Galerie im Elysée

 

Drei norddeutsche Künstler verwandeln die Galerie im Elysée in eine Welt voller Illusion, Phantasien und Widersprüche.

Die erfolgreiche Hamburger Malerin Svenja Maaß fasziniert mit ihren Gemälden, deren surrealistische Motive mit technischer Perfektion ausgeführt werden. Der Berliner Maxim Brandt studierte an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Er fordert den Betrachter zur Interpretation seiner farbstarken Kompositionen heraus, die sich zwischen Fiktion und Klarsicht bewegen. Der Hamburger Künstler Günther Hauschildt fügt altbekannte Motive in unerwartete Szenerien ein. Seine detailgetreue Wiedergabe zeichnet sich durch besondere Akribie aus.

Zusammen bilden Svenja Maaß, Maxim Brandt und Günther Hauschildt einen interessanten Auszug der zeitgenössischen surrealistischen Malerei. Der erste Blick verheißt gegenständliche Realität, der zweite Blick fordert Ihre Phantasie.

Maxim Brandt, Günther Hauschildt, Svenja Maaß
Die Vernunft macht Urlaub
20.06.19  -  29.08.19

Ulf Petermann, norddeutscher Maler gegenständlicher realistischer Kunst, nimmt seit langer Zeit an den Symposien der Norddeutschen Realisten teil. Seine Tochter Hanna wuchs quasi im Atelier ihres Vaters auf. Seit 2013 widmet sich die professionelle Musikerin gezielt der Malerei, nimmt Unterricht bei ihrem Vater.

Die Werke von Hanna und Ulf Petermann sind facettenreich und zeigen, wo sich die beiden mit Ihrer Kunst zuhause fühlen: am Meer, in der Natur, in der Stadt und umgeben von Musik. Die Motive unterschiedlicher Genre zeigen, wie sich Vater und Tochter ihre Umwelt aneignen und diese mit diversen Techniken stimmungsvoll wiedergeben.

Die gemeinsame Ausstellung in der Galerie im Elysée zeigt, wie ihre Werke harmonieren, sich ergänzen und den Betrachter einladen teilzuhaben.

Hanna Petermann und Ulf Petermann
Malerei und Zeichnungen
01.04.18  -  12.06.18

Im Jahre 1986 wird die talentierte Absolventin der Hochschule für Bildende Künste Hamburg mit dem Elysée-Preis ausgezeichnet. Heute blickt die arrivierte Künstlerin auf ein facettenreiches Oeuvre.

Seit einigen Jahren widmet sie sich Stadtlandschaften. Ein weites Spektrum an Farb- und Lichtakzenten lässt den Betrachter in einen entfernten nächtlichen Kosmos eintauchen. Während sich die kleinen Formate gezielt auf einen Ausschnitt konzentrieren, führt Duwe in ihren großen Bildern einen Perspektivenwechsel durch: „Mein Interesse gilt der ornamentalen Struktur, der Farbmaterialität, der Anordnung des Systems: Gebäude und Straßen, Verdichtung und Auflösung.“ Es geht ihr nicht um ein Porträt realer Orte, sondern um charakteristische Situationen.

Wo bleibt der Mensch mit seinen Träumen, Sehnsüchten, Hoffnungen? Sie lädt den Betrachter in ihre atmosphärischen LichtRäume ein.

Katharina Duwe
LichtRäume
21.01.19  -  28.03.18