Nissis Kunstkantine

Einladung zu unserem Sommerfest der Zeitgenössischen Kunst!

Samstag, 22. Juli 2017 ab 17.00 Uhr

Laudatio Bernd Roloff

Genießen Sie einen traumhaften Abend in dem "Bernsteinzimmer" der HafenCity!

Für Wein, Bier und Softgetränke, Köstliches vom Grill und "Frisches" aus der Küche ist gesorgt.

Wir präsentieren Werke von:

Dieter Asmus

Zsombor Barakonyi

Manfred Besser

Carina Crenshaw

Lennart Grau

Bernd Harms

Rüdiger Knott

Peter Maltz

Michael Mattern

Susan Sieg

Ursula Schultz-Spenner

Victoria Voncampe

Jonathan Yeo

und Günter Zint.

Freuen Sie sich auf Gespräche mit den Künstlern und auf Blues, Jazz und Soul mit dem DJ und Sänger Louis Baccarolle, der zu späterer Stunde auflegen wird!

Sommerfest der Zeitgenössischen Kunst
22.07.17  -  04.09.17

Fotografie, Kunst, Musik – ineinander verflochten zu Schwingenden Kunst-Kompositionen -

die Umwandlung von Fotografie in Fotoimpressionismus.

Sina Vodjani – INTERLACED WORLD

Sina Vodjani ist ein “Full Time“ Musiker, Fotograf, Künstler, Komponist – halb Perser und halb Franzose. Seine Wahlheimat ist Hamburg – seit über 40 Jahren. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen verfolgt Sina Vodjani seit 2006 eine Vision: Die Erschaffung Visueller Klang-Kompositionen. Ist es möglich, Musik, Fotografie und Kunst in Interaktion zu bringen?! Ja, es ist! Sina Vodjani hat einen neuen Urban-Fotografie Stil und eine Philosophie entwickelt, die vorerst in den Städten Berlin, Hamburg und Paris mit Objekten in die Tat umgesetzt werden. Sein neues Konzept nennt Sina Vodjani INTERLACED. Er fotografiert in Mehrfachbelichtungen, die Bilder werden meistens direkt in der Kamera „blind” komponiert, nur durch seine Vorstellungskraft und strukturelles Denken dirigiert. Absicht und Zufall verflechten sich in einem organischen Zusammenspiel, sodass neue Ordnungen, Räume und Dimensionen entstehen. Sina Vodjani liebt – fasziniert und vor allem inspiriert von urbanen und architektonischen Strukturen – Geometrie, Physik, und Biologie… Chaos und Ordnung – den magischen Tanz des Lebens. Seine Absicht ist, die Kreativität des Betrachters visuell zu stimulieren. Bekannte Orte werden so weit transformiert, bis filigrane, fraktale, fiktive Welten an die Oberfläche kommen. Das Paradigma des Klanges wird langsam sichtbar in den Kompositionen, Rhythmen, Klangfarben… und das Werk scheint zu vibrieren, ähnlich wie bei einem impressionistischen Maler, nur ein wenig mehr „cyber”. Kunst bedeutet für Sina Vodjani „L´art de vivre“ oder der bewusste kreative Umgang mit der inhärenten Dualität unserer Realität.

Sina Vodjani
"Hamburg Viel Harmonie"
31.05.17  -  20.07.17

Dirk Brüggemann lebt und arbeitet im Großraum Hamburg in den Bereichen Zeichnung, Malerei, digitale Composings und Objekte.

Das Malen und Zeichnen ist für Dirk Brüggemann ein aufwühlender Moment der Ruhe – ein Versuch der Ordnung von multimedialen Informationen und persönlichen Reflexionen.

In seinen Bildmotiven bearbeitet er Dokumente, Zitate aus der Malerei, Literatur, Philosophie, Propaganda und Reklame. Oft sind es auch redaktionelle Photos oder Momentaufnahmen aus der Informationsflut des Internets, die nur schlaglichtartig Aufmerksamkeit beanspruchen, bevor sie in den Tiefen der Online? Archive versinken. Diesen kurzlebigen Bildern wird in Brüggemanns Bildern eine Bühne gegeben, um eigene, unvorhersehbare Wirkungen zu entfalten. In mehrschichtigen, flüchtigen, transparent zerfließenden Farben werden Augenblicke von isolierter Intensität collageartig zu verstörend ambivalenten Situationen kombiniert. Das abstrakte Element farbiger Punkte versetzt mit seiner Leichtigkeit und verspielten Freude die gegenständlichen Kompositionen in Bewegung und vermittelt unfassbare Ebenen interpretatorischer Möglichkeiten. Es entsteht ein neues Koordinatensystem, in dem gelernte Interpretationsmechanismen versagen und ungewohnte Assoziationsketten provoziert werden: neue Routen im Navigationsgerät der eigenen Existenz.

Viele der zum Teil großformatigen Bilder sind geprägt von einer schwermütigen Leichtigkeit, die den Betrachter über ihre abgründige Situationskomik verstört bzw. koordinatenlos reagieren lässt. Die Werke überraschen durch einen Humor, mit dem die Bildelemente in einem spannungsreichen Schwebezustand gehalten werden.

In seinen aktuellsten Arbeiten, die in der Kunstkantine gezeigt werden, beschreitet Brüggemann einen neuartigen und aufwändigen Umsetzungsprozess. Bereits fertig gestellte Zeichnungen oder Ölbilder werden digitalisiert und nach Überarbeitung am Computer in Großformaten auf PVC-Banner gedruckt. Auf diesem robusten Material wird das Motiv dann ein weiteres Mal partiell oder komplett mit lasierenden Ölfarben übermalt. Unschärfen, Pixelstrukturen oder auch Typographie werden als neue Stilelemente integriert - weitere mehrschichtige Wahrnehmungsebenen entstehen. Bei dieser eindrucksvollen Ästhetik handelt es sich um moderne klassische Malerei im besten Sinne.

