LKB/G

Investec Cape Town Art Fair 2019
International Convention Centre, Kapstadt

15-17 Februar 2019

Öffnungszeiten:

Freitag, 15. Februar 2018: 11 – 19 Uhr
Samstag, 16. Februar 2018: 11 – 19 Uhr
Sonntag, 17. Februar 2018: 11 – 19 Uhr

Die Galerie präsentiert: Armand Boua

Im Rahmen der Sonderausstellung „Tommorows / Today“ freuen wir uns, Armand Boua auf dem Stand TT2 zu präsentieren,einen jungen Künstler, der sich im Laufe des letzten Jahrzehnts fortwährend in der Kunstwelt etablierte und dessen Werke in verschiedenen internationalen Ausstellungen gezeigt wurden.

Armand Bouas Kunst ist geprägt von den Straßen seiner Heimatstadt Abidjan. Seine Bilder zeigen nicht nur die Auseinandersetzung mit der Stadt im Allgemeinen, sondern vor allem mit ihren Problemen, die er anhand der schmerzhaften Realität der Straßenkinder zu visualisieren versucht. Kindesentführungen, Sexhandel und Zwangsarbeit sind nach Boua Themen, die in der Gesellschaft zu wenig Beachtung finden. Er gibt den Kindern eine Stimme, indem er sie zu den Protagonisten seiner Bilder werden lässt und ihnen Namen in der Sprache der Straßenkinder, Le Nouchi, gibt.

Boua findet das Material für seine Arbeiten auf den Straßen der Stadt, er sammelt Gegenstände, die er mit abstrakter Malerei verbindet. Immer wieder trägt er neue Schichten von Acryl oder Teer auf den Bildgrund, zieht ihn ab, bearbeitet ihn weiter. Die Technik lässt an das Entstehen von Erinnerungen denken – der Addition und Verarbeitung von Eindrücken.

Mehr Information zum Künstler & Kunstwerken: Armand Boua

Investec Cape Town Art Fair 2019
15.02.19  -  17.02.19

LKB/G is proud to announce the first solo exhibition by Tahir Carl Karmali in Germany. The exhibition with the title "Fibers of Being" will be opened on February 07th at 7pm at Wexstraße 28, 20355 Hamburg. The show runs from February 08th until the March 09th.

The title "Fibers of Being" refers to both the material used and ideas of existence in the narratives explored in his work. Karmali's interest in migration and socioeconomics spearheads his practice and expressed through his process and selection of materials. This exhibition presents selected works from two bodies of work by the artist and accompanied by an essay by Jesse Firestone published in the catalog of the show.

In PAPERwork Karmali tackles the complexities of nationality, authenticity, documentation, and borders created in Africa by looking at the migrant population in East Africa. Born and raised in Nairobi, Kenya, the artist looks back at his familial immigration documents during colonialism and his current immigration documents to discuss borders and control through the material. By breaking down these paper documents, pulping it, and creating new sheets of paper he questions the presence of paper as a validator for movement across the globe. He sees the filtration process involved in making the paper as a metaphor for crossing borders. The sheets are abstracted, some containing images and text, some have valleys and ridges to emulate landscapes.

This reference to landscape is also seen in Karmali's STRATA series where he investigates the use of land and treatment of people. Made from Raffia, a traditional woven palm tree fiber textile from the Democratic Republic of Congo, these works show dark rifts made by dying the fabric with cobalt and lithium from cellphone batteries. It is a direct reference to the oppressive mining practices in the Democratic Republic of Congo. This relationship is further explored in the writing by Jesse Firestone.

-----------------

LKB/G freut sich, die erste Einzelausstellung von Tahir Carl Karmali in Deutschland anzukündigen. Die Ausstellung unter dem Titel "The Fibers of Beings" wird am 7. Februar um 19 Uhr in der Wexstraße 28, 20355 Hamburg eröffnet. Die Show läuft vom 8. Februar bis zum 9. März.

Der Titel "Fibers of Being" bezieht sich sowohl auf das verwendete Material als auch auf Vorstellungen von Existenz in den Erzählungen, die er in seinem Werk untersucht. Karmalis Interesse an Migration und Sozioökonomie steht im Mittelpunkt seiner Praxis und drückt sich durch seinen Prozess und seine Materialauswahl aus. Diese Ausstellung zeigt ausgewählte Werke aus zwei Serien und wird von einem Essay von Jesse Firestone begleitet, der im Katalog zur Ausstellung erscheint.

