Elke Dröscher

Robert Häusser: Gotthard Graubner

Benjamin Katz: Gerhard Richter

Alex Kayser: David Hockney

Robert Lebeck: Antes,Dali,Calder,Botero,Moore,Hockney

Duane Michals: Robert Rauschenberg

Stefan Moses: Hanna Höch

Angelika Platen: Graubner,Heerich,Mavignier

Ingeborg Sello: Horst Janssen

Lothar Wolleh: Gotthard Graubner

 

Die Annäherung des Fotografen an einen Künstler erfolgt in unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten:

 

In einer reinen, reportageartigen Momentaufnahme -

in einer Inszenierung im Atelier -

in der unmittelbaren Arbeitsumgebung oder mit den Kunstwerken des Künstlers -   

in einer dialogischen Kommunikation oder aber auch durch den scheinbar nicht anwesenden, unsichtbaren Fotografen.

 

In dem Moment, in dem der Bildende Künstler in den Mittelpunkt des fotografischen Interesses rückt, erschließt sich mit der individuellen Eigenpersönlichkeit des Dargestellten auch ein Aspekt seines Werkes.

Künstler im Focus der Fotografen
01.09.17  -  30.11.17

Mit diesen Werken aus Kronstadt und St.Petersburg zeigen wir nach ‘Kurchatov’, ‘Ararat’, ‘Architekturen des Wartens’, ‘Pagan’ und den ‘Vorhängen am Markusplatz‘ bereits zum sechsten Mal Einzelaufnahmen und Sequenzen der 1938 in Berlin geborenen Fotografin.

 

Konzentrierte Betrachtung gepaart mit politischem Engagement sind charakteristisch für das Wesen und die fotografische Herangehensweise von Ursula Schulz-Dornburg. In Spuren des Gewesenen zeigt sie den Prozess der Veränderung von Architekturen, Orten, Landschaften und bisweilen das Verschwinden der Dinge.

Die Werkgruppe KRONSTADT zeigt namenlose abweisende Giganten, deren Nutzen und Beziehung zu Ort und Zeit nicht ersichtlich ist und deren Zerstörung oder Zerfall nicht zu deuten ist. Diese rätselhaften, zerstörten Kolosse verweisen auf einen Schnittpunkt zwischen Architektur und gefundener plastischer Form ohne erkennbare Funktionalität.

In der METRO von St. Petersburg, einem der tiefst gelegenen U-Bahn-Systeme der Welt, waren es die hinauf- oder hinabgleitenden Menschengruppierungen und Einzelpersonen, die Ursula Schulz-Dornburg auf den scheinbar endlos langen Rolltreppen mit der Kamera begleitete.

 

Die Arbeiten von Ursula Schulz-Dornburg befinden sich in den Sammlungen zahlreicher Museen, darunter der Tate Modern in London, dem Musée d'Art Moderne in Paris, dem Instituto Valenciano de Arte Moderno, dem Ludwig Museum in Köln und in der Hamburger Kunsthalle wird ab 16.Februar die Werkgruppe ‘Architekturen des Wartens’ gezeigt.­

 

 

Ursula Schulz-Dornburg
auf dem Weg nach KRONSTADT + in der METRO von St.Petersburg
21.02.17  -  29.04.17

mit Arbeiten von Piero Dorazio, Ulrich Erben, Adolf Fleischmann, Gotthard Graubner, Christiane Möbus und Gerhard Wittner

L I C H T und F A R B E
01.10.16  -  30.11.16

 

 

 

Das außergewöhnliche Werk von herman de vries wurde 2015 im niederländischen Pavillon auf der Biennale in Venedig mit einer Einzelausstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den kommenden Monaten werden in Hamburg zeitgleich an drei Orten seine Kunst gezeigt werden:

sculptures trouvées  im Museum Ernst Barlach Haus,

Kohlezeichnungen in der Galerie Holger Priess

und seit 2001 bereits zum 6. Mal bei uns im Kunstraum mit neuen Farbstiftzeichnungen und der Installation rosa damascena, die schon 1984 in der Ausstellung von hier aus in Düsseldorf und im vergangen Jahr auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde.  

 

herman de vries
Aspekte des Werkes: Farbstiftzeichnungen
26.01.16  -  26.03.16

 Eine Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommer 2015

 

 

In den stillen, minimalistischen Photographien von Ursula Schulz-Dornburg verdichten sich Orte und Architekturen zu kraftvollen Bildräumen. Mit den Ruinen betonierter Hinterlassenschaften aus einer Zeit des maßlosen Wettrüstens fotografierte sie 2012 die stummen Zeugen einer Architektur nahe der Stadt Kurchatov, die 1949 im Atombombentestgebiet entstand, um die Zerstörungskraft der Atombomben zu untersuchen. Zwischen 1949 und 1991 wurden dort ungefähr 480 Atombomben gezündet.- Heute, beraubt jeglicher Messtechnik und wissenschaftlicher Geräte, wirken sie wie architektonische Skulpturen in einer entleerten Landschaft, die für immer kontaminiert ist.

 

 

 

Ursula Schulz-Dornburg
KURCHATOV Architekturen im Atombombentestgebiet
05.05.15  -  27.06.15

Arnulf Rainer, "Grimassenserie" Nr.5, Nr.11, Nr.15   um 1970, Vintage 10/X,             105 x 85 cm, sign.,bez.

 

 

Arnulf Rainer
Face Farces mit Fotoreihen von Anna + Bernhard Blume und Wols
22.04.14  -  31.05.14

 

mit Arbeiten von Dieter Appelt,

Gotthard Graubner, Jürgen Klauke, Duane Michals,

Klaus Rinke, Rolf Rose, Ursula Schulz-Dornburg,

Richard Serra und Ingolf Timpner

 

Der schwarze Raum - eine Reflexion
22.02.14  -  12.04.14

 

Mit unserer kontemplativen kleinen Hommage gedenken wir des im Mai verstorbenen Künstlers.

