Hamburger Kunstprojekt

"Virtual City" Marlet Heckhoff und Tobias Zaft

02.06 - 15.07.2017  

Marlet Heckhoff, die wir bisher mit kleinformatigen Arbeiten im easyartshop zeigten,  ist jetzt  Meisterschülerin in der Klasse für Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank an der HGB Leipzig, Hochschule für Grafik und Buchkunst, und erhielt das Landesgraduiertenstipendium des Freistaates Sachsen. Ein schöner Anlass einmal die "großen" Arbeiten zu präsentieren.

Tobias Zaft ist im Juni 2017 an zwei Orten zu sehen: Nach den Multiples und Installationen zeigen wir in der galerie hamburger kunstprojekt erstmals seine Malerei. Die Installation "Flexipolis" ist jetzt parallel auf der NordArt zu sehen, einer der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Über 200 internationale Künstler präsentieren ihre Werke auf dem Gelände der Carlshütte in Büdelsdorf vom 10. Juni - 8. Oktober 2017. Virtual City zeigt den Zugang der beiden Künstler zu Raum und Realität: Bei Tobias Zaft bilden Gitter und Raster eine 3-D Struktur, an der sich amorphe Architekturfragmente emporranken, wie an einem Pflanzengitter.  Das ausufernde, unkontrollierbare Wachsen verleiht den Gebäuden die Eigenschaften eines Organismus, der sich vermehrt, wächst und seine eigenen Strukturen entwickelt. Mehrjährige Aufenthalte in China mit seiner sich unaufhaltsam ausbreitenden Urbanisierung waren hier die Inspirationsquelle.  Bei Marlet Heckhoff taucht der Betrachter in virtuelle Räume, merkwürdig bekannt, aber nicht definierbar. Man klammert sich an vermeintliche Fenster, Türen, Glasfassaden, an die stark ausgeprägte 3-Dimensionalität. Je tiefer man sich in den Bildraum begibt, umso klarer wird, dass man nirgendwo ankommt, sondern in einem „Schwebezustand“ zwischen Realität und Virtualität gehalten wird. 

Marlet Heckhoff und Tobias Zaft
Virtual City
01.06.17  -  15.07.17

In der Ausstellung Neubauten zeigen wir neben neuen Arbeiten von Inge Buschmann zwei „Neuzugänge“, die in unserem „easyartshop“ bereits Premiere hatten:

Die Malerin Marlet Heckhoff (Leipzig) und den Objektkünstler Tobias Zaft (Deutschland/ China).

Marlet Heckhoff lernte ich auf dem letzten Rundgang in der Spinnerei Leipzig kennen, wo mir ihre Bilder auffielen: Konstruktiv, räumlich, architektonisch. Die Bilder sind greifbar, aber nicht eindeutig.Der Betrachter taucht in virtuelle Räume, merkwürdig bekannt, aber nicht definierbar. Man versucht sich an bekannten Strukturen zu orientieren, sieht Fenster, Gebäude, manchmal sogar Raumschiffe, dennoch liefert die Darstellung keine eindeutige Gegenständlichkeit, sondern läßt den Betrachter in einer Art „Schwebezustand“ der Deutung. Nach Beendigung ihres Studiums in Leipzig, konnte ich die Arbeiten von Marlet Heckhoff als „Artist in Residence“ im Künstlerhaus Vorwerkstift in Hamburg vor Ort sehen und passende Bilder für die Ausstellung auswählen.

Tobias Zaft in dieser Ausstellung mit zwei Multiplen vertreten, war mir schon auf der Nordart aufgefallen. Nach seinem Abschluss an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Jahr 2007, lebte und arbeitete er 6 Jahre in China. Sein Multiple „Flexipolis D-shape edition und x-shape edition“ aus Acryl, spiegelt die gigantische bauliche Veränderung, die sein Umfeld in China erfahren hat: Immer neue und höhere Gebäude sorgen für eine ständigen Wechsel der Stadtsilhouette. Das „Multiple“ trägt diesem Wachstum auf durchaus ironische Weise Rechnung: Das „Basisset“ kann mit dem „Erweiterungsset“ flexibel wachsen und immer wieder neue Höhenrekorde aufstellen, arbeiten Sie an Ihrer eigenen Immobilienblase.