 

Dirk Brüggemann
„Flucht.Punkt.Perspektiven“
26.04.17  -  30.05.17

Sie bilden Synergien – organisieren gemeinsam Projekte – treffen sich jeden letzten Montag im Monat in Nissis Kunstkantine.

25 KünstlerInnen haben eine Hommage an die Elbphilharmonie komponiert.

Theater- und Musikstücke Fotografien, Skulpturen Kunstwerke in Acryl, Aquarell, Öl.

Im Sinne von Art = Kunst und Ego = der Mensch, also die Kunst des Menschen, haben sie ein Netzwerk für Künstlerinnen und Künstler gegründet. Jeder ist willkommen.

Ob Tänzer oder Bildhauerin, Musikerin oder Schauspieler, Autorin oder Maler, Artist oder Sprachkünstlerin!

Sie haben sich vernetzt, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Daniela Beck, Oliver Bostedt, Marzena Brandt, Kurt Buschmann, H.J.Gottschalk, Günther Helm, Denise C.S.Mansel Hübethal, Merja Laine, Frank Linke, DoroNowa, Krys Scher, Sophie Wichmann  Renate Younis

ArtEgo Künstlergruppe
Hommage an "Elphi"
29.03.17  -  24.04.17

In ihrer 28. Ausstellung seit Eröffnung im März 2013 zeigt Nissis Kunstkantine Kunstwerke von Claudia Tejeda und Lars Möller.

 

Zwei Großstädter, zwei Positionen – eine Geistesverwandtschaft.

 

Die Künstler zeigen in ihren Arbeiten, dass die Grenze zwischen real und irreal keine trennende, sondern eine verbindende ist. Lars Möllers narrative Ölbilder eröffnen detailverliebte Welten, die mit ihrer Fülle aus skurrilen Bildern im Bild die Reizüberflutung, Sehnsüchte und Ohnmächte des heutigen Lebens widerspiegeln. Mit seinem kontrolliert geführten Pinselstrich lehnt sich der erst 27-jährige Berliner fantasievoll gegen den Kontrollverlust außerhalb der Leinwand auf, um der komplexen und widersprüchlichen Wirklichkeit eine Deutung abzuringen – eine Deutung, die ihrerseits wie die Wirklichkeit selbst stets beweglich und ambivalent bleibt.

 

Lars Möller, 1989 in Hamburg geboren, von 2010 bis 2015 Kunst- und Germanistikstudium an der Universität der Künste Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist ein neo-surrealistischer Maler, dessen Bilder seit 2012 in Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Basel ausgestellt worden sind. Lars Möller lebt und arbeitet in Berlin. www.moeller-lars.de

 

 

Lars Möller
Urbane Grenzgänger
15.02.17  -  14.03.17

Claudia Tejedas Bilder entführen den Betrachter in ein geheimnisumwobenes Universum voller Märchen und Magie.

Dabei wird die 35-jährige Hamburgerin mit argentinisch-indigenen Wurzeln durch die mystische Kultur ihrer Ahnen beflügelt und setzt diese im zeitgemäßen Kontext fort. Indem sie nun erstmals ihre Malerei in ihre fotografischen Großstadtimpressionen integriert, reflektiert die Künstlerin, wie das moderne Leben in der Stadt selbst als Traum empfunden wird, und schafft somit eine neue Mystik des Urbanen.

 

Claudia Tejeda, 1981 in Hamburg geboren, studierte Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration von 2005 -2008 an der Bildkunst Akademie in Hamburg. Ihre Kunst kann im Allgemeinen als surreal und bizarr beschrieben werden. Sie ist spezialisiert auf die Gestaltung von Collagen, die aus den unterschiedlichsten Werkstoffen bestehen. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Barcelona, ??New York, Mailand und Paris ausgestellt. Claudia Tejeda lebt und arbeitet in Hamburg. www.tejeda-arte.de

Claudia Tejeda
Urbane Grenzgänger
15.02.17  -  14.03.17

"Für mich bedeutet zu Malen, das Wesentliche hervorzuheben"

Susan Sieg

Acrylfarben und Spachtel, Mörtel und Granulat, Inspiration und Leidenschaft : das sind die wesentlichen „Zutaten“, aus denen Susan Siegs Bilder entstehen. In ihren Menschenbildern visualisiert sie die Beziehungen, in denen Menschen zueinander stehen, während ihre Städte- und Landschaftsbilder unsere Lebensräume in unterschiedlichem Licht erscheinen lassen. Die Acrylfarben, vorwiegend mit dem Spachtel aufgetragen, und das gleichzeitige Experimentieren mit eigentlich ART-fremden Materialien wie Mörtel oder Granulat, verleihen den Werken der Künstlerin eine ganz eigene Sprache – aber nicht l‘art pour l‘art, sondern als situatives und/oder thematisches Stilmittel. Die Arbeiten von Susan Sieg sind in zahlreichen nationalen sowie auch internationalen Ausstellungen zu sehen. In 2016 wurden die Werke erstmals im Rahmen einer Gruppenausstellung im MoCa in Beijing, China gezeigt. Susan Sieg lebt und arbeitet in Hamburg.

Susan Sieg
Begegnung
19.01.17  -  14.02.17

EINE NEUE GEGENSTÄNDLICHKEIT

FARBRADIERUNGEN UND SIEBDRUCKE

In unserer 26. Ausstellung seit der Eröffnung im März 2013 zeigen wir Farbradierungen und Siebdrucke des Hamburger Künstlers Dieter Asmus.

