Galerie St. Gertrude, Hamburg

Hannah Höch: Erfinderin der Fotomontage und Grande Dame des Dadaismus. Ihr Leben lang wurde die Avantgarde-Künstlerin auf diese beiden Punkte reduziert. Dabei hat der künstlerische Kosmos der Hannah Höch so viel mehr zu bieten. Gerade die Vielfalt ist es, die ihr Werk auszeichnet. Nie ließ sie sich festlegen, immer tat sie genau das, was ihr in den Sinn kam.

Neben den berühmten politischen Collagen, mit welchen sie die moderne Kunstgeschichte mitschrieb, malte Hannah Höch Gemälde in Öl, fertigte Tusch- und Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Linolschnitte. Auch Musterentwürfe und Illustrationen sind eine wichtige Komponente ihres Schaffens. Allen diesen Arbeiten zu eigen ist, dass sie oftmals eine neue, bislang größtenteils unbekannte Seite der Künstlerin offenbaren. Sie spiegeln eine Hannah Höch wieder, die sich eben nicht nur mit ihrer ganz eigenwilligen Ironie dem politischen Tagesgeschehen widmete. Stattdessen geben sie einen facettenreichen und intimen Einblick in die Welt der empfindsamen und nachdenklichen Hannah Höch, die ihr Leben lang ein besonderes Gespür für die versteckte Schönheit hatte. Sei es die Schönheit kleiner Momente zwischenmenschlicher Begegnungen, diejenige ornamentaler Muster oder banaler Alltagsszenen – Hannah Höch hatte ein Gespür dafür sie einzufangen und festzuhalten.

Faszinierend sind der Stil- und Formenreichtum, derer sie sich bedient. Mit jedem neuen Werk überrascht sie, nie scheint sie sich zu wiederholen. Ob abstrakt, figurativ, malerisch oder in Zeichnungen – ihren kreativen Schöpfungen geht der innovative Ideenreichtum nicht aus. Sie jongliert mit behänder Leichtigkeit mit Themen und Techniken, ohne dabei je beliebig zu werden. Was sie fertigt ist stets durchdacht, oft in zahlreichen Zeichnungen durchdekliniert bis sie den einen Augenblick, die eine Komposition gefunden hat, die ihrem Anspruch genügt.

Die Ausstellung „Hannah Höch - Auf der Suche nach der versteckten Schönheit“ zeigt einen Querschnitt durch das vielfältige Oeuvre der Künstlerin mit dem Anspruch, die Konsequenz ihrer „Picassonatur“ hervorzuheben, wie sie selbst ihren Stil- und Gattungspluralismus scherzhaft nannte.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 20. April 2017 um 19 Uhr laden wie Sie herzlich ein.

Es spricht Luise Pauline Fink, Ausstellungsleiterin des Kunsthaus Stade und Kuratorin der dortigen Hannah Höch Ausstellung 2015. Zur Ausstellung erscheint ein Leporello-Katalog.

Abb. © VG-Bild-Kunst, Foto: Hannes Cunze

Hannah Höch
Auf der Suche nach der versteckten Schönheit
20.04.17  -  10.06.17

Ich ist ein Anderer - dieses Zitat von Arthur Rimbaud beschreibt exakt die Umstände, welche das Leben und das künstlerische Schaffen von Joachim Elzmann, Paul Roxi und Phelan O‘Hara bestimmen. Alle drei Künstler arbeiten unter einem Pseudonym - das jeweils andere Ich von allen dreien agiert als Kunsthändler. So leben sie in doppelter Weise von und für die Kunst.

Die Arbeiten der drei Künstler weisen keine stilistischen Gemeinsamkeiten auf. Joachim Elzmann arbeitet stark konstruktivistisch und mit starkem Fokus auf Materialexperimente, Paul Roxi ist wesentlich von primitiver Kunst und der Faszination für Schamanismus geprägt und Phelan O‘Hara setzt gezielt pointierten Humor bei einem gleichzeitigen Minimalismus der Mittel ein. Was jedoch alle drei vereint, das sind, neben einer jahrzehntelangen Freundschaft, Unvoreingenommenheit und ein weltoffener Blick.

