schauen.
Lucia Rubert´s Bilder assoziieren dem Betrachter Ferne und Weite, die durch die waagerechte Aufteilung der Bilder hervorgerufen werden. Es wird ein Horizont simuliert, durch Farbflächen, die streng und geradlinig aufeinander treffen. Warme Töne vermitteln den Eindruck von Erde und felsigem Boden, was durch grobe Strukturen unterstrichen wird.
Die österreichische Künstlerin Lucia Rubert lebt und arbeitet in Götzis. Dort und in Lichtenstein, hat sie Bildende Kunst studiert und ihren eigenen Malstil entwickelt.
Aus unterschiedlichen Steinpartikeln setzt die Künstlerin Monique Boutens ein ganzes Bild zusammen. Sie verwendet einzelne Keramikteilchen, Glas, Gold und andere Materialien. Im Gegensatz zur üblichen 2dimensionalen Malerei schaft die Künstlerin 3dimensionale Wandobjekte. Durch den Aufbau der Steine treten ganze Köpfe oder abstrakte Reliefe aus der Fläche hervor. Diese Arbeit erfordert sehr viel Geduld, Präzision und Geschicklichkeit. Monique Boutens Liebe zum Detail ist vor allem der Ausdruck ihres künstlerischen Schaffens. Aus den bunten Fragmenten zaubert Boutens ein Mosaik, aus dem fantasiereiche Wesen und Gestalten wachsen. Diese Wesen spiegeln ihre eigenen Träume und Hoffnungen wieder, die sie auch stets im Alltag begleiten.
Bibby Elise Bagguley,Nico de Gruiter,Nils Olav Bøe,Erhart Schröter,Gineke Augustijn, Anneke Janszen
März-Ausstellung "Von Holland bis Norwegen"
05.03.2010
-
31.03.2010

Nico de Gruiter, "Wind"
Nico de Gruiters Kunstobjekte sind hölzerne Skulpturen, die er aus zurückgeschnittenen Ästen und Holz gestaltet und mit expressiven Farben bemalt. Dabei dienen die spezifischen Formen und Strukturen der vielen Überreste des bearbeiteten Holzes als Inspiration für die endgültige Form und Farbe des Objekts. Auf die Maserung des Holzes der Skulpturen trägt der Künstler die Farbe auf. Die Wahl der Formen sowie der Farbauftrag de Gruiters, bietet dem Auge des Betrachters eine Fülle von neuen Eindrücken.
Der holländische Künstler schafft nicht nur außergewöhnliche Kunstobjekte, sondern ist auch Komponist experimenteller und elektroakustischer Musik. Nico de Gruiters hat Musikstücke für Ausstellungen,Theater und den Film 'Die Dame und die Tür 11'12' komponiert. Seine Ausbildung genoss de Gruiter an der "Academie voor beeldende kunsten" in Rotterdam. Er arbeitete dann als Kunstdirektor und Designer. Heute beschäftigt er sich ausschließlich mit seiner Kunst und Musik.
Die Arbeiten von Erhart Schröter wurden im Rahmen einer anderen Ausstellung so beschrieben:„Es ist abstrakte Malerei im Übergang vom Semantischen zum Expressiven. Modulationen von Formen bewirken permanente Veränderungen, die im Betrachter Emotionen wecken, Erinnerungen und eigene Erfahrung berühren.“
Seine Bildtitel verraten Darstellungen bestimmter Objekte oder Phänomene, die erst durch eine Interaktion mit der Phantasie des Betrachters in Erscheinung treten. Schröter experimentiert mit den Möglichkeiten von Acrylfarben in transparent–lasierendem oder deckend–pastosem Farbauftrag auf Leinwand. Dabei werden immer neue Schichten aufgebaut, überlagern sich, sodass der Betrachter eben nicht auf den ersten Blick sondern nach zahlreichen Blicken einen Einstieg in diese komplexe Ordnung findet. Vorherrschend in Schröters Gemälden sind die Blau- und Rottöne bzw. kalte und warme Töne, die im Zusammenspiel sowie durch ihren speziellen Farbauftrag den Gemälden ihre ganz eigene Note verleihen.
Der deutsche Künstler Erhart Schröter studierte Kunst- und Kunstgeschichte, Deutsch und Geschichte und arbeitete letztlich im Lehramt. Seit 1998 ist er als freischaffender Künstler tätig.
Gineke Augustijns Häuser sind auch mehr oder weniger abstrakt zu nennen.
„Die Häuser sind wie Menschen. In ihnen sollten Stimmungen und verschiedene Charaktere des Menschen ausgedrückt werden“, sagt die Künstlerin über ihre eigenen Bilder. Ausschließlich durch die Form und Farbe schaffe sie, die von ihr wahrgenommenen und assoziierten Realitäten, die in ihren Häusern zum Ausdruck kommen. Hauptsächlich malt Gineke Augustijn ihre Bilder mit Acrylfarben.
Nach Abschluss der Ausbildung in den gestalterischen Fächern (Zeichnung, Kunsthandwerk-, Textil-Kunst) arbeitet die holländische Künstlerin ein Jahr in einer Töpferei auf den Scilly-Inseln (England).
Erst die über fast 25jährige Arbeit mit Kindern, ließ die Künstlerin vieles über Kunst verstehen und einen Einblick in die von Kindern wahrgenommene Realität gewähren. Die Arbeit mit Kindern hat auch vornehmlich ihr Werk beeinflusst. Seit 1990 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.
Anneke Janszen malt gegenständlich. Ihre Bilder zeigen Nahaufnahmen von verschiedenartigen Pflanzen, die mit malerischen Mitteln im Detail festgehalten werden. Sie wählt aber nicht nur klassische Blumenmotive als Bildinhalt, sondern stellt auch blütenlose Sukkulenten oder Einzelblätter wie in der biologischen Wissenschaft dar. Ihre Inspiration schöpft die Künstlerin unmittelbar aus ihrer Umgebung: Menschen, Natur: Blumen, Blätter, Pflanzen, Kühe, Wolken. Leuchtende Farben und Formen sind Ausdruck ihrer bildnerischen Sprache. Georgia O'Keeffe und Ina van Zijl mögen der Künstlerin als Inspiration für ihre Gemälden gedient haben.
Anneke Janszen wurde 1949 in Utrecht geboren und seit sie denken kann, widmet sich die Künstlerin der Malerei. Sie nahm Malunterricht bei angesehenen Künstlern und entdeckte somit ihre Leidenschaft.
Bibbi Elise Bagguley kommt auch aus Norwegen, sie hat Ihre Kunst aber nicht durch ein Studium an der Universität entwickelt, sondern in Zusammenarbeit mit anderen Malern erarbeitet.Mit dem bekannten Maler, Richard J. Bagguley war sie auch einige Jahre verheiratet.
Bibbi Elise Bagguley malt überwiegend abstrakt, ihre Bilder sind durch grafische Formen gegliedert. Sie verarbeitet Themen in Serien , die ein roter faden verbindet: Die Serien sind immer fast monochrom gehalten, strukturiert durch mehrlagigen Farbauftrag und sie mischt oft Öl und Acryle im gleichen Bild, um Reaktionen in der Oberfläche zu verursachen.
In dieser Ausstellung sehen wir die "Hinterhof Serie: Alle Darstellungen sind auf die Sicht in den Hinterhof fixiert, wodurch das Sichtfeld eingegrenzt ist und nur verschattete Lichtverhältnisse zugelassen werden. Diese Metapher kann im übertragenden Sinn sozialkritisch betrachtet werden.
Der Special guest in der Ausstellung ist Jette Hertel Nilsson aus Dänemark. Ihre abstrakten Bilder zeigen uns die nordische Küstenlandschaft mit dicken, grauen Wolken und nebelverhangenen Felsen, oder sie spiegeln die unendliche Weite des Himmels und des Meeres wieder. Gekonnt wählt sie Naturtöne, die genau die Atmosphäre des rauen Nordens wiedergeben. Jette Hertel Nilsson ist Kunstlehrerin, hat aber selber erst in den letzten Jahren zeit gefunden sich intensiv der Malerei zu widmen.
Nico de Gruiters Kunstobjekte sind hölzerne Skulpturen, die er aus zurückgeschnittenen Ästen und Holz gestaltet und mit expressiven Farben bemalt. Dabei dienen die spezifischen Formen und Strukturen der vielen Überreste des bearbeiteten Holzes als Inspiration für die endgültige Form und Farbe des Objekts. Auf die Maserung des Holzes der Skulpturen trägt der Künstler die Farbe auf. Die Wahl der Formen sowie der Farbauftrag de Gruiters, bietet dem Auge des Betrachters eine Fülle von neuen Eindrücken.
Der holländische Künstler schafft nicht nur außergewöhnliche Kunstobjekte, sondern ist auch Komponist experimenteller und elektroakustischer Musik. Nico de Gruiters hat Musikstücke für Ausstellungen,Theater und den Film 'Die Dame und die Tür 11'12' komponiert. Seine Ausbildung genoss de Gruiter an der "Academie voor beeldende kunsten" in Rotterdam. Er arbeitete dann als Kunstdirektor und Designer. Heute beschäftigt er sich ausschließlich mit seiner Kunst und Musik.
Die Arbeiten von Erhart Schröter wurden im Rahmen einer anderen Ausstellung so beschrieben:„Es ist abstrakte Malerei im Übergang vom Semantischen zum Expressiven. Modulationen von Formen bewirken permanente Veränderungen, die im Betrachter Emotionen wecken, Erinnerungen und eigene Erfahrung berühren.“
Seine Bildtitel verraten Darstellungen bestimmter Objekte oder Phänomene, die erst durch eine Interaktion mit der Phantasie des Betrachters in Erscheinung treten. Schröter experimentiert mit den Möglichkeiten von Acrylfarben in transparent–lasierendem oder deckend–pastosem Farbauftrag auf Leinwand. Dabei werden immer neue Schichten aufgebaut, überlagern sich, sodass der Betrachter eben nicht auf den ersten Blick sondern nach zahlreichen Blicken einen Einstieg in diese komplexe Ordnung findet. Vorherrschend in Schröters Gemälden sind die Blau- und Rottöne bzw. kalte und warme Töne, die im Zusammenspiel sowie durch ihren speziellen Farbauftrag den Gemälden ihre ganz eigene Note verleihen.
Der deutsche Künstler Erhart Schröter studierte Kunst- und Kunstgeschichte, Deutsch und Geschichte und arbeitete letztlich im Lehramt. Seit 1998 ist er als freischaffender Künstler tätig.
Gineke Augustijns Häuser sind auch mehr oder weniger abstrakt zu nennen.
„Die Häuser sind wie Menschen. In ihnen sollten Stimmungen und verschiedene Charaktere des Menschen ausgedrückt werden“, sagt die Künstlerin über ihre eigenen Bilder. Ausschließlich durch die Form und Farbe schaffe sie, die von ihr wahrgenommenen und assoziierten Realitäten, die in ihren Häusern zum Ausdruck kommen. Hauptsächlich malt Gineke Augustijn ihre Bilder mit Acrylfarben.
Nach Abschluss der Ausbildung in den gestalterischen Fächern (Zeichnung, Kunsthandwerk-, Textil-Kunst) arbeitet die holländische Künstlerin ein Jahr in einer Töpferei auf den Scilly-Inseln (England).
Erst die über fast 25jährige Arbeit mit Kindern, ließ die Künstlerin vieles über Kunst verstehen und einen Einblick in die von Kindern wahrgenommene Realität gewähren. Die Arbeit mit Kindern hat auch vornehmlich ihr Werk beeinflusst. Seit 1990 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.
Anneke Janszen malt gegenständlich. Ihre Bilder zeigen Nahaufnahmen von verschiedenartigen Pflanzen, die mit malerischen Mitteln im Detail festgehalten werden. Sie wählt aber nicht nur klassische Blumenmotive als Bildinhalt, sondern stellt auch blütenlose Sukkulenten oder Einzelblätter wie in der biologischen Wissenschaft dar. Ihre Inspiration schöpft die Künstlerin unmittelbar aus ihrer Umgebung: Menschen, Natur: Blumen, Blätter, Pflanzen, Kühe, Wolken. Leuchtende Farben und Formen sind Ausdruck ihrer bildnerischen Sprache. Georgia O'Keeffe und Ina van Zijl mögen der Künstlerin als Inspiration für ihre Gemälden gedient haben.
Anneke Janszen wurde 1949 in Utrecht geboren und seit sie denken kann, widmet sich die Künstlerin der Malerei. Sie nahm Malunterricht bei angesehenen Künstlern und entdeckte somit ihre Leidenschaft.
Bibbi Elise Bagguley kommt auch aus Norwegen, sie hat Ihre Kunst aber nicht durch ein Studium an der Universität entwickelt, sondern in Zusammenarbeit mit anderen Malern erarbeitet.Mit dem bekannten Maler, Richard J. Bagguley war sie auch einige Jahre verheiratet.
Bibbi Elise Bagguley malt überwiegend abstrakt, ihre Bilder sind durch grafische Formen gegliedert. Sie verarbeitet Themen in Serien , die ein roter faden verbindet: Die Serien sind immer fast monochrom gehalten, strukturiert durch mehrlagigen Farbauftrag und sie mischt oft Öl und Acryle im gleichen Bild, um Reaktionen in der Oberfläche zu verursachen.
In dieser Ausstellung sehen wir die "Hinterhof Serie: Alle Darstellungen sind auf die Sicht in den Hinterhof fixiert, wodurch das Sichtfeld eingegrenzt ist und nur verschattete Lichtverhältnisse zugelassen werden. Diese Metapher kann im übertragenden Sinn sozialkritisch betrachtet werden.
Der Special guest in der Ausstellung ist Jette Hertel Nilsson aus Dänemark. Ihre abstrakten Bilder zeigen uns die nordische Küstenlandschaft mit dicken, grauen Wolken und nebelverhangenen Felsen, oder sie spiegeln die unendliche Weite des Himmels und des Meeres wieder. Gekonnt wählt sie Naturtöne, die genau die Atmosphäre des rauen Nordens wiedergeben. Jette Hertel Nilsson ist Kunstlehrerin, hat aber selber erst in den letzten Jahren zeit gefunden sich intensiv der Malerei zu widmen.
Roman Feierstein, Divers Art, Sorin Dumitrescu Mihaesti, Reinhard Gäde, Horest De Menezes, Angelica Jerzewski
Februar - Ausstellung------Vernissage am 5.2.2010 19-22Uhr
05.02.2010
-
03.03.2010

