Galerie Anne Moerchen

Pius Potmann, Marktszene in Südsebien, 2001, 120 x 180 cm

Pius Portmann, Kiddy Citny, Hans Hushan, Pejman Ebadi, Royal Nebeker, Radomir u.a.
Summer Show
08.04.17  -  31.07.17

Mit Dmitry Nayda und Nadesda Streltsova haben wir zwei neue Künstler aus Russland in unserem Programm. Beide studierten an der renommierten Ilja-Repin Akademie in St. Petersburg.

Dimitry Nayda, Nadesda Streltsova, Frank Ehemann, Pius Portmann, Hans Hushan, Ragna von Negelein u.a.
Goodbye Summer
17.08.16  -  08.10.16

Raw Pop Extended

Nach der Ausstellung im Atelier des Malers und Bildhauers Hans Hushan sind  einige seiner neuen Arbeiten in der Galerie zu sehen.                                                                                                                  

Großformatige Leinwände und neue Epoxyd-Laminat-Werke auf Styrodur sowie kleinformatige Werke auf Diasec - einem Material aus der Industrie.                                                                      

Hushan bedient sich einer expressiven Pop-Kunst und somit einer "Gegenwartsheroisierung" wie er es selbst nennt und setzt diesem Werk eine primitvistisch-archaische Bildsprache gegenüber  in seinen Skupturen aus Holz.            

 

Hans Hushan
raw pop extended
02.06.16  -  08.09.16

Abb.: Frank B. Ehemann, Dicke Beute, 2016, Fotoinszenierung auf Leinwand, 100 x 200 cm

Frank B. Ehemann, Pejman Ebadi, Kiddy Citny, Frank Vaders, Stefan Szczesny, Ragna von Negelein, Hennie van der Vegt
Frühlings Erwachen
02.04.16  -  31.05.16

Ein Querschnitt der Galerie-Künstler Kiddy Citny, Ryo Kato, Frank Vaders, Otto Quirin und Ragna von Negelein.

Abb.: Frank Vaders, Frau (blau), 2014/15, 200 x 160 cm

Kiddy Citny, Frank Vaders, Ryo Kato, Otto Qurin, Ragna von Negelein
06.12.15  -  31.03.16

Nach 10 Jahren Pause stellt meine Galerie wieder Bilder der Hamburger Malerin Ragna von Negelein aus.
 
Wir hatten bereits Ausstellungen 2003 und 2005, danach zog Ragna drei Kinder groß.

2013/14 gründete sie ihre Malschule für Kinder und ist seit zwei Jahren wieder intensiv mit ihrer Malerei beschäftigt.
Ihre Bilder sind noch genauso aussagekräftig, zum Teil ist ihr Malstil weicher geworden.
 
Wieder sind es vorwiegend Arbeiten mit Frauenabbildungen in verschiedenen Situationen, vom Akt bis zur wartenden jungen Frau im Bistro, auch ein paar Landschaftsbilder sind dabei.

Ragna von Negelein
"ich lasse bitten ..."
17.11.15  -  05.12.15

Schon immer war die figurative Kunst ein großer, eigentlich der größte Bestandteil unserer ausgestellten Kunst. Da zur Zeit das Thema  
"Frau" sehr stark in der Mediendiskussion steht, bietet es sich an, die Frau in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, auf welch vielfältige Art sie von den durch die Galerie vertretenen Künstler dargestellt wird.

Die Liebe zum weiblichen Körper, die Frau im Blick als Sexsymbol und Lustobjekt, als toughe Kämpferin, als Partnerin oder Mutter.

Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur beschäftigen sich zu diesem Thema in der kommenden Ausstellung.


Mit Werken von Colette Deblé,   Gavin O’Neill, Stefan Szczesny, Elvira Bach, Hans Hushan, Radomir, Armin Völckers u.a.

Women - Femmes - Frauen - Mujeres
- Die Frau in der Kunst -
16.04.15  -  12.09.15

Wie jedes Jahr lädt die Galerie zum Crossover um das Spektrum der Galerie zu zeigen.

