Galerie Rose
Adresse: Großer Burstah 36 20457 Hamburg
Telefon: +49 - 40 - 36 56 36
Telefax: +49 - 40 - 37 81 79
Öffnungszeiten: Di-Fr 11-18 h, Sa 10-14 h
Ulrich Baehr, Sibylle Bross, Bernd Krüerke, Andrea Streit, Ernst Voss, Till Warwas, Sigurd Wendland
"7 malen am Meer"
23.07.2010
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21.08.2010
Als Sommerausstellung zeigen wir Bilder von sieben Malern, die gemeinsam an der Ostsee "vor Ort" gearbeitet haben. Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der "3 Kaiserbäder" statt, dazu erscheint ein Katalog. Das jährliche Pleinair mit jedesmal anderen Teilnehmern findet bereits zum 6. Mal statt.
Louis
Neue Bilder
25.06.2010
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17.07.2010
Andreas Homberg
Neue Bilder
21.05.2010
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19.06.2010
Albert Schindehütte
Zeichnungen und graphische Blätter
08.04.2010
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15.05.2010
Wir zeigen eine Auswahl an Zeichnungen und graphischen Blättern von den Anfängen 1957 bis heute. Den Schwerpunkt unserer Ausstellung bilden neue, farbige Tuschzeichnungen. Schindehüttes umfang- und variantenreiches Werk, seine Originalradierungen und Lithographien, seine Holzschnitte und die Typographiken aus der "Werkstatt Rixdorfer Drucke" sowie die seit 1994 entstandenen RiesenHolzschnitte werden seit nunmehr fünfzig Jahren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt – in Galerien, Kunstvereinen, Kunsthallen und Museen. Sie finden sich in einer Reihe von Buchveröffentlichungen und in öffentlichen und privaten Sammlungen.
10., 17. und 24. April, 8. und 15. Mai: der Künstler wird immer an den Sonnabenden ab 11.30 Uhr anwesend sein und seine Bücher signieren. Am Montag, dem 3. Mai um 19 Uhr hält Professor Heinz Rölleke einen Vortrag über Schindehüttes Ausgaben der Grimm'schen Märchen: „Wer den Brüdern Grimm die Märchen erzählt hat”. Für den Vortrag wird um Anmeldung gebeten (Eintritt 5 Euro).
Gudrun Brüne
Neue Bilder
19.02.2010
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20.03.2010
Gudrun Brünes Malerei entzieht sich konkreter Stellungnahmen zum aktuellen Tagesgeschehen, aber sie weist jenen verschlüssel- ten, die europäische Zivilisationsgeschichte reflektierenden Zeit- bezug auf, der bis heute als Markenzeichen der Leipziger Schule gilt. Deren intellektuellen Anspruch, aber auch die sie auszeich- nende figur- und bildgestalterische Perfektion und Sinnfälligkeit hat Gudrun Brüne wesentlich mitgeprägt und in ihrer Lehrtätig- keit weitergegeben. Ada Raev
Werke in öffentlichen Sammlungen und Museen: Nationalgalerie Berlin Galerie Neue Meister, Albertinum Dresden Puschkinmuseum, Moskau Museum der Bildenden Künste, Leipzig Kunstmuseum Gera Staatliche Museen, Schwerin Schloß Elisabethenburg, Museum Meiningen Ludwig Galerie, Schloß Oberhausen Lindenau Museum, Altenburg Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Zur Eröffnung am Donnerstag, dem 18. Februar um 19 Uhr spricht der ehemalige Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen Schloß Gottorf Professor Dr. Herwig Guratzsch. Gudrun Brüne ist anwesend.