In den Werken aller drei Künstler wird die Kunstgeschichte genau betrachtet, werden Stile und Strömungen analysiert, frei übersetzt und in eine gänzlich eigene Formensprache transformiert. Diese zeigt das Wissen um Vergangenes, die Leidenschaft für die Kunst, jedoch auch die völlige Offenheit dem Zeitgenössischen und Alltäglichen gegenüber. Aus der Symbiose der genannten Aspekte entstehen spannungsreiche und tiefgründige Werke, die vielfach an bereits gesehenes Erinnern und doch immer aufs Neue überraschen.

Zum Neujahrsempfang und der Eröffnung der Ausstellung am 15. Januar 2017 von 11 Uhr bis 15 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Joachim Elzmann, Paul Roxi und Phelan O‘Hara
Ich ist ein Anderer.
15.01.17  -  25.02.17

Dafür, dass er ein Mann der Linie war, ist Janssen bekannt. Lange hatte er den Ruf eines „Millionenstrichlers“ und Meisterzeichners, erhielt gar 1968 den Grafikpreis der Biennale in Venedig. In der Öffentlichkeit weniger bekannt ist Janssens Freude an der Farbe.

Seine Zeichnungen betont er gerne mit farbigen Akzenten. Selten sind sie im eigentlichen Sinne „ausgemalt“ sondern vielmehr stellenweise „gefärbelt“, wie Janssen selbst es nennt.

Ebenso koloriert er einige seiner Lithographien und Drucke mit Buntstiften oder Aquarell. Die derart überarbeiteten Blätter entwickeln eine verspielte Lebendigkeit. Selten hielt Janssen sich dabei an die naturnahe Farbgebung. Seine Palette ist eine subjektive, er „färbelte“ die Dinge, wie er sie wahrnahm.

Doch nicht nur Stifte und Pinsel bringen Farbe in Janssens Werk. Als Liebhaber außergewöhnlicher Papiere greift er immer wieder zu farbigen Blättern, die sein gedrucktes Oeuvre in vielfache Nuancen tauchen. Die Ausstellung gezeichnet • geritzt • gedruckt • gefärbelt - Horst Janssen versammelt eine Auswahl an Arbeiten, welche die Vielfalt der Palette Janssens vor Augen führen: von „auf Moll gestimmten“ Zeichnungen bis hin zu Dur - wieder einmal offenbart sich Janssens Experimentierfreude.

Die Ausstellung eröffnet am 17. November 2016 von 18 Uhr bis 21 Uhr.

Horst Janssen
gezeichnet • geritzt • gedruckt • gefärbelt
17.11.16  -  22.12.16

Der auf Gran Canaria lebende spanische Künstler Pedro Déniz, geboren 1964, ist eine Ausnahmeerscheinung. In seinem äußerst vielschichtigen und vielfältigen Werk findet er eindrückliche Bilder für die Missstände unserer Zeit. In Form von Performances, Videos, Aktionen, Objekten und nicht zuletzt visueller Poesie, schafft er reduzierte und doch ästhetische Arbeiten, die durch die Paarung von tiefsinniger Kritik und subtiler Ironie bestechen und als Nachbilder intensiver Seherlebnisse noch lange im Gedächtnis haften bleiben.Erstmals wird das Werk von Pedro Déniz, der bereits an zahlreichen internationalen Ausstellungen wie der Havana-Biennale oder der Biennale Zeitgenössischer Photographie in Mali, Afrika teilnahm, hier in Deutschland gezeigt. Die Ausstellung Pan duro vereint eine Auswahl von Arbeiten aus dem Schaffen des Künstlers, welche einen Überblick über die Sujets und Motive in seinem Werk bieten. Ihm geht es um die Frage, was wir wissen und was die Medien uns glauben machen - es geht um Chancenverteilung in einer globalisierten Welt, um Molotov-Cocktails, Rucksäcke, rote Teppiche und Grenzen, um Konsum und Kritik, Reflexion und Wahrnehmung. Pedro Déniz ist ein politischer Künstler, ein Kritiker, ein Aktivist. Er legt offen, was die Gesellschaft sonst gerne unter den Tisch kehrt, konfrontiert uns mit der Doppelmoral unserer Zeit, mit globalen Problemen, menschlichen Tragödien aber auch mit den kleinen Fragen und Merkwürdigkeiten unseres Alltags. Für all dies findet Pedro Déniz eindrückliche Motive, welche häufig als Denkbilder funktionieren. Sie fordern den Betrachter zur Reflexion auf und eröffnen ihm im Gegenzug oft ungewöhnliche Perspektiven auf Thematiken, die üblicherweise wenig hinterfragt werden.Mit seiner Kunst hat Pedro Déniz einen Weg gefunden, die Erlebnisse und Eindrücke von Auslandsaufenthalten wie auch sein Nachdenken über die Welt zu visualisieren. Sie ist für ihn eine Möglichkeit des persönlichen humanistischen Wachsens und vor allem eine Möglichkeit des Engagements. Mit ihr kann er Brücken bauen, zum Nachdenken anregen, provozieren und Debatten anstoßen. Denn "ich bin nicht imstande zwischen Kunst und Leben zu unterscheiden. Für mich ist diese Lebensweise (die Kunst) eine Art des In-der-Welt-seins und eine bewusste Entscheidung." (Déniz 2006)Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vernissage: Freitag, 10. Juni 2016, 19 Uhr.

Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.

 

Abbildung: Pedro Déniz: Oeste aus der Serie Norte-Sur-Este-Oeste, 2003, ©Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM), Foto Nacho González

 

 

Pedro Déniz
Pan duro
11.06.16  -  12.08.16

Archäologische Ausgrabungsstätten, archaische Plastiken und dann, ganz unvermittelt - Tubenfiguren - menschliche Figuren, modelliert aus ausgedrückten Farbtuben. Diese an menschliche Körper erinnernden Tubenfiguren bevölkern seit nunmehr fast sechs Jahrzehnten konsequent das Werk des 1932 in der Nähe von Zürich geborenen Jürgen Brodwolf. Aufgrund ihrer Abstraktion funktionieren sie als Chiffren für menschliche Situationen, sie transportieren allgemein gültige Botschaften und spiegeln in unnachahmlicher Weise essenzielle menschliche Erfahrungen und Emotionen wider. In Verbindung mit ungewöhnlichen, oft überraschenden Materialien entstehen poetische Werke voller Tiefe und Nachdenklichkeit.

Charakteristisch für Brodwolfs Schaffen ist sein Festhalten an der Figur. Zu einer Zeit, als in Frankfurt die innovative Künstlergruppe "Quadriga" und in Düsseldorf "Zero" Konzepte abstrakter Malerei postulierten und in den Fokus der Kunstöffentlichkeit rückten, beschritt Brodwolf unbeirrt seinen persönlichen Weg figürlichen Arbeitens. Dieser Weg führte ihn fort von akademischen Regeln und hin zu einer nur ihm eigenen Bildsprache, die im Material und im Duktus zeitgenössisch ist, gleichzeitig jedoch viel von einer volkstümlichen und archaischen Bildpraxis aufgenommen hat.Jürgen Brodwolf ist einer der wichtigsten Künstler seiner Generation im süddeutschen Raum. Seinen Durchbruch hatte er 1977 mit der Teilnahme an der documenta 6. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Heute lebt und arbeitet Jürgen Brodwolf in Kandern, Südbaden.

 

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Vernissage: Sonntag, 3. April 2016, ab 11 Uhr. Es spricht Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf

Jürgen Brodwolf
Visionen der Erinnerung
03.04.16  -  15.05.16

Claus Clément oder CC, wie Horst Janssen in nannte, ist ein Meister der visuellen Überraschungen. Mehr als 1200 Collagen hat er in den letzten sechs Jahren geschaffen, hat gerissen, geschnitten und geklebt und sich dabei ohne Scheu aus dem "wild brodelnden Meer kultureller Bildproduktion" (Steen T. Kittl) bedient. Cléments surreale Bildwelten betreiben sowohl ein Recycling, als auch ein Upcycling unserer medial überfluteten Gegenwart. Bildfragmente werden einerseits wiederverwertet, aber auch in neue Kontexte gesetzt - es entstehen ganz unerwartete Bezüge, die neue Sinnebenen eröffnen und den Rezipienten immer wieder erstaunt und um eine originelle Assoziation reicher zurücklassen.In bester surrealistischer Tradition kennt Cléments Humor und auch sein kritischer Blick dabei kein Pardon - Kunst trifft auf Werbung, Meisterwerke auf Populärkultur, Klassisches auf Modernes und Ideelles auf Kommerzielles. Die Kultur wird zerlegt und neu geordnet, der Titel "Culture Cuts" ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Obwohl man die einzelnen Fragmente noch erkennen und wieder erkennen kann, scheinen sie doch schon immer zusammengehört zu haben, hat Clément sie zu solch "dynamischen, vor Witz und Wundersamkeiten strotzenden" (Belinda Grace Gardner) Kompositionen zusammengefügt, dass sich in ihnen die einzelnen Fragmente, wie durch ein Kaleidoskop betrachtet, neu bündeln. Zum Neujahrs-Empfang am Sonntag den 10. Januar 2016 um 11 Uhr zeigt St. Gertrude eine Auswahl von 199 Collagen aus dem Oeuvre von Claus Clément. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Claus Clément
CULTURE CUTS. gerissen und geschnitten. 199 Collagen von Claus Clément
10.01.16  -  14.02.16