Abb. Shan Fan: Gobi, 1993, Ölfarbe auf Leinwand, 100 x 80 cm

Shan Fan, Wu Shanzhuan, Ryo Kato, Hans Hushan, Armin Völckers Pius Portmann, Otto Quirin, Aeyung Park, Hans Due, Royal Nebeker
Crossover
26.11.14  -  11.04.15

Die Galerie zeigt als nächste Ausstellung die beiden Maler und persönlichen Freunde  Armin Völckers (geb. 1963 in West-Berlin) und Hans Hushan (geb. 1965 in Quickborn). Beide sind in ihrem malerischen Ausdruck sehr unterschiedlich, geradezu im Gegensatz stehen sie zueinander. Doch gerade diese Spannung erhöht den Reiz der Ausstellung, zumal sie sich als gute Freunde schon seit 20 Jahren kennen.

Armin Völckers ist in seiner Gestik sehr ins Detail gehend, gleitet ab ins Fantastische. Er verarbeitet Alltagssituationen durch besondere Farbgebung und den Zusatz von im Bild fremd wirkenden Objekten ins Irreale, in Traumwelten.

Er wuchs in Rio de Janeiro auf, studierte von 1983 88 Malerei an der HdK Berlin und stellte als Künstler u.a. in Berlin, München, Hamburg, Kassel und Rijeka (Kroatien) aus. Seit 1997 arbeitet er auch als Produzent von Zeichentrickserien, als Drehbuchautor und Regisseur. Sein Film "Leroy" gewann 2008 den deutschen Filmpreis (Lola) in zwei Kategorien.

Inzwischen hat Armin Völckers die Malerei zu seiner Hauptbeschäftigung gemacht.

Für Hans Hushan stehen meist die Form und die Natur im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Werke untersuchen die komplexe Vielfalt naturerzeugter Formen, deren Morphologie sich im Nachdenken des Menschen über sich selbst wiederfindet und in der die Mythologie Erklärungsmodelle für die unfassbaren Erscheinungen der menschlichen Existenz erstellt.

Schon immer hat er sich mit der Vergänglichkeit beschäftigt, so zum Beispiel in seinen Installationen in der Natur, am Strand oder auf dem Straßenpflaster inmitten New Yorks. Er nannte diesen Teil seiner Schaffensperiode "Leaving my Shadow".

In der jetzigen Ausstellung sehen Sie seine Bilder, die er mit Acryl auf Surfbrett-Material gemalt hat und sie dann mit Epoxydharz in mehreren Schichten laminiert hat, zum Teil mit Foto-Collagen von Persönlichkeiten aus der Welt der Medien, der Musik oder Malerei, die er in seine farbgewaltigen Malereien integriert hat. Auch hier sieht man anhand der Farbgebung seine starke Nähe zur Natur.

Seine Skulpturen sind alle aus Treibholz angefertigt und zum Teil naturbelassen oder übermalt. Seine Naturverbundenheit zeigt sich auch in diesen Skulpturen, die er mit der Kettensäge bearbeitet.

Sie sehen in dieser Ausstellung zwei sehr vielseitig interessierte Menschen und engagierte Künstler.

Neben der Malerei dieser beiden Künstler ist eine kleine Auswahl an Arbeiten von Pius Portmann, Royal Nebeker, Aeyung Park und Man Ray zu sehen.

Armin Völckers Hans Hushan
CONTRADICTION
26.06.14  -  31.10.14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung "words" will auf das Alphabetisierungsprogramm der UNESCO Literacy for Freedom - Education for All hinweisen. Allein in Deutschland gibt es etwa 4 Millionen funktionale Analphabeten, die in unserer Informationsgesellsachft die fundamentalen Grundlagen wie Lesen und Schreiben nicht beherrschen. Die Serie "words" des Fotografen Holger Jacobs läßt bekannte Persönlichkeiten unserer Gesellschaft "zu Worte" kommen. Zu ihnen   gehören neben vielen anderen Helmut Schmidt, Loriot, Iris Berben, Bob Geldof, Robert Wilson oder oder Markus Lüpertz. Er portraitierte sie und bat sie um einen handschriftlichen Text.