Abbildung: Selbstbildnis mit Masken. 2009, Mischtechnik, 70 x 90 cm
Hilary Rosen
Bilder und Graphik
06.10.2009
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07.11.2009
Die 1953 in London geborene Malerin Hilary Rosen lebt bis heute in ihrer Geburtsstadt, deren Leben und Treiben in vielfältiger Weise ihre Kunst beeinflusst. Das Gewimmel auf den Straßen, Nachtbars, Caféhäuser, Hochzeitsgesellschaften, Familienfeste, Freundestreffen, all die Menschen, die diese Orte und Szenen bevölkern, beobachtet die Künstlerin mit scharfem Blick. Das Gesehene findet sich wieder in ihren Bildern, mal ironisierend, mal sarkastisch, dann wieder liebevoll humoristisch. Ihre Darstellungsweise ist seit jeher beeinflusst von den Künstlern des deutschen und amerikanischen Expressionismus, unter denen sie besonders Käthe Kollwitz, Max Beckmann, George Grosz und Ben Shahn schätzt. Auch ihre eigene Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte der Flucht der Juden vor der Bedrohung in Osteuropa im späten 19. Jahrhundert ist, findet sich wieder in ihren Darstellungen. Ihre Großeltern siedelten sich im Londoner East End an, wo sie eine koschere Metzgerei in der Cable Street betrieben. Diese Gegend in der Nähe der Docks galt als furchterregender Ort, angeblich bevölkert nur von finsteren Gestalten: „von Anarchisten und grölenden Matrosen“. Und so richtet sich ihr Blick sowohl auf die Straßenszenen, in denen jede Person so scharf gezeichnet ist wie ein Charakter eines psychologischen Romans, als auch auf Innenräume, in denen jedes Regal, jedes Möbelstück und jede Verzierung die Eigenheiten ihrer Bewohner offenbaren.
Spätere eigene Erfahrungen von Fortziehen und Abreise, Nachrichten von Krieg und Flüchtlingstrecks veranlassen sie zu einer Serie von Bildern, die Abschied und Verlust thematisieren. Bilder, die noch melancholischer werden, als die Mitteilung vom Tod eines nahen Freundes kommt, eines britischen Journalisten, der im Golfkrieg starb.
Gleichzeitig aber entstehen Arbeiten mit intensivem, fast unenglischem Sinn fürs Dekorative. Ihre Liebe zu starken Farben, zu Gold und Silber läßt eher an eine fast atavistische Verbindung mit osteuropäischen Volkstraditionen denken als an die stillen Farben englischer Malerei.
Neben der starken Farbigkeit ihrer Stilleben erlaubt ihr die strenge, schwarzweiße Einfachheit ihrer Linolschnitte, das Dekorative voll auszuspielen und gleichzeitig eine starke Ausdruckskraft zu erzielen.
Annelise Hoge
Malerei
08.09.2009
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02.10.2009
Eröffnung am Sonntag, dem 6. September 2009 um 12 Uhr durch die Kunsthistorikerin Hela Baudis (Schwerin) in Anwesenheit der Malerin.
„Annelise Hoge wird keine Ergebnisse vorlegen, außer, sie hat sie in Zweifel gesetzt und am sinnlichen Widerstand der überschaubaren Erfahrung erhärtet.“ (Werner Stötzer)
Annelise Hoge, 1945 bei Dresden geboren und aufgewachsen, absolvierte nach Abitur und Maurerlehre an der TU Dresden ein Architekturstudium. 1967 bis 1972 studierte sie freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und arbeitete 1973 bis 1981 als freischaffende Künstlerin in Bergen auf Rügen.
Von 1982 bis 1985 war sie Meisterschülerin von Professor Werner Stötzer an der Akademie der Künste der DDR in Berlin.
Seit 1986 lebt und arbeitet sie wieder als freie Malerin in Bergen.
Ihre Bilder, Objekte und Graphik wurden seit 1976 in zahlreichen, internationalen Ausstellungen gezeigt.
Nachdem ich schon 2007 und 2008 Werke der Künstlerin in zwei Gruppenausstellungen unter dem Thema „Innenräume“ und „Landschaften“ in Hamburg vorgestellt habe, freue ich mich, Ihnen nun eine umfassende Einzelausstellung der Malerei von Annelise Hoge präsentieren zu können.