Abbildung: Tobias Zaft, Multiple X-shape edition, Acrylglas, 500 Auflage, 2016 | Marlet Heckhoff, Bernina 2, Acryl auf Leinwand, 50 cm * 50 cm, 2016

 

 

Marlet Heckhoff, Inge Buschmann, Wibke Rahn, Tobias Zaft
Neubauten
17.11.16  -  28.02.17

Im Jahr 2008 zeigten wir mit "Räume" eine umfangreiche Einzelausstellung mit dem Rotterdamer Künstler Fred Schurink. Jetzt können wir mit einer neuen Ausstellung"Raumteiler" daran anknüpfen:Arbeiten aus den Jahren 2014 bis 2016 werden zum ersten Mal außerhalb des Ateliers zu sehen sein,eine kleine Premiere also.In seiner neuen Ausstellung beschäftigt sich Fred Schurink mit dem Thema Raum und Zeit: Der Raum, sichtbar in den urbanen Strukturen seiner Arbeit ist untrennbar mit der Zeit verbunden, er ist entstanden durch die stetigen Veränderungen, die Menschen als Spuren in einem Zeitraum hinterlassen haben. Wir versuchen seit Jahrhunderten diesen Raum zu erfassen und zu vermessen, als Teil unserer Realität zu begreifen, für Fred Schurink bleiben allerdings viele Fragen offen: Ist da etwas "hinter" dem Raum? Bilden Vergangenheit , Gegenwart und Zukunft einen gemeinsamen Raum oder viele einzelne? Gibt es eine Struktur, die diesen Raum zusammenhält? Liegt, wie bei der Malerei von Fred Schurink,   eine Struktur hinter dem "wahrgenommenen" Raum? Die Leipziger Künstlerin Wibke Rahn thematisiert "Raum" als Behausung, und Schutz. Aus diesen "privaten" Räumen entsteht der öffentliche Raum, der einen seinen eigenen Gesetzen folgendes Konstrukt entstehen läßt. Achsen, Symmetrien und amorphe Strukturen machen aus den "privaten Räumen" Siedlungen.

Das Multiple zur Ausstellung: Wibke Rahn

Die neuen Arbeiten von Fred Schurink: Fred Schurink

 

Fred Schurink und Wibke Rahn
Raumteiler
03.06.16  -  29.07.16

Weihnachten steht vor der Tür und wir freuen uns, dass die Künstler der Galerie die Gelegenheit nutzen, um Spannendes und Bedenkliches im allgemeinen Konsumrausch zu zeigen. Gleichzeitig habe ich in meinem Lager gestöbert und "Schätze" gefunden, die es verdienen wieder ans Licht geholt zu werden: Die Stelen von Carsten Jacobsen, gezeigt in der ersten Ausstellung der Galerie in den neuen Räumen in der Gluckstraße, haben auch nach 16 Jahren nichts von ihrer Magie eingebüßt!

Abbildung: Mama Products, Vodoo Handgranate

 

Künstler der Galerie
Santa ART
10.12.15  -  30.01.16

Wibke Rahn zeigt nach der letzten Ausstellung "buildings" im November 2012 neue Arbeiten: Objekte aus Metall, filigran und zerbrechlich, seltsam unfertige Unorte "under construction", daneben Fotografien virtueller Stadtlandschaften. Die türkische Künstlerin Sadiye Karabey, erstmals bei uns ausgestellt, präsentiert Leinwandarbeiten, urbane Erfahrungen aus Seoul und anderen Metropolen, Gebäude und architektonische Details. Im easyartshop.biz begrüßen wir Mama products der Hamburger Künstlerinnen Michaela Mohr und Bettina Ulitzka: Vom Krisenherd bis zum Waschzwang thematisiert das Künstlerinnenduo ironisch, feministische "Handarbeiten", ob explosiv (Nadelkissen in Handgranatenform), Madonna to go (Lippenstift mit Marienskulptur) und tätowierter, ausgekochter Suppenknochen, es geht doch nichts über einen ordentlichen Haushalt!