Holger Jacobs, geboren 1962 in Hamburg

1980 - 83 Studium der Rechtswissenschaften und der Fotografie in München

1985 Umzug nach Paris, Modefotograf für Vogue, Harper"s Bazaar, l"Officiel, Marie Claire, Die Zeit

2004 Umzug nach Berlin, Arbeit an 50 vermisste Kinder und "words" - Literacy for Freedom

Ausstellungen (Auswahl): 2010 Museum Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2006 Willy Brandt Haus Berlin, 2004 Museum der Arbeit Hamburg, 2003 Museum für Kommunikation Hamburg, 2002 Galerie Eric Landau Paris, Galerie Anne Moerchen Hamburg, 2001 Kunsthaus Köln, Goethe-Institut Frankfurt, 2000 Museum Ludwig Köln, 1999 Belenky Gallery New York

Sammlungen: Archiv der Akademie der Künste Berlin, KW Institute for Contemporary Art Berlin, Hessische Landesbank Frankfurg

Holger Jacobs
"words"
27.03.14  -  14.06.14

Burkhard Driest, geb.1939 in Stettin, ist   Bühnen- und Filmschauspieler.

Er hat unter R.W. Fassbinder gespielt und mit   Werner Herzog gedreht,   sowie mit   Jeanne Moreau und Franco Nero vor der Kamera gestanden.

Neben Jürgen Prochnow in der Verfilmung seines im Gefängnis geschriebenen Romans "Die Verrohung des Franz Blum" spielte er die Hauptrolle.            

Er inszenierte mit Peter Zadek das von ihm geschriebene Musical "Andy" am   Deutschen Schauspielhaus. Er hat mehrere Romane veröffentlicht, die z.T. verfilmt wurden. Viele kennen ihn aus der legendären Talkshow "Je später der Abend" 1974 mit Romy Schneider.

Die wenigsten aber wissen, daß   Burkhard Driest seit über 30 Jahren ernsthaft   malt und erst seit 2010 seine Werke öffentlich zeigt.   Diese Ausstellung umfaßt   Werke   aus den Jahren 1983   - 2013 und gibt einen   Eindruck in seine expressive, leidenschaftliche   Malerei und zeigt die verschiedene Stationen und Situationen in seinem Leben. Diese Ausstellung ist die erste in Hamburg und er veröffentlicht zum ersten Mal Bilder von Romy Schneider. Spätestens jetzt sieht man, dass der Flirt damals vor der Kamera auch danach intensiv weiterging.       Er bringt   mit fast verletzender Wucht Farbe auf die Leinwand,   aber auch die sensiblen, leichten Akzente werden von ihm beherrscht.

Ausstellung extern im Valentinskamp, im Scandic Emporio Fr 1 Nov. 12 - 19 Uhr, Sa 2. Nov. 12 - 18 Uhr, So 3. Nov. 12 - 17 Uhr

Ausstellung in den Galerieräumen in der Milchstraße:                 Sa 9. Nov. 2013 - 28. Februar 2014

 

 

Burkhard Driest
Schnell trifft dich der Pfeil - Malerei 1986 - 2013
01.11.13  -  28.02.14

In der Zeit vom 11. September bis 19. Oktober zeigt die Galerie "Accrochage - Summerfeeling" mit Arbeiten von Elvira Bach, Martin Kreim, Royal Nebeker, Hennie v.d. Vegt, Kiddy Citny, Pejman Ebadi und erstmalig in Hamburg den Stuttgarter Künstler Axel Teichmann (Abb.: Verführung, 2013), geboren 1974, Absolvent der Staatlichen Akademie für bildende Künste Stuttgart (2004), Meisterschüler bei Walter Libuda. Axel Teichmann nahm u.a. an der Art Karlsruhe und "Contemporary Art from Berlin" in Miami teil. Die Galerie nimmt an der Affordable Art Fair 2013 (14. - 17. November, Hamburg-Messe) und an der Hamburg Art Week (6. - 15. September) teil.

Accrochage - Summerfeeling
11.09.13  -  19.10.13

Am 17. April 2013 stellt die Galerie Anne Moerchen dn international bekannten Maler K.R.H. Sonderborg aus. In diesem Monat, genauer gesagt am 5. April, wäre Sonderborg 90 Jahre alt geworden. Er wurde 1923 geboren und verstarb 85-jährig am 18. März 2008.

K.R.H. Sonderborg, der eigentlich als Kurt Rudolf Hoffmann geboren wurde, benannte sich 1951 nach seinem dänischen Geburtsort, der kleinen Hafenstadt Sonderborg in Dänemark. Dieses Pseudonym wurde zu einem festen Begriff in der deutschen und internationalen Kunstwelt, da er zum Beginn der 50-er Jahre zu den Vertretern der informellen Malerei der ersten Stunde gehört, d.h. Sonderborg selbst sah sich eher dem abstrakten Expressionismus verbunden.