Abbildung: Annelise Hoge, "Brüstung". 2007–2009, Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm
Meike Lipp
Hamburger Sommerbilder
25.08.2009
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03.09.2009
Meike Lipp, "Neumühlen". 2009, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm
Susanne Knaack, Mark Krause, Meike Lipp, Wolfram Schubert, Rita Vansteenlandt, Ernst Voss und Sigurd Wendland
7 malen am Meer
24.07.2009
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22.08.2009
Zum 5. Pleinair aus der Insel Usedom trafen sich 7 Maler aus Holland, Belgien und Deutschland, eingeladen von den "Dreikaiserbädern", um gemeinsam zu malen. Wie in der Vergangenheit hat eine Jury die sieben diesjährigen Künstler bestimmt. Zur Ausstellung ist ein gebundener Katalog erschienen. Dieses Jahr steht das Pleinair unter der Schirmherrschaft von Georg Friedrich Prinz von Preußen.
Augustin Martin Noffke
Neue Bilder und Graphik
14.11.2008
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07.01.2009
„Abendmahl”, 2008, Wasserfarben auf Ölpapier

Tagebuchartig wirken die Werke von Augustin Martin Noffke. Das rührt nicht nur daher, daß er die Schrift in seine Werke integriert, auch die visuellen Eindrücke überlagern und verdichten sich zu mehrschichtigen Geweben. Die Radierungen sprechen eine informelle Sprache und leben vorwiegend vom dichten Liniengewirr, von den sich jagenden Eindrücken. In den Mischtechniken… tauchen häufig erotische Szenen auf. Doch diese… sind nie in einem pornographischen Sinn obszön oder anstößig, sie erinnern eher an afrikanische oder indische Kultbilder, an Höhlenmalereien auch, sie haben etwas von magischen Beschwörungsformeln. Reizvoll überlagern sich die Farben, die oft in harmonischen Tönungen schwingen, schichtweise korrespondiert Gemaltes und Gezeichnetes. Noffke arbeitet oft mehrere Monate an seinen Bildern, er hängt unfertige Werke an die Wand, lebt mit ihnen, um an ihnen weiterzuarbeiten, und so lagern sich auch in seinen Werken die Gegebenheiten der Tage, Wochen, Monate ab, das Bild wird zu einer Verdichtung von Erlebnissen, Notationen. Bei Noffke dominiert der Eindruck des fast nervös und erregt Spontanen, aber auch des Urtümlichen und Archetypischen. Noffke, ein Höhlenmaler unserer Tage, entwirft ein vibrierendes Menschenbild, erdverbunden und ganzheitsbezogen.
Was seine Werke so kraftvoll macht, ist die Durchdringung von Zeitablagerungen, gegenwärtigen Erlebnissen und Zeitlosigkeit, denn immer wieder stößt der Künstler vor zum Menschen an sich und seiner Beziehung zum Kosmos. Letztlich bleibt viel Geheimnis in seinen Bildern – man kann sie nicht restlos erklären oder beschreiben, ohne sie zu zerreden. Gerade die Überlagerungen von Schrift, Bild und Fundstück scheinen das Feststehende, das Fixierte der Sprache, die immer etwas unheimlich Endgültiges hat, in Frage zu stellen. Die inszenierte Sinnlichkeit Noffkes hat etwas archaisch Feierliches. sie ist mehr als nur Lebenslust und Weltbejahung, sie grenzt in der Tiefe, die sie auslotet, an Religiöses.
Denn der Mensch darf in Noffkes Werken ganz er selbst sein in der Weite und Fülle seines Erlebens. Und immer wieder scheint durch die Schichten der Zeit das Zeitlose hindurch, das unbeweglich Stillstehende, das alles in Bewegung hält. Es läßt sich genauso wenig wie Noffkes differenzierte Bildinhalte mit einem Namen belegen – denn der Name ist nicht das Eigentliche.
Thomas G. Brunner