Die Ausstellung umfasst mit den ersten Zeichnungen der späten 50er Jahre nahezu ein halbes Jahrhundert seiner facettenreichen Entwicklung. Besonders in den Arbeiten auf Papier wird Gotthard Graubners differenzierte Auseinandersetzung mit Licht und Raum, Farbe und Fläche erfahrbar.

 

Gotthard Graubner
Arbeiten auf Papier aus den Jahren 1956-2002
16.11.13  -  01.02.14

 

Abb. Armando links: "Damals 21-3-02", 2002, Öl auf Leinwand, 120 x 100 cm

rechts: "Blaue Landschaft, 04-06-01", 2001, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm

 

 

 

Malerischer Gestus
Armando + Raimund Girke
10.09.13  -  09.11.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb.: herman de vries, from under a little gingko biloba, the meadow 7&8 oct 1992, 70 x 100 cm (Ausschnitt)

 

Blatt für Blatt
mit Arbeiten von herman de vries, Manfred Holtfrerich und Ingolf Timpner
19.03.13  -  11.05.13

mit Arbeiten von Norbert Radermacher, James Reineking,            

Jo Schöpfer und Alf Schuler

Linie Fläche Raum
03.11.12  -  02.02.13

Konzentrierte Leichtigkeit mit Arbeiten von  Buchheister, Dorazio, Knoebel, Koch, Kricke,  Kumrow, Prantl, Partenheimer, Schuler u.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb.:

Carl Buchheister, Komposition mit schwarzem Quadrat, 1923,  Bleistift auf Karton, 19,5 x 14,8 cm, WV 9/1923

Konzentrierte Leichtigkeit
08.09.12  -  27.10.12

Im Zentrum von Tel Aviv, in der "weißen Stadt" existieren mehr Gebäude im Stil der klassischen Moderne als irgendwo sonst auf der Welt. Etwa 4000 Gebäude im europäischen Stil der 20er Jahre, die zwischen 1931-1956 von jüdischen Immigranten überwiegend aus Deutschland und Osteuropa erbaut wurden, stehen unter dem Schutz der UNO. Die "weiße Stadt" wurde im Juli 2003 zum Weltkulturerbe ernannt und ist nach Meinung der UNESCO "...eine Synthese der Trends der Moderne in Architektur und Städtebau im frühen 20. Jahrhundert".  Die historischen Fotografien und die beeindruckenden dokumentatorischen Architekturaufnahmen von Irmel Kamp geben in unserer Ausstellung einen Einblick in die Architektursprache der Zeit.  Ab 1988 arbeitete Irmel Kamp als Architekturfotografin für fünf Jahre an dem Projekt ‚Tel Aviv’. Bewusst entschied sie sich für Schwarz-Weiß-Fotografie als eine Hinwendung des Bildes auf die wesentlichen architektonischen Gegebenheiten. Der Standort der Kamera sollte den Bau nach Möglichkeit als Ganzes erfassen und die Subjektivität des Kameraauges nicht forcieren, sondern zurücknehmen. Die Fotografie wird hier zum Zeitzeugnis des Gegenwärtigen und Vergangenen ohne Idealisierung und Beschönigung.

Abb. Irmel Kamp,1989  House Amir, Errera,Calamaro,1935, Architekt Philipp Hütt

 

Ausstellung im Rahmen des HAMBURGER ARCHITEKTUR SOMMER  

 

 

»Weiße Stadt « TEL AVIV
Fotografien von IRMEL KAMP von1988-90 ergänzt durch fotografische Dokumente der 1930er
01.05.12  -  23.06.12

Abb.: Norbert Radermacher, Die Farblade, 1993, Objekt MDF grau lackiert mit 12 bemalten Granitrauten, 63 x 40 cm, H 128 cm

Mit Arbeiten von Norbert Radermacher und James Reineking
Linie Fläche Raum
11.02.12  -  14.04.12

Abb. Ulrich Erben, o.T.1974/75, 100 x150cm, Öl und Collage auf Papier

Ulrich Erben, Raimund Girke, Gotthard Graubner, Norbert, Kricke und Richard Serra
Arbeiten auf Papier
03.12.11  -  28.01.12

Ausgehend von der "konkreten Kunst" arbeitete herman de vries (geboren 1931 in Alkmar, NL) schon seit Jahrzehnten real mit der Natur. Die uns alle umgebende Natur ist das Material, das er möglichst unverändert in seinen Kunstobjekten ein- und verarbeitet. Die in der Ausstellung gezeigten Erdausreibungen vermitteln in ihrem Nuancenreichtum die berührende Intensität und Schönheit von Erdfarben. Zu diesen Farbfeldern auf Papier bilden die Gras- und Rasenstücke eine weitere unmittelbare Annäherung an die Natur.

herman de vries
werke aus der wirklichkeit
14.10.11  -  26.11.11

Abb.: Robert Lebeck, Tibetische Kinder

1971 in Dharamsala aufgenommen für eine Aktion des >Stern< und Mona Breede,Geschwisterliebe,

C-Print, 2002, 80 x 60 cm

Photographische Kinderporträts von der Daguerreotypie bis zu August Sander und zeitgenössischen Künstlern und Photographen
09.07.11  -  19.08.11

Farbe als Raum

mit Arbeiten von Ulrich Erben, Gotthard Graubner und herman de vries

FARBE als THEMA
mit Arbeiten von Ulrich Erben, Gotthard Graubner und Herman de Vries
09.02.11  -  31.03.11