Wibke Rahn und Sadiye Karabey
under construction
12.04.15  -  30.05.15

Inge Buschmann: "Es wird Herbst"

Der Sommer geht und der Herbst kommt mit Arbeiten von Inge Buschmann: Die   neuen Arbeiten beschäftigen sich mit Kiosken und Mauthäuschen im Niergendwo. Natur und Architektur treffen aufeinander. Flächen und filgranes Astwerk bilden ein bizarres "Miteinander", die menschenleeren Gebäude werden zum Ornament in ihrer kalten Umgebung.

Inge Buschmann
Es wird Herbst
03.10.14  -  20.12.14

Mit Paarungen zeigen wir nach "Under Deep Water" im Jahre 2012 die 5. Einzelausstellung mit dem Berliner  Künstler Dieter Mammel.

Zu sehen sind neue neue Bilder, die zusammen mit einem "Partnerbild", das entweder  früher oder in einem anderen Kontext entstand, ein "Paar" bilden. Mit diesen "Paarungen" ziehen wir einen  roten Faden durch 20 Jahre Malerei von Dieter Mammel. Die aktuellen Arbeiten offenbaren ihre Bezüge zur  Vergangenheit und die früheren Arbeiten liefern spannende, neue Aspekte, erscheinen in neuem Licht.Den  "Cut",  den  Dieter  Mammel  dabei  immer  in  seinen  Werkreihen  sucht,  die  Neuerfindung  der  eigenen Arbeit und den kritischen Umgang mit früheren Phasen spiegelt sich in der Arbeit auf der Einladungskarte: Die Serie "Diven" wurde zerschnitten und neu zusammengesetzt. Fragmentierung als inhaltliche  Verdichtung.

 

Dieter Mammel
Paarungen
08.05.14  -  05.07.14

Eigene Reisen und ein "Umzug" in ein neues Atelier, brachten Sigrun Jakubaschke auf die Spuren von Alexander von Humboldt. Seine Reise zum Orinoco und der Suche nach einer Verbindung zum Rio Negro, die er auch tatsächlich entdeckte, ließen eine Karte entstehen, ergänzt von "Entdeckungen" , Blindzeichnungen von Tieren und Aquarellen, die die Durchmischung der beiden Wasserläufe zeigen.

 

Sigrun Jakubaschke
Orinoco
16.01.14  -  01.03.14

Seit 3 Monaten betreibt die galerie hamburger kunstprojekt   den "Kunstshop" im Internet. Mit der Ausstellung Kunstshop wollen wir die angebotetenen Arbeiten nicht nur virtuell, sondern direkt "greifbar" machen und die dahinter stehenden Künstler vorstellen.  

Abbildung: Wibke Rahn, Platte 1, Beton, datiert, signiert, 21,8 x 12,5 x 7,2 cm, Auflage 4, 2013

Inge Buschmann, Barbara Lorenz Höfer, Wibke Rahn, Sigrun Jakubaschke
Kunstshop
19.09.13  -  08.11.13

Mit der Ausstellung: Marie Pittroff, Back In Town, zeigt die Galerie die erste Einzelausstellung mit derin Mainz lebenden, gebürtigen Französin.Bisher waren in Gruppenausstellungen, wie "velvet underground", Porträts, bzw. Stadtimpressionen in "Metropolis" zu sehen. Mit der Ausstellung, "Back in Town", nehmen wir Bezug auf die wiederholten Besuche von Marie Pittroff in Hamburg, bei denen sie das "Rohmaterial" für die jetzt gezeigten Arbeitensammelte.Stadtansichten (Details) vom Fischmarkt bis zum Michel, Architekturfragmente und Stadtauschnitte mit Öl auf Leinwand festgehalten, bieten neue Perspektiven und rücken die Architektur der Stadtin den Focus. Konfrontationen mit New York Ansichten verdichten das Thema Stadt und Bauwerk.