Roman Feierstein, o.T.
Roman Feierstein ist einer der 3Maler in der Ausstellung, er ist in Russland geboren, lebt und arbeitet in Moskau und Hamburg. Zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter bildet er ein kreatives Familien-Team. Er hat in Moskau Architektur studiert, was sich deutlich in seinen Bildern und Raumobjekten wiederspiegelt. Roman Feierstein malt architektonische Entwürfe einer futuristischen Welt ausschließlich in schwarz, weiß und rot, stilistisch an die russische Avantgarde erinnernd. Die Raumobjekte machen deutlich, dass die 3Dimensionalität, das Körperliche für ihn sehr wichtig ist. Roman Feierstein hat in Frankreich, Israel und den USA ausgestellt und seit 1993 an ca. 60 Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, gemeinsam mit seiner Frau Ljubow Simonenko und Tochter Anna Simonenko
In den Bildern von Reinhard Gäde nimmt die 3Dimensionalität auch eine grosse Bedeutung ein, doch anders als bei Roman Feierstein gibt es keine einzige gerade Linie. Seine dargestellten Figuren sind komplett aus amorphen Formen zusammengesetzt, weiche Farbverläufe unterstreichen das Rundliche der Figuren. Sie strahlen etwas sehr weibliches, behagliches aus auch wenn einige Motive nicht auf den weiblichen Körper schließen lassen.
Reinhard Gäde lebt in Spanien. wurde in Lübeck geboren. Er hat in Berlin Kunst und in Essen Grafik-Design studiert, In Frankreich, Spanien und New York hat er bereits ausgestellt. In den 1970er Jahren wurde er für sein Grafik-Design der spanischen Tageszeitung „El Pais“ ausgezeichnet, heute die führende Tageszeitung in Spanien.
Sorin Dumitrescu Mihaesti ist ein rumänischer Maler, der abstrakt malt. Seine Bilder werden durch grafische Formen gegliedert die er mit Pastelltönen heraus-arbeitet. Verschiedene Gestaltungsebenen und Strukturen schaffen Kontraste und bringen eine unterschwellige Dynamik hinein. Kantige Objekte stehen gegen ausgedehnte Flächen, Überlagerungen bringen Tiefe in die Malerei.
Sorin Dumitrescu Mihaesti stellt vorwiegend in Rumänien und Paris aus, weltweit befinden sich einige seiner Werke in privaten Sammlungen.
Horest De Menezes ist der Bildhauer in der Ausstellung, arbeitet mit Marmor und Holz. Er beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper, stellt ihn in klassischen oder erotischen Positionen dar. Jeder Körper wirkt anmutig durch ausgearbeitete Rundungen und glatt polierte Oberflächen.
Selber sagt er über seine Werke : „Der weibliche Körper ist für mich das größte Kunstwerk. Diesem "größten Kunstwerk" nähere ich mich in Arbeiten nach dem lebenden Modell. Es gilt, den Körper im Stein oder Holz zu erkennen und dabei die Eigenheiten des Materials mit der Schönheit der Formen in Einklang zu bringen.... „
Horest De Menezes hat bisher in Spanien, Brasilien und Deutschland ausgestellt und arbeitet nach einem schweren Unfall nicht mehr als Chemiker, sondern ausschließlich als Bildhauer.
Divers Art ist ein kreatives Team, das aus Heidi und Andreas Vietzke besteht. Heidi Vietzke ist Unterwasserfotografin und sie hat auf vielen Reisen zahlreiche Motive gesammelt. Die herrlichen Farben der Unterwasserwelt werden auf Leinwand festgehalten und zum Teil digital bearbeitet. Ihr Partner Andreas Vietzke ist seit über 15 Jahren im Bereich Mediengestaltung, Fotodesign und Großformatdruck tätig, sodass sich die beiden hervorragend ergänzen. Durch ihr Fotodesign verleihen die beiden ihren Exponaten einen einzigartigen Ausdruck. Die meisten Fotografien des Sporttaucherpaares stammen aus dem Indischen Ozean und aus dem Roten Meer.
Angelica Jerzewski hat 2 herausragende Talente: sie ist ebenfalls Fotografin, aber auch professionelle Musikerin. Wie Heidi und Andreas Vietzke ist es ihr ein Bedürfnis die Schönheit der Natur abzubilden und auf sie aufmerksam zu machen. Die Makro-Aufnahmen von Blättern und anderen Pflanzenteilen sind geprägt von natürlicher Ästhetik und Harmonie. Mit gekonntem Lichteinsatz versteht sie es, die unscheinbaren Kunstwerke in Szene zu setzen.
Angelica Jerzewskis Fotoarbeiten wurden schon in verschiedenen deutschen und belgischen Ausstellungen gezeigt und in printmedien veröffentlicht.
Roman Feierstein ist einer der 3Maler in der Ausstellung, er ist in Russland geboren, lebt und arbeitet in Moskau und Hamburg. Zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter bildet er ein kreatives Familien-Team. Er hat in Moskau Architektur studiert, was sich deutlich in seinen Bildern und Raumobjekten wiederspiegelt. Roman Feierstein malt architektonische Entwürfe einer futuristischen Welt ausschließlich in schwarz, weiß und rot, stilistisch an die russische Avantgarde erinnernd. Die Raumobjekte machen deutlich, dass die 3Dimensionalität, das Körperliche für ihn sehr wichtig ist. Roman Feierstein hat in Frankreich, Israel und den USA ausgestellt und seit 1993 an ca. 60 Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, gemeinsam mit seiner Frau Ljubow Simonenko und Tochter Anna Simonenko
In den Bildern von Reinhard Gäde nimmt die 3Dimensionalität auch eine grosse Bedeutung ein, doch anders als bei Roman Feierstein gibt es keine einzige gerade Linie. Seine dargestellten Figuren sind komplett aus amorphen Formen zusammengesetzt, weiche Farbverläufe unterstreichen das Rundliche der Figuren. Sie strahlen etwas sehr weibliches, behagliches aus auch wenn einige Motive nicht auf den weiblichen Körper schließen lassen.
Reinhard Gäde lebt in Spanien. wurde in Lübeck geboren. Er hat in Berlin Kunst und in Essen Grafik-Design studiert, In Frankreich, Spanien und New York hat er bereits ausgestellt. In den 1970er Jahren wurde er für sein Grafik-Design der spanischen Tageszeitung „El Pais“ ausgezeichnet, heute die führende Tageszeitung in Spanien.
Sorin Dumitrescu Mihaesti ist ein rumänischer Maler, der abstrakt malt. Seine Bilder werden durch grafische Formen gegliedert die er mit Pastelltönen heraus-arbeitet. Verschiedene Gestaltungsebenen und Strukturen schaffen Kontraste und bringen eine unterschwellige Dynamik hinein. Kantige Objekte stehen gegen ausgedehnte Flächen, Überlagerungen bringen Tiefe in die Malerei.
Sorin Dumitrescu Mihaesti stellt vorwiegend in Rumänien und Paris aus, weltweit befinden sich einige seiner Werke in privaten Sammlungen.
Horest De Menezes ist der Bildhauer in der Ausstellung, arbeitet mit Marmor und Holz. Er beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper, stellt ihn in klassischen oder erotischen Positionen dar. Jeder Körper wirkt anmutig durch ausgearbeitete Rundungen und glatt polierte Oberflächen.
Selber sagt er über seine Werke : „Der weibliche Körper ist für mich das größte Kunstwerk. Diesem "größten Kunstwerk" nähere ich mich in Arbeiten nach dem lebenden Modell. Es gilt, den Körper im Stein oder Holz zu erkennen und dabei die Eigenheiten des Materials mit der Schönheit der Formen in Einklang zu bringen.... „
Horest De Menezes hat bisher in Spanien, Brasilien und Deutschland ausgestellt und arbeitet nach einem schweren Unfall nicht mehr als Chemiker, sondern ausschließlich als Bildhauer.
Divers Art ist ein kreatives Team, das aus Heidi und Andreas Vietzke besteht. Heidi Vietzke ist Unterwasserfotografin und sie hat auf vielen Reisen zahlreiche Motive gesammelt. Die herrlichen Farben der Unterwasserwelt werden auf Leinwand festgehalten und zum Teil digital bearbeitet. Ihr Partner Andreas Vietzke ist seit über 15 Jahren im Bereich Mediengestaltung, Fotodesign und Großformatdruck tätig, sodass sich die beiden hervorragend ergänzen. Durch ihr Fotodesign verleihen die beiden ihren Exponaten einen einzigartigen Ausdruck. Die meisten Fotografien des Sporttaucherpaares stammen aus dem Indischen Ozean und aus dem Roten Meer.
Angelica Jerzewski hat 2 herausragende Talente: sie ist ebenfalls Fotografin, aber auch professionelle Musikerin. Wie Heidi und Andreas Vietzke ist es ihr ein Bedürfnis die Schönheit der Natur abzubilden und auf sie aufmerksam zu machen. Die Makro-Aufnahmen von Blättern und anderen Pflanzenteilen sind geprägt von natürlicher Ästhetik und Harmonie. Mit gekonntem Lichteinsatz versteht sie es, die unscheinbaren Kunstwerke in Szene zu setzen.
Angelica Jerzewskis Fotoarbeiten wurden schon in verschiedenen deutschen und belgischen Ausstellungen gezeigt und in printmedien veröffentlicht.
Ingunn Moen Reinsnes, Waleed Al-Wabel, Alberto Moscara,Ben Haltmeier,Horest De Menezes,Carlos Bernal Iglesias
Januar - Ausstellung Vernissage 8.1.2010 19-22Uhr
08.01.2010
-
03.02.2010

Waleed Al-Wabel, Saudi Arabien
Dreamers of freedom,2009 Woodcut 61x60cm
Waleed Al-Wabel ist ein junger Künstler aus Saudi Arabien. Er arbeitet als Lehrer und Maler. Sein Medium sind verschiedene Drucktechniken, die er gelegentlich mit kalligraphischen Elementen, wie man es aus der arabischen Kultur kennt ergänzt.
In dieser Ausstellung zeigt er Holzschnitte. Menschen werden werden abstrahiert angedeutet, Linien bilden einen spannungsvollen kontrast zu Flächen. Die Drucke sind grafisch gegliedert, mit Farbe wird gekonnt komponiert.
Alberto Moscara kommt aus Italien, lebte einige Jahre in Deutschland. Seine Werke sind vielschichtig im wahrsten Sinne des Wortes. Er benutzt kräftige Farben, die dynamisch aufgetragen werden, er fügt Collagen ein und ganze Elemente. So bekommen seine Bilder zum Teil etwas von Skulpturen. Er arbeitet nach einer metaphysischen-surrealistischen Inspiration, fügt das Chaos zu einem neuen ganzen Zusammen. Alberto Moscara stellt vorwiegend in Italien aus, wo sein Werk schon von vielen Kritikern gewürdigt wurde.
Ben Haltmeier ist ein vielseitiger, junger Künstler aus der Schweiz. In dieser Ausstellung zeigt er seine Bilder, er schreibt aber auch Prosatexte, spielt die Klavierbegleitung der Band "Chronisch Akut". Er hat Germanistik und Philosophie für das Lehramt studiert, arbeitet zur Zeit als Bühnentechniker. Die Bilder von Ben Haltmeier haben eine bestimmte Ausstrahlung, weil er sie auf handgeschöpftem Papier malt. Zudem verwendet er of Kreide und warme Töne. Alle Motive werden kleinteilig, grafisch aufgelöst und erscheinen in extremster Form wie ein Labyrinth. In der surrealen Welt tauchen Menschen auf oder Stadtansichten.
Ingunn Moen Reinsnes lebt im Norden von Norwegen, wo es im Moment sehr kalt ist und kaum hell wird. Das Naturgefühl der Kargheit und des Frostes hält sie in ihren Bildern fest. Zum einen sind es die vereisten Berge, die sie aus ihrem Atelier sieht, zum anderen die Lebewesen der nördlichen Meere oder die Pflanzen des Frühjahrs. Es überwiegen weiss und kalte Blautöne, was das Frostige des Nordens wiederspiegelt.
Ingunn Moen Reinsnes hat in Oslo Kunst studiert und schon viele Stipendien erhalten. Sie stellt überwiegend in Norwegen aus, wo sich sich in Künstlergruppen und Naturschutzgruppen engagiert.
Carlos Bernal Iglesias ist ein spanischer Fotograf. Er hat als Autodidakt angefangen und kann inzwischen durchaus als Profi bezeichnet werden Dadurch, dass er sich einen eigenen Stil erarbeitet hat wurde er in der spanischen Szene bekannt. Er fotografiert projektbezogen oder wird als Modefotograf gebucht. In dieser Ausstellung zeigt Arbeiten aus seinem „Mutter Erde zyklus“. Er will durch die Bilder das Missverständnis verdeutlichen, was der Mensch zur erde entwickelt hat. Auf den ersten Blick scheinen die Bilder Nebensächlichkeiten einzufangen, aber
Carlos Bernal Iglesias blickt tiefer, hinter die Oberfläche und möchte den Betrachter dazu auch animieren.
Horest De Menezes ist der Bildhauer in der Ausstellung, arbeitet mit Marmor und Holz.
Er beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper, stellt ihn in klassischen oder erotischen Positionen dar. Jeder Körper wirkt anmutig durch ausgearbeitete Rundungen und glatt polierte Oberflächen.
Selber sagt er über seine Werke : „Der weibliche Körper ist für mich das größte Kunstwerk. Diesem "größten Kunstwerk" nähere ich mich in Arbeiten nach dem lebenden Modell. Es gilt, den Körper im Stein oder Holz zu erkennen und dabei die Eigenheiten des Materials mit der Schönheit der Formen in Einklang zu bringen.... „
Horest De Menezes hat bisher in Spanien, Brasilien und Deutschland ausgestellt und arbeitet nach einem schweren Unfall nicht mehr als Chemiker, sondern ausschließlich als Bildhauer.
Dreamers of freedom,2009 Woodcut 61x60cm
Waleed Al-Wabel ist ein junger Künstler aus Saudi Arabien. Er arbeitet als Lehrer und Maler. Sein Medium sind verschiedene Drucktechniken, die er gelegentlich mit kalligraphischen Elementen, wie man es aus der arabischen Kultur kennt ergänzt.
In dieser Ausstellung zeigt er Holzschnitte. Menschen werden werden abstrahiert angedeutet, Linien bilden einen spannungsvollen kontrast zu Flächen. Die Drucke sind grafisch gegliedert, mit Farbe wird gekonnt komponiert.
Alberto Moscara kommt aus Italien, lebte einige Jahre in Deutschland. Seine Werke sind vielschichtig im wahrsten Sinne des Wortes. Er benutzt kräftige Farben, die dynamisch aufgetragen werden, er fügt Collagen ein und ganze Elemente. So bekommen seine Bilder zum Teil etwas von Skulpturen. Er arbeitet nach einer metaphysischen-surrealistischen Inspiration, fügt das Chaos zu einem neuen ganzen Zusammen. Alberto Moscara stellt vorwiegend in Italien aus, wo sein Werk schon von vielen Kritikern gewürdigt wurde.
Ben Haltmeier ist ein vielseitiger, junger Künstler aus der Schweiz. In dieser Ausstellung zeigt er seine Bilder, er schreibt aber auch Prosatexte, spielt die Klavierbegleitung der Band "Chronisch Akut". Er hat Germanistik und Philosophie für das Lehramt studiert, arbeitet zur Zeit als Bühnentechniker. Die Bilder von Ben Haltmeier haben eine bestimmte Ausstrahlung, weil er sie auf handgeschöpftem Papier malt. Zudem verwendet er of Kreide und warme Töne. Alle Motive werden kleinteilig, grafisch aufgelöst und erscheinen in extremster Form wie ein Labyrinth. In der surrealen Welt tauchen Menschen auf oder Stadtansichten.
Ingunn Moen Reinsnes lebt im Norden von Norwegen, wo es im Moment sehr kalt ist und kaum hell wird. Das Naturgefühl der Kargheit und des Frostes hält sie in ihren Bildern fest. Zum einen sind es die vereisten Berge, die sie aus ihrem Atelier sieht, zum anderen die Lebewesen der nördlichen Meere oder die Pflanzen des Frühjahrs. Es überwiegen weiss und kalte Blautöne, was das Frostige des Nordens wiederspiegelt.
Ingunn Moen Reinsnes hat in Oslo Kunst studiert und schon viele Stipendien erhalten. Sie stellt überwiegend in Norwegen aus, wo sich sich in Künstlergruppen und Naturschutzgruppen engagiert.
Carlos Bernal Iglesias ist ein spanischer Fotograf. Er hat als Autodidakt angefangen und kann inzwischen durchaus als Profi bezeichnet werden Dadurch, dass er sich einen eigenen Stil erarbeitet hat wurde er in der spanischen Szene bekannt. Er fotografiert projektbezogen oder wird als Modefotograf gebucht. In dieser Ausstellung zeigt Arbeiten aus seinem „Mutter Erde zyklus“. Er will durch die Bilder das Missverständnis verdeutlichen, was der Mensch zur erde entwickelt hat. Auf den ersten Blick scheinen die Bilder Nebensächlichkeiten einzufangen, aber
Carlos Bernal Iglesias blickt tiefer, hinter die Oberfläche und möchte den Betrachter dazu auch animieren.
Horest De Menezes ist der Bildhauer in der Ausstellung, arbeitet mit Marmor und Holz.
Er beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper, stellt ihn in klassischen oder erotischen Positionen dar. Jeder Körper wirkt anmutig durch ausgearbeitete Rundungen und glatt polierte Oberflächen.
Selber sagt er über seine Werke : „Der weibliche Körper ist für mich das größte Kunstwerk. Diesem "größten Kunstwerk" nähere ich mich in Arbeiten nach dem lebenden Modell. Es gilt, den Körper im Stein oder Holz zu erkennen und dabei die Eigenheiten des Materials mit der Schönheit der Formen in Einklang zu bringen.... „
Horest De Menezes hat bisher in Spanien, Brasilien und Deutschland ausgestellt und arbeitet nach einem schweren Unfall nicht mehr als Chemiker, sondern ausschließlich als Bildhauer.
Susanne Senn ,Ljubow Simonenko Christoph Dennhardt,Sally Binard,Tommy M.Jensen,Petra Wiek
Dezember-Ausstellung, Vernissage 4.12.09 19-22Uhr
04.12.2009
-
06.01.2010