In der PAPERwork-Serie greift Karmali die Komplexität von Nationalität, Authentizität, Dokumentation und Grenzen auf, die in Afrika geschaffen wurden, indem er die Migrantenbevölkerung in Ostafrika betrachtet. Der in Nairobi, Kenia, geboren und aufgewachsene Künstler blickt für seine Werke auf die Dokumente zur Einwanderung seiner Familie während des Kolonialismus und auf seine eigenen aktuellen Einwanderungsdokumente. Durch die Verwendung der Materialien thematisiert er Grenzen und Kontrolle. Durch das Zerkleinern dieser Papierdokumente und dem Erstellen neuer Papierblätter, stellt er die Anwesenheit von Papier als Gültigkeitsprüfer für globale Bewegungen in Frage. Er sieht den Filtrationsprozess bei der Papierherstellung als Metapher für Grenzüberschreitungen. Die Blätter sind abstrahiert, einige enthalten Bilder und Text, einige haben Täler und Grate, um Landschaften nachzuahmen.

Dieser Bezug zur Landschaft ist auch in Karmalis STRATA-Serie zu sehen, in der er die Landnutzung und die Behandlung von Menschen untersucht. Diese aus Raffia, einem traditionellen Palmfasergewebe aus der Demokratischen Republik Kongo, gefertigten Arbeiten zeigen dunkle Risse, die durch Färben des Stoffes mit Kobalt und Lithium aus Handybatterien entstanden sind. Es ist ein direkter Hinweis auf die unterdrückenden Bergbaupraktiken in der Demokratischen Republik Kongo. Diese Beziehung wird im Essay von Jesse Firestone weiter erforscht.

Tahir Carl Karmali
Fibers of Being
07.02.19  -  09.03.19

Gideon Appah, Tahir Carl Karmali, Armand Boua, 

Daniel Melim, Banele Khoza, Buhlebezwe Siwani,

Thania Petersen, Miguel Machado, Orestes Hernandez

 

Vernissage: 19. Oktober 2018, 18.00 Uhr

 

LKB/G freut sich, die Gruppenausstellung 1718 zu präsentieren. Die Ausstellung gibt einen Überblick in die Arbeit der Galerie der letzten 18 Monate. Seit der ersten Ausstellung im Mai 2017 hat LKB/G Ausstellungen mit sehr unterschiedlich arbeitenden Künstlern umgesetzt.

 

Die Galerie hat dabei den Fokus auf unterrepräsentierte Positionen gelegt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Afrika und die Karibik. Die Ausstellung umfasst Arbeiten von neun Künstlern und vereint einen Einblick in das Schaffen junger zeitgenössischer Künstler in Südafrika, Kuba, Kenia, Brasilien und der Elfenbeinküste.

 

Die Künstler arbeiten mit sehr unterschiedlichen Medien, welche von Fotographie und Performance über Installation bis hin zu Malerei auf Leinwand reichen. Dabei beschäftigen sie sich in ihren Werken mit brennenden Themen unserer Zeit. Diese umfassen u. a. Migration, Gesellschaftsthemen, koloniale Vergangenheit als auch Geschlechterrollen. Alle Künstler haben ihre Arbeiten mit LKB/G das erste Mal in Deutschland gezeigt. Die Ausstellung dient deshalb auch als ein weiterer Baustein für eine Verstetigung und langfristige Sichtbarkeit dieser Künstler in der deutschen Kunstszene.

-----------------------------

LKB/G is pleased to present the group exhibition 1718. The exhibition provides an overview of the work of the gallery over the last 18 months. Since the first exhibition in May 2017, LKB/G has realized exhibitions with very different working artists.

 

The gallery has focused on underrepresented positions, with a special focus on Africa and the Caribbean. The exhibition comprises works by nine artists and combines an insight into the work of young contemporary artists in South Africa, Cuba, Kenya, Brazil and the Ivory Coast.

 

The artists work with very different media, ranging from photography and performance to installation and painting on canvas. In their works, they deal with relevant themes of our time. These include migration, social issues, colonial past as well as gender roles. With LKB/G, all artists have shown their works for the first time in Germany. The exhibition therefore serves as a further fundament for the sustainability and long-term visibility of these artists in the German art scene.