Der Künstler, Jahrgang 1939, ist Mitbegründer der „Gruppe ZEBRA“, die sich Mitte der 1960er Jahre einem neuen Realismus in der Malerei verschrieb und den Trend zur Abstraktion und zum Minimalismus konterkarierte.

Seit Jahrzehnten gilt Asmus, dessen Werke auch international in öffentlichen Sammlungen aufgenommen wurden als Protagonist einer modernen figurativen Kunst.

Der Titel der Ausstellung in der Kunstkantine „Eine neue Gegenständlichkeit“ deutet an, worum es Asmus geht: Revitalisierung figurativer Kunst.

Erreicht wird dieses Ziel durch Popfarben, klassische Perspektiven und nicht zuletzt durch eine perfektionistische Ausarbeitung.

Das Motiv in seinem „absoluten Moment“ einfangen und es durch ausdrucksintensive Bildsprache ohne Ästhetisierung wieder in das Bewusstsein des Rezipienten setzen, ist die Mission, der die Werke des Künstlers gewidmet sind.

 

 

Dieter Asmus
EINE NEUE GEGENSTÄNDLICHKEIT
24.11.16  -  18.01.17

„INSIDE OUT“

BILDER – NEO-KONSTRUKTIV

Michael Mattern widmet sich mit seinen Arbeiten der inneren Ästhetik der Technik und extrahiert nach dem Motto „INSIDE OUT“ die konstruktivistischen Elemente von Bauplänen, technischen Zeichnungen und Platinen, um sie auf der Leinwand intuitiv oder nach künstlerischen Farb- und Proportionsregeln neu zu konfigurieren.

Seine Kunst ist in unserer technophilen Zeit hochaktuell.

Die Produktzyklen von Mobiltelefonen, Fahrzeugen und Hardware bestimmen und verändern unser Leben.

Entdecken Sie in Matterns Kunst Statik und Dynamik der inneren Welt der Technologie.

Michael Mattern ist in renommierten Sammlungen (Brock, Falckenberg u.a.) vertreten.

Die Kunstkantine widmet sich Matterns Werk zum zweiten Mal.

In der Ausstellung wird auch die in Zusammenarbeit mit dem Künstler erschaffene „Ducati Paningale“ zu sehen sein, die in der Fachpresse (z.B. „Motorrad“ 02/2015) mehrfach besprochen wurde.

Mattern kehrte hier -„INSIDE OUT“- das Innenleben des Motors hinaus auf die Carbonverkleidung eines Superbikes.

Ein Kunstwerk, dass sich an dem Abend der Vernissage, 13. Oktober 2016, nicht nur sehen, sondern auch hören lässt.

Michael Mattern
"INSIDE OUT"
13.10.16  -  23.11.16

Manfred Besser  thematisiert in seinen Gemälden Elblandschaften, Hamburgs Schiffe und Brücken, Kräne und Traversen - komponiert dabei Bekanntes neu, schafft vertraute Stimmungen und setzt sie in eindrucksvolle Impressionen um.

Ein kräftiger Strich für das Figurative und eine Farbkomposition in strahlender Leuchtkraft erzeugen das für Besser, ehem. Schüler von Willem Grimm, typische Spannungsfeld aus Abstraktion und Realismus.

Seine Holzdrucke, Linolschnitte, Öl- und Acrylarbeiten hat er bereits in zahlreichen Galerien und Museen ausgestellt.

 

Manfred Besser
"Stadt am Strom"
08.09.16  -  12.10.16

Liebe Freundinnen und Freunde der Kunstkantine! Kurz vor den Ferien laden wir Sie und Euch herzlich ein zu unserem Fest der zeitgenössischen Kunst. Genießen Sie ab 17 Uhr einen traumhaften Abend  in dem "Bernsteinzimmer" der HafenCity!

Die Laudatio hält Bernd Roloff um 19 Uhr. Für Wein, Bier und Softgetränke, Köstliches vom Grill und "Frisches" aus der Küche ist gesorgt! Aus der Sammlung der Kunstkantine präsentieren wir Werke von  

Zsombor Barakonyi  Anne Böddeker  Christian Brinkmann  Heike Grebbin  Horst Güntheroth  Bernd Harms  Rüdiger Knott  Uwe Knuth  Michael Mattern  Barbara-Kathrin Möbius  Martin Mövius  Terry Rodgers  Ursula Schultz-Spenner  Victoria Voncampe  Jonathan Yeo  Günter Zint  

Freuen Sie sich auf Gespräche mit den Künstlern,  und auf Blues, Jazz und Soul mit dem DJ und Sänger Louis Baccarolle, der zu späterer Stunde auflegen wird!

Zeitgenössische Künstler
Sommerfest
16.07.16  -  17.07.16

 

Vernissage am Freitag, 10. Juni von 19 bis 22 Uhr

Nissis Kunstkantine zeigt Ölmalerei von Anne Böddeker.

Die Malerin setzt sich mit dem Thema Meer in all seinen Facetten , von der Nordsee bis zum Pazifik, auseinander.

Die Bilder zeigen aufgewühltes Wasser, sowie stille Momente der Kontemplation im nebligen Wattenmeer, immer ein Spiegel menschlichen Daseins, der Stille und der Emotionen.

Anne Böddeker beschäftigt die Frage, wie sich der Mensch in seiner Umgebung bewegt und wie er sie betrachtet.

Was die Kulisse für touristisches Ferienglück sein könnte, wird in diesen Bildern zur Erinnerung an die Schönheit des Naturgeschehens außerhalb unserer Planungshoheit.

Anne Böddeker
"Menschen und Meer"
10.06.16  -  14.07.16

 

Vernissage am 28. April 2016

Da, wo andere Menschen ihren Schrott loswerden, nämlich auf eigens dafür angelegten Plätzen - den Schrottplätzen - eröffnet sich für Victoria Voncampe eine große Spielwiese.