Petra Wiek "Chair"
Petra Wiek spielt mit Licht und Schatten. Ihre Malereien aus Tempera und Bienenwachs sind monochrom gehalten und leicht verwischt im Auftrag. Das vermittelt den Eindruck man stünde in einem von Rotlicht beschienenen Raum in dem alles etwas diffus verschwimmt. So begibt sich der Betrachter unweigerlich in eine andere Wirklichkeit, die einerseits etwas Behagliches hat, andererseits das Unheimliche einer Krimiszene im Halbdunkeln.
So schafft Petra Wiek mit ihren Bildern eine bestimmte Atmosphäre, die uns in ihren Bann zieht.
Petra Wiek hat in Den Haag Freie Kunst studiert, lebt und arbeitet in Holland als freie Künstlerin.
Die aus Russland stammende Hamburgerin Ljubow Simonenko bildet gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter ein kreatives Familienteam. Als langjähriges Mitglied von russischen und deutschen Architekten- und Künstlerverbänden befindet sie sich in einem Spannungsverhältnis zwischen russischer Kultur und westeuropäischen Kunstströmungen, doch sind ihre Arbeiten eindeutig von der russischen Avantgarde dominiert.
In Russland ist Ljubow Simonenko nicht nur bekannt für Ihre Arbeiten aus den Bereich der freien Malerei und der Grafik sondern auch dem, der Raumgestaltung.
In dieser Ausstellung zeigt sie ihre grafischen Bilder und kleinere Objekte.
Susanne Senn, unsere Künstlerin aus der Schweiz malt auch abstrakt. Ihr Bilder sind in Schichten aufgebaut, wobei sie die Farben zumeist in unvermischter Form verwendet, um auf diese Weise den Farbkontrasten in ihren Bildern eine besondere Wirkung zu verschaffen. Ihre Malerei ist spontan und entwickelt sich während des Arbeitens aus sich selbst heraus. Ihr Leitspruch : „Wer nicht in die Tiefe schaut, sieht nie die wahren Farben des Lebens“
Susanne Senn stellt vorwiegend in der Schweiz und Deutschland aus. Sie wird aber auch durch die Berliner Galerie Artodrome vertreten, über die sie ihre Werke schon in den USA und China ausgestellt hat.
Der Hamburger Christoph Dennhardt ist ein weiterer abstrakter Maler in der aktuellen Ausstellung. Er setzt sich seit 1986 mit der Malerei auseinander und begann wie viele mit Landschaftsaquarellen. Durch ständige Weiterentwicklung fand er schließlich zur freien Malerei, der er sich heute noch leidenschaftlich hingibt. Seine Liebe gilt der Provence und New York, gerne fügt er architektonische Elemente ins seine Kompositionen ein. Seit 2008 hat er frühere Versuche, Landschaften ohne Architekturmerkmale darzustellen wieder aufgenommen, hierbei hat die Farbe dann den ungehinderten Vorrang.
Christoph Dennhardt stellt seit 1995 regelmäßig im Hamburger Raum aus und widmet sich inzwischen nach richterlicher und kommunalpolitischer Tätigkeit ausschließlich der Malerei.
Aus Dänemark stelle ich Ihnen den Maler Tommy Michael Jensen mit seinen explosiven Stadtansichten vor. Beeinflusst von den Meistern des letzten Jahrhunderts versucht er den Dialog zwischen der heutigen Malerei und den Expressionisten, Surrealisten herzustellen und hat dabei seinen ganz eigenen Stil gefunden.
Seine Stadtansichten spiegeln das strukturierte Chaos der Metropolen wieder. Flächen, Linien und Farben scheinen aufeinander einzustürzen und vermitteln so die Dynamik, die in den Städten vorherrscht.
Tommy Michael Jensen hatte in seinem Grossvater ein erstes Vorbild gefunden, sich aber schnell von dessen Präzision in der Zeichnung gelöst.
Sally Binard lebt auf einer der Inseln vor Florida, den Keys. Diese sonnige Gegend mit der vielbeschriebenen Leichtigkeit des Seins hält sie auch oft in Ihren Bildern fest, doch zu dieser Ausstellung hat sie ganz andere Werke geschickt.
Es scheinen Bilder der Selbstbetrachtung zu sein, zeigen Teile eines weiblichen Körpers, Ausschnitte bestimmter Körperpositionen aus eigenem Blickwinkel. Sally Binard nennt sie alle Einsamkeit und meint damit sicher die ausschließliche Bezogenheit auf sich selbst. Es gibt in ihren Bildern kein Gegenüber, keine angedeutete Umgebung, Nichts ausser dem Körper, der für das „Ich“ steht.
Sally Binards Wurzeln liegen in Haiti und Belgien, wodurch sie sich sowohl mit der Folklore Haitis als auch mit der Kunst der niederländischen alten Meister verbunden fühlt.
Jelle Geertsma, hat sich ganz der Erschaffung von BronzeSkulpturen verschrieben. Seine menschlichen Akte stellen meistens weibliche Modelle dar und vermitteln Natürlichkeit und Wärme. Sie wirken entspannt und gelassen, was durchaus ansteckend sein kann. Originell ist seine Darstellung der Badenden, die nur aus den Einzelteilen bestehen, die aus dem Wasser ragen.
Jelle Geertsma zeigt seine Skulpturen überwiegend in den Niederlanden und beschäftigt sich dann auch mit grösseren Projekten im öffentlichen Raum.
Des Weiteren freuen wir uns, dass Ruth Basté uns heute Kurzgeschichten vorträgt.
Britta Westhausen ist der Special Guest, der im Marziart Studio ausstellt.
Ihre Bilder sind sehr grafisch und eindeutig von digitaler Entwicklung beeinflusst.
Sie malt mit Acryl und Tinte wodurch sie das Grafische in ihren Bildern unterstreicht.
Ihre Motive beruhen oft auf Themen die uns in der Gegenwart beschäftigen, wie Krieg und Umwelt.
Britta Westhausen kommt aus Dänemark, hat viele Jahre als Kunstprofessorin und Art Direktorin gearbeitet.
Petra Wiek spielt mit Licht und Schatten. Ihre Malereien aus Tempera und Bienenwachs sind monochrom gehalten und leicht verwischt im Auftrag. Das vermittelt den Eindruck man stünde in einem von Rotlicht beschienenen Raum in dem alles etwas diffus verschwimmt. So begibt sich der Betrachter unweigerlich in eine andere Wirklichkeit, die einerseits etwas Behagliches hat, andererseits das Unheimliche einer Krimiszene im Halbdunkeln.
So schafft Petra Wiek mit ihren Bildern eine bestimmte Atmosphäre, die uns in ihren Bann zieht.
Petra Wiek hat in Den Haag Freie Kunst studiert, lebt und arbeitet in Holland als freie Künstlerin.
Die aus Russland stammende Hamburgerin Ljubow Simonenko bildet gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter ein kreatives Familienteam. Als langjähriges Mitglied von russischen und deutschen Architekten- und Künstlerverbänden befindet sie sich in einem Spannungsverhältnis zwischen russischer Kultur und westeuropäischen Kunstströmungen, doch sind ihre Arbeiten eindeutig von der russischen Avantgarde dominiert.
In Russland ist Ljubow Simonenko nicht nur bekannt für Ihre Arbeiten aus den Bereich der freien Malerei und der Grafik sondern auch dem, der Raumgestaltung.
In dieser Ausstellung zeigt sie ihre grafischen Bilder und kleinere Objekte.
Susanne Senn, unsere Künstlerin aus der Schweiz malt auch abstrakt. Ihr Bilder sind in Schichten aufgebaut, wobei sie die Farben zumeist in unvermischter Form verwendet, um auf diese Weise den Farbkontrasten in ihren Bildern eine besondere Wirkung zu verschaffen. Ihre Malerei ist spontan und entwickelt sich während des Arbeitens aus sich selbst heraus. Ihr Leitspruch : „Wer nicht in die Tiefe schaut, sieht nie die wahren Farben des Lebens“
Susanne Senn stellt vorwiegend in der Schweiz und Deutschland aus. Sie wird aber auch durch die Berliner Galerie Artodrome vertreten, über die sie ihre Werke schon in den USA und China ausgestellt hat.
Der Hamburger Christoph Dennhardt ist ein weiterer abstrakter Maler in der aktuellen Ausstellung. Er setzt sich seit 1986 mit der Malerei auseinander und begann wie viele mit Landschaftsaquarellen. Durch ständige Weiterentwicklung fand er schließlich zur freien Malerei, der er sich heute noch leidenschaftlich hingibt. Seine Liebe gilt der Provence und New York, gerne fügt er architektonische Elemente ins seine Kompositionen ein. Seit 2008 hat er frühere Versuche, Landschaften ohne Architekturmerkmale darzustellen wieder aufgenommen, hierbei hat die Farbe dann den ungehinderten Vorrang.
Christoph Dennhardt stellt seit 1995 regelmäßig im Hamburger Raum aus und widmet sich inzwischen nach richterlicher und kommunalpolitischer Tätigkeit ausschließlich der Malerei.
Aus Dänemark stelle ich Ihnen den Maler Tommy Michael Jensen mit seinen explosiven Stadtansichten vor. Beeinflusst von den Meistern des letzten Jahrhunderts versucht er den Dialog zwischen der heutigen Malerei und den Expressionisten, Surrealisten herzustellen und hat dabei seinen ganz eigenen Stil gefunden.
Seine Stadtansichten spiegeln das strukturierte Chaos der Metropolen wieder. Flächen, Linien und Farben scheinen aufeinander einzustürzen und vermitteln so die Dynamik, die in den Städten vorherrscht.
Tommy Michael Jensen hatte in seinem Grossvater ein erstes Vorbild gefunden, sich aber schnell von dessen Präzision in der Zeichnung gelöst.
Sally Binard lebt auf einer der Inseln vor Florida, den Keys. Diese sonnige Gegend mit der vielbeschriebenen Leichtigkeit des Seins hält sie auch oft in Ihren Bildern fest, doch zu dieser Ausstellung hat sie ganz andere Werke geschickt.
Es scheinen Bilder der Selbstbetrachtung zu sein, zeigen Teile eines weiblichen Körpers, Ausschnitte bestimmter Körperpositionen aus eigenem Blickwinkel. Sally Binard nennt sie alle Einsamkeit und meint damit sicher die ausschließliche Bezogenheit auf sich selbst. Es gibt in ihren Bildern kein Gegenüber, keine angedeutete Umgebung, Nichts ausser dem Körper, der für das „Ich“ steht.
Sally Binards Wurzeln liegen in Haiti und Belgien, wodurch sie sich sowohl mit der Folklore Haitis als auch mit der Kunst der niederländischen alten Meister verbunden fühlt.
Jelle Geertsma, hat sich ganz der Erschaffung von BronzeSkulpturen verschrieben. Seine menschlichen Akte stellen meistens weibliche Modelle dar und vermitteln Natürlichkeit und Wärme. Sie wirken entspannt und gelassen, was durchaus ansteckend sein kann. Originell ist seine Darstellung der Badenden, die nur aus den Einzelteilen bestehen, die aus dem Wasser ragen.
Jelle Geertsma zeigt seine Skulpturen überwiegend in den Niederlanden und beschäftigt sich dann auch mit grösseren Projekten im öffentlichen Raum.
Des Weiteren freuen wir uns, dass Ruth Basté uns heute Kurzgeschichten vorträgt.
Britta Westhausen ist der Special Guest, der im Marziart Studio ausstellt.
Ihre Bilder sind sehr grafisch und eindeutig von digitaler Entwicklung beeinflusst.
Sie malt mit Acryl und Tinte wodurch sie das Grafische in ihren Bildern unterstreicht.
Ihre Motive beruhen oft auf Themen die uns in der Gegenwart beschäftigen, wie Krieg und Umwelt.
Britta Westhausen kommt aus Dänemark, hat viele Jahre als Kunstprofessorin und Art Direktorin gearbeitet.
Engelina Zandstra, Byron Coons, Jelle Geertsma, Uri Mahlev, Bente Draiby, Jean Claude Boutrouille
November- Ausstellung "Von Dänemark bis Israel"
06.11.2009
-
02.12.2009

Byron Coons "Pacifica"
Die Holländerin Engelina Zandstra lebt in Amsterdam. Nachdem sie verschiedenste kreative Techniken ausprobiert und angewandt hatte, wendete sie sich in den letzten Jahren hauptsächlich der Malerei zu. Ihre Bilder bezeichnet sie als „Landschaften ihrer Seele“, die sie uns abstrakt und farbenfroh darstellt. Nimmt der Betrachter sich Zeit und lässt das Auge verweilen, finden sich auch figürliche Ansätze, aber die satten, kräftigen Farben lassen uns die Bilder nicht nur sehend, sondern auch fühlend betrachten.
Der 2. Holländer, Jelle Geertsma, hat sich ganz der Erschaffung von BronzeSkulpturen verschrieben. Seine menschlichen Akte stellen meistens weibliche Modelle dar und vermitteln Natürlichkeit und Wärme. Jelle Geertsma zeigt seine Skulpturen überwiegend in den Niederlanden und beschäftigt sich dann auch mit grösseren Projekten im öffentlichen Raum.
Byron Coon kommt aus den USA und hat früh in den 80er bereits seine Karriere als Illustrator begonnen, 1991 wurde er mit einer Silbermedaille von der Los Angels Society of Illustrators ausgezeichnet. Zwei seiner hier ausgestellten Werke „Pacifica“ und „Fun at Parties“ entstanden während seiner Arbeiten für Apple Computer und Hewlett Packart Byron Coon zeigt uns in starken Farben zum einen die Konsumwelt des kitschigen Amerikas. Unterstützt wird dieses Erscheinungsbild durch die Airbrushtechnik.
Auch aus den USA kommt Jean Claude Boutrouille. Der gebürtige Franzose hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er war in der französischen Fremdenlegion, studierte Pharmazie und siedelte in die USA über.
Seine Leinwände zeigen Portraits oder abstrakte Malerei.
Die Portraits beschränken sich in der Darstellung auf das wesentliche, sind schnörkellos und plakativ. Die abstrakten Arbeiten von Jean Claude Boutrouille leben durch warme Töne in brilliantem Öl.
Uri Mahlev , ein in Israel lebender Psychologe, lässt uns mit seinen Fotografien neue Blickwinkel entdecken. Lange Belichtungszeiten, ungewöhnliche Ausschnitte, die Ordnung der Natur, oder auch den schnellen Fluss des Stadtlebens kann man in seinen Fotografien wiederfinden. Er thematisiert Bewegung und Rhythmus Raum und Zeit und möchte eher die Intuition des Betrachters ansprechen, als sein Verständnis für die Darstellungen.
Uri Mahlev stellt häufig in Tel Aviv und in New York aus und erhielt im letzten jahr den 1.Preis des Fotojournals B&W
Auch Bente Draiby zeigt uns viel Farbe und viel Haut. Ihre Akte fesseln das Auge durch ihre Natürlichkeit. Die Menschen werden nicht nach unseren heutigen Schönheitsidealen ausgewählt. Bente Draiby ist sehr vielseitig. Sie schloss 1962 ein Architekturstudium ab und Ende der 80er Jahre das Studium der Archäologie. Seit 1992 beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Malerei, bevorzugt Öl auf Leinwand und malt Menschen.
Die Holländerin Engelina Zandstra lebt in Amsterdam. Nachdem sie verschiedenste kreative Techniken ausprobiert und angewandt hatte, wendete sie sich in den letzten Jahren hauptsächlich der Malerei zu. Ihre Bilder bezeichnet sie als „Landschaften ihrer Seele“, die sie uns abstrakt und farbenfroh darstellt. Nimmt der Betrachter sich Zeit und lässt das Auge verweilen, finden sich auch figürliche Ansätze, aber die satten, kräftigen Farben lassen uns die Bilder nicht nur sehend, sondern auch fühlend betrachten.
Der 2. Holländer, Jelle Geertsma, hat sich ganz der Erschaffung von BronzeSkulpturen verschrieben. Seine menschlichen Akte stellen meistens weibliche Modelle dar und vermitteln Natürlichkeit und Wärme. Jelle Geertsma zeigt seine Skulpturen überwiegend in den Niederlanden und beschäftigt sich dann auch mit grösseren Projekten im öffentlichen Raum.
Byron Coon kommt aus den USA und hat früh in den 80er bereits seine Karriere als Illustrator begonnen, 1991 wurde er mit einer Silbermedaille von der Los Angels Society of Illustrators ausgezeichnet. Zwei seiner hier ausgestellten Werke „Pacifica“ und „Fun at Parties“ entstanden während seiner Arbeiten für Apple Computer und Hewlett Packart Byron Coon zeigt uns in starken Farben zum einen die Konsumwelt des kitschigen Amerikas. Unterstützt wird dieses Erscheinungsbild durch die Airbrushtechnik.
Auch aus den USA kommt Jean Claude Boutrouille. Der gebürtige Franzose hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er war in der französischen Fremdenlegion, studierte Pharmazie und siedelte in die USA über.
Seine Leinwände zeigen Portraits oder abstrakte Malerei.
Die Portraits beschränken sich in der Darstellung auf das wesentliche, sind schnörkellos und plakativ. Die abstrakten Arbeiten von Jean Claude Boutrouille leben durch warme Töne in brilliantem Öl.
Uri Mahlev , ein in Israel lebender Psychologe, lässt uns mit seinen Fotografien neue Blickwinkel entdecken. Lange Belichtungszeiten, ungewöhnliche Ausschnitte, die Ordnung der Natur, oder auch den schnellen Fluss des Stadtlebens kann man in seinen Fotografien wiederfinden. Er thematisiert Bewegung und Rhythmus Raum und Zeit und möchte eher die Intuition des Betrachters ansprechen, als sein Verständnis für die Darstellungen.
Uri Mahlev stellt häufig in Tel Aviv und in New York aus und erhielt im letzten jahr den 1.Preis des Fotojournals B&W
Auch Bente Draiby zeigt uns viel Farbe und viel Haut. Ihre Akte fesseln das Auge durch ihre Natürlichkeit. Die Menschen werden nicht nach unseren heutigen Schönheitsidealen ausgewählt. Bente Draiby ist sehr vielseitig. Sie schloss 1962 ein Architekturstudium ab und Ende der 80er Jahre das Studium der Archäologie. Seit 1992 beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Malerei, bevorzugt Öl auf Leinwand und malt Menschen.
Oksana Gansera-Pazych ,Patrick Fenech, Malgorzata Karp-Soja, Werner Beecken,Monique Ausems, Ezequiel Montero Swinnen
Oktober-Ausstellung Vernissage 9.10.2009 19-22 Uhr
09.10.2009
-
04.11.2009