Achtung: Terminänderung!

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 3. Dezember 2015, 18-21 Uhr, lädt St. Gertrude Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Ein Blick, eine kleine Bewegung, ein Blinzeln, ein Zucken um den Mund gerade diese Feinheiten charakterisieren zwischenmenschliches Potential und sagen oft mehr aus als alle Worte. Horst Janssen (1929-1995) war ein Meister darin diese winzigen charakteristischen Momente seines Gegenübers wahrzunehmen und im Bild festzuhalten. Porträts nehmen in seinem umfangreichen Oeuvre eine zentrale Stellung ein. Er fertigte mehrere hundert davon enge Freunde, die Frauen an seiner Seite, Zeitgenossen, berühmte Dichter, Musiker, Künstler und Denker der Vergangenheit und immer wieder er selbst sind Thema dieser "Köpfe".So exzentrisch und skandalös Janssen selbst auch war, so einfühlsam erfasste er sein Gegenüber. Viele seiner Weggefährten beschreiben die Portait-Sitzungen als intensive Momente, in denen der Zeichner Janssen in die Seele seines Gegenübers geblickt und diesen Moment auf Papier gebannt habe. Eine besondere Stellung nehmen im Kontext der Porträts die Kopien ein. Sie alle sind nach historischen Darstellungen bekannter Persönlichkeiten entstanden die Janssen geprägt und beeinflusst haben. Er gibt sie jedoch nicht eins zu eins wieder, sondern gestaltet die Personen nach seinen eigenen Vorstellungen, fügt Details hinzu und schmückt die oftmals rudimentären Vorlagen aus. Damit spiegeln diese Bildnisse immer auch ein Stück des Künstlers wieder, das Zwiegespräch mit dem Antlitz des Anderen beinhaltet immer auch die Begegnung mit sich selbst.Die Ausstellung "Antlitz/Blickwechsel/Konterfei HJ porträtiert" zeigt eine Auswahl von Porträts aus dem umfangreichen Bestand der Galerie und Verlag St. Gertrude.

Horst Janssen
Antlitz/Blickwechsel/Konterfei - HJ porträtiert
03.12.15  -  30.12.15

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder an der Affordable Art Fair teilzunehmen. St. Gertrude präsentiert Dirk Meinzer und Xuan Wang in der eigens von Dr. Wolf Jahn kuratierten "Hamburg Section".

Affordable Art Fair 2015
Hamburg Section
19.11.15  -  22.11.15

Vor zwei Jahren begann Dirk Meinzer sein heterogenes Werk, welches er bis dahin in verschiedenste Familien untergeordnet hatte, in seiner letzten Werkgruppe, den Nocturne, zu vereinen. Ein neuer Werkkomplex ist entstanden, der nun erstmals in größerem Umfang öffentlich vorgestellt wird.

In den Nocturne haben sich seine Zusammenfügungen von organischem Material und abstrakter Farbfeldmalerei zunehmend hin zur Malerei verschoben.  Doch Dirk Meinzer wäre nicht Dirk Meinzer, wenn er nicht bereits die nächste Überraschung, die nächste Irritation für den Rezipienten bereithielte. Denn durch die Verwendung phosphoreszierender Gesteinsmehle verändern die Werke im Dunkeln ihr Erscheinungsbild. Was tags als fade Farbgebung auftritt gibt nachts Energie in Form von farbiger Strahlung, dem Nachleuchten, ab und erzeugt Bilder des Übergangs, die mit der Magie der Materie spielen.  