In Hamburg aufgewachsen, wurder er später ein rastloser Kosmopolit, der ständig in Bewegung war und häufig seinen Wohn- und Arbeitsort wechselte. Manche Quellen behaupten, dies sein auch ein Folge seiner Gefangenschaft im Konzentrationslager Fuhlsbüttel, wo er 1941/42 für mehrere Monate inhaftiert war, da er sich bewußt als junger Mann von der Konformität des Nationalsozialismusabsetzen wollte, sich lieber den "Swingboys" anschloß, die englische und amerikanische Jazzmusik hörten - Sonderborgs Vater war Jazzmusiker. Sie kleideten sich "dandyhaft", mit schicken Anzügen und Hüten und trugen Regenschirm. Anfang der 50-er Jahre lebte er in Paris, um dort Maler des lyrischen Expressionismus zu treffen, wie Hans Hartung zum Beispiel, aber hingezogen fühlte er sich mehr zu harten Gestik der Maler Franz Kine oder Jackson Pollock. 1953 wurder Mitglied der Künstlergruppe Zen 49.

Seine Rastlosigkeit findet sich wohl auch wieder in der seinen dynamischen, rhythmischen Linien und kalligraphischen Bildern. Er malte bevorzugt Kräne, Turbinen und Docks wie man sie im Hamburger Hafen findet, Wassertürme wie auf den Dächern Chicagos, Hochspannungskabel, eine Abwandlung des elektischen Stuhls, der eine ganze Serie entstehen läßt und die verschiedenen Darstellungen einer Kalaschnikow aus der Serie "Peacemaker", die zur Zeit der RAF-Bewegung entstand.

Werke zu diesen Themen sind auch in dieser Ausstellung zu sehen, Werke auf Papier und Leinwand, neben Grafiken und Fotografien.

1958 schon wurde er auf der Biennale in Venedig gezeigt, 1969 erhielt er den Großen Internationalen Preis für Zeichnung in Sao Paulo, 1959 und 1964 Dokumentateilnahme, Museumsausstellungen in Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Dresden, Hamburg, Emden.

K.R.H. Sonderborg lässt sich in keine Schublade stecken, weder maltechnisch noch was seine Persönlichkeit betrifft. Er arbeitet in zeitlichen Schüben, braucht Abwechslung.

Zitat:

"Ich kann das nicht ertragen: aufstehen, ins Atelier zu gehen und am nächsten Tag dasselbe wieder von vorn zu beginnen. Ich finde das lächerlich. Ich bin kein Handwerker. Ich bin kein Arbeiter. Ich bin ein Maler ohne Atelier, in einem Provisorium. Und das liebe ich! Für mich ist die Malerei fast eine kriminelle Handlung. Ich bin wie jemand, der in den Keller hinabsteigt, um eine Ratte zu töten."

 

 

   

 

K.R.H. Sonderborg
Hommage zum 90. Geburtstag
17.04.13  -  15.06.13

Abb.: Michael Sazarin, Zugspitze, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 160 cm

Sazarin - Nebeker - Kiddy Citny - Ryo Kato - Elvira Bach - Otto Quirin - Shan Fan u.a.
crossover with gallery artists
01.02.13  -  30.03.13

"Hier und da" so der Titel der Ausstellung. Die ganz besondere Phantasie der beiden Künstler und ihre Umsetzung von alltäglichen Situationen in entfremdete, teils unwirkliche und zum Teil mit Ironie und Humor umgesetzte Darstellung von Mensch und Natur faszinieren mich.

Dies und das Spiel mit Licht und der Komposition der einzelnen, aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgerissenen Bildelemente, die neue Schauplätze von unwirklicher, phantasiereicher Lebendigkeit zeigen, machen ihre große Begabung aus. Durch eine Symbiose   zwischen abstrakt-grafischem Bildaufbau und den gemalten Personen oder Gegenständen, entstehen seltsamste Szenarien und zeigen die Entfremdung zwischen Mensch und Natur.