 

Marie Pittroff
Back In Town
11.04.13  -  14.09.13

Mit der Ausstellung: BUILDINGS AND LANDSCAPES setzen wir unser Serie der Gruppenausstellungenfort. Ein Gast, Wibke Rahn aus Leipzig trifft auf Sigrun Jakubaschke und Peter Schedler.Unterschiedliche künstlerische Positionen und Medien tasten sich an ein Thema, versuchen es in seinenTiefen auszuloten. Gebäude und Landschaften als Freiräume und "Unorte" kartographiert oder im Nichts,dreidimensional in Beton, zweidimensional als Zeichnung und Holzdruck, beschäftigen sich mit den Spurendes Menschen in der Landschaft.Wibke Rahn,

Sigrun Jakubaschke, Wibke Rahn, Peter Schedler
BUILDINGS AND LANDSCAPES
22.11.12  -  19.01.13

Mit der Ausstellung: LIGHT MY FIRE eröffnet die galerie hamburger kunstprojekt die Herbstsaison. Drei künstlerische Positionen sind in der Ausstellung zu sehen: Inge Buschmann mit ihrem kühlen, distanzierten Realismus ist die Beobachterin, die dokumentiert und emotionslos analysiert. Mit Tatorten, Tätern und Brandstiftern zeigt sie das "Böse" als Phänomen unserer Kultur. Dieter Mammel, zuletzt in seiner Einzelausstellung "Under deep water" zu sehen" untersucht die Gewalt und Kraft des Feuers. Die Urgewalt des Elements wird zur gemalten Emotion. Mit den Leuchtinstallationen von Margareta Hesse setzt sich das Feuerthema fort. In Berlin und Darmstadt gezeigte Laserinstallationen strahlen in rotem Licht aus Leuchtkästen den Betrachter an. Der Laser brennt sich durch den Raum, kontrolliert und gesteuert durch Margareta Hesses ästhetische Konzept, das Feuer ist unter Kontrolle.

Einladungskarte: Dieter Mammel, "Brand", Tusche auf Leinwand, 260 cm * 150 cm, 2012 Inge Buschmann, "Under Fire", Öl auf Leinwand, 80 cm * 100 cm, 2012

Inge Buschmann, Margareta Hesse, Dieter Mammel
LIGHT MY FIRE
06.09.12  -  17.11.12

Nach mehreren Beteiligungen an Gruppenausstellungen in der unsere Galerie, zeigen wir jetzt die erste Einzelausstellung von Ulrike Beckmann in unseren Räumen. Malerei und Installationen aus den letzten Jahren beleuchten verschieden Facetten aus dem Werk der aus Solingen stammenden Künstlerin. Literatur und Philosophie flossen immer in ihre Arbeiten ein, häufig finden sich Texte und Textfragmente in ihren Bildern. Die enge Beziehung zum Text spiegelt sich auch in ihren Buchillustrationen, die sensibel auf Inhalt und Idee der Gedichte und Traktate eingehen.

 

Abbildung: Kathedrale IV, Öl, Gips und Holz auf Leinwand, 70 * 50, 2003

Ulrike Beckmann
Bilder und Worte
22.03.12  -  30.05.12

Unter dem Thema Metropolis zeigen wir verschiedene Positionen: Die fotorealistische Malerei von Marie Pittroff, diesmal mit Themen aus der Hafencity, steht neben expressiver Acrylmalerei mit Momentaufnahmen

aus New York von Ulrike Beckmann, dreidimensionaler Malerei von Fred Schurink, Thema Rotterdam, einem Faltplan, verwirrend, labyrinthisch verschlungen von Akkra, Ergebnis einer Reise von Sigrun Jakubaschke nach Ghana und "Bienenhäusern" von Barabara Lorenz Höfer. Zur Ausstellung

erscheint ein Multiple von Marie Pittroff.