"Pillars", Patrick Fenech
Patrick Fenech lebt und arbeitet auf Malta, sein Metier ist die Fotografie, auch in Form von digitalen Collagen.
Die Arbeiten des Künstlers sind speziell und wiedersprüchlich und scheinen sein bewegtes Leben wiederzuspiegeln. Einzelne Bildausschnitte werden oft als neue Ebene im Bild eingefügt, sodass ein neuer Kontext entsteht. Der Künstler schafft oft Installationen die er dann als Bildmotiv wählt und digital bearbeitet.
Patrick Fenech hat Kunst studiert, stellt oft im Ausland aus. Er arbeitet an der Universität auf Malta und kuratierte zuletzt eine umpfangreiche Gruppenausstellung des maltesischen Kulturrates.
Ein weiterer abstrakter Künstler in der Ausstellung ist Ezequiel Montero Swinnen aus Argentinien. Er stammt aus einer Künstlerfamilie und arbeitet auch gelegentlich mit einigen Familienmitgliedern zusammen. Er ist ausgebildeter Maler und Grafikdesigner, was in seinen Arbeiten zum Ausdruck kommt, Textfragmente oder einzelne Buchstaben sind wichtige Bildkomponenten. Seine Bilder erinnern an Streetart, wie Häuserwände, auf denen sich Farbreste oder Symbole unterschiedlichster Akteure zusammenfinden. Gedämpfte Farben lassen die Leinwand verlebt aussehen, unterstreichen den morbiden Touch, das Vergängliche seiner Arbeiten. Ezequiel Montero Swinnen zeigt seine Werke vorwiegend in Buenos Aires, wird aber auch durch eine New Yorker Galerie vertreten.
Abstrakt malt auch Werner Beeken. Die Leidenschaft für die Kunst hatte der gebürtige Norddeutsche schon immer, pflegte Künstlerkontakte im Hamburger Umland. 1987 begann er dann selber, sich kreativ auszudrücken, gelangte über verschiedene Malstile zum Pointilismus, wie er auch den australischen Ureinwohner eigen ist. Inzwischen hat Werner Beecken eine präzise Tupftechnik entwickelt, die sich mit üblichen Pinseln nicht erreichen lässt. Das Dargestellte ist eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen aus der Naturwissen-schaft und es lohnt sich die Titel zu lesen, um die ausgeprägte Symbolik deuten zu können. Alle Bilder erscheinen durch die kräftigen Farben positiv und erheiternd, haben aber meistens einen ernsten Hintergrund.
Gegenständlich sind die Bilder von Malgorzata Karp-Soja, sie erzählen Geschichten. Viele Menschen bevölkern ihre illustrativen Arbeiten. Wie bei Bühnenbildern strotzen ihre Malereien von kostümierten Figuren, die sich in Szene setzen. Der Betrachter hat das Gefühl einer Theateraufführung beizuwohnen. Malgorzata Karp-Soja hat in ihrem Heimatland Polen Kunst und Illustration studiert, konnte aber auch ein Stipendium für Italien nutzen. Inzwischen kann sie auf viele nationale und internationale Ausstellungen zurückblicken und weiss ihre Werke in verschiedenen Kunstsammlungen in Europa wie n den USA.
Oksana Gansera-Pazych malt expressiv, ihre Bilder sind oft eine Mischung aus lebendiger Zeichnung und Malerei in klassischer Malweise. Ihre Motive findet sie in ihrer natürlichen Umgebung, in der Natur, in der Stadt, in den Menschen, denen sie begegnet. Wichtig ist in jedem ihrer Werke die Wiedergabe des Lichtes. Schattenspiel und Kontraste neben sanfter Farbikeit, machen ihre Bilder aus.
Oksana Gansera-Pazych hat bis 2006 in Kiew gelebt, wo sie auch studiert hat und als Grafidesignerin arbeitete. Durch ihre Heirat kam sie dann nach Deutschland, wo sie nun dabei ist, sich ein neues künstlerisches Umfeld zu schaffen.
Patrick Fenech lebt und arbeitet auf Malta, sein Metier ist die Fotografie, auch in Form von digitalen Collagen.
Die Arbeiten des Künstlers sind speziell und wiedersprüchlich und scheinen sein bewegtes Leben wiederzuspiegeln. Einzelne Bildausschnitte werden oft als neue Ebene im Bild eingefügt, sodass ein neuer Kontext entsteht. Der Künstler schafft oft Installationen die er dann als Bildmotiv wählt und digital bearbeitet.
Patrick Fenech hat Kunst studiert, stellt oft im Ausland aus. Er arbeitet an der Universität auf Malta und kuratierte zuletzt eine umpfangreiche Gruppenausstellung des maltesischen Kulturrates.
Ein weiterer abstrakter Künstler in der Ausstellung ist Ezequiel Montero Swinnen aus Argentinien. Er stammt aus einer Künstlerfamilie und arbeitet auch gelegentlich mit einigen Familienmitgliedern zusammen. Er ist ausgebildeter Maler und Grafikdesigner, was in seinen Arbeiten zum Ausdruck kommt, Textfragmente oder einzelne Buchstaben sind wichtige Bildkomponenten. Seine Bilder erinnern an Streetart, wie Häuserwände, auf denen sich Farbreste oder Symbole unterschiedlichster Akteure zusammenfinden. Gedämpfte Farben lassen die Leinwand verlebt aussehen, unterstreichen den morbiden Touch, das Vergängliche seiner Arbeiten. Ezequiel Montero Swinnen zeigt seine Werke vorwiegend in Buenos Aires, wird aber auch durch eine New Yorker Galerie vertreten.
Abstrakt malt auch Werner Beeken. Die Leidenschaft für die Kunst hatte der gebürtige Norddeutsche schon immer, pflegte Künstlerkontakte im Hamburger Umland. 1987 begann er dann selber, sich kreativ auszudrücken, gelangte über verschiedene Malstile zum Pointilismus, wie er auch den australischen Ureinwohner eigen ist. Inzwischen hat Werner Beecken eine präzise Tupftechnik entwickelt, die sich mit üblichen Pinseln nicht erreichen lässt. Das Dargestellte ist eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen aus der Naturwissen-schaft und es lohnt sich die Titel zu lesen, um die ausgeprägte Symbolik deuten zu können. Alle Bilder erscheinen durch die kräftigen Farben positiv und erheiternd, haben aber meistens einen ernsten Hintergrund.
Gegenständlich sind die Bilder von Malgorzata Karp-Soja, sie erzählen Geschichten. Viele Menschen bevölkern ihre illustrativen Arbeiten. Wie bei Bühnenbildern strotzen ihre Malereien von kostümierten Figuren, die sich in Szene setzen. Der Betrachter hat das Gefühl einer Theateraufführung beizuwohnen. Malgorzata Karp-Soja hat in ihrem Heimatland Polen Kunst und Illustration studiert, konnte aber auch ein Stipendium für Italien nutzen. Inzwischen kann sie auf viele nationale und internationale Ausstellungen zurückblicken und weiss ihre Werke in verschiedenen Kunstsammlungen in Europa wie n den USA.
Oksana Gansera-Pazych malt expressiv, ihre Bilder sind oft eine Mischung aus lebendiger Zeichnung und Malerei in klassischer Malweise. Ihre Motive findet sie in ihrer natürlichen Umgebung, in der Natur, in der Stadt, in den Menschen, denen sie begegnet. Wichtig ist in jedem ihrer Werke die Wiedergabe des Lichtes. Schattenspiel und Kontraste neben sanfter Farbikeit, machen ihre Bilder aus.
Oksana Gansera-Pazych hat bis 2006 in Kiew gelebt, wo sie auch studiert hat und als Grafidesignerin arbeitete. Durch ihre Heirat kam sie dann nach Deutschland, wo sie nun dabei ist, sich ein neues künstlerisches Umfeld zu schaffen.
Ulla Bolin, Monica del Norte, Offer Goldfarb, Monique Ausems, Elena Chestnykh,Steen Monbjerg
September - Ausstellung - Vernissage 11.09.09 19-22Uhr
11.09.2009
-
07.10.2009

Diese Ausstellung setzt sich aus sehr kontrastreichen Arbeiten zusammen, es überwiegt die Gegenständlichkeit.
Offer Goldfarb kommt aus Israel, er fotografiert. Immer auf der Suche nach dem Abstrakten und Minimalistischem, komponiert er seine Bilder. In dieser Serie überwiegt die weisse Fläche, wodurch das Auge des Betrachters auf die einzige kräftige Farbe Rot gelenkt wird. Oft ist es ein einzelner Mensch, der sich zwischen architektonischen Flächen aufhält, die er erklimmt oder die ihn gefangen halten. Offer Goldfarb will mit seinen Fotografien eine Botschaft vermitteln, einen Denkanstoss geben. Das gelingt ihm auch, weil seine ästhetischen Werke sehr ausdruckstark sind. Offer Goldfarb hat bisher in Tel Aviv und Jerusalem ausgestellt und ist seit diesem Jahr in einer New Yorker Galerie vertreten.
Elena Chestnykh ist Russin aus Novosibirsk. Ihre Bilder sind manchmal surreal, enthalten aber immer symbolische Elemente. Sie selber sagt über ihre Arbeiten dass sie Erinnerungen festhält, Träume, Begebenheiten des Alltags, Gespräche mit Freunden. Dabei versucht sie die Situationen und Gedanken zu analysieren und als Bild wiederzugeben.
Elena Chestnykh hat Architektur und Kunst studiert und arbeitet seit 1998 als freischaffende Künstlerin. Bisher hat sie in Russland und Süd Korea ausgestellt und zeigt in dieser Ausstellung ihre Arbeiten das 1.Mal in Europa.
Monica del Norte stammt aus einer Künstlerfamilie in Estland. Sie hat Textildesign studiert, sich zunächst erfolgreich mit Modedesign beschäftigt und in über 50 Modeschauen ihre Arbeiten präsentiert. Inwischen hat sie die Malerei intensiviert und stellt seit 2003 vorwiegend in Estland und Spanien aus, wo sie ihren 2. Lebensmittelpunkt gefunden hat.
Monica del Norte malt abstrakte Bilder mit Texteinschlüssen oder Strukturen. Der vielschichtige Farbauftrag wird oft von einer weissen Lasur abgedämpft, in der man in einigen Bildern schemenhaft, menschliche Umrisse ausmachen kann.
Steen Monbjerg ist ein dänischer Künstler, dessen Schwerpunkt abstrahierte Landschaften sind. Aus Einzelflächen in kräftigen Farben setzt er sie zusammen, Felsen, Bäche oder Häuser sind auf ihre Grundformen reduziert. Baumstämme gliedern den Vordergrund in senkrechte Segmente und gewähren den Durchblick auf das weite Gelände.
Steen Monbjerg begann mit der intensiven Malerei 1998 und hat bisher vorwiegend in Dänemark ausgestellt.
Die schwedische Künstlerin Ulla Bolin malt plakativ, naiv. Ihre Motive sind Tiere und Menschen, die alle sehr liebevoll, fast kindlich in leuchtenden Farben dargestellt werden und eine positive Ausstrahlung transportieren. Die dekorativen und ornamentalen Abbilder überträgt Ulla Bolin auch auf Teppiche, die sie aus Wolle nach ihren Vorlagen geknüpft werden.
Ulla Bolin studierte für das Lehramt Erdkunde, Soziologie und Geschichte, aber strebte parallel immer an, sich als Künstlerin zu entwickeln.
Sie stellt vorwiegend im Norden aus, ist aber auch ständig in einer Galerie in Südafrika vertreten, wo auch ihre Teppiche geknüpft werden.
Monique Ausems ist die Bildhauerin in der Ausstellung. In ihren Arbeiten taucht oft der weibliche Körper auf, der auf die Form eines Symbols reduziert wurde. Die fraulichen Rundungen setzt die Künstlerin dann oft kontrastreich einem kantigen Sockel aus Stein entgegen, wodurch Spannung erzeugt wird. Monique Ausems experimentiert gerne und lässt durch verschiedene Prozesse die Oberflächen der Bronze lebendiger werden.
Nach ihrem Kunststudium malte Monique Ausems erst , bis sie sich verstärkt der Bildhauerei zuwandte und inzwischen meistens mit Bronze arbeitet. Ausgestellt hat sie bisher überwiegend in Holland.
Offer Goldfarb kommt aus Israel, er fotografiert. Immer auf der Suche nach dem Abstrakten und Minimalistischem, komponiert er seine Bilder. In dieser Serie überwiegt die weisse Fläche, wodurch das Auge des Betrachters auf die einzige kräftige Farbe Rot gelenkt wird. Oft ist es ein einzelner Mensch, der sich zwischen architektonischen Flächen aufhält, die er erklimmt oder die ihn gefangen halten. Offer Goldfarb will mit seinen Fotografien eine Botschaft vermitteln, einen Denkanstoss geben. Das gelingt ihm auch, weil seine ästhetischen Werke sehr ausdruckstark sind. Offer Goldfarb hat bisher in Tel Aviv und Jerusalem ausgestellt und ist seit diesem Jahr in einer New Yorker Galerie vertreten.
Elena Chestnykh ist Russin aus Novosibirsk. Ihre Bilder sind manchmal surreal, enthalten aber immer symbolische Elemente. Sie selber sagt über ihre Arbeiten dass sie Erinnerungen festhält, Träume, Begebenheiten des Alltags, Gespräche mit Freunden. Dabei versucht sie die Situationen und Gedanken zu analysieren und als Bild wiederzugeben.
Elena Chestnykh hat Architektur und Kunst studiert und arbeitet seit 1998 als freischaffende Künstlerin. Bisher hat sie in Russland und Süd Korea ausgestellt und zeigt in dieser Ausstellung ihre Arbeiten das 1.Mal in Europa.
Monica del Norte stammt aus einer Künstlerfamilie in Estland. Sie hat Textildesign studiert, sich zunächst erfolgreich mit Modedesign beschäftigt und in über 50 Modeschauen ihre Arbeiten präsentiert. Inwischen hat sie die Malerei intensiviert und stellt seit 2003 vorwiegend in Estland und Spanien aus, wo sie ihren 2. Lebensmittelpunkt gefunden hat.
Monica del Norte malt abstrakte Bilder mit Texteinschlüssen oder Strukturen. Der vielschichtige Farbauftrag wird oft von einer weissen Lasur abgedämpft, in der man in einigen Bildern schemenhaft, menschliche Umrisse ausmachen kann.
Steen Monbjerg ist ein dänischer Künstler, dessen Schwerpunkt abstrahierte Landschaften sind. Aus Einzelflächen in kräftigen Farben setzt er sie zusammen, Felsen, Bäche oder Häuser sind auf ihre Grundformen reduziert. Baumstämme gliedern den Vordergrund in senkrechte Segmente und gewähren den Durchblick auf das weite Gelände.
Steen Monbjerg begann mit der intensiven Malerei 1998 und hat bisher vorwiegend in Dänemark ausgestellt.
Die schwedische Künstlerin Ulla Bolin malt plakativ, naiv. Ihre Motive sind Tiere und Menschen, die alle sehr liebevoll, fast kindlich in leuchtenden Farben dargestellt werden und eine positive Ausstrahlung transportieren. Die dekorativen und ornamentalen Abbilder überträgt Ulla Bolin auch auf Teppiche, die sie aus Wolle nach ihren Vorlagen geknüpft werden.
Ulla Bolin studierte für das Lehramt Erdkunde, Soziologie und Geschichte, aber strebte parallel immer an, sich als Künstlerin zu entwickeln.
Sie stellt vorwiegend im Norden aus, ist aber auch ständig in einer Galerie in Südafrika vertreten, wo auch ihre Teppiche geknüpft werden.
Monique Ausems ist die Bildhauerin in der Ausstellung. In ihren Arbeiten taucht oft der weibliche Körper auf, der auf die Form eines Symbols reduziert wurde. Die fraulichen Rundungen setzt die Künstlerin dann oft kontrastreich einem kantigen Sockel aus Stein entgegen, wodurch Spannung erzeugt wird. Monique Ausems experimentiert gerne und lässt durch verschiedene Prozesse die Oberflächen der Bronze lebendiger werden.
Nach ihrem Kunststudium malte Monique Ausems erst , bis sie sich verstärkt der Bildhauerei zuwandte und inzwischen meistens mit Bronze arbeitet. Ausgestellt hat sie bisher überwiegend in Holland.
Ton Lindhout, Birgitta Faddersbøll, Rita Choy-Ng, Milo Needles, Madhu Sudhan Rayamajhi, Peter Bak Frederiksen
August-Ausstellung 14.8. -9.9.2009, Vernissage 14.8.2009 19-22Uhr
-