Immer auf der Suche nach interessanten Materialien und Formen sind sie für Voncampe eine wahre Goldgrube.

Vor einigen Monaten entdeckte sie dort die industriell gefertigten Lüftungsrohre aus Aluminium, ein Material, das sie sofort anzog. So, wie sie da lagen, zusammengepresst und verformt, entstanden in ihrem Kopf schnell die ersten Objekte.

Victoria Voncampe findet neue und bessere Verwendungsmöglichkeiten für das, was als nutzlos und ausgedient gilt.

Aus dem Müll der Gesellschaft entsteht Poesie.

 

Nach zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Dubai und San Francisco, sind ihre neuen Objekte jetzt in NISSI`S KUNSTKANTINE zu sehen.

Ausstellung vom 28. April bis 09. Juni 2016

Victoria Voncampe
Poesie vom Schrottplatz
28.04.16  -  09.06.16

 

Hohe Häuser, tiefe Schluchten, weiter Blick

Christian Brinkmann und seine analogen New York Fotos

 

Es sind die Ikonen des Big Apple: Freiheitsstatue, Chrysler Building und Hudson River, zeitlos distanziert und gleichzeitig ganz nah dran, technisch streng und trotzdem sehr persönlich. Die New York Fotografien von Christian Brinkmann faszinieren mit dieser besonderen Stimmung, die man nur mit viel Sorgfalt und einem liebevollen Blick einfängt. Die Aufnahmen entstanden mit einer Hasselblad-Kamera auf schwarz-weiß-Film, im klassischen Handabzug auf Barytpapier, was samtig-tiefe Grautöne und zum Teil dramatische Kontrastwirkungen ermöglicht. Zu sehen sind 20 zum Teil großformatige Arbeiten vom 4. März bis 27. April 2016 in Nissis Kunstkantine in der Hafen-City.

 

Der Wahl-Hamburger reist seit 1992 regelmäßig nach New York und wurde durch seine inzwischen zwölf New-York-Kalender bundesweit bekannt. "Beim ersten Besuch war ich einfach überwältigt - es fiel mir schwer, den Blick von den Spitzen der Wolkenkratzer zu lösen und die Welt um mich herum wahrzunehmen," erklärt Christian Brinkmann die anhaltende Liebe für die Weltmetropole. Besonders faszinieren ihn die extremen Lichtverhältnisse: "Alles spielt sich in langen schattigen Fluchten ab, in die manchmal nur für kurze Zeit Sonnenstrahlen einfallen." Ehe die gewünschte Lichtstimmung eintritt und der Auslöser gedrückt werden kann, ist oftmals langes Warten gefragt.  

 

Im Gegensatz zum Termindruck, den Brinkmann bei seinen Aufträgen als Presse- und Unternehmens-Fotograf unter anderem für Airbus erlebt, kann er sich mit seiner Hasselblad viel Zeit nehmen. Das entschleunigt nicht nur den kreativen Prozess, sondern auch den Betrachter, der das fertige kunstvolle Werk auf sich wirken lässt. Die Arbeit mit der analogen Kamera unterscheidet sich grundlegend von der digitalen. Nachbesserungen am Computer werden nicht vorgenommen, das fertige Bild entsteht beim Betätigen des Auslösers. Das macht die Fotografien zu kostbaren Unikaten. Durch die Rahmung in schlichten schwarzen Eichenrahmen mit Passepartout wird die wunderbare Wirkung der Arbeiten sanft unterstützt.

Christian Brinkmann
NEW YORK - ANALOG
04.03.16  -  27.04.16

 

Lichterstadt

In der dunklen Jahreszeit freuen wir uns über das

farbenfrohe Hamburg den bunt leuchtenden

Hamburger Dom, illuminierte Gebäude, farbig

inszenierte Bahnhöfe

und Sonnenlicht, das die Dinge in bewegtem Wasser

glitzernd spiegeln lässt

Hamburg Elbe Nordsee, das

gibt es auf den neuen Monotypien

von Ursula Schultz-Spenner zu sehen.

Statt auf dem klassischen Malgrund Papier oder Leinwand wird auf Glas- oder Metallplatten gezeichnet und gemalt die nasse Farbe dann direkt auf das Papier gedruckt.

Durch die manuellen Abdrücke entstehen häufig Verläufe, welche unvorhersehbare Formen ergeben, die den singulären Reiz einer Monotypie ausmachen. Mit dem Verwenden von vielfältigen strukturierten Materialien und einer breitgefächerten Farbpalette entstehen spielerische Abstraktionen.

Dieser Prozess verdichtet den imaginären Grad der tatsächlichen beobachteten Wirklichkeit!

Dr. Uwe Haupenthal /Museumsverband Nordfriesland beschreibt ihre Bilder in einer Eröffnungsrede: (Zitat) "Der Blick auf das Wasser erzeugt durch eine Lichtspiegelung ein interessantes formal begründetes Wellenspiel, wobei Ursula Schultz-Spenner stets auf optische Verbindlichkeit achtet und den beobachteten zufälligen Strukturen (….) eine feste Form verleiht."

 

 

 

 

 

 

Vita Ursula Schultz-Spenner

 Geb. 27.08.1943 in Hamburg

 1962 66 Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg

 Illustration bei Wilhelm M. Busch, Gero Flurschütz sowie Siegfried Oelke und  Grafikdesign (Diplomabschluß)

 Dokumentation im Künstlerlexikon "Der Neue Rump"

 Tätigkeit als GrafikDesignerin freiberuflich bis 1992

 Studium der Malerei  bei Gerd Krenckel

 seit 1994 Mitglied des Galerievereins der Akademie Leonardo

 seit 2007 Mitglied der Künstlergruppe KunstKlima auf Eiderstedt

 Malreisen in die Toskana, nach Sizilien, Andalusien, Griechenland, ins Waldviertel/Österreich,  Potsdam, Indien, SW Afrika und Scilly Islands.