Beide Künstler haben an der HAW Hamburg zunächst Illustration studiert und sind seit diesen gemeinsamen Studienjahren verbunden. Es findet ein reger künstlerischer Austausch zwischen ihnen statt.

Es ergeben sich viele Parallelen in ihrer Art der Darstellung und das "Hier", die unmittelbare Umgebung, beeinflusst direkt ihre Bildwelten, trotzdem haben sie unterschiedliche Bildsprachen.

Wojtek Klimek studierte Kunstgeschichte in Berlin und Illustration an der HAW Hamburg. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Zürich.

Johan Schäfer wechselte nach seinem Studium der Illustration an der HAW Hamburg an die Hochschule für bildende Künste in Dresden. Dort studierte er von 2009 - 2012 Malerei bei Prof. Peter Bömmels und ist seit Sommer 2012 Meisterschüler. Er lebt und arbeitet in Leipzig.

Johan Schäfer und Wojtek Klimek
hier und da
29.10.12  -  12.01.13

 

Kiddy Citny (1957) war zu Zeiten der Berliner Mauer ein engagierter "Mauermaler", der mit seinen typischen herzförmigen Köpfen - viele davon mit einer Krone und einem Lächeln - gegen die Brutalität und die Absurdität dieses "antifaschistischen Schutzwalls" protestierte und diese zu einem Symbol der neuen Einheit wurden. Im Mittelpunkt seines Werks stehen emotionale Botschaften und führen in eine Welt voller Humanität, Liebe, Sinnlichkeit und Poesie. Einige seiner bemalten Mauerstücke befinden sich vor dem UN Gebäude in New York, dem Leipziger Platz Berlin, vor dem Märkischen Museum Berlin und dem MoMA in New York.

 

Mit seinen Fotoinszenierungen provoziert Frank Ehemann (1957) den Betrachter zum Nachdenken, um Realität von Phantasie und Traumwelt zu trennen, zu erfassen und zu deuten. Dies gelingt nicht mit einem schnellen Blick. Frank Ehemann inszeniert seine Werke:   Er erfaßt mit der Kamera Details wie Steine, Tiere, Früchte und Personen, meist Frauen, und setzt diese einzelnen fotografischen Fragmente dramaturgisch so zusammen, daß die fertige Fotografie eine Geschichte oder eine Situation erzählt, sobald man sich als Betrachter darauf einläßt.

 

Radomir (1951) ist ein Maler, der eine ganz eigene Art hat, Menschen in seinen Bildern   darzustellen. Es kommt oft zu skurrilen Situationen auf der Leinwand. Der Mensch als seltsames Mysterium steht immer im Mittelpunkt: Er wird gezeigt oder erwartet oder man hat den Moment, ihn zu treffen, verpasst. Radomir schafft Situationen, die oft surreal sind und den Betrachter erst einmal befremden oder zwingen, seinen Gedanken freies Spiel zu lassen.

Beide Künstler, Frank Ehemann und Radomir, sind unabhängig voneinander über einen längeren Zeitraum mit Salvador Dalí zusammengetroffen und dessen surreales Oeuvre hat in gewisser Weise Einfluß auf ihre Kunst genommen.

 

Kiddy Citny - Radomir - Frank B. Ehemann
Body and Soul - Malerei und Fotoinszenierung - Finissage am 5.9. ab 18.30
01.06.12  -  07.09.12

Elvira Bach wurde 1951 in Neuenhain im Taunus geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin

1967 - 71 staatl. Glasfachschule Hadamar

1972 - 79 Hochschule der Künste Berlin bei Hann Trier, zusammen mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé, Luciano Castelli, Bernd Zimmer - international bekannt als die "Jungen Wilden"

1972 - 81 arbeitet sie neben ihrer Malerei an der Berliner Schaubühne (unter Peter Stein) in der Requisite und als Souffleuse

1982 Teilnahme an der Dokumenta 7, Kassel (int. Durchbruch)

1984 - 2012 (Auswahl) "Neue Deutsche Malerei" Landesmuseum Graz

Museum Villa Stuck, München

Rheinisches Lansdesmuseum Bonn

Sprengel Museum Hannover

Guggenheim Museum New York

Kunstmuseum Düsseldorf

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Staatliche Kunsthalle Baden Baden