Ulrike Beckmann, Barbara Lorenz Höfer, Sigrun Jakubaschke, Marie Pittroff, Fred Schurink
Metropolis
10.11.11  -  14.01.12

Welche Wirklichkeit ist zu sehen? Die Orte, die Inge Buschmann wiedergibt, sind in realistischer Manier gemalt aber nicht real. Ihre Motive entstehen als Konvolut verschiedener Eindrücke. Es sind Eindrücke aus Australien, dem Zweitwohnsitz der Künstlerin, mit seiner grenzenlosen Weite und Leere und aus Europa, der alten Welt. Landschaft und Spuren der Zivilisation werden im Atelier in ihre Form gebracht. Wie aus einem Setzkasten werden Eindrücke, Gegenstände und Stimmungen im Rahmen positioniert und einem präzisen Gestaltungswillen unterworfen. Die Realität liefert die Bausteine für diese Komposition. Hartes, gleißendes Licht, erlebt in Australien, erwacht im Hamburger Atelier zu neuem Leben, Motive, Licht und erlebte Stimmung werden zu etwas Neuem geformt. Diese Realität der Künstlerin hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun, in der wir uns bewegen. Sie hilft uns unsere Wahrnehmung zu schärfen, etwas Neues hinter Bekanntem zu entdecken, Unsichtbares sichtbar zu machen.

 

Bild: Inge Buschmann, New York Subway, 2010, Öl auf Leinwand, 100 * 140 cm

Inge Buschmann
True Lies
08.09.11  -  22.10.11

In seiner dritten Einzelausstellung in unserer Galerie beschäftigt sich Dieter Mammel mit der Schwerelosigkeit des Körpers im Wasser. Eintauchen, Schweben, eine unendliche Leichtigkeit in einem anderen Medium beschert neue Einblicke und beschwört den Urzustand des Lebens.

Die großformatigen Arbeiten dominiert von Blau- und Blueberrytönen zeigen Körper, die eine feste Verbindung zum Wasser eingegangen sind, einen Teil seines Aggregatzustandes übernommen haben. Sie werden damit zum Synonym für den Akt des Malens, in dem Dieter Mammel in den Fluss der Farbe eintaucht, sich treiben lässt, schwebt, um am Ende seines "Tauchganges" mit seinen Bildmotiven wieder aus den Fluten aufzusteigen.

Wir freuen uns mit dieser Ausstellung die dritte Einzelausstellung von Dieter Mammel in Zusammenarbeit mit unserer Galerie zeigen zu können und schlagen eine Brücke von unsere Ausstellung "Face to Face" aus dem Jahre 2007.

Dieter Mammel
Under Deep Water
14.04.11  -  18.06.11

Die Künstler der Galerie: Ulrike Beckmann, Inge Buschmann, Barbara Lorenz Höfer, Sigrun Jakubaschke und Dieter Mammel zeigen Ein und Ausblicke für das Weihnachtsfest.

Abb.: Ulrike Beckmann, Weihnachtsgedicht 1, Öl auf Leinwand, 80 cm*40 cm, Jahr: 2010

Über das berühmte Weihnachtsbaumgedicht von Heinrich Seidel legt sich eine bunte, impulsive Malerei, die "entstaubt" und zugleich das Wichige markiert!

Künstler der Galerie
Weihnachsgedichte?!
19.12.10  -  19.02.11

Auf der Galeriewand entsteht ein Bild, von dem wir noch nicht wissen, wie es am 3.06.2010 aussehen wird. "Badzillas" irren über die Fläche, welche Absichten sie haben, wird sich zeigen. Nach den Wandarbeiten 1985 in der Villa Massimo und drei Jahre später in der Hamburger Kunsthalle sind wir gespannt auf das Ergebnis 2010. Neben dem Wandbild sind Zeichnungen zu sehen, die sich mit Kleinstlebewesen beschäftigen, Bakterien, Flöhe, Amöben, eine bizarre Welt tut sich auf. Lebewesen stets präsent und doch auf Grund ihrer Größe nahezu unsichtbar holt Sigrun Jakubaschke als Akteure auf das Papier und macht sie zum Gegenstand künstlerischer Forschung.