 Arbeitsfeld z. Zt. Nordsee / Eiderstedt;  Jenischpark, Elbe, Hafencity und Speicherstadt, Dom / Hamburg und Portraits.

 Aquarell, Gouache, Eitempera, Acryl, Ölmonotypie und Mischtechniken.

 Zahlreiche Ausstellungen in Hamburg (u. a. Galerie Pinck "Wasserwerke", Galerie Elysee "Gezeitenland"), Kiel (Sparkassenakademie "Abbruchkante"), Husum (Kultur21Festival Nordfriesland), Eiderstedt (u. a. Dünenhus St. Peter "Sommerwind", Altes Rathaus Garding "Landschaftsbilder-Bilderlandschaft", Strandkorbhalle St. Peter "Internationale Künstler der Nordseeküste"), Dithmarschen (Sommerkunsthalle Heide "Lettische Kunst Kunst der Westküste")

Ursula Schultz-Spenner
Lichterstadt
04.02.16  -  02.03.16

Maler Bernd Harms gehört zu den Gründungsmitgliedern des KUNSTWERK AM FISCHMARKT.

Auf dem Weg zu seinem künstlerischen Ideal - Emotionen zu erzeugen als Auswirkung von Kunst auf die Seele -   experimentiert Harms mit Elementen konkreter Abbilder und abstrakter Formen, die er zumeist kombiniert.

Er "spielt" mit spontanen Farbmischungen, gespachtelten Verwerfungen, Übermalungen.

Viele seiner Bilder erscheinen zunächst inhaltlich undefiniert und erzählen doch Geschichten - auch oder gerade durch das Sichtbarmachen von Abwesendem.

Sie lassen sich entschlüsseln und geben dem bereitwilligen Betrachter den allein von ihm erzeugten Sinn.

( © Franziska Trollius. September 2011)

 

 

1996 Gruppenausstellung im Haus der Schiffahrt, Hamburg

2001 Gruppenausstellung im Kunstwerk am Fischmarkt, Hamburg

2001 Einzelausstellung im Kunstwerk am Fischmarkt, Hamburg

2002 Einzelausstellung im Königreich, Hamburg

2003 Einzelausstellung in Lüneburg

2003 Einzelausstellung in Hitzacker

2004 Teilnahme an den Kunsttagen in Isernhagen (bei Hannover)

2005 Teilnahme an den Kunsttagen in Amstetten, Österreich

2006 Ausstellung mit der Gruppe 9halb10 in der Bildkunstakademie Hamburg (Katalog)

2008 Gruppenausstellung in der Galerie Per-Seh in Großgoltern bei Hannover (Katalog)

2009 Einzelausstellung im Kunstwerk am Fischmarkt, Hamburg (Katalog)

2011 Einzelausstellung in der Kanzlei Graf von Westphalen, Hamburg

2011 Gruppenausstellung "10 Jahre Kunstwerk am Fischmarkt", Hamburg

2012 Teilnahme an der internationalen Ausstellung NordArt   Kunstwerk Glashütte (Katalog)

2013 Ausstellung "Unterwegs" gemeinsam mit Rüdiger Knott   in der Kunstscheune in Steinhude

2014 Einzelausstellung in Nissis Kunstkantine, Hafen-City Hamburg

2015 Einzelausstellung im Werkheim Hamburg-Ottensen

 

 

 

 

Bernd Harms
Mensch und Architektur
10.12.15  -  03.02.16

Vernissage - Freitag, 30. Oktober 2015 - 19 Uhr   Laudatio Bernd Roloff

 

Dr. László Kova (Jahrgang 1940) ist bekannt als Künstler und Lyriker.

 

Die Malerei ist für ihn sowohl Bildgebung für Poesie als auch eine Hommage an seine Wahlheimat Hamburg.  

 

Es entstehen Plein-Air-Ölgemälde auf Leinen farbenfroh und dynamisch.  

 

Portraits und Skulpturen in reduzierter Formensprache arrondieren diese stimmungsvolle Ausstellung.  

 

Dr. László Kova
"PinselPoesie"
30.10.15  -  09.12.15

 

Vernissage - Freitag, 28. August 2015 - 19 Uhr

Monica Bohlmann gehört zur Hamburger Künstlergruppe "artplacement".

Sie  malt in dieser Ausstellung mit der Nadel. Stich für Stich bestickt und übernäht sie digital bearbeitete Frauenbilder aus Foto- und Modemagazinen mit  Anatomie - und liefert so viel Stoff zum Nachdenken und zur  Reflektion.

Ein fast vergessenes Medium, das Sticken, leuchtet in ihren Fadenfrauen neu auf. Oft konstruktiv, aber auch bewusst spannungsvoll und unheimlich, ironisch und auch bodenlos witzig.

 

 

 

Monica Bohlmann
"Verborgene Schönheit"
28.08.15  -  28.10.15

Vernissage - Freitag, 28. August 2015 - 19 Uhr

Rüdiger Knott  gehört zur Hamburger Künstlergruppe "artplacement".

Er  zeigt sein ästhetisches Vergnügen am Verfall der präsentierten Fundstücke, die oft aus dem Hamburger Hafen stammen. Und fast immer ist der Lack ab! Er bemächtigt sich der Dinge, über die das Leben hinweg gegangen ist, und holt sie in Materialbildern und Objekten neu zusammen geführt ins Jetzt und Heute zurück.