Kunsthalle Hamburg

Musée Pavillon den Vendome, Aix en Provence

Musée Grobert-Labadie, Marseiile

Frauenmuseum Bonn

Museum Würth

Museum für Neue Kunst, Karlsruhe

Musee Picasso, Antibes

Antikenmuseum Basel

Kunsthalle Wien

Museum of Arts and Design, New York

 

Seit dieser Zeit wird ihre Malerei international in Galerien, Museen und Kunstmessen gezeigt. Sehr schnell setzt sich die Unverwechselbarkeit ihrer Frauenbilder durch, sie werden zu ihrem Markenzeichen und lassen sie zu einer Ikone der deutschen und internationalen Malerei werden. Das Sujet "Frau" steht immer im Mittelpunkt mit allen Facetten, die das Leben bietet - ob als Akt, provozierend erotisch, als Mutter, Hausfrau, Geliebte, Spielerin und als "eine von mehreren".

 

Ihre Bilder zeigen bewußt immer mit unverwechselbarem Ausdruck "das eigene Ich", ein Spiegel für alle Frauen. Unerschöpflich kostet sie die Situationen unseres Lebens aus, sie werden mit ihrem ganz eigenwilligen und einzigartigen Malstil von hohem Wiedererkennungswert seit über 30 Jahren auf die Leinwand gebracht und haben sie zur bekanntesten deutschen Malerin werden lassen.

 

"Wer Kunst macht muß konsequent sein!" Dieses Statement von ihr beansprucht sie für sich selbst und ihr Werk.

Elvira Bach
Happy Hour
28.02.12  -  20.04.12

Hal Buckner (1938) USA

 

Hal Buckners Skulpturen zeigen den weiblichen Körper in Form von Konturen, die er aus Aluminium schneidet, zum Teil schwarz bemalt oder mit Emaillelack bearbeitet.

Ihn faszinierten schon immer die Linien des weiblichen Körpers, den er immer wieder in verschiedenen Positionen zeigt.

 

,,As a sculptor, light, shadow and the power of a single line have always fascinated me. The figure, in particular the female form, has been a lifelong pursuit in my work. The female model offers a new challenge with each twist, step, and gesture. I have not begun to tire of these fundamental challenges."

 

Der Raum zwischen den Konturen bleibt leer, sodass der dargestelle Körper mit Licht und Schatten zu spielen scheint und der Betrachter den freigestellten Raum zwischen den wie gemalt und leicht hingeworfenen Linien mit seiner Fantasie füllen kann. Meist sind es Wandskulpturen, bzw. Reliefs, die den Charakter eines Bildes haben und leicht wie eine Feder wirken. Man erkennt, dass Hal Buckner sowohl Malerei als auch Bildhauerei studiert hat und sich der Pop-Art zugehörig fühlt, zumal Tom Wesselmann und dessen Wandreliefs ihn beeinflusst haben, wie auch die anderen beiden Ikonen der amerikanischen Pop-Art Roy Lichtenstein und Andy Warhol.

Er lebt mit seiner Lebensgefährtin Dorothy Lichtenstein, der Witwe von Roy Lichtenstein, in Southhampton und New York, wo er auch seine Ateliers hat und "full-time" arbeitet.

 

Hal Buckner
Shapes and Shadows
24.11.11  -  28.01.12

Modularität ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile. Einzelne Komponenten lassen sich unterschiedlich zu einem Ganzen kombinieren. Durch die Modularität von komplexen Systemen läßt sich deren Verständlichkeit erhöhen. Martin Kreims Interieurs wirken auf den ersten Blick surreal und verwirrend, bei genauerer Betrachtung jedoch entdeckt man die Wiedererkennbarkeit der von ihm verwendeten Komponenten.

 

"Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch, mit oder auch ohne seine Abbildung. Die Umgebung des Stadtmenschen und seine Verknüpfung mit dem Umfeld interessiert mich.

Hier eröffnet sich durch die Verzerrung des Raums oft ein kompakter Lebensraum einer Wohnzelle - ein Zitat unseres Lebens."

Martin Kreim

 

Martin Kreim, geb. 1963 in Tschechien, hat von 1996 2001 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Leipzig bei Prof. Sighard Gille und Arno Rink Malerei studiert und 2001 sein Diplom in der Klasse von Prof. Gille und Arno Rink gemacht. Seit 2002 arbeitet er als freischaffender Künstler in Leipzig. Bereits 2009 hat ihn meine Galerie mit der Ausstellung "Gut-Schein" dem Hamburger Publikum präsentiert.