Zur Ausstellungseröffnung am 21. Mai 2015 ab 19 Uhr lädt St. Gertrude Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

 

Abbildung: Dirk Meinzer, Radikale Hysterie V, 2015

Dirk Meinzer
Nuancengezwitscher
21.05.15  -  31.08.15

Am Freitag, 05. Dezember 2014, ab 19 Uhr, lädt St. Gertrude Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

Um 20 Uhr zeigen wir die arte/NDR Dokumentation "Horst Janssen - Ich bin die Gnade Gottes" von Bernd Boehm und Hinrich Lührs.

Um eine Zusage zum Film wird gebeten.

 

Horst Janssen
Vom Leben besessen - Freunde, Frauen und Anderes, Horst Janssen zum 85. Geburtstag
05.12.14  -  30.01.15

Zur Ausstellungseröffnung am 20. Februar 2014 von 19 - 21 Uhr lädt St. Gertrude Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

Es spricht Dr. Alvaro Rebolledo Godoy, Neurochirurg und ehemaliger Direktor des Erotik Art Museums.

Hervé Bohnert - Übermalungen, Zeichnungen und Objekte
20.02.14  -  30.04.14

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 28. November 2013, ab 19 Uhr lädt St. Gertrude herzlich ein!

Es spricht Claus Clément "CC"

Horst Janssen
Wimpernschlag und Tiefenschärfe - Janssen photographisch
28.11.13  -  30.01.14

Herzliche Einladung zur Vernissage am 30.5.2013 ab 18 Uhr.  

Die Ausstellung "Dunkelzwang" läuft vom 30.5.-31.08.2013, es werden die neuesten Arbeiten von Dirk Meinzer präsentiert. Erstmalig erscheint eine kleine Edition in Kooperation von Dirk Meinzer mit St. Gertrude, die am Vernissageabend präsentiert wird.  

Dirk Meinzer
Dunkelzwang
30.05.13  -  31.08.13

Im Rahmen des Saisonauftaktes der Hamburger Galerien und Kulturszene, zeigt St. Gertrude neben Horst Janssen und Dieter Roth auch Werke junger zeitgenössischer Künstler.  

Dirk Meinzer"s Objekte treten in einen Dialog mit Dieter Roth. Die Arbeit mit organischen Materialien ist beiden Künstlern wesentlicher Bestandteil, doch werden hier unterschiedlichste Ziele verfolgt.  

Demgegenüber steht Hervé Bohnert, ein französischer Autodidakt, dessen Schaffen sich auf den Themenkomplex "Eros, Tod und Vergänglichkeit" konzentriert. Thematisch bewegt er sich so in Janssens Terrain, findet seinen Zugang jedoch aus einer anderen Perspektive und lässt so eine interessante Korrespondenz zu Janssens Arbeiten entstehen.  

 

Ausstellung zum Saisonauftakt der Hamburger Galerien
Dirk Meinzer / Dieter Roth / Hervé Bohnert / Horst Janssen
09.09.12  -  30.11.12

Galerie und Verlag St. Gertrude wurde 1985 gegründet. Bis zum Jahr 2006, also über den Tod Horst Janssens 1995 hinaus, war es das Ziel der Galerie, Vermittlungsarbeit exklusiv für diesen Künstler zu leisten und seine Kunst einem möglichst breiten internationalen Publikum zu präsentieren.

 

Im Lauf der zwanzig Jahre andauernden intensiven Zusammenarbeit mit Janssen wurden von St. Gertrude über 200 Grafikeditionen und ca. 120 Bücher zum Werk des Künstlers herausgegeben und zahlreiche nationale, sowie internationale Ausstellungen organisiert.

 

2006 hat sich die Galerie auch dem Schaffen anderer Künstler geöffnet und das Programm um neue Positionen erweitert. Seitdem gehören neben Janssen auch Dieter Roth und Jürgen Brodwolf, sowie Arnulf Rainer zum festen Programm und werden auf der ca. 100qm großen Ausstellungsfläche präsentiert.

Die intensive Auseinandersetzung mit bestimmten Themenkomplexen, beispielsweise Tod und Vergänglichkeit, ist allen Galeriekünstlern zu eigen. Die Ausgestaltungen zeigen jedoch die ganze Bandbreite künstlerischer Herangehensweisen, von den organischen Objekten Dieter Roths, die Zeit plastisch veranschaulichen, über die Übermalungen Arnulf Rainers bis hin zu Jürgen Brodwolf, der durch seine Tubenfiguren die Absolutheit des Lebendigen zelebriert.

 

Die Galerie St. Gertrude
01.01.12  -  31.07.12