 

 

Rüdiger Knott
"Verborgene Schönheit"
28.08.15  -  28.10.15

 

Das  Sommerfest

 

Vernissage · Sonnabend · 18. Juli · ab 17 Uhr

 

Laudatio · Bernd Roloff · 19 Uhr

 

Zu Beginn der Ferien laden wir herzlich ein

zu einem kleinen Fest der zeitgenössischen Kunst.

Vorwiegend aus der Sammlung der Kantine präsentieren wir Werke von

 

Zsombor Barakonyi,

Carina Crenshaw,

Brigitte Dahmen-Roscher,

Heike Grebbin,

Horst Güntheroth,

Bernd Harms,

César Klein,

Rüdiger Knott,

Uwe Knuth,

Michael Mattern,

Volker Meier,

Barbara-Kathrin Möbius,

Martin Mövius,

Jürgen Müller,

Ralf Reichelt,

Victoria Voncampe,

Philipp Weber,

Theo Wilhelm,

Günter Zint.

Werke von Wegbegleitern und neuen Freunden, ohne die es die Idee für unsere Location nicht gegeben hätte. Freuen Sie sich auf Gespräche mit den Künstlern, von denen sehr viele anwesend sein werden. Freuen Sie sich auf Blues, Jazz und Soul mit dem Sänger Louis Baccarolle, der zu späterer Stunde auch auflegen wird.

Kommen Sie  mit auf einen Ausflug in das "Schöne" und genießen Sie  einen traumhaften Abend in der HafenCity.

 

Ein Potpourri zeitgenössischer Kunst
Das Sommerfest
18.07.15  -  26.08.15

50 Jahre St. Pauli - gesehen und fotografiert von

 

Günter Zint

 

 Vernissage I 19. Juni 2015 I 19.00 Uhr

 

Denkt man an St. Pauli tauchen vor dem geistigen Auge Leuchtreklamen, Luden in ihren großen Schlitten, die Herbertstraße, das Salambo, der Star Club und allerhand "schräge Gestalten" und Originale auf.

 

Vieles davon ist heute verschwunden, aber immer noch Teil des "Mythos St. Pauli".

 

Der Pressefotograf Günter Zint hat über 50 Jahre lang das Geschehen auf dem Kiez dokumentiert und in Bildern festgehalten. Bars und Lokale, Menschen und Szenen einer noch nicht lange vergangenen Zeit werden wieder lebendig.

 

Zints Fotografien zeigen die vielen Facetten St. Paulis, eingefangen von der Linse eines Fotografen, der sich selbst auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen im Stadtteil sieht und von dieser Warte aus seine Bilder entstehen lässt. Es ist der außergewöhnliche Blickwinkel Günter Zints, der den Betrachter in das Geschehen hineinzieht und damit eine Lebendigkeit erzeugt, die den Kiez der 60er, 70er und 80er Jahre greifbar werden lässt. Bis heute begegnet man Zint, wenn er mit seiner Kamera durch die Straßen St. Paulis geht und auf Schritt und Tritt alte Bekannte und Weggefährten trifft.

 

Gerade weil der Stadtteil St. Pauli einem steten Wandel unterworfen ist, ist die Arbeit Günter Zints besonders wertvoll, da sie Vergangenheit und Gegenwart in Bildern festhält. Die Ausstellung bietet Gelegenheit, in diese Vergangenheit einzutauchen, Verschwundenes wieder- oder neu zu entdecken und einen Fotografen kennenzulernen, der er geschafft hat, zwei seiner großen Leidenschaften miteinander zu vereinen: Die Kamera und den Kiez.

 

Günter Zint
50 JAHRE ST. PAULI - GESEHEN UND FOTOGRAFIERT VON GÜNTER ZINT. KIEZLEBEN UND LEBEN LASSEN.
19.06.15  -  15.07.15

Martin Mövius Vernissage Freitag - 08.  Mai 2015 - 19 Uhr

 "La Femme"   Wahrnehmung und Illusion haben Martin Mövius in den letzten vier Jahrzehnten auf vielfache Weise beschäftigt. Als ausgebildeter Bühnenbildner hat er große Fernsehproduktionen der Unterhaltung in der ARD gestaltet. Darüber hinaus war er als Drehbuchautor für das Fernsehen tätig. Seine großformatigen Acrylbilder sind stark an die Ästhetik des Comics angelehnt und interpretieren farbenfroh spielerisch das Thema "La Femme". Martin Mövius lebt und arbeitet  in Hamburg.

 

 

Martin Mövius
"La Femme"
08.05.15  -  17.06.15

Barbara - Kathrin Möbius Vernissage Freitag - 27.  März 2015 - 19 Uhr

 "Unter dem Gefieder... wenig bieder"   Barbara-Kathrin Möbius (Jhg. 1967) zentrales Thema ist der Mensch mit seinen scheinbar tierischen Eigenschaften. Mit den Mitteln von Malerei und Zeichnung, mit viel Farbe und Phantasie, nimmt sie gesellschaftliche Verhältnisse auf"s Korn, so in der Serie "Hamburger Stadt-Straßen-Tagebuch" (seit 1991). In der Ausstellung zeigt Sie unter dem Motto "Lockvögel, schräge Hühner und sonstige Spezialitäten" eine kleine Auswahl ihrer Werke.

                                                                                                                                                                                             

Barbara-Kathrin Möbius
"Unter dem Gefieder... wenig bieder"
27.03.15  -  07.05.15

Uwe Knuth Vernissage - Freitag - 13.  Februar 2015 - 19 Uhr

 "Von der Hamburger HafenCity nach Kappadokien"   Der Hamburger Uwe Knuth ist bekannt für seine lichtdurchfluteten Landschaften und Stadtimpressionen - für seine Pleinair-Malerei. Sie bilden das Hauptthema seines Oeuvres. Die Bildkompositionen Uwe Knuths strahlen aquarelltypische Spontanität und Leichtigkeit aus. Seine faszinierenden Stimmungsbilder hat er in seiner Heimat, im Hamburger Hafen, an den Elbufern, in deutschen Städten und auf seinen vielen Reisen in ferne Länder eingefangen.