Gille und Rink vermittelten über die Wende hinaus die Tradition der figurativen Malerei der Leipziger Schule. Auch Martin Kreim ist ein typischer Vertreter dieser Tradition.

Unter dem Begriff Leipziger Schule sind meist die Maler gemeint, die Ende der 90er Jahre an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei den Professoren Sighard Gille und Arno Rink studiert haben.

Mit ihren Schülern ist jetzt die "junge" oder auch "Neue Leipziger Schule" international erfolgreich und ein bekanntes Label: Sie knüpften an die gegenständliche Malerei des magischen Realismus von Bernhard Heisig und Werner Tübke an, die zur ersten bekannten Generation der Leipziger Schule gehören.

Nach dem international gigantischen Erfolg des Rink- und Heisig-Schülers Neo Rauch kamen auch jüngere Künstler wie Tim Eitel, Matthias Weischer, Tilo Baumgärtel oder David Schnell zu internationalen Ruhm und großer Nachfrage und machten den Begriff "Neuen Leipziger Schule" in Europa und den USA bekannt.

 

Martin Kreim
Modularität
14.09.11  -  29.10.11
Felix Eckardt, Royal Nebeker, Hennie van der Vegt, Hans Due, Martin Kreim, Ryo Kato, Michael Sazarin, Pejman Ebadi
Impressions - Summer Group Show
23.06.11  -  27.08.11

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Vernissage mit neuen Bildern von Ryo Kato im Rahmen der Hamburg Art Week vom 17. - 26. Juni in den

 

Überseeboulevard 4 10 (Überseequartier) am Montag den 20.06.2011

 

Die Galerie zeigt seine Kunst in dem spannenden Ambiente der Speicherstadt. Vernissage ist ist von 18 21 Uhr. Ryo Kato kommt aus Berlin und freut sich über Ihr Interesse.

 

Öffnungszeiten: Showroom Überseeboulevard Mo - Fr 12 - 19 Uhr, Sa u. So 12 - 17 Uhr u.n.V.

 

Ryo Kato wurde 1978 in Japan geboren, lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Dort studierte er von 2001 bis 2005 bei Professor Wolfgang Petrick und Prof. Daniel Richter, bei dem er 2006 auch die Meisterklasse absolvierte. Dies hat seinen Malstil sehr geprägt. Es folgten zahlreiche Galerieausstellungen. 2009 und 2010 nahm er an der Art Karlsruhe teil. Mit seiner Malerei und der ausgesucht gesellschafts- und umweltkritischen Themenwahl ist er zum ersten Mal in Hamburg durch die Galerie Anne Moerchen vertreten.

Zu seinen Bildern stürzen Farben und Formen aufeinander. In jeweiligen Farblandschaften ringen Gegenständliches und abstraktes, detailliert ausgearbeitete, fast zeichnerische Szenen werden übermalt von farben, postos aufgetragenen Motiven.

Seine Bilder sollen aufrütteln und sensibilisieren und zu einer Reaktion führen, denn er ist der Meinung, daß dies auch die Aufgabe eines Künstlers sei.

 

Ryo Kato - "Manche Tradition muß beendet werden" - Neue Bilder
Hamburg Art Week
17.06.11  -  26.06.11

Die Farbigkeit in seinen Bildern ist streng reduziert - weiß, schwarz und grau dominieren, zuweilen tauscht er das Schwarz gegen Blau oder Beige aus. Ein dichtes Netz aus Farbflecken, die impressionistisch anmuten, und an grobe Pixel einer Fotografie erinnern, sind sein Markenzeichen. Die Ausstellung wird sich aus drei Themenschwerpunkten zusammensetzten: people buildings landscapes. Mit seinem Malstil scheint der Künstler Gesichter und Gebäude heranzuzoomen. Dabei läßt er in den Gesichtern Gefühle pulsierenden Lebens wie auch melancholische Stille sprechen - anonyme Menschenansammlungen stehen Porträts von Einzelpersonen gegenüber - und mit diesen "Momentaufnahmen" erfaßt er auf gleiche Weise auch Gebäude und Landschaften. Es sind alltägliche, einen jeden betreffende Augenblicke, die der Künstler Tom Fleischhauer in seinen Bildern einfängt.