Milo Needles hat sich seit dem Ende seines Kunststudiums in Mexiko treiben lassen. Er ist auf der Suche nach sich selbst, sein Antrieb ist, die innere Seele wiederzubeleben. Inzwischen lebt er in Karlifornien, wo er neben der Malerei auch mit dem Filmgeschäft zu tun hat. So war er in mehreren Hollywoodfilmen Chef Produktions Designer. In seinen Bildern verarbeitet er seine Ängste und Frustrationen. Der Mensch steht immer in Mittelpunkt der Darstellung und kommt dabei nicht besonders gut weg. Die meisten seiner Protagonisten sind als verunstaltete Kreaturen zu sehen, die sich in surrealer Umgebung gebärden oder teilnamslos herumstehen.
Sozialkritisch thematisiert Milo Needles die kaputte Seite in der heutigen Gesellschaft. Er portraitiert verhaltensgestörte Menschen, Alkoholiker und andere einsame Menschen.
Er hat noch keine Ruhe gefunden und fordert den Betrachter durch seine brutale Darstellungsweise dazu auf auch ruhelos zu sein. Er provoziert und will unsere Aufmerksam auf Begebenheiten lenken, die wir gerne verdrängen.
Die dänische Künstlerin Birgitta Faddersboll stellt ihre Bilder und Skulpturen zum ersten Mal in Deutschland aus, hat sich aber in Dänemark schon als Malerin und Bildhauerin etabliert. Begonnen hat Birgitta ihre künstlerische Laufbahn als Musikerin mit Abschluss an der Musikakademie in Aarhus, seit 1996 konzentriert sie sich aber vollständig auf ihre neue Kunstform. Sie malt abstrakte Ölbilder auf Holzfaserplatte, die figürliche Elemente enthalten. Kräftige Farbflächen im dynamischenn Farbauftrag bilden einen Kontrast zu dünnen, schwarzen Linien mit denen Birgitta Faddersboll ihre eingefügten Symbole und Figuren ins Bild zeichnet.
Ihre Werke wirken lebendig mit positiver Ausstrahlung. So auch die Skulpturen, die zwischenmenschliche Situationen darstellen oder abstrahierte Symbolik. Menschliche Figuren und Bäume bilden zusammen mit rundlich geformten Wänden thematische Szenen. Man muss sich mit den Skulpturen auseinandersetzten um die erzählte Geschichte zu ergründen.
Positiv und lebendig sind auch die Bilder von dem 2.dänischen Künstler in der Ausstellung, Peter Bak Frederiksen. Seine Bilder sind komplett abstrakt gemalt ohne gegenständliche Einfügungen. Seine Inspiration ist die Natur, wobei es ihm jedoch nicht um die naturalistische Wiedergabe geht. Er übernimmt vielmehr die amorphen Formen, die an Wellen, Berge oder apokaliptische Naturgewalten erinnern. Seine Bilder entstehen und entwickeln sich während des Malprozesses ohne konkrete Vorlage. Eine weitere große Rolle in den Arbeiten spielt die Darstellung von Licht, die Peter Bak Frederiksen in seinen Werken gekonnt erzeugt. Tom Jorgensen, der Herausgeber der Zeitschrift „Kunstavisen“ sagte über Frederiksen’s Arbeit, dass dieser vom Licht und dessen Auswirkungen auf seine Motive besessen sei. Licht sei das immer wiederkehrende Thema in Frederiksen’s Arbeit.
Anknüpfend an die abstrakte Landschaftmalerei, komme ich zu Ton Lindhout. Er wurde in Holland geboren, lebt aber nun in Niedersachsen auf dem Land. Dort findet er die Motive für seine Werke, wie die weite Sicht über die Felder oder der ständige Wechsel des Wolkenhimmels. Er verwendet ausdrucksstarke, klare Farben, die in großen Flächen die norddeutsche Landschaft beschreiben. Diese Interpretation unserer nordischen Umgebung erinnert an Nolde, doch Ton Lindhout malt grafischer. Das verrät seinen ursprünglichen Beruf : Illustrator und Grafikdesigner. Mittlerweile konzentriert sich Ton Lindhout aber nur noch auf die Malerei und stellt diese auch regelmäßig, vor allem in Europa, aus.
Eine weitere abstrakte Malerin ist, die in Kanada lebende Künstlerin Rita Choy-Ng. Als überzeugte Christin ist Ihr wichtig, dass ihre Kunst von Gott inspiriert ist. Das hat sie mit vielen anderen Künstlern gemeinsam, die im Schaffensprozess oft das Gefühl haben, von übersinnlichen Kräften, fremdgesteuert zu sein. Rita Choy-Ng möchte mit ihren Werken Gott zur Ehre gereichen und die Schönheit der Welt proklamieren. So schöpft auch sie ihre Ideen aus der Vielfalt der Natur. 2 ihrer Werke erinnern an traditionelle, chinesische Tuschemalerei, die anderen Arbeiten sind in Öl entstanden.
Rita Choy-Ng stellt neben Kanada auch in Asien und Europa aus und hat 2 Bücher veröffentglicht. In den letzten 30 Jahren wurde sie mehrfach für ihre Arbeiten ausgezeichnet.
Sozialkritisch thematisiert Milo Needles die kaputte Seite in der heutigen Gesellschaft. Er portraitiert verhaltensgestörte Menschen, Alkoholiker und andere einsame Menschen.
Er hat noch keine Ruhe gefunden und fordert den Betrachter durch seine brutale Darstellungsweise dazu auf auch ruhelos zu sein. Er provoziert und will unsere Aufmerksam auf Begebenheiten lenken, die wir gerne verdrängen.
Die dänische Künstlerin Birgitta Faddersboll stellt ihre Bilder und Skulpturen zum ersten Mal in Deutschland aus, hat sich aber in Dänemark schon als Malerin und Bildhauerin etabliert. Begonnen hat Birgitta ihre künstlerische Laufbahn als Musikerin mit Abschluss an der Musikakademie in Aarhus, seit 1996 konzentriert sie sich aber vollständig auf ihre neue Kunstform. Sie malt abstrakte Ölbilder auf Holzfaserplatte, die figürliche Elemente enthalten. Kräftige Farbflächen im dynamischenn Farbauftrag bilden einen Kontrast zu dünnen, schwarzen Linien mit denen Birgitta Faddersboll ihre eingefügten Symbole und Figuren ins Bild zeichnet.
Ihre Werke wirken lebendig mit positiver Ausstrahlung. So auch die Skulpturen, die zwischenmenschliche Situationen darstellen oder abstrahierte Symbolik. Menschliche Figuren und Bäume bilden zusammen mit rundlich geformten Wänden thematische Szenen. Man muss sich mit den Skulpturen auseinandersetzten um die erzählte Geschichte zu ergründen.
Positiv und lebendig sind auch die Bilder von dem 2.dänischen Künstler in der Ausstellung, Peter Bak Frederiksen. Seine Bilder sind komplett abstrakt gemalt ohne gegenständliche Einfügungen. Seine Inspiration ist die Natur, wobei es ihm jedoch nicht um die naturalistische Wiedergabe geht. Er übernimmt vielmehr die amorphen Formen, die an Wellen, Berge oder apokaliptische Naturgewalten erinnern. Seine Bilder entstehen und entwickeln sich während des Malprozesses ohne konkrete Vorlage. Eine weitere große Rolle in den Arbeiten spielt die Darstellung von Licht, die Peter Bak Frederiksen in seinen Werken gekonnt erzeugt. Tom Jorgensen, der Herausgeber der Zeitschrift „Kunstavisen“ sagte über Frederiksen’s Arbeit, dass dieser vom Licht und dessen Auswirkungen auf seine Motive besessen sei. Licht sei das immer wiederkehrende Thema in Frederiksen’s Arbeit.
Anknüpfend an die abstrakte Landschaftmalerei, komme ich zu Ton Lindhout. Er wurde in Holland geboren, lebt aber nun in Niedersachsen auf dem Land. Dort findet er die Motive für seine Werke, wie die weite Sicht über die Felder oder der ständige Wechsel des Wolkenhimmels. Er verwendet ausdrucksstarke, klare Farben, die in großen Flächen die norddeutsche Landschaft beschreiben. Diese Interpretation unserer nordischen Umgebung erinnert an Nolde, doch Ton Lindhout malt grafischer. Das verrät seinen ursprünglichen Beruf : Illustrator und Grafikdesigner. Mittlerweile konzentriert sich Ton Lindhout aber nur noch auf die Malerei und stellt diese auch regelmäßig, vor allem in Europa, aus.
Eine weitere abstrakte Malerin ist, die in Kanada lebende Künstlerin Rita Choy-Ng. Als überzeugte Christin ist Ihr wichtig, dass ihre Kunst von Gott inspiriert ist. Das hat sie mit vielen anderen Künstlern gemeinsam, die im Schaffensprozess oft das Gefühl haben, von übersinnlichen Kräften, fremdgesteuert zu sein. Rita Choy-Ng möchte mit ihren Werken Gott zur Ehre gereichen und die Schönheit der Welt proklamieren. So schöpft auch sie ihre Ideen aus der Vielfalt der Natur. 2 ihrer Werke erinnern an traditionelle, chinesische Tuschemalerei, die anderen Arbeiten sind in Öl entstanden.
Rita Choy-Ng stellt neben Kanada auch in Asien und Europa aus und hat 2 Bücher veröffentglicht. In den letzten 30 Jahren wurde sie mehrfach für ihre Arbeiten ausgezeichnet.
Bozena Kaluga,Cristine Grandt,Douglas Stratton, Douglas Bick, Manfred W.Juergens, Marita Gootee
WETTBEWERBSAUSSTELLUNG "BEST OF 2009" 31.07. -13.08.2009
-

Douglas Stratton, USA
Der Wettbewerb wurde international in 6 verschiedenen Kategorien ausgeschrieben und die Gewinner durch eine 4 köpfige Jury ermittelt.
Sie setzte sich zusammen aus Frau Annette Matthies, die lange Zeit selber eine Galerie betrieben hat, Hans Werner Wolf, der Streetart - Künstler ist, Franziska Seifert, die Illustratorin und Bildhauerin ist und mir.
Douglas Bick, der Gewinner der Kategorie Abstrakt ist gebürtiger New Yorker und hat letztes Jahr seinen Abschluss an der Rhode Island Design Schule gemacht. Er möchte, dass seine Kunst wie ein Buch mit offenem Ende ist. Er selbst sieht sich zwar als Geschichtenerzähler, doch reizt ihn mehr die individuelle Interpretation der Betrachter. Sein Medium ist der Druck, mittlerweile ein Teil seiner Persönlichkeit, weil es ihm wie er sagt, die Möglichkeit gibt seiner Kunst mehr Tiefe und Struktur zu verleihen. Auffällig an seinen Arbeiten ist die Verwendung von großflächig gedruckten Buchstaben, die jedoch weder lesbar noch verständlich sind.
Ebenfalls aus den USA ist Marita Gootee, sie wurde in der Kategorie Stillleben ausgewählt. Ihr Medium ist die Fotografie und dies nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch, als Professorin für Fotografie an der Mississippi State Universität. Einige ihrer Werke zeigen aufblasbare Kunststofftiere vor dem Hintergrund einer Poollandschaft. Für sie stellen diese Bilder die Magie des Sommers und die traum-ähnliche Erinnerung an diesen dar. Der Effekt des Traumbildes wird durch besondere Lichtverhältnisse und Entfremdung erzielt. Ich persönlich sehe in ihren Stilleben einen zeitgemäßen Bezug, weil bei einigen aufblasbaren Tieren die Luft raus ist, ähnlich wie gegenwärtig in der Wirtschaft, mit der Auswirkung, dass einem der Spass am Pool vergehen kann.
Bozena Kaluga ist eine polnische Bildhauerin, die mittlerweile in England lebt. Sie war schon in jungen Jahren sehr erfolgreich und hat zahlreiche Preise gewonnen, seit 1985 stellt sie ihre Werke weltweit aus. Ihre Inspiration nimmt sie aus der Natur, Architektur und den Menschen, besonderes Interesse hat sie, wie Douglas Bick, an der Struktur und Textur ihrer Arbeiten. Sie nutzt Gestricktes in Collagen mit Farben und erzeugt so vielschichtige, dreidimensionale Oberflächen. Besonders eindringlich sind die Werke " Nostalgie", die zum einen sehr an Omas Strickzeug in der Vergangenheit erinnern, zum anderen einen geisterhaften Gesichtsabdruck formen.
Die deutsche Künstlerin Cristine Grandt konnte in der Kategorie Landschaft mit ihren Fotografien überzeugen. Wer genauer hinguckt, stellt fest, dass Leuchtturm und Haus in jedem ihrer Bilder gleich sind. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit wie folgt: Ich baue ein Modell, stelle es in die Landschaft und warte auf interessantes Licht, auf Wolken, Sonnenauf- oder Untergänge.
Und obwohl in jedem Foto dasselbe Modell zu sehen ist, wirkt jedes Bild einzigartig in seiner Stimmung. Durch die Inszenierung der Landschaft wird eine besondere Spannung erzeugt, weil das gewohnte Sehen des Betrachters in die Irre geführt wird. Er glaubt eine weite Landschaft vor Augen zu haben und guckt doch nur auf einen kleinen Sand- oder Steinhaufen.
Die Arbeiten von Douglas Stratton wirken wie Malerei, es sind aber Fotografien, die mit der Fischaugenlinse aufgenommen und digital verfremdet wurden. Diese besondere Darstellungsweise hat ihm zum Gewinner in der Kategorie Stadtlandschaft werden lassen. Mit seiner Kamera zeigt er uns wie er die Metropole New York sieht, nämlich auch mit grünen aber aufjedenfall lebendigen Strassenzügen. Die Masse von Stein- oder Glaswänden weicht dem Blick von oben in die Lebensadern der Stadt. Er schafft es seine Leidenschaft für Kultur, Urbanität und Fotografie in seinen Werken zu verbinden und uns zu vermitteln.
Die Werke des Malers Manfred W. Jürgens wirken so realistisch, dass man sie fast für Fotografien halten könnte. Der Künstler legt großen Wert aufs Detail und auf Sachlichkeit. Diese beiden Dinge sind für ihn unentbehrlich in einer Zeit der Schnelle und Reizüberflutung. Wer seine Kunst betrachtet, sollte sich Zeit nehmen, sowie der Künstler selbst, um den Menschen hinter dem Bild zu sehen. Für Manfred W. Jürgens ist es wichtig, wie er selber sagt, dass die Farbe zur Seele wird. So konnte er mit seiner "Prostituierten Serie" in der Kategorie Portrait/ Mensch überzeugen. Er hat bereits mehrfach in Deutschland ausgestellt und gewann letztes Jahr den Preis in der Kategorie Figurative Malerei beim 5. Internationalen ARC Salon Wettbewerb in den USA und er wurde auch für die jurierte Jahresausstellung in der Carlshütte ausgewählt.
Der Wettbewerb wurde international in 6 verschiedenen Kategorien ausgeschrieben und die Gewinner durch eine 4 köpfige Jury ermittelt.
Sie setzte sich zusammen aus Frau Annette Matthies, die lange Zeit selber eine Galerie betrieben hat, Hans Werner Wolf, der Streetart - Künstler ist, Franziska Seifert, die Illustratorin und Bildhauerin ist und mir.
Douglas Bick, der Gewinner der Kategorie Abstrakt ist gebürtiger New Yorker und hat letztes Jahr seinen Abschluss an der Rhode Island Design Schule gemacht. Er möchte, dass seine Kunst wie ein Buch mit offenem Ende ist. Er selbst sieht sich zwar als Geschichtenerzähler, doch reizt ihn mehr die individuelle Interpretation der Betrachter. Sein Medium ist der Druck, mittlerweile ein Teil seiner Persönlichkeit, weil es ihm wie er sagt, die Möglichkeit gibt seiner Kunst mehr Tiefe und Struktur zu verleihen. Auffällig an seinen Arbeiten ist die Verwendung von großflächig gedruckten Buchstaben, die jedoch weder lesbar noch verständlich sind.
Ebenfalls aus den USA ist Marita Gootee, sie wurde in der Kategorie Stillleben ausgewählt. Ihr Medium ist die Fotografie und dies nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch, als Professorin für Fotografie an der Mississippi State Universität. Einige ihrer Werke zeigen aufblasbare Kunststofftiere vor dem Hintergrund einer Poollandschaft. Für sie stellen diese Bilder die Magie des Sommers und die traum-ähnliche Erinnerung an diesen dar. Der Effekt des Traumbildes wird durch besondere Lichtverhältnisse und Entfremdung erzielt. Ich persönlich sehe in ihren Stilleben einen zeitgemäßen Bezug, weil bei einigen aufblasbaren Tieren die Luft raus ist, ähnlich wie gegenwärtig in der Wirtschaft, mit der Auswirkung, dass einem der Spass am Pool vergehen kann.
Bozena Kaluga ist eine polnische Bildhauerin, die mittlerweile in England lebt. Sie war schon in jungen Jahren sehr erfolgreich und hat zahlreiche Preise gewonnen, seit 1985 stellt sie ihre Werke weltweit aus. Ihre Inspiration nimmt sie aus der Natur, Architektur und den Menschen, besonderes Interesse hat sie, wie Douglas Bick, an der Struktur und Textur ihrer Arbeiten. Sie nutzt Gestricktes in Collagen mit Farben und erzeugt so vielschichtige, dreidimensionale Oberflächen. Besonders eindringlich sind die Werke " Nostalgie", die zum einen sehr an Omas Strickzeug in der Vergangenheit erinnern, zum anderen einen geisterhaften Gesichtsabdruck formen.
Die deutsche Künstlerin Cristine Grandt konnte in der Kategorie Landschaft mit ihren Fotografien überzeugen. Wer genauer hinguckt, stellt fest, dass Leuchtturm und Haus in jedem ihrer Bilder gleich sind. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit wie folgt: Ich baue ein Modell, stelle es in die Landschaft und warte auf interessantes Licht, auf Wolken, Sonnenauf- oder Untergänge.
Und obwohl in jedem Foto dasselbe Modell zu sehen ist, wirkt jedes Bild einzigartig in seiner Stimmung. Durch die Inszenierung der Landschaft wird eine besondere Spannung erzeugt, weil das gewohnte Sehen des Betrachters in die Irre geführt wird. Er glaubt eine weite Landschaft vor Augen zu haben und guckt doch nur auf einen kleinen Sand- oder Steinhaufen.
Die Arbeiten von Douglas Stratton wirken wie Malerei, es sind aber Fotografien, die mit der Fischaugenlinse aufgenommen und digital verfremdet wurden. Diese besondere Darstellungsweise hat ihm zum Gewinner in der Kategorie Stadtlandschaft werden lassen. Mit seiner Kamera zeigt er uns wie er die Metropole New York sieht, nämlich auch mit grünen aber aufjedenfall lebendigen Strassenzügen. Die Masse von Stein- oder Glaswänden weicht dem Blick von oben in die Lebensadern der Stadt. Er schafft es seine Leidenschaft für Kultur, Urbanität und Fotografie in seinen Werken zu verbinden und uns zu vermitteln.
Die Werke des Malers Manfred W. Jürgens wirken so realistisch, dass man sie fast für Fotografien halten könnte. Der Künstler legt großen Wert aufs Detail und auf Sachlichkeit. Diese beiden Dinge sind für ihn unentbehrlich in einer Zeit der Schnelle und Reizüberflutung. Wer seine Kunst betrachtet, sollte sich Zeit nehmen, sowie der Künstler selbst, um den Menschen hinter dem Bild zu sehen. Für Manfred W. Jürgens ist es wichtig, wie er selber sagt, dass die Farbe zur Seele wird. So konnte er mit seiner "Prostituierten Serie" in der Kategorie Portrait/ Mensch überzeugen. Er hat bereits mehrfach in Deutschland ausgestellt und gewann letztes Jahr den Preis in der Kategorie Figurative Malerei beim 5. Internationalen ARC Salon Wettbewerb in den USA und er wurde auch für die jurierte Jahresausstellung in der Carlshütte ausgewählt.
Martin Murphy, Eva Hoffmann, Alois Thomas, Mario Agius, Linda Hrvatin, Young Song
JULI-AUSSTELLUNG "ABSTRAKTES"
03.07.2009
-
29.07.2009