1718
19.10.18  -  16.11.18

LKB/G freut sich, die Einzelausstellung "To: The Unknown" von Banele Khoza zu präsentieren. Dies ist Baneles erste Ausstellung in Deutschland. Banele Khoza ein zeitgenössischer Künstler aus Pretoria, welcher 1994 in Hlatikulu, Swaziland, geboren wurde. Er beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der menschlichen Beziehungen. Banele zog 2008 nach Südafrika und ist seitdem immer mehr in den Fokus als "Artist to watch" gekommen.

Zu den jüngsten Aktivitäten gehören eine Einzelausstellung mit SMITH (Kapstadt) im Februar 2018 im Anschluss an sehr erfolgreiche Gruppenausstellungen im Jahr 2017. Außerdem gewann er im Jahr 2017 den Gerard Sekoto Award und den South Africa Taxi Foundation Art Award.

Eröffnung: 02. August, 19 Uhr
Ausstellung: 03. August - 07. September
Finissage: 07. September, 19 Uhr

-----------------

LKB/G is pleased to present the first solo exhibition "To: The Unknown" by Banele Khoza in Germany. Born in 1994 in Hlatikulu, Swaziland, Khoza is a Pretoria based contemporary artist obsessed with expression of the current state of affairs in human relations. Banele moved to South Africa in 2008 and has since then taken over the title of young up and coming artist to watch.

Most recent activities include a solo exhibition with SMITH (Cape Town) in February 2018 after very successful group shows in 2017 as well as winning the Gerard Sekoto Award and the South Africa Taxi Foundation Art Award in 2017.

Opening: 02nd August, 7pm
Exhibition: 03rd August - 07 September
Finissage: 07th September, 7pm

Banele Khoza
To: The Unknown
02.08.18  -  20.07.18

LKB/G freut sich, die erste Einzelausstellung Dans Le Djassa des ivorischen Künstlers Armand Boua (*1978) in Deutschland präsentieren zu dürfen. Bouaverarbeitet in seinen Werken das von Gewalt und den Auswirkungen der politischen Kämpfe geprägte Leben von Straßenkindern in Westafrika.

 

Die Folgen des Bürgerkrieges, der die Elfenbeinkünste zu Beginn des 21. Jahrhunderts erschütterte, sind bis heute spürbar. So sind sie Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung Armand Bouas mit dem Trauma einer Nation. Im Fokus seiner Betrachtung stehen dabei die zu Tausenden die Straßen Westafrikas bevölkernden Kinder, die in Folge von Gewalt und politischen Auseinandersetzungen von ihren Eltern und Familien getrennt wurden. Wie Boua streifen sie durch die Straßen Abidjans, ehemalige Hauptstadt der Elfenbeinküste und bis heute größtes städtisches Ballungsgebiet des Landes.

 

Mit sensiblem Blick nähert sich der Künstler den Kindern, gleich einer Antinomie des täglich Erlebten. Dieses ist vielmehr geprägt von den Erinnerungen an die Vergangenheit und den realen Ängsten vor dem Kommenden, so haben die auf der Straße lebenden Kinder mit Gefahren wie Entführung, illegaler Adoption, Zwangsarbeit, Zwangsprostitution sowie Organraub zu kämpfen.

 

In seinen Malereien und Collagen gelingt es Boua jedoch, die Kinder nicht schier als bloße Opfer darzustellen. Vielmehr schafft er eine Narration, die es erlaubt, sie als Ausdruck von Unschuld und Hoffnung anzusehen. Boua findet das Material für seine Arbeiten auf den Straßen der Stadt, er sammelt Gegenstände, die er mit abstrakter Malerei verbindet. Immer wieder trägt er neue Schichten von Acryl oder Teer auf den Bildgrund, zieht ihn ab, bearbeitet ihn weiter. Die Technik lässt an das Entstehen von Erinnerungen denken – der Addition und Verarbeitung von Eindrücken.

 

Für seine erste Ausstellung in der LKB/G hat Boua weitere Szenen des täglichen Lebens von Straßenkindern geschaffen. Häufig werden diese auch als „les Shèguès“ bezeichnet. Das eigenständige Leben hat sie nicht nur eigenen Sozialformen und Überlebensstrategien erlernen lassen, sondern auch eine ihnen ganz eigene Sprache – Le nouchi. Diesem Slang entlehnt der Künstler die Titel seiner Werke.