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbiographie: Sigrun Jakubaschke

 

seit 2006 Professur für Malerei an die Universität von Osnabrück

2006 Dozentenaustausch nach Riga, Lettland

2005 Dozentenaustasch nach Evora, Portugal

2004 Dozentenaustausch nach Hiroshima, Japan und in Evora, Portugal

2003 Dozentenaustausch nach Hiroshima, Japan und in Valencia, Spanien

1994- 2006 Professur für Malerei und ihre Grenzüberschreitungen, Fachhochschule Hannover

1991 Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn

1988 - 1989 Arbeitsstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg für einen einjährigen Studienaufenthalt in der Volksrepublik China, Hangzhou

1985 Barkenhoff-Stipendium, Worpswede

1984 - 1985 Villa Massimo-Stipendium, Rom

1984 Dorothea von Stetten-Kunstpreis, Bonn

1983 1. Preis des Philip Morris-Wettbewerbs "Neue Malerei in Deutschland"

1976 - 1983 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg, bei Prof. Kai Sudeck

1957 In Darmstadt geboren, lebt in Hamburg

Sigrun Jakubaschke
Painted on the wall
04.06.10  -  10.07.10

Barbara Lorenz Höfer entwickelt Installationen und Objekte, die sich inspiriert durch Feldpostbriefe aus mehreren Jahrhunderten mit dem Thema Krieg und "HeimatOrtlosigkeit" auseinandersetzen. Ironisch, manchmal auch zynisch nähert sie sich dem Thema ohne belehrend und dogmatisch zu sein. "Weggucken" funktioniert nicht!

vom 6. März - 20. März Galerieferien!

Barbara Lorenz Höfer
Briefe in die Heimat
11.02.10  -  09.05.10

Gruppenausstellung

Inge Buschmann, Barbara Lorenz Höfer, Margareta Hesse, Sigrun Jakubaschke, Marie Pittroff und Claudia Römer
Kunsthäppchen
17.12.09  -  28.01.10

Einstieg Rechts

 

Inge Buschmann gehört mit ihrer Malerei zu den Realisten, die ihr Bildmotiv im Alltag suchen. Keine spektakulären Naturrezeptionen, sondern die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft wird zum Hauptmotiv.

 

"Ausstieg rechts" beschäftigt sich mit dem "Untergrund": U- Bahnhöfe, gekachelt, mit abstrakten Bildern versehen, werden zum "Bild im Bild" Motiv. Das Formal Gestalterische rückt in den Vordergrund: Linien laufen aus dem Bild, machen es schnell, reflektieren die Flüchtigkeit von Eindrücken. Der Ort, ein Bahnhof, menschenleer, wirkt entrückt, fast unwirklich. Das pulsierende Leben wird für das Bild angehalten, ein Raum der Kontemplation entsteht. Der öffentliche Raum mutiert zum Sakralraum, die Bildserie zum Tryptychon.

 

"Einstieg rechts" ist nach "Hidden spaces" die zweite Ausstellung von Inge Buschmann in der galerie hamburger kunstprojekt.

Inge Buschmann
Einstieg rechts
01.10.09  -  21.11.09

Zum dritten Mal beteiligt sich die Galerie an der Fine Art Deichtorhalle. Den Schwerpunkt der Präsentation bilden die realistischen Arbeiten von Inge Buschmann. Die gestisch, expressiven Bilder von Ulrike Beckmann bilden dazu einen starken Kontrast. Der Künstlerschmuck von Claudia Römer sorgt für ironische Brechung.

 

Abbildung: Ulrike Beckmann, Subwaydreams

Fine Art Deichtorhallen
24.09.09  -  28.09.09

Mit "Transluzide III" zeigen wir die 4. Einzelausstellung von Margareta Hesse in unserer Galerie. Voreinander montierte Polyesterplatten mit Schellack und Farblacken bemalt ergeben im Raum stehende Kompositionen zwischen konkreter Kunst und expressiver Malerei. Während die vordere Platte strenge Struktur, Raster und deutlich voneinander abgegrenzte Farbflächen zeigt, zeigt die hintere Platte expressive Malerei mit organisch, floralen Motiven. Eine Gegensätzlichkeit, die sich auch in den Materialien Schellack (Naturprodukt) und Polyester (Kuinststoff) wiederspiegelt.

Margareta Hesse
Transluzide III
22.01.09  -  28.03.09