Eva Hoffmann, "Jump"
Martin Murphy ist in England geboren, lebt nun in Irland. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er im Sheffield College of Art und im Kingston-On-Thames College of Art.
Seine Bilder kann man ebenso abstrakt, als auch als Landschaftsmalerei bezeichnen, denn die
grosszügig aufgetragenen Farbflächen lassen beides zu.
Er wählt immer nur Ausschnitte aus der Ansicht von Wolken oder Wasser und erreicht somit die Abstraktion.
In dieser Ausstellung sind Himmelsfragmente zu sehen, die mit tiefem blau gemalt sind, wie der Himmel bei Nacht, wenn man an die Sicht aus dem Flugzeug denkt.
Komplett abstrakte Arbeiten werden auch von den Malern Alois Thomas und Young Song gezeigt.
Auf den ersten Blick wirkt die Darstellungsweise ganz ähnlich, aber auf den zweiten Blick finden sich doch ganz eigene Unterschiede.
Alois Thomas arbeitet sehr viel mit Collagen, die sich oft aus strukturiertem Material zusammensetzten und ein entscheidendes Gestaltungselement bilden. Die Bilder leben durch die Überlagerung verschiedener Ebenen und durch die Spannung zwischen Linie und Fläche. Er lässt in seiner Malweise und Technik eine tiefschichtige Struktur entstehen, deren Inhalte viel mit dem Unbewussten, also Nicht-Zielgerichteten, zu tun hat. Ganz warme Töne dominieren in den Arbeiten und geben den Werken eine beruhigende, erdige Ausstrahlung..
Alois Thomas kommt gebürtig aus der Pfalz und hat einen langen beruflichen Weg hinter sich gebracht, bevor er sich als Künstler arbeiten konnte. Nach einer Bauzeichnerlehre, studierte er und schloss Studien in Theologie, Pädagogik und Psychologie ab. Immer wieder studierte er Kunstgeschichte, ließ sich als Kunsterzieher ausbilden, lernte an verschiedenen Institutionen. Er arbeitete später als Psychotherapeut und kunsttherapeutisch.
Young Song zieht als Malgrund auch das Papier der Leinwand vor. Er zeigt in dieser Ausstellung 2 Richtungen: Bilder mit grosser Farbigkeit und Bilder, die monochrom in Grautönen gehalten sind. Alle sind in Mischtechnik hergestellt auch mit der Einfügung von Collagen, die aber nicht so hervortreten wie bei Alois Thomas. Seine Werke sind aus so vielen kleingliedrigen Flächen und Elementen zusammengesetzt, dass jeder Betrachter seine persönliche Welt entdecken kann.
Young Song ist gebürtiger Koreaner, er lebt aber in Kanada.
Eva Hoffmann malt gegenständlich. Ihre Motive findet sie in der Landschaft oder architektonisch in der Stadtlandschaft. Das verrät auch ihre Ausbildung zur Architektin und den besonderen Blick auf das Urbane. Sie malt keine sonnigen Bilder, sondern wählt eher die nächtliche Stimmung, die durch das beherrschende Dunkelblau in Ihren Bildern erzeugt wird. Oft dominieren weiche Farbübergänge in grossen Flächen, als blicke man durch einen Weichzeichner, doch gelegentlich werden den weichen Farbverläufen auch grafische Inhalte kontrastreich entgegengesetzt.
Eva Hoffmann kommt gebürtig aus Ungarn, hat lange in Deutschland gelebt und nun seit mehreren Jahren in den USA. Neben der Architektur hat sie seit Beginn der 90ziger Jahre die Malerei intensiviert, stellt seit 1994 vorwiegend in den USA aus, wo sie auch verschiedenen Künstlervereinigungen angehört.
Linda Hrvatin hat das Medium Fotografie für sich adaptiert. Sie fotografiert stark vergrösserte Farbschichten eigener Malerei, verfremdet Aufnahmen digital in monochromes Farbenspiel oder nimmt Spinnengewebe in Abbruchhäusern auf. Sie ist immer auf der Suche nach dem Motiv, dass ausser ihr niemanden interessiert. Diese werden dann so vergrössert oder Ausschnitte werden so gewählt, dass für den Betrachter eine surreale Welt entsteht.
Linda Hrvatin kommt aus Slowenien, hat Modedesign, Kunst und Fotografie studiert.
Wenn sie nicht fotografiert, arbeitet sie als Grafik-Designerin.
Mario Agius ist der Bildhauer in der Ausstellung, er kommt aus Malta. Er schafft zum Einen Einzelobjekte aus Sandsteinstein, zum anderen spielt er mit Holz- und Steinfundstücken, deren natürliche Beschaffenheit die Skulptur mitformen.
Sein vorrangiges Motiv ist der menschliche Körper, den er zum einen in klassischen Posen darstellt, aber auch in ganz eigener Körpersprache. Mit grosser Sinnlichkeit formt er seine Figuren und auch die abstrakten Werke wirkendurch weiche Formen und Rundungen.
Mario Agius hat unter anderem bei dem berühmten malteser Bildhauer Anton Agius studiert.
Heute unterrichtet er selber im Bereich Holzdesign an der Hochschule.
Seine Skulpturen finden sich in vielen Sammlungen wieder.
Martin Murphy ist in England geboren, lebt nun in Irland. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er im Sheffield College of Art und im Kingston-On-Thames College of Art.
Seine Bilder kann man ebenso abstrakt, als auch als Landschaftsmalerei bezeichnen, denn die
grosszügig aufgetragenen Farbflächen lassen beides zu.
Er wählt immer nur Ausschnitte aus der Ansicht von Wolken oder Wasser und erreicht somit die Abstraktion.
In dieser Ausstellung sind Himmelsfragmente zu sehen, die mit tiefem blau gemalt sind, wie der Himmel bei Nacht, wenn man an die Sicht aus dem Flugzeug denkt.
Komplett abstrakte Arbeiten werden auch von den Malern Alois Thomas und Young Song gezeigt.
Auf den ersten Blick wirkt die Darstellungsweise ganz ähnlich, aber auf den zweiten Blick finden sich doch ganz eigene Unterschiede.
Alois Thomas arbeitet sehr viel mit Collagen, die sich oft aus strukturiertem Material zusammensetzten und ein entscheidendes Gestaltungselement bilden. Die Bilder leben durch die Überlagerung verschiedener Ebenen und durch die Spannung zwischen Linie und Fläche. Er lässt in seiner Malweise und Technik eine tiefschichtige Struktur entstehen, deren Inhalte viel mit dem Unbewussten, also Nicht-Zielgerichteten, zu tun hat. Ganz warme Töne dominieren in den Arbeiten und geben den Werken eine beruhigende, erdige Ausstrahlung..
Alois Thomas kommt gebürtig aus der Pfalz und hat einen langen beruflichen Weg hinter sich gebracht, bevor er sich als Künstler arbeiten konnte. Nach einer Bauzeichnerlehre, studierte er und schloss Studien in Theologie, Pädagogik und Psychologie ab. Immer wieder studierte er Kunstgeschichte, ließ sich als Kunsterzieher ausbilden, lernte an verschiedenen Institutionen. Er arbeitete später als Psychotherapeut und kunsttherapeutisch.
Young Song zieht als Malgrund auch das Papier der Leinwand vor. Er zeigt in dieser Ausstellung 2 Richtungen: Bilder mit grosser Farbigkeit und Bilder, die monochrom in Grautönen gehalten sind. Alle sind in Mischtechnik hergestellt auch mit der Einfügung von Collagen, die aber nicht so hervortreten wie bei Alois Thomas. Seine Werke sind aus so vielen kleingliedrigen Flächen und Elementen zusammengesetzt, dass jeder Betrachter seine persönliche Welt entdecken kann.
Young Song ist gebürtiger Koreaner, er lebt aber in Kanada.
Eva Hoffmann malt gegenständlich. Ihre Motive findet sie in der Landschaft oder architektonisch in der Stadtlandschaft. Das verrät auch ihre Ausbildung zur Architektin und den besonderen Blick auf das Urbane. Sie malt keine sonnigen Bilder, sondern wählt eher die nächtliche Stimmung, die durch das beherrschende Dunkelblau in Ihren Bildern erzeugt wird. Oft dominieren weiche Farbübergänge in grossen Flächen, als blicke man durch einen Weichzeichner, doch gelegentlich werden den weichen Farbverläufen auch grafische Inhalte kontrastreich entgegengesetzt.
Eva Hoffmann kommt gebürtig aus Ungarn, hat lange in Deutschland gelebt und nun seit mehreren Jahren in den USA. Neben der Architektur hat sie seit Beginn der 90ziger Jahre die Malerei intensiviert, stellt seit 1994 vorwiegend in den USA aus, wo sie auch verschiedenen Künstlervereinigungen angehört.
Linda Hrvatin hat das Medium Fotografie für sich adaptiert. Sie fotografiert stark vergrösserte Farbschichten eigener Malerei, verfremdet Aufnahmen digital in monochromes Farbenspiel oder nimmt Spinnengewebe in Abbruchhäusern auf. Sie ist immer auf der Suche nach dem Motiv, dass ausser ihr niemanden interessiert. Diese werden dann so vergrössert oder Ausschnitte werden so gewählt, dass für den Betrachter eine surreale Welt entsteht.
Linda Hrvatin kommt aus Slowenien, hat Modedesign, Kunst und Fotografie studiert.
Wenn sie nicht fotografiert, arbeitet sie als Grafik-Designerin.
Mario Agius ist der Bildhauer in der Ausstellung, er kommt aus Malta. Er schafft zum Einen Einzelobjekte aus Sandsteinstein, zum anderen spielt er mit Holz- und Steinfundstücken, deren natürliche Beschaffenheit die Skulptur mitformen.
Sein vorrangiges Motiv ist der menschliche Körper, den er zum einen in klassischen Posen darstellt, aber auch in ganz eigener Körpersprache. Mit grosser Sinnlichkeit formt er seine Figuren und auch die abstrakten Werke wirkendurch weiche Formen und Rundungen.
Mario Agius hat unter anderem bei dem berühmten malteser Bildhauer Anton Agius studiert.
Heute unterrichtet er selber im Bereich Holzdesign an der Hochschule.
Seine Skulpturen finden sich in vielen Sammlungen wieder.
Wim Zorn, Rossana Borzelli, Petar Alexandrov, Mary Mansey, Georgi Baylov, Etchi Åberg
März-Ausstellung, Vernissage 6.März 2009 19h
06.03.2009
-
01.04.2009

Echi Åberg , Enigma B
Die März-Ausstellung wurde„Abstraktes“ betitelt, weil sie sich überwiegend aus abstrakten Werken zusammensetzt.
Eine Ausnahme bilden die Arbeiten von Rossana Borzelli, sie malt figürlich.
Die italienische Künstlerin hat sich der Porträtmalerei verschrieben, wobei ihre Modelle vorwiegend weiblich sind. Ihre nachdenklich wirkenden Figuren arbeitet sie aus einer abstrakten Hintergrundsebene heraus, es geht ihr um den Ausdruck von seelischen Zuständen. Durch eine gedämpfte Farbgebung und eine ruhige Flächenaufteilung erreicht sie eine besondere Stimmung in ihren Bildern. Alle Figuren werden sehr anmutig dargestellt Rossana Borzelli studierte Kunst in Neapel und Rom, malt auch Bühnenbilder, wofür sie schon diverse Preise gewonnen hat.
Der 2. gegenständlich arbeitende Künstler ist der Bildhauer Petar Alexandrov aus Bulgarien. Er hat eine umfangreiche Palette von Objekten. Zum Einen formt er menschliche Figuren, dann rein abstrakte Formen oder realistisch dargestellte Fabelwesen. Letztere hat er für diese Ausstellung ausgewählt. So zeigt er uns die filigrane Ausarbeitung zum Beispiel von Wesen aus der griechischen Mythologie, in klassischer Darstellung, wie wir sie von den alten Meistern kennen.
Petar Alexandrov hat schon als Jugendlicher mit der Bildhauerei begonnen und es später an der Universität studiert. Das Besondere an seinem Gesamtwerk ist, dass er auch Fassaden gestaltet und andere architektonische Elemente.
Echi Åberg ist eine der abstrakten Maler, sie kommt aus Schweden.
Ihre hier ausgestellten Bilder zeigen eine konsequente Gestaltung in der Fläche durch viele Farbfelder, die an Kopffüßler oder biologische Einzeller erinnern oder an Bücherstapel , die umzukippen drohen. Durch schwarze Umrandungen werden die tanzenden Flächen in Zaum gehalten und bilden insgesamt eine fröhliche, dynamische Komposition. Ihre Bilder lassen viel Raum zur Interpretation, das macht sie so attraktiv.
Echi Åberg hat nicht nur in Schweden studiert, sondern auch in Italien, Frankreich und Spanien. Ausgestellt hat sie schon in verschiedensten Ländern auch außerhalb Europas.
Georgi Baylov aus Bulgarien malt auch abstrakt. Seine Malerei ist vielschichtig setzt sich wie ein Mosaik aus vielen, kleinen Teilchen zusammen. Durch die Überlagerung der diversen Ebenen, entsteht eine deutliche Tiefe, die verschiedene Perspektiven herausbildet. Man kann in seinen Bildern Stadtauf- oder Ansichten sehen, auf jeden fall bestimmen grafische Elemente das Ganze.
Georgi Baylov hat 1995 mit dem Kunststudium begonnen, inzwischen stellt er auch in den USA aus, aber vorwiegend in OstEuropa.
Wim Zorn ist ein Meister der Klaren Form. Sehr ästhetisch reiht er großzügige Farbflächen aneinander, die den meist kräftigen Farben Raum zur Wirkung geben.
Das besondere an seinen Arbeiten ist das Material, denn in alle Werke integriert er Bambus. Die Stiele erscheinen wie dicke, erhabene Linien und bilden ein wichtiges Gestaltungsmittel.
Wim Zorn kommt aus Holland, wo er vorwiegend ausstellt, aber auch in Belgien und demnächst in Italien bei der Biennale in Florenz.
Mary Mansey ist eine Fotografin aus Frankreich. Durch die Wahl des Bildausschnittes entstehen ebenfalls abstrakte Ansichten. Ihr bevorzugtes Motiv ist das Wasser mit facettenreichen Spiegelungen und Lichtreflexen. So treibt es sie ans Meer, wo sie die sommerliche Stimmung in Yachthäfen oder an anderen Küstenorten einfängt. Sie hat einen Blick für das Wesentliche und arbeitet es gekonnt in ihren Fotografien heraus.
Mary Mansey arbeitet hauptberuflich als Grafikdesignerin und Art Director für verschiedene Magazine.
Die März-Ausstellung wurde„Abstraktes“ betitelt, weil sie sich überwiegend aus abstrakten Werken zusammensetzt.
Eine Ausnahme bilden die Arbeiten von Rossana Borzelli, sie malt figürlich.
Die italienische Künstlerin hat sich der Porträtmalerei verschrieben, wobei ihre Modelle vorwiegend weiblich sind. Ihre nachdenklich wirkenden Figuren arbeitet sie aus einer abstrakten Hintergrundsebene heraus, es geht ihr um den Ausdruck von seelischen Zuständen. Durch eine gedämpfte Farbgebung und eine ruhige Flächenaufteilung erreicht sie eine besondere Stimmung in ihren Bildern. Alle Figuren werden sehr anmutig dargestellt Rossana Borzelli studierte Kunst in Neapel und Rom, malt auch Bühnenbilder, wofür sie schon diverse Preise gewonnen hat.
Der 2. gegenständlich arbeitende Künstler ist der Bildhauer Petar Alexandrov aus Bulgarien. Er hat eine umfangreiche Palette von Objekten. Zum Einen formt er menschliche Figuren, dann rein abstrakte Formen oder realistisch dargestellte Fabelwesen. Letztere hat er für diese Ausstellung ausgewählt. So zeigt er uns die filigrane Ausarbeitung zum Beispiel von Wesen aus der griechischen Mythologie, in klassischer Darstellung, wie wir sie von den alten Meistern kennen.
Petar Alexandrov hat schon als Jugendlicher mit der Bildhauerei begonnen und es später an der Universität studiert. Das Besondere an seinem Gesamtwerk ist, dass er auch Fassaden gestaltet und andere architektonische Elemente.
Echi Åberg ist eine der abstrakten Maler, sie kommt aus Schweden.
Ihre hier ausgestellten Bilder zeigen eine konsequente Gestaltung in der Fläche durch viele Farbfelder, die an Kopffüßler oder biologische Einzeller erinnern oder an Bücherstapel , die umzukippen drohen. Durch schwarze Umrandungen werden die tanzenden Flächen in Zaum gehalten und bilden insgesamt eine fröhliche, dynamische Komposition. Ihre Bilder lassen viel Raum zur Interpretation, das macht sie so attraktiv.
Echi Åberg hat nicht nur in Schweden studiert, sondern auch in Italien, Frankreich und Spanien. Ausgestellt hat sie schon in verschiedensten Ländern auch außerhalb Europas.
Georgi Baylov aus Bulgarien malt auch abstrakt. Seine Malerei ist vielschichtig setzt sich wie ein Mosaik aus vielen, kleinen Teilchen zusammen. Durch die Überlagerung der diversen Ebenen, entsteht eine deutliche Tiefe, die verschiedene Perspektiven herausbildet. Man kann in seinen Bildern Stadtauf- oder Ansichten sehen, auf jeden fall bestimmen grafische Elemente das Ganze.
Georgi Baylov hat 1995 mit dem Kunststudium begonnen, inzwischen stellt er auch in den USA aus, aber vorwiegend in OstEuropa.
Wim Zorn ist ein Meister der Klaren Form. Sehr ästhetisch reiht er großzügige Farbflächen aneinander, die den meist kräftigen Farben Raum zur Wirkung geben.
Das besondere an seinen Arbeiten ist das Material, denn in alle Werke integriert er Bambus. Die Stiele erscheinen wie dicke, erhabene Linien und bilden ein wichtiges Gestaltungsmittel.
Wim Zorn kommt aus Holland, wo er vorwiegend ausstellt, aber auch in Belgien und demnächst in Italien bei der Biennale in Florenz.
Mary Mansey ist eine Fotografin aus Frankreich. Durch die Wahl des Bildausschnittes entstehen ebenfalls abstrakte Ansichten. Ihr bevorzugtes Motiv ist das Wasser mit facettenreichen Spiegelungen und Lichtreflexen. So treibt es sie ans Meer, wo sie die sommerliche Stimmung in Yachthäfen oder an anderen Küstenorten einfängt. Sie hat einen Blick für das Wesentliche und arbeitet es gekonnt in ihren Fotografien heraus.
Mary Mansey arbeitet hauptberuflich als Grafikdesignerin und Art Director für verschiedene Magazine.
Eric Robin, Aafje Dijkstra, Petteri Lehikoinen, Djamal Djumabaeva, Michail Kudinow,Lisbeth Hummel
April-Ausstellung
03.04.2009
-
29.04.2009