 

Boua studierte an der National School of Fine Arts und dem Technical Centre for Applied Arts, Abidjan, CI.  Seine Arbeiten sind u.a. Teil der permanenten Sammlung des Minneapolis Institute of Art.

 

Die Vernissage findet am 9. Mai 2018, 19:00 Uhr statt. Die Ausstellung läuft vom 10. Mai bis 2. Juni 2018 in der Galerie LKB/G, Wexstrasse 28, 20355 Hamburg. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte hello(at)lkbgallery.com.

 

LKB/G ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst aus Hamburg mit Fokus auf unterrepräsentierte Positionen des Globalen Südens. Besonderer Augenmerk liegt dabei auf Afrika und der Karibik. 

Armand Boua
Dans Le Djassa
09.05.18  -  02.06.18

LKB/G zeigt die erste Einzelausstellung von Daniel Melim in Europa. Er ist bekannt für seine Murals. Sein “Mural da Luz” wurde als das berühmteste von São Paulo ausgewählt, was bemerkenswert ist, da São Paulo auch die Heimat anderer hervorragender Street Artists wie OsGemeos, Nunca, Cranio und Eduardo Kobra ist. 

 

In seiner neuen Ausstellung Rouge beschäftigt sich Daniel Melim mit der Wahrnehmung von “Frauen” in unserer Gesellschaft und damit, wie er die Behandlung des Themas im Allgemeinen wahrnimmt. Er konzentriert sich auf typische Klischees und Stereotypen von Frauen, mit Bezügen zu Pop Art. 

 

Daniel Melim geht damit auf ein brennendes Thema ein, welches in der Vergangenheit relevant war und auch in der Zukunft sein wird. Dabei weisen ganz grundsätzliche Fragen den Weg in seiner Arbeit. Gleichberechtigung, Empowerment oder Chancengleichheit können als Überschriften dafür verwendet werden. 

 

Nicht erst nur durch die #MeToo-Debatte sind dies lange bestehende und sehr präsente Probleme. In den Werken bezieht er sich mit Hilfe von Texten oder auch Statistiken auch auf Gewalt gegen Frauen (Brasilien ist eines der Länder, die viele Fälle von Gewalt gegen Frauen haben). Aber auch Gedanken über Schönheit im Kontrast zu weiblichen Gefühlen und anderen Ausdrucksformen fließen mit ein. Der Kontrast von Schönheit und Farben spiegelt sich in verschiedenen Ebenen und Texturen sowie der Komposition wider.

 

Die Vernissage findet am 25. Januar 2018 um 19 Uhr statt. Die Ausstellung läuft vom 26. Januar bis 24. Februar 2018.

Daniel Melim
Rouge
25.01.18  -  24.02.18

Vernissage am 14. September 2017 ab 19 Uhr.

 

LKB/G präsentiert in der kommenden Ausstellung ART TRANSPOSITION: Kampala - Nairobi - Hamburg das Werk von drei Künstlern aus Uganda - Denis Mubiru, Waswad und Xenson, und zwei Künstlern aus Kenia - Boniface Maina and Shabu Mwangi. Die Ausstellung wird von Robinah Nansubuga kuratiert.


Als Vertreter der jungen Generation der ostafrikanischen Künstler nehmen sie alle an einem intensiven künstlerischen Austausch zwischen Kampala und Nairobi teil. Die kuratorischen Projekte in Nairobi und Kampala brachten die aufstrebenden Künstler zusammen und enthüllten die gemeinsamen Merkmale ihrer Oeuvres.

 
In ihren Kunstwerken erforschen die Künstler die Ideen von Selbstfindung, Identität, kulturellem Gedächtnis und Persönlichkeit. Um sich zwischen den Grenzen von Abstraktem und Figurativem zu bewegen, erhalten sie ihre Inspiration im kulturellen Erbe ihres Vaterlandes. 


Die Künstler adressieren den Betrachter ganz persönlich und direkt. Und dies hat auch in Deutschland schon erste Aufmerksamkeit erregt: einige dieser jungen Künstler haben an der Gruppenausstellung Kampala Contemporary teilgenommen, welche als Nebenveranstaltung der aktuellen documenta 14 in Kassel stattfindet.

