Galerie Brockstedt

Galerie Brockstedt

Magdalenenstraße 11

20148 Hamburg


Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10 – 18 Uhr

und nach Vereinbarung.

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 28. März 2019

Aussstellungsdauer bis Freitag, 28. Juni 2019

Abbildung: Bruno Voigt, Nächtliche Straße, 1930, Tusche, Graphit auf Papier, 32,9 x 24,9 cm.

BRUNO VOIGT (1912 - 1988)

 

Bruno Voigt wurde 1912 in Gotha/Thüringen geboren; Maler, Zeichner und Grafiker; Studium an der Akademie für bildende Künste in Weimar; abends zeichnete er heimlich in Cafés und Kneipen die Gäste, spielte politisches Kabarett in der Gruppe „Rote Raketen“, war Mitglied im Kampfbund „Rote Einheit“ und gehörte zur Agitprop-Abteilung der „Roten Hilfen“ (RHD); 1932 Vertrag als Grafiker und Zeichner mit dem Bavaria-Verlag in Gauting bei München; 1933 Gründung eines republikanischen „Linkskartells der Geistesschaffenden“ im Atelier von Voigt zur Verhinderung des Dritten Reiches; 1933 galt Voigt als „entartet“ und hatte Berufs- und Ausstellungsverbot; Auflösung seines Arbeitsvertrages mit dem Bavaria-Verlag. Mai 1933 verwüsteten SA und Polizei das Atelier, zerstörten Bilder und Bücher; 1948 Parteischule der SED, tätig als Stadtrat für Kultur, Erziehung und Jugend, Kreisvorsitzender im Kulturbund, Kulturfunktionär; 1954 Berufung von Prof. Ludwig Justi (1876-1957) an die Staatlichen Museen zu Berlin/DDR als Direktor der Ostasiatischen Sammlung – dort 32 Jahre als Direktor tätig; Voigt stirb 1988 in Berlin/DDR.

Text: Dr. Uta Schnell, Berlin

Bruno Voigt (1912 - 1988)
Zeichnungen und Aquarelle aus den Jahren 1929 - 1934
28.03.19  -  28.06.19

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