Lisbeth Hummel
Alle Künstler dieser Ausstellung stammen aus dem nördlichen Teil Europas
Eric Robin kommt aus Belgien, er malt vorzugsweise Porträts. Er drückte sich zuerst durch das Schreiben aus, später 1989 begann er bildende Kunst zu studieren. Da er wie viele Maler nicht von seiner Kunst leben kann, arbeitet Eric Robin als Polizist. Der Kontakt zu den Menschen inspiriert ihn dann wieder ihre Wesenszüge in Porträts festzuhalten. Wahrscheinlich wäre er der beste Phantombildmaler seines Landes ? Das wichtigste ist ihm aber die „Menschlichkeit“ der dargestellten Personen einzufangen, was ihm mit ausdrucksstarken Gesichtern gelingt. 2006 startete er sein Projekt „Isis“- 77 Portraits von Frauen, die er „Mütter der Menschlichkeit“ nennt. Eric Robin hat auch schon in New York ausgestellt, wo er durch positive Resonanzen, weiteren Ansporn zur Fortsetzung seiner Idee bekam.
Aafje Dijkstra ist Holländerin, sie hat sich der abstrakten Malerei verschrieben. In kräftigen Farben spiegelt sie die Eindrücke des täglichen Lebens wieder. Eine dynamische Pinselführung ist ihr Ausdrucksmittel, es entstehen flächige, grafische Elemente. Sehr breite Pinselstriche umranden hier und da eine Farbfläche und bringen so eine gewisse Ordnung ins Bild. Die eindrücklichste Wirkung hinterlässt jedoch die leuchtende Farbgebung. Dadurch gelingt es Aafje Dijkstra die Betrachter ihrer Bilder fröhlich zu stimmen, was ihr Hauptinteresse ist.
Petteri Lehikoinen ist ein finnischer Maler mit ganz engem Bezug zur Natur. Er malt die Tiere, die er in seiner Umgebung wahrnimmt, reduziert sie in der Darstellung aber auf die wesentlichen Merkmale. So erscheinen sie stark abstrahiert und sehr grafisch, wie die Comics, die er auch zeichnet und schon oft veröffentlichen konnte. Ihm ist es wichtig die ästhetische Harmonie der Lebewesen herauszuarbeiten und die Vielfältigkeit ihrer Arten.
Petteri Lehikoinen hat bisher vorwiegend in Finnland ausgestellt und ist das erste mal in Deutschland.
Djamal Djumabaeva´s Künstlermname ist DJOMA, sie ist Malerin und Graphikerin. 1966 wurde Sie geboren; lebt und arbeitet heute in Sankt-Petersburg.
Aus einiger Entfernung betrachtet nimmt man bei ihren Bildern nur die Farbflächen war, tritt man dichter heran, erkennt man filigrane Zeichnungen. Dieser Kontrast der feinen Linien zu grosszügigen Farbflächen bringt die ausdrucksstarke Spannung in ihre Arbeiten. Die Motive findet Djoma sowohl im Alltag als auch in der Sagen- und Märchenwelt. Sie hat schon in vielen Ländern augestellt und wie auch Michail Kudinow, ihr Ehemann, lässt sie gerne Eindrücke oder Erlebnisse in ihre Werke mit einfließen, die beide auf ihren vielen Reisen sammeln."
Michail Kudinow´s Bilder lassen erkennen, das er mit Djoma ein Künstlerpaar bildet, denn sie sind doch ähnlich in der Darstellung.
Der gebürtige Ukrainer "beschreibt seinen Stil als „ein bisschen phantastisch, ein bisschen komisch, ein bisschen fremdartig“. Masken und Maskeraden ziehen sich als Themen durch Kudinows Kunst, so auch viele Fabelwesen.
Kudinow arbeitet oft jahrelang an seinen Gemälden: Mit großer Sorgfalt, fast schon akribisch gemalt, sehen wir die dann fertigen Werke in vielen Farben und Schichten angelegt, mit bildausfüllenden, häufig reich verzierten Figuren. Die abstrakten Hintergründe erinnern häufig an die Natur, an Landschaften oder Himmel, die durch ihre Farbigkeit und einen besonderen Lichteinfall, ganz starke Impressionen hinterlassen.
Der Special Guest im Marziart Studio ist Lisbeth Hummel. In der Marziart Galerie präsentiert sie ihre Werke, die sie als Malerin geschaffen hat, als Schauspielerin hat sie besonders in den siebziger und achziger Jahren von sich Reden gemacht. Wie im Film so auch in ihren Bildern, geht es um Surreales.
Lisbeth Hummel beschreibt das so : Als ich ein kleines Mädchen in Dänemark war, hatte ich sehr häufig einen Traum, in dem Tausenden Wurzeln und Schnüre einem enormen Kampf ausfochten. Einige vielen dem Kampf zum Opfer, andere wandelten sich in harmonische Wesen um, die von kosmischer Energie getragen wurden. Die magische Baum-, Wurzel- und Schnurwelt ist zusammen mit mir aufgewachsen und ist der grundlegende Anfang von meinem künstlerischen Eigenwelt. Ich nannte sie Hummelists und sie leben in meiner hummelistischen Kunstwelt. Der Baum als Symbol des Lebens, die Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer berührend. Sie müssen unbedingt auf die Titel achten, die den Inhalt ihrer Bilder beschreiben.
Alle Künstler dieser Ausstellung stammen aus dem nördlichen Teil Europas
Eric Robin kommt aus Belgien, er malt vorzugsweise Porträts. Er drückte sich zuerst durch das Schreiben aus, später 1989 begann er bildende Kunst zu studieren. Da er wie viele Maler nicht von seiner Kunst leben kann, arbeitet Eric Robin als Polizist. Der Kontakt zu den Menschen inspiriert ihn dann wieder ihre Wesenszüge in Porträts festzuhalten. Wahrscheinlich wäre er der beste Phantombildmaler seines Landes ? Das wichtigste ist ihm aber die „Menschlichkeit“ der dargestellten Personen einzufangen, was ihm mit ausdrucksstarken Gesichtern gelingt. 2006 startete er sein Projekt „Isis“- 77 Portraits von Frauen, die er „Mütter der Menschlichkeit“ nennt. Eric Robin hat auch schon in New York ausgestellt, wo er durch positive Resonanzen, weiteren Ansporn zur Fortsetzung seiner Idee bekam.
Aafje Dijkstra ist Holländerin, sie hat sich der abstrakten Malerei verschrieben. In kräftigen Farben spiegelt sie die Eindrücke des täglichen Lebens wieder. Eine dynamische Pinselführung ist ihr Ausdrucksmittel, es entstehen flächige, grafische Elemente. Sehr breite Pinselstriche umranden hier und da eine Farbfläche und bringen so eine gewisse Ordnung ins Bild. Die eindrücklichste Wirkung hinterlässt jedoch die leuchtende Farbgebung. Dadurch gelingt es Aafje Dijkstra die Betrachter ihrer Bilder fröhlich zu stimmen, was ihr Hauptinteresse ist.
Petteri Lehikoinen ist ein finnischer Maler mit ganz engem Bezug zur Natur. Er malt die Tiere, die er in seiner Umgebung wahrnimmt, reduziert sie in der Darstellung aber auf die wesentlichen Merkmale. So erscheinen sie stark abstrahiert und sehr grafisch, wie die Comics, die er auch zeichnet und schon oft veröffentlichen konnte. Ihm ist es wichtig die ästhetische Harmonie der Lebewesen herauszuarbeiten und die Vielfältigkeit ihrer Arten.
Petteri Lehikoinen hat bisher vorwiegend in Finnland ausgestellt und ist das erste mal in Deutschland.
Djamal Djumabaeva´s Künstlermname ist DJOMA, sie ist Malerin und Graphikerin. 1966 wurde Sie geboren; lebt und arbeitet heute in Sankt-Petersburg.
Aus einiger Entfernung betrachtet nimmt man bei ihren Bildern nur die Farbflächen war, tritt man dichter heran, erkennt man filigrane Zeichnungen. Dieser Kontrast der feinen Linien zu grosszügigen Farbflächen bringt die ausdrucksstarke Spannung in ihre Arbeiten. Die Motive findet Djoma sowohl im Alltag als auch in der Sagen- und Märchenwelt. Sie hat schon in vielen Ländern augestellt und wie auch Michail Kudinow, ihr Ehemann, lässt sie gerne Eindrücke oder Erlebnisse in ihre Werke mit einfließen, die beide auf ihren vielen Reisen sammeln."
Michail Kudinow´s Bilder lassen erkennen, das er mit Djoma ein Künstlerpaar bildet, denn sie sind doch ähnlich in der Darstellung.
Der gebürtige Ukrainer "beschreibt seinen Stil als „ein bisschen phantastisch, ein bisschen komisch, ein bisschen fremdartig“. Masken und Maskeraden ziehen sich als Themen durch Kudinows Kunst, so auch viele Fabelwesen.
Kudinow arbeitet oft jahrelang an seinen Gemälden: Mit großer Sorgfalt, fast schon akribisch gemalt, sehen wir die dann fertigen Werke in vielen Farben und Schichten angelegt, mit bildausfüllenden, häufig reich verzierten Figuren. Die abstrakten Hintergründe erinnern häufig an die Natur, an Landschaften oder Himmel, die durch ihre Farbigkeit und einen besonderen Lichteinfall, ganz starke Impressionen hinterlassen.
Der Special Guest im Marziart Studio ist Lisbeth Hummel. In der Marziart Galerie präsentiert sie ihre Werke, die sie als Malerin geschaffen hat, als Schauspielerin hat sie besonders in den siebziger und achziger Jahren von sich Reden gemacht. Wie im Film so auch in ihren Bildern, geht es um Surreales.
Lisbeth Hummel beschreibt das so : Als ich ein kleines Mädchen in Dänemark war, hatte ich sehr häufig einen Traum, in dem Tausenden Wurzeln und Schnüre einem enormen Kampf ausfochten. Einige vielen dem Kampf zum Opfer, andere wandelten sich in harmonische Wesen um, die von kosmischer Energie getragen wurden. Die magische Baum-, Wurzel- und Schnurwelt ist zusammen mit mir aufgewachsen und ist der grundlegende Anfang von meinem künstlerischen Eigenwelt. Ich nannte sie Hummelists und sie leben in meiner hummelistischen Kunstwelt. Der Baum als Symbol des Lebens, die Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer berührend. Sie müssen unbedingt auf die Titel achten, die den Inhalt ihrer Bilder beschreiben.
Michael May, Axel Gronert, Thomas Freund, Jørgen Thomsen, SpY
Januar-Ausstellung, Vernissage 9.1.2009 19-22Uhr
09.01.2009
-
04.02.2009

Basket, SpY
SpYist ein bekannter Aktionskünstler aus Madrid, der unter den Kennern als "Banksy" Spaniens gefeiert wird. Er gestaltet öffentliche Plätze, Flächen oder Gegenstände fantasievoll um, sodass dem Ganzen einen völlig anderen Sinn gegeben wird. Der Betrachter wird so in seiner gewohnten Sicht auf die Dinge gestört und stellt sie im besten Fall infrage oder wechselt mindestens die Sichtweise. Die Fotos dieser Aktionen, wie eine Skatebahn, die zum Fussballfeld mutierte oder ein Stier, der statt zu kämpfen, Luftballons an den Hörnern spazieren führt, sind in der Ausstellung als signierte Fotografien zu sehen.
Der in Deutschland geborene Axel Gronert hat sowohl eine Ausbildung im elektronischen Bereich, als auch ein Studium in Kommunikationsdesign und in Informatik. Er arbeitet zeitgleich in der IT-Branche und als freier Künstler. Genau diese Kombination aus Kunst, Abstraktion und Digitalem kann man auch in seinen Bildern erkennen, die Emotionen und Situationen in schwarz-weißen Wellenformationen wiedergeben. Seine Arbeiten bestechen durch grafische Perfektion und Dynamik in sich, wie Bilder die zur Hypnose führen. Der Titel „piece of peace“ des Kernwerkes meint in Kurzform gesagt, dass jedes einzelne Stück individuell ist, aber im Ganzen wirken sie zusammengehörig und harmonisch. Er ist einer von 2 Künstlern aus dem Hamburger Raum und zeigt seine Werke so konzentriert das erste Mal mit sicherlich weiterführendem Erfolg.
Der zweite deutsche Künstler der Januar-Ausstellung ist Thomas Freund. Nachdem er als Diplom-Designer in verschiedenen Werbeagenturen arbeitete, ist er heute ausschliesslich als freischaffender Künstler tätig. Seine Schwerpunkte in der Malerei setzt er auf Stilleben und Landschaften, die bevorzugten Materialien sind Öl, Acryl und Aquarell. Seine Bilder erinnern stark an Liebermann oder andere Maler, die gekonnt das Spiel von Licht und Schatten unserer norddeutschen Landschaft wiedergegeben haben. Kräftige, naturalistische Farben verbreiten eine positive Stimmung.
Der Däne Jorgen Thomsen fing 2001 mit nicht-kommerzieller Malerei an, bis dahin leitete er sein eigenes Graphikunternehmen. Heute lebt er mitten in einem kleinen Wald, seine Affinität zur Natur zeigt sich in allen seinen abstrahierten Landschaftsbildern. Es überwiegen weiss und Grautöne, was das Frostige des Nordens wiederspiegelt, Sandfarben und die Darstellung der Küste machen die Nähe zum Meer deutlich. Die Weite der Landschaft zeigt sich durch den festgelegten Horizont, der die Bilder oft streng gliedert.
Michael May kommt aus Polen und malt abstrakt, wobei er hin und wieder Figürliches oder Gegenständliches einbaut. Seine Gemälde setzen sich aus wilden Farbkompositionenn zusammen, die ineinander verlaufen oder mehrschichtig aufgetragen sind. Feine weisse Linien und Flächen werden dann in die Farbe gekratzt und gliedern die Bilder. Seine Arbeiten wirken kraftvoll und frei.
SpYist ein bekannter Aktionskünstler aus Madrid, der unter den Kennern als "Banksy" Spaniens gefeiert wird. Er gestaltet öffentliche Plätze, Flächen oder Gegenstände fantasievoll um, sodass dem Ganzen einen völlig anderen Sinn gegeben wird. Der Betrachter wird so in seiner gewohnten Sicht auf die Dinge gestört und stellt sie im besten Fall infrage oder wechselt mindestens die Sichtweise. Die Fotos dieser Aktionen, wie eine Skatebahn, die zum Fussballfeld mutierte oder ein Stier, der statt zu kämpfen, Luftballons an den Hörnern spazieren führt, sind in der Ausstellung als signierte Fotografien zu sehen.
Der in Deutschland geborene Axel Gronert hat sowohl eine Ausbildung im elektronischen Bereich, als auch ein Studium in Kommunikationsdesign und in Informatik. Er arbeitet zeitgleich in der IT-Branche und als freier Künstler. Genau diese Kombination aus Kunst, Abstraktion und Digitalem kann man auch in seinen Bildern erkennen, die Emotionen und Situationen in schwarz-weißen Wellenformationen wiedergeben. Seine Arbeiten bestechen durch grafische Perfektion und Dynamik in sich, wie Bilder die zur Hypnose führen. Der Titel „piece of peace“ des Kernwerkes meint in Kurzform gesagt, dass jedes einzelne Stück individuell ist, aber im Ganzen wirken sie zusammengehörig und harmonisch. Er ist einer von 2 Künstlern aus dem Hamburger Raum und zeigt seine Werke so konzentriert das erste Mal mit sicherlich weiterführendem Erfolg.
Der zweite deutsche Künstler der Januar-Ausstellung ist Thomas Freund. Nachdem er als Diplom-Designer in verschiedenen Werbeagenturen arbeitete, ist er heute ausschliesslich als freischaffender Künstler tätig. Seine Schwerpunkte in der Malerei setzt er auf Stilleben und Landschaften, die bevorzugten Materialien sind Öl, Acryl und Aquarell. Seine Bilder erinnern stark an Liebermann oder andere Maler, die gekonnt das Spiel von Licht und Schatten unserer norddeutschen Landschaft wiedergegeben haben. Kräftige, naturalistische Farben verbreiten eine positive Stimmung.
Der Däne Jorgen Thomsen fing 2001 mit nicht-kommerzieller Malerei an, bis dahin leitete er sein eigenes Graphikunternehmen. Heute lebt er mitten in einem kleinen Wald, seine Affinität zur Natur zeigt sich in allen seinen abstrahierten Landschaftsbildern. Es überwiegen weiss und Grautöne, was das Frostige des Nordens wiederspiegelt, Sandfarben und die Darstellung der Küste machen die Nähe zum Meer deutlich. Die Weite der Landschaft zeigt sich durch den festgelegten Horizont, der die Bilder oft streng gliedert.
Michael May kommt aus Polen und malt abstrakt, wobei er hin und wieder Figürliches oder Gegenständliches einbaut. Seine Gemälde setzen sich aus wilden Farbkompositionenn zusammen, die ineinander verlaufen oder mehrschichtig aufgetragen sind. Feine weisse Linien und Flächen werden dann in die Farbe gekratzt und gliedern die Bilder. Seine Arbeiten wirken kraftvoll und frei.
Rita da Costa, Art Ferrier, Jordi Cases, Edgar J. Pill, SpY, Rainer Kranzusch
Februar-Ausstellung, Vernissage 6.2.09 19-22Uhr
06.02.2009
-
04.03.2009