 

Ausstellung vom 15. September bis 13. Oktober 2017.

ART TRANSPOSITION: Kampala - Nairobi - Hamburg
14.09.17  -  13.10.17

Dear History: It’s Not Me, It’s You umfasst Arbeiten von Buhlebezwe Siwani, Grace Cross und Thania Petersen. Die Ausstellung der drei Künstlerinnen nutzt Kunst als Mittel für die Wiederbelebung des komplexen Erbes Südafrikas, der historischen Erzählungen und der ästhetischen Bilder. Die Arbeiten werden aus einer sehr weiblichen Perspektive dargestellt, in einem Versuch, sich sowohl körperlich als auch konzeptionell, mit der lieblosen Ehe zwischen der kolonialen Vergangenheit und der patriarchalischen Gegenwart zu befassen. 

Der Titel lehnt sich an die berühmt-berüchtigte und unaufrichtige Floskel „It’s not you, it’s me“ zum Beenden einer Beziehung an, welches umgedreht ein direktes Statement bezogen auf die systematische Geschichtsschreibung wird, die in den ausgestellten Werken in Frage gestellt wird. Die von Candice Allison kuratierte Ausstellung zielt darauf ab, historische Ereignisse und tief subjektive Erfahrungen, verlorene Kapitel, vergessene Helden und unbesungene Heldinnen der Geschichte, die durch den Kolonialismus vergessen wurden, wieder in Erinnerung zu rufen. 

Offen und mit dunklem Humor tritt die Ausstellung den westlichen Idealen der Schönheit, Macht, Sexualität und Spiritualität entgegen. Die ausgewählten Werke unterstreichen durch die Anerkennung und Umarmung der Kraft der Geschichte ihre unendlichen Möglichkeiten der Erfindung und der Neuerfindung.    

Dear History: It’s Not Me, It’s You
01.07.17  -  22.07.17

La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo - das Leben ist kurz, aber ein Lächeln ist nur die Mühe einer Sekunde.
In einem kurzen kubanischen Zitat lässt sich die Lebenseinstellung vieler Kubaner sehr gut zusammenfassen. Kuba ist ein Land im Umbruch. Dabei bewegen die kubanische Bevölkerung nicht nur die sich verändernden Beziehungen mit den USA, sondern auch soziale Umstrukturierungen. Und trotz der jeweiligen äußeren Bedingungen - die Kubaner schaffen es jederzeit ihrem Alltag ein Lächeln abzugewinnen.

Auch die neue Generation kubanischer Künstler begibt sich mit frischen Themen auf unbekanntes Terrain. Hierfür kuratiert LKB/G in der zweiten Ausstellung eine Komposition der jungen kubanischen Künstler Miguel Alejandro Machado und Orestes Hernández. Unter dem Titel Fantasía Cubana – Feliz, Feroz, Amén! zeigen Sie ihre Werke. Ihr “Comicstil” ist dabei ein elementares Stilmittel, welches beide Künstler eint. LKB/G verbindet über Ländergrenzen hinweg und unterstützt junge Künstler des Globalen Südens auch dieses Mal, um internationalen Dialog zu starten.    

Fantasía Cubana – Feliz, Feroz, Amén!
02.06.17  -  18.06.17

Die Welt ist ein globales Dorf. Das wusste schon Marshall McLuhan. Die Digitalisierung befruchtet und fördert gleichermaßen und unaufhörlich den gemeinsamen Austausch über Ländergrenzen hinweg. Dennoch haben Kreative und Kunstschaffende aus dem globalen Süden dadurch keinen leichteren Start in die internationale, westliche Kunstszene. LKB/G setzt sich ganz speziell für diese Seite des Kunstmarktes ein und formt mit dem Galeriekonzept eine neuartige Plattform für zeitgenössische Kunst auf Augenhöhe.

 

LKB/G startet mit einer Komposition der südafrikanischen Künstler Vusi Beauchamp und Io Makandal sowie des ghanaeschen Künstlers Gideon Appah. Unter dem Titel Arising African Perspectives werden die Kunstwerke gemeinsam kuratiert und gegenübergestellt. Außerdem zeigen wir einen Auszug von bisherigen ostafrikanischen Künstlern der Millerntor Gallery.

Arising African Perspectives
05.05.17  -  27.05.17