                                                                                                                                                         

Uwe Knuth
"Von der Hamburger HafenCity nach Kappadokien"
13.02.15  -  26.03.15

Heike Grebbin Vernissage - Freitag - 09.  Januar 2015 - 19 Uhr

 "Hingeschaut"   Heike Grebbin lebt in Hamburg.   Schwerpunkt ihrer Malerei ist die Annäherung an den Menschen - das Ergründen von Emotionen. Die Malerei als Reflexion des momentanen Empfindens. Manche Eindrücke beeinflussen Heike Grebbin nachhaltig im Positiven wie im Negativen. Die reale Szene wird häufig neu komponiert, reduziert und konzentriert. Dieses gilt auch für ihre Landschaftsmalerei.

 

Heike Grebbin
"Hingeschaut"
09.01.15  -  13.02.15

Volker Meier

Vernissage - Freitag - 14.  November - 19 Uhr

"Die Schönheit schläft auf den Wassern"   (Albert Camus) Volker Meier (1932-1993) lebte in Hamburg. Er malte Motive vom Hafen, von Elbe, Nord- und Ostsee. Mit der ihm eigenen Formensprache und seinem Blick für das Wesentliche, verwandeln sich bei ihm Lichtstimmungen, Himmel und Horizonte, Küsten, Inseln, Hütten, Boote und Wracks zu einer eigenen, magischen Schönheit. Seine Faszination und Liebe zum Wasser sprechen aus jedem Pinselstrich.

Volker Meier
"Die Schönheit schläft auf den Wassern"
14.11.14  -  09.01.15

Brigitte Dahmen-Roscher

Vernissage - Freitag -   26.  September - 19 Uhr

"Malerei"

Die überwiegend großformatigen farbkräftigen Arbeiten haben den Menschen zum Thema: Als scheinbar in Auflösung begriffenes "Porträt" oder in Interaktion.Ausgehend von flüchtigen Skizzen entstehen im Dialog mit der Leinwand Bilder an der Grenze zur Abstraktion.  Sieg oder Niederlage? Engel oder Teufel? Kampf um Leben und Tod oder erotisches Spiel? Der Betrachter wird auf seine eigenen Eindrücke und Fantasien zurückgewiesen ...  Brigitte Dahmen-Roscher  lebt und arbeitet in Hamburg. Inspiriert durch  viele Reisen nach Sylt und auf die Halbinsel Eiderstedt wurde zunehmend auch die norddeutsche Landschaft zum Thema ihres künstlerischen Schaffens.

 

Brigitte Dahmen-Roscher
Malerei
26.09.14  -  14.11.14

Ralf Reichelt

Vernissage - Freitag - 08. August - 19 Uhr

Was uns bewegt

 Seine Werke tragen Titel wie "Anbetung", "heiliger Punkt" oder "der Geist der Unaufgeregtheit". Ralf Reichelt, Jahrgang 1968, erschafft mit Naturpapieren, Acryl- und Ölfarben in großen oder in handlichen Formaten Projektionsflächen für die individuelle Spiritualität des Betrachters. Abstraktion, Reduktion und Minimalismus sind prägend für sein Werk, das sich an Jedermann richtet. Ob Anhänger einer Weltreligion, Atheist oder Agnostiker, alle sind auf ihre Weise inspiriert von den Themen, denen sich Ralf Reichelt widmet und den Assoziationsräumen, die seine Kunst für den Rezipienten eröffnet. Sein Spektrum reicht von der modernistischen christlichen Ikone bis zur Bildgebung für situative menschliche Interaktion. Farben, Strukturen und Kompositionen eingesetzt für die "Big Points" der Metaphysik oder für Ankerplätze der Selbstreflektion. Ralf Reichelt lebt und arbeitet in Niep bei Krefeld.

Ralf Reichelt
Was uns bewegt
08.08.14  -  24.09.14

 Horst Güntheroth

Vernissage - Freitag -   30. Mai - 19 Uhr

Magic Milky Way

Strahlende Sonnen, gigantische Galaxien, wabernde Materiewolken - das Universum ist voll von chaotisch schönen Objekten. Sie inspirieren den stern-Reporter und studierten Physiker Horst Güntheroth zu Gemälden, abstrakten Kunstwerken, rätselhaften Bildern in Acryl auf Leinwand. Angeregt durch Aufnahmen von Weltraum- Teleskopen, verfremdet er das Ursprüngliche und macht Eigenes daraus. Dabei muss der Betrachter gar nicht wissen, dass sich Ähnliches in den Weiten des Weltalls abspielt, doch er soll etwas spüren von der kosmischen Faszination.