Rainer Kranzusch, Collage vom 17.07.08
aus der Serie "27 Abendblätter"
Diese Ausstellung setzt sich aus Werken unterschiedlichster Gestaltungsmittel zusammen. So finden Sie Collagen, abstrakte Malerei, Fotografie und Bronzeguss.
Die meiste Zeit lebt Rainer Kranzusch seine Kreativität als Architekt in Hamburg aus, aber hin- und wieder wechselt er in der er in die bildende Kunst. Während seines Architekturstudiums an der Muthesius-Werkkunstschule in Kiel in den 70ziger Jahren ist er durch enge Kontakte mit Kunststudenten auf den Dadaismus gestossen und war besonders von der seinerzeitig neuen „Fotocollagen-Technik“ Max Ernst’s, Kurt Schwitters und Hannahm Höch’s angetan. Hierdurch inspiriert stellte er ab 1972 erste Fotocollagen her und zeigte sie 1976 in Dänemark/Korsör in einer Einzelausstellung.
Eine 2. Phase in der bildenden Kunst setzte für Rainer Kranzusch 1981 innerhalb einer Künstlergemeinschaft im Schanzenviertel ein, als einer der sogenannten „jungen Wilden Maler“. Die grossflächigen Gemälde auf Tischtuchpapier brachten ihm 1982 eine Einzelausstellung im Künstlerhaus Kiel und Teilnahme an einer Gruppenausstellung im damaligen Hamburger Künstlerverein in der Weidenallee.
Nun hat er sich wieder den Kollagen zugewandt und zeigt in der Ausstellung die Serie „27 Abendblätter“. Jede Kollage entstand aus der täglichen Hamburger Abendblatt- Ausgabe im Juli 2008 und zeigt die Schwerpunkte der Berichterstattung zusammengefasst in einem Bild.
Jordi Cases ist Spanier, der Bildhauer in der Ausstellung. Er arbeitet mit 2 Darstellungsweisen. Zum einen muten seine Skulpturen abstrakt, kubistisch an, weil sie aus verschiedenen Einzelformen zusammengesetzt sind, zum anderen werden sie sehr realistisch wiedergegeben. Seine bevorzugten Motive sind Mensch und Tier als auch Fabelwesen. Das Material aus dem die Figuren bestehen ist zum Teil Bronze, zum Teil aus Fiberglas. Letzteres kennt er durch den familiären Betrieb, in dem er schon als junger Mann Objekte für die Werbung konstruierte. Jordi Cases malte und zeichnete bevor er Skulpturen formte. Er arbeitete als Karikaturenzeichner für die führenden Animationstudios in Barcelona und als Illustrator für einige Verleger. Seit 1998 arbeitete er als Bildhauer und Modellbauer für führende Entwerfer und Künstler in Spanien und gestaltet auch klassische Modelle für Museen.
Auch aus dem europäischen Süden, aus Portugal,kommt Rita Da Costa.
Sie probiert sich in der Malerei ständig neu aus, aber alle Bilder strotzen vor Temperament. Entweder benutzt sie kräftige Farben, grobe und feine Strukturen oder wild aufgetragenen Flächen für ihre Kompositionen oder alles zusammen. Gelegentlich werden die Farben in grafischen Mustern gebändigt, um an anderer Stelle dynamisch auszubrechen.
Rita Da Costa hat gerade ihren Abschluss an der Universität der schönen Künste in Lissabon gemacht. Obwohl sie erst 29 Jahre alt ist, hat sie ihre Arbeiten schon weltweit präsentiert , wo sie in verschiedenen Sammlungen vertreten sind.
Edgar Jerzy Pill kommt aus Polen und auch aus einer Künstlerfamilie. Vater und Grossvater sind Maler und brachten ihm schon als Kind das Handwerkliche der klassischen Malerei bei. Später studierte Edgar Kunst an der Nicolaus Copernicus Universität in Thorn, wo er seinen Abschluss für Malerei und polychrome Holzskulpturen bekam.
Seit 2003 stellt er kontinuierlich aus und ist in seiner Heimatstadt inzwischen ein anerkannter Künstler. Nachdem er von seinem Vater die realistische Wiedergabe der Motive vermittelt bekam, entschied sich Edgar Jerzy Pill im Laufe seiner Entwicklung für die abstakte Malerei. Diese Werke sind hier in der Ausstellung zu sehen. Kleinteilig werden die Bilder aus unterschiedlichsten Formen zusammengesetzt, die sich in einigen Werken wie in einem Strudel auf eine Fläche zusammenziehen. Die Kompositionen, die grafischen Elemente und die Farbwahl erinnern an Paul Klee.
Art Ferrier ist Fotograf und kommt aus den USA. Seine Motive findet er in den Grosstädten der USA und Kanadas. Es handelt sich dabei aber nicht um kühle Architekturaufnahmen oder triste Betonwelten, er entdeckt vielmehr die lebendigen, bunten Seiten der Metropolen, die eher romantisch wirken. Man glaubt gar nicht wie viele Wände mit kräftigen Farben in Montreal oder New York zu finden sind. Diese Farbflächen sind auf seinen Fotografien ausschnittsweise zu sehen und sein geschultes Auge bildet in Kombination mit anderen Objekten abstrakte Kompositionen.
Art Ferrier arbeitet seit den 70ziger Jahren als Fotograf, gehört mehreren Verbänden auch Juror an. Er hat bisher vorwiegend in den USA ausgestellt und erfolgreich an diversen Wettbewerben teilgenommen.
aus der Serie "27 Abendblätter"
Diese Ausstellung setzt sich aus Werken unterschiedlichster Gestaltungsmittel zusammen. So finden Sie Collagen, abstrakte Malerei, Fotografie und Bronzeguss.
Die meiste Zeit lebt Rainer Kranzusch seine Kreativität als Architekt in Hamburg aus, aber hin- und wieder wechselt er in der er in die bildende Kunst. Während seines Architekturstudiums an der Muthesius-Werkkunstschule in Kiel in den 70ziger Jahren ist er durch enge Kontakte mit Kunststudenten auf den Dadaismus gestossen und war besonders von der seinerzeitig neuen „Fotocollagen-Technik“ Max Ernst’s, Kurt Schwitters und Hannahm Höch’s angetan. Hierdurch inspiriert stellte er ab 1972 erste Fotocollagen her und zeigte sie 1976 in Dänemark/Korsör in einer Einzelausstellung.
Eine 2. Phase in der bildenden Kunst setzte für Rainer Kranzusch 1981 innerhalb einer Künstlergemeinschaft im Schanzenviertel ein, als einer der sogenannten „jungen Wilden Maler“. Die grossflächigen Gemälde auf Tischtuchpapier brachten ihm 1982 eine Einzelausstellung im Künstlerhaus Kiel und Teilnahme an einer Gruppenausstellung im damaligen Hamburger Künstlerverein in der Weidenallee.
Nun hat er sich wieder den Kollagen zugewandt und zeigt in der Ausstellung die Serie „27 Abendblätter“. Jede Kollage entstand aus der täglichen Hamburger Abendblatt- Ausgabe im Juli 2008 und zeigt die Schwerpunkte der Berichterstattung zusammengefasst in einem Bild.
Jordi Cases ist Spanier, der Bildhauer in der Ausstellung. Er arbeitet mit 2 Darstellungsweisen. Zum einen muten seine Skulpturen abstrakt, kubistisch an, weil sie aus verschiedenen Einzelformen zusammengesetzt sind, zum anderen werden sie sehr realistisch wiedergegeben. Seine bevorzugten Motive sind Mensch und Tier als auch Fabelwesen. Das Material aus dem die Figuren bestehen ist zum Teil Bronze, zum Teil aus Fiberglas. Letzteres kennt er durch den familiären Betrieb, in dem er schon als junger Mann Objekte für die Werbung konstruierte. Jordi Cases malte und zeichnete bevor er Skulpturen formte. Er arbeitete als Karikaturenzeichner für die führenden Animationstudios in Barcelona und als Illustrator für einige Verleger. Seit 1998 arbeitete er als Bildhauer und Modellbauer für führende Entwerfer und Künstler in Spanien und gestaltet auch klassische Modelle für Museen.
Auch aus dem europäischen Süden, aus Portugal,kommt Rita Da Costa.
Sie probiert sich in der Malerei ständig neu aus, aber alle Bilder strotzen vor Temperament. Entweder benutzt sie kräftige Farben, grobe und feine Strukturen oder wild aufgetragenen Flächen für ihre Kompositionen oder alles zusammen. Gelegentlich werden die Farben in grafischen Mustern gebändigt, um an anderer Stelle dynamisch auszubrechen.
Rita Da Costa hat gerade ihren Abschluss an der Universität der schönen Künste in Lissabon gemacht. Obwohl sie erst 29 Jahre alt ist, hat sie ihre Arbeiten schon weltweit präsentiert , wo sie in verschiedenen Sammlungen vertreten sind.
Edgar Jerzy Pill kommt aus Polen und auch aus einer Künstlerfamilie. Vater und Grossvater sind Maler und brachten ihm schon als Kind das Handwerkliche der klassischen Malerei bei. Später studierte Edgar Kunst an der Nicolaus Copernicus Universität in Thorn, wo er seinen Abschluss für Malerei und polychrome Holzskulpturen bekam.
Seit 2003 stellt er kontinuierlich aus und ist in seiner Heimatstadt inzwischen ein anerkannter Künstler. Nachdem er von seinem Vater die realistische Wiedergabe der Motive vermittelt bekam, entschied sich Edgar Jerzy Pill im Laufe seiner Entwicklung für die abstakte Malerei. Diese Werke sind hier in der Ausstellung zu sehen. Kleinteilig werden die Bilder aus unterschiedlichsten Formen zusammengesetzt, die sich in einigen Werken wie in einem Strudel auf eine Fläche zusammenziehen. Die Kompositionen, die grafischen Elemente und die Farbwahl erinnern an Paul Klee.
Art Ferrier ist Fotograf und kommt aus den USA. Seine Motive findet er in den Grosstädten der USA und Kanadas. Es handelt sich dabei aber nicht um kühle Architekturaufnahmen oder triste Betonwelten, er entdeckt vielmehr die lebendigen, bunten Seiten der Metropolen, die eher romantisch wirken. Man glaubt gar nicht wie viele Wände mit kräftigen Farben in Montreal oder New York zu finden sind. Diese Farbflächen sind auf seinen Fotografien ausschnittsweise zu sehen und sein geschultes Auge bildet in Kombination mit anderen Objekten abstrakte Kompositionen.
Art Ferrier arbeitet seit den 70ziger Jahren als Fotograf, gehört mehreren Verbänden auch Juror an. Er hat bisher vorwiegend in den USA ausgestellt und erfolgreich an diversen Wettbewerben teilgenommen.
Francisco González Diez, Soledad Santillana, Tomasz Gulla, Alex Turco, John Nieman
Dezember - Ausstellung, Vernissage 5.12.08 19-22Uhr
05.12.2008
-
07.01.2009

John Nieman, Tubes
In dieser Ausstellung sind neben dem Bildhauer 1 Fotograf, 3 Maler und ein Künstler vertreten, der als Art Designer verstanden werden möchte.
Francisco González Diez, einer der beiden spanischen Maler dieser Ausstellung, ist auch Zeichentrickanimateur, Dekorateur und Restaurateur. Nachdem er sich im malerischen Bereich zunächst mit dem impressionistischen Stil auseinander gesetzt hat, widmet er sich heute dem abstrakten Expressionismus. Er experimentiert mit Materialien, Strukturen und grafischer Gliederung. Seine Arbeiten wurden bisher schon in renommierten Galerien in Europa (Italien, Spanien), aber auch in Südamerika (Argentinien) ausgestellt. In Deutschland können sie jedoch zum ersten Mal bewundert werden.
Soledad Santillanas ist auch Spanierin und Ihre Bilder kann man ebenfalls einem neuen Expressionismus zuschreiben. Ihre Bilder zeichnen sich durch kräftige Farben und Formen aus, mit denen Landschaften abstrahiert werden. Dynamische Linien umranden die einzelnen Bildelemente und bringen Ordnung in das Farbenspiel. Ihre Arbeiten sind ein Ausdruck von Temperament und einer positiven Sichtweise auf die Dinge. Die Künstlerin studierte Freie Kunst an der Universität Madrid und erwarb dort ein Stipendium für Landschaftsmalerei.
Die Fotografien der Ausstellung stammen von Tomasz Gulla. Der gebürtige Pole ist auch als Anwalt tätig und fotografiert „nur“ in seiner Freizeit. Seit er aber in einigen großen, internationalen Ausstellungen vertreten war, einige Preise gewonnen hat und eigene Ausstellungen organisieren konnte, kann man nicht mehr von einem bloßen Hobby sprechen. Er selbst sagt, dass das Fotografieren seine eigentliche und große Leidenschaft ist, was hier zum Ausdruck kommen soll. Viele seiner Motive findet er in Industriegebieten und Häfen. Spiegelungen, Kontraste durch Licht und Schatten und viele andere Gestaltungsmerkmale zeichnen seine Fotografien aus und zeigen das Talent von Thomas Gulla aus jeder Szene eine besondere zu machen.
Der Amerikaner John Nieman kommt aus der kreativen Abteilung des Werbegeschäfts, was sich auch in seiner Malerei niederschlägt: die auf den ersten Blick fast foto-realistisch wirkenden Stilleben werden durch die besonderen Kompositionen, satten Farben, und starken Licht-Schatten-Spielen stilisiert wiedergegeben. Durch den Gebrauch von Wasserfarben und Pastellkreiden bewahrt John Nieman eine grosse Leichtigkeit in seinen Bildern. John Nieman hat schon viele Preise gewonnen und stellt sonst im Umfeld oder direkt in New York aus, wo er mit Frau und 5 Kindern lebt.
Alex Turco ist Italienier und versteht sich als Art-Designer. Er verbindet Fotografie mit anderen grafischen Gestaltungsmöglichkeiten und schafft auf diese Weise Raumelemente, die bewusst als Dekoration in der Innenarchitektur eingesetzt werden. In dieser Ausstellung zeigt er aber kleinere Formate auf Leinwand mit Motiven, die unserem sogenannten Zeitgeist entsprechen.
Metallische Effekte und Labels teurer Luxusartikel „veredeln“ die Dargestellten. In seinen Werken schafft er ähnlich wie Jeff Koons ein Spiegelbild unserer Plastikwelt.
Die Nähe zur Modewelt wird deutlich, wenn Alex Turco jedes Jahr auf der Mailänder Modewoche seine neue Collection von Arbeiten präsentiert.
Hamish Horsley ist der Bildhauer in der Ausstellung. Er wuchs in Neuseeland auf, reiste später wie noch heute durch Asien und lebte 2 Jahre in einem Himalaya Kloster. Seit 20 Jahren liegt sein Wohnsitz in London, doch das Spirituelle des Buddhismus prägt sein Werk bis heute. Sein bekanntestes Projekt ist der tibetische Friedensgarten als Teil des „Imperial War Museums“ in London, der vom Dalai Lama eingeweiht wurde und über den schon in verschiedenen Büchern und Publikationen berichtet wurde. Auch in Japan und in anderen Ländern sind öffentliche Skulpturen zu finden.
Hamish Horsley´s Werke reflektieren seine Suche nach geistigem und ökologischem Bewusstsein. Sie sind abstrakt, leben durch ihre Form und Oberfläche, die die Eigenschaften des Steins betonen. Durch seine Arbeiten möchte er seinen Blick auf die Dinge an den Betrachter weitergeben.
In dieser Ausstellung sind neben dem Bildhauer 1 Fotograf, 3 Maler und ein Künstler vertreten, der als Art Designer verstanden werden möchte.
Francisco González Diez, einer der beiden spanischen Maler dieser Ausstellung, ist auch Zeichentrickanimateur, Dekorateur und Restaurateur. Nachdem er sich im malerischen Bereich zunächst mit dem impressionistischen Stil auseinander gesetzt hat, widmet er sich heute dem abstrakten Expressionismus. Er experimentiert mit Materialien, Strukturen und grafischer Gliederung. Seine Arbeiten wurden bisher schon in renommierten Galerien in Europa (Italien, Spanien), aber auch in Südamerika (Argentinien) ausgestellt. In Deutschland können sie jedoch zum ersten Mal bewundert werden.
Soledad Santillanas ist auch Spanierin und Ihre Bilder kann man ebenfalls einem neuen Expressionismus zuschreiben. Ihre Bilder zeichnen sich durch kräftige Farben und Formen aus, mit denen Landschaften abstrahiert werden. Dynamische Linien umranden die einzelnen Bildelemente und bringen Ordnung in das Farbenspiel. Ihre Arbeiten sind ein Ausdruck von Temperament und einer positiven Sichtweise auf die Dinge. Die Künstlerin studierte Freie Kunst an der Universität Madrid und erwarb dort ein Stipendium für Landschaftsmalerei.
Die Fotografien der Ausstellung stammen von Tomasz Gulla. Der gebürtige Pole ist auch als Anwalt tätig und fotografiert „nur“ in seiner Freizeit. Seit er aber in einigen großen, internationalen Ausstellungen vertreten war, einige Preise gewonnen hat und eigene Ausstellungen organisieren konnte, kann man nicht mehr von einem bloßen Hobby sprechen. Er selbst sagt, dass das Fotografieren seine eigentliche und große Leidenschaft ist, was hier zum Ausdruck kommen soll. Viele seiner Motive findet er in Industriegebieten und Häfen. Spiegelungen, Kontraste durch Licht und Schatten und viele andere Gestaltungsmerkmale zeichnen seine Fotografien aus und zeigen das Talent von Thomas Gulla aus jeder Szene eine besondere zu machen.
Der Amerikaner John Nieman kommt aus der kreativen Abteilung des Werbegeschäfts, was sich auch in seiner Malerei niederschlägt: die auf den ersten Blick fast foto-realistisch wirkenden Stilleben werden durch die besonderen Kompositionen, satten Farben, und starken Licht-Schatten-Spielen stilisiert wiedergegeben. Durch den Gebrauch von Wasserfarben und Pastellkreiden bewahrt John Nieman eine grosse Leichtigkeit in seinen Bildern. John Nieman hat schon viele Preise gewonnen und stellt sonst im Umfeld oder direkt in New York aus, wo er mit Frau und 5 Kindern lebt.
Alex Turco ist Italienier und versteht sich als Art-Designer. Er verbindet Fotografie mit anderen grafischen Gestaltungsmöglichkeiten und schafft auf diese Weise Raumelemente, die bewusst als Dekoration in der Innenarchitektur eingesetzt werden. In dieser Ausstellung zeigt er aber kleinere Formate auf Leinwand mit Motiven, die unserem sogenannten Zeitgeist entsprechen.
Metallische Effekte und Labels teurer Luxusartikel „veredeln“ die Dargestellten. In seinen Werken schafft er ähnlich wie Jeff Koons ein Spiegelbild unserer Plastikwelt.
Die Nähe zur Modewelt wird deutlich, wenn Alex Turco jedes Jahr auf der Mailänder Modewoche seine neue Collection von Arbeiten präsentiert.
Hamish Horsley ist der Bildhauer in der Ausstellung. Er wuchs in Neuseeland auf, reiste später wie noch heute durch Asien und lebte 2 Jahre in einem Himalaya Kloster. Seit 20 Jahren liegt sein Wohnsitz in London, doch das Spirituelle des Buddhismus prägt sein Werk bis heute. Sein bekanntestes Projekt ist der tibetische Friedensgarten als Teil des „Imperial War Museums“ in London, der vom Dalai Lama eingeweiht wurde und über den schon in verschiedenen Büchern und Publikationen berichtet wurde. Auch in Japan und in anderen Ländern sind öffentliche Skulpturen zu finden.
Hamish Horsley´s Werke reflektieren seine Suche nach geistigem und ökologischem Bewusstsein. Sie sind abstrakt, leben durch ihre Form und Oberfläche, die die Eigenschaften des Steins betonen. Durch seine Arbeiten möchte er seinen Blick auf die Dinge an den Betrachter weitergeben.