Galerie Melike Bilir
Adresse: Klosterwall 4 20095 Hamburg
Telefon: 0049.40.38665677
Telefax:
Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.
Mika Neu
Der Mensch als Zeichen - Neoikonosophie Pansemiotik Transentivismus
03.06.2010
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23.07.2010
Die Ausstellung „Der Mensch als Zeichen“ zeigt eine installative Anordnung als Möglichkeit einer Herleitung der Suche des Menschen nach Identität und Identifikation „seiner“ Welt.

Die Ausstellungsarchitektur bildet einen gedachten Geschichtskreis, welcher um ein sarkophagähnliches Objekt angelegt ist. Den Anfang machen dabei Kopien des Lebensgrundmaterials Fleisch und eine „Urform“, welche in den Objekten der gesamten Ausstellung immer wieder aufgenommen wird.

Im Verlauf des Geschichtskreises folgen Überlegungen zu Besitz und Eigentum. Verkörpert werden diese unter anderem durch lebendige Ziegen, welche an eine Wand der Galerie angebunden sind. Ziegen gelten nicht nur als die ersten domestizierten Tiere überhaupt, sondern gehören auch zu den ersten Opfergaben der Menschheit.

Mit Objekten zu Liturgie und Aberglaube – vom Künstler „Neoikonosphie“ genannt – und Objekten zum Feld der Wissenschaften findet der Geschichtskreis seinen Weg in die Wissensgesellschaft. Er endet schließlich mit „Entkopplungen“ aus dem „Transentivismus“, einer kunstphilosophischen Theorie zur Neukonstruktion des uns Umgebenden; vielleicht eine Möglichkeit zum Ausstieg aus einer tradiert kollektiven Identifikation bzw. dem den Menschen eigenen Streben danach.


Abbildung:
Mika Neu: "Urform nach Vorform" - Teil der Installation "Pneuma/Konsolidation, 2010, 50x80 cm, Acryl, Farbspray auf Spiegelglas




ALEKSANDAR KOLENC / GÜNTHER ROST / ANDREA TIPPEL / JAN VOSS
OHNE ZEICHNUNG IST NICHTS UND ZWAR FÜR KEINEN
10.04.2010
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21.05.2010
Mit der Ausstellung OHNE ZEICHNUNG IST NICHTS UND ZWAR FÜR KEINEN will die Galerie Melike Bilir beweisen, dass die Zeichnung alles andere und viel mehr als eine nur vorgeordnete Disziplin ist. Dazu sind die für diese Ausstellung ausgewählten Künstler hervorragend geeignet: Die Zeichnung spielt bei jedem von ihnen eine unentbehrliche Rolle im Leben, ohne dabei nur biografisch konnotiert zu sein. Für die Künstler selbst wäre also ohne Zeichnung nichts, aber auch für alle anderen nicht. Denn diese künstlerische Disziplin legt die Welt nicht nur aus, sondern erfindet sie regelrecht in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Dabei kann es grundlegend und spontan, ernst und albern, eitel und selbstlos zugehen. Wenn man sich fragt, was ohne Zeichnung übrig bliebe, wovon „man“ ohne Zeichnung etwas wissen könnte, wenn man alle möglichen konstruktiven oder poetischen Tätigkeiten wie Wissenschaft, Architektur, Medizin, Musik und bildende Kunst genau betrachtet, so kommt man tatsächlich zu dem Schluss, dass ohne Zeichnung, – mindestens für den Menschen, gar nichts wäre.
Hector Kirschtal
EGGY WAX
20.02.2010
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26.03.2010