 

Horst Güntheroth
Magic Milky Way
30.05.14  -  08.08.14

Bernd Harms    

Vernissage - Freitag  -  11.  April -  19 Uhr    

Was das Auge in der Welt sieht

Der Maler Bernd Harms gehört zu den Gründungsmitgliedern der KUNSTWERK AM FISCHMARKT.   Auf dem Weg zu seinem künstlerischen Ideal - Emotionen zu erzeugen als Auswirkung von Kunst auf die Seele -  experimentiert Bernd Harms mit Elementen konkreter Abbilder und abstrakter Formen,  die er zumeist kombiniert. Er "spielt" mit spontanen Farbmischungen, gespachtelten Verwerfungen, Übermalungen. Viele seiner Bilder erscheinen zunächst inhaltlich undefiniert und erzählen doch Geschichten - auch oder gerade durch das Sichtbarmachen von Abwesendem. Sie lassen sich entschlüsseln und geben dem bereitwilligen Betrachter den allein von ihm erzeugten Sinn. (c Franziska Trollius. September 2011)

Bernd Harms
Was das Auge in der Welt sieht
11.04.14  -  28.05.14

Theo Wilhelm (1912 - 2005)  

Vernissage - Donnerstag  -  13. Februar -  19 Uhr  

Poesie des Blicks - eine Retrospektive

Als Mitglied der "gruppe 45" und des "Deutschen Künstlerbunds" bezog der Maler konsequent Position in der Zeit der Abstraktionen nach 1945. Aus dem vielseitigen Werk werden Hommagen an Paul Klee, farbstarke konstruktive Kompositionen der fünfziger und sechziger Jahre, Materialbilder geomorphen Charakters, Horizontbilder und Siebdrucke gezeigt. Unverkennbar ist allen eine individuelle Sehweise, Ausgewogenheit und kompositorische Sicherheit, die jedes Werk zu einem optischen Erlebnis macht.

Theo Wilhelm
Poesie des Blicks - eine Retrospektive
13.02.14  -  09.04.14

Fotografien von Jürgen Müller

Vernissage - 22. November 2013 ab 18 Uhr

"The Art of Rice"

Jürgen Müller lebt in Hamburg und fotografiert seit 1983 Werbekampagnen, People, Landschaften und umfassende Unternehmensportraits. Bekannt wurde  Jürgen Müller  darüber hinaus durch seine freien künstlerischen Arbeiten. Diese  Bilder sind geprägt von einem puristischen Stil mit konsequent grafischem Aufbau. Die Szenen und Landschaften wirken unterschwellig surreal durch den Verzicht auf Menschen und jeden anekdotischen Bezug. In seinen kühl und reduziert inszenierten Objektfotos pflanzt er den Bildern eine Art von Magie ein, die sich im Wahrnehmungsvermögen des Betrachters lange festsetzt. Außerdem ist Jürgen Müller ein gesuchter Porträtist. Für den Bundestagswahlkampf 2009 fotografierte Jürgen Müller die Plakatkampagne des Kanzlerkandidaten der SPD, Frank Walter Steinmeier. Diverse Ausstellungen, zum Beispiel in der Hamburgischen Landesvertretung in Berlin,der PPS-Galerie Hamburg und im Kunsthaus Jesteburg. Jürgen Müller gibt diverse Seminare und Vorlesungen.

Jürgen Müller
"The Art of Rice"
23.11.13  -  04.01.14

 VICTORIA VONCAMPE  

Vernissage - 23. AUGUST 2013

Bis 2002 war Victoria Voncampe besonders als Moderatorin eine der präsentesten und bekanntesten Medienpersönlichkeiten Deutschlands.

Seitdem erschafft  sie mit außergewöhnlichen Materialien vielbeachtete Objekte, Assemblagen und Collagen mit offener Werkaussage, die dem Betrachter ein fesselndes Seherlebnis bieten.

Ihr Antrieb ist der Flow, ihre Leidenschaft der Surrealismus.

Victoria Voncampe
23.08.13  -  30.11.13

Rüdiger Knott

Vernissage - 26. April 2013

Strandperlen Objekte und Materialbilder

 

Rüdiger Knott sammelt. Alles was nicht niet- und nagelfest ist und ihn optisch reizt. Er ist kein Messie, vielmehr spürt er dem Reiz der Vergänglichkeit nach, der Schönheit des Verfalls. Im Atelier nahe der Elbbrücken in Hamburg bearbeitet er seine Fundstücke, komponiert eigentlich fremde Elemente zu einer neuen Einheit. Schafft neue ästhetische Zusammenhänge. Künstler, die ihm dabei immer wieder durch den Kopf spuken: Kurt Schwitters, Ed Kienholz, Günther Uecker, Joseph Beuys, Christo, Paul Thek, Blinky Palermo, Anselm Kiefer und Jürgen Brodwolf. In seinen Materialbildern, Assemblagen, Objekten und Skulpturen sieht sich der heute 69jährige frühere NDR-Journalist und künstlerische Autodidakt auch als "Bewahrer”. Er holt Hölzer, Metalle, Leder und Pelze, Papiere und Plastikteile über die das Leben hinweg gegangen ist   zurück ins Jetzt und Hier. Jüngere Arbeiten, vor allem neue Objekte und Skulpturen, unterstreichen seinen Spaß für das Originelle und Abseitige. Für fast alle gilt: "Berühren erlaubt!”

Rüdiger Knott
Strandperlen Objekte und Materialbilder
26.04.13  -  16.07.13

Michael Mattern

Vernissage - 01.03.2013

1946 in Husum / Schleswig-Holstein geboren1972 Verzicht aus familiären Gründen auf das Studium an der HfBK Berlin - trotz Tätigkeit in der Druckindustrie weiterhin äußerst intensive Beschäftigung mit der Bildenden Kunst sowie der Kunstgeschichte.Seit 1998 lebt und arbeitet er in Itzehoe.Seit 1989 arbeitet Mattern auf der Basis technischer Form- und Funktions-Logiken als freischaffender Künstler an der Weiterentwicklung des Konstruktivismus, die eine Reflektion des heutigen Zeitgeschehens ermöglicht.Seit 1991 besteht Kontakt zu dem Wuppertaler Ästhetik-Professor Dr. h.c. Bazon Brock dieser definierte die "malerischen Analysen technischer Systeme und konstruktivistischen Bilderwelten" Matterns als Diaphanen Konstruktivismus sowie als Wissensbilder.Seit 2005 Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler Schleswig-Holstein

Michael Mattern
01.03.13  -  24.04.13