 

Tom Fleischhauer war 2010 auf der Expo in Shanghai mit seiner Kunst als Vertreter der aktuellen Deutschen Malerei im Deutschen Pavillon zu sehen.

Seit 2002 nimmt er an großen internationalen Messen teil (Auswahl):

 

Arco Madrid Viennafair Fiac Paris Art Frankfurt Art Cologne Art Basel Miami Beach SWAB Barcelona Art Monaco Scope New York Contemporary Istanbul St-art Straßbourg Art Fair 21 Köln Scope Basel Art Show

 

 

Tom Fleischhauer
places to be
14.04.11  -  04.06.11

Da aufgrund der Einzelausstellungen über das Jahr verteilt viele Künstler der Galerie nicht gezeigt werden können, habe ich mich etschlossen, Einblick in ihre Arbeiten dieser Workshow zu präsentieren. Diese Ausstellung schafft die Möglichkeit, Werke neuer und bekannter Künstler der Galerie nebeneinander sichtbar zu machen.

Hierbei geht es mir nicht darum, "farblich abgestimmte Kunst" zu zeigen, sonder um die Möglichkeit, unterschiedliche Malerei wirken zu lassen, die durchaus im krassen Gegensatz zueinander stehen kann. Somit wird ausgewähltes Potential der in der Galerie vertretenen Kunst innerhalb einer Ausstellung erfaßt und "zugänglich" gemacht.

Hans Due, Felix Eckhardt, Royal Nebeker, Martin Kreim, Luis Montoya, Hennie van der Vegt, Radomir, John Stockwell, Tom Fleischhauer u.a.
Crossover
24.02.11  -  30.03.11

In Ryo Katos Bildwelten regiert das Chaos. Formen und Farben stürzen förmlich aufeinander. In gewaltigen Farblandschaften ringen Gegenständliches und Abstraktes miteinander. Detailliert ausgearbeitete und zeichnerisch zarte Motive werden von stark farbigen, pastos aufgetragenen Motiven übermalt.

 

Sein Anliegen in seinem künstlerischen Schaffen ist die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Das Hauptmotiv der meist großformatigen Leinwände sind über uns hereinbrechende Umweltkatastrophen und die zerstörerische Ausnutzung der Erde durch den Menschen. Seine Bilder sollen sensibilisieren, aufrütteln, um so zu mehr Rücksicht mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt zu veranlassen und uns zu irgendeiner Reaktion bewegen. Er ist der Auffassung, dass dies auch zur Aufgabe eines Künstlers gehört.

 

Ryo Kato wurde 1978 in Japan geboren, nach mehrmonatigem Arbeitsaufenthalt in Paris lebt und arbeitet er seit 1998 in Berlin. Dort studierte er bei den Professoren Wolfgang Petrick und Daniel Richter, bei dem er 2006 die Meisterklasse absolvierte. 2009 und 2010 nahm Ryo Kato an der Art Karlsruhe teil. Mit seiner gesellschaftskritischen Themenwahl ist er erstmals in Hamburg durch die Galerie Anne Moerchen vertreten.

 

Ryo Kato
Manche Tradition muss beendet werden
18.11.10  -  22.01.11

Mit dieser Ausstellung nimmt die Galerie an der Großveranstaltung ChinaTime teil und möchte dem kunstinteressierten Publikum auch dieses Mal wieder einen wichtigen in China bekannten Maler präsentieren, der viele Künstler in China beeinflusst hat

 

Chen Fangyuan Der fantastische Realist

 

Situationen, wie aus dem Leben gegriffen. Bunt, beinahe dokumentarisch die Portraits der chinesischen Bevölkerung. Doch sind es ihre Augen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen, als läge hinter ihnen eine verborgene Wahrheit....

Der expressive Farbeinsatz steht im Dialog mit den konstruierten Kompositionen aber auch Landschaften sind von starker Präsenz. Die Werke von Prof. Chen Fangyuan sind vor dem Hintergrund des sozialistischen Realismus entstanden, welcher nach sowjetischem Vorbild die Künstler Chinas insbesondere in der Zeit der Kulturrevolution geprägt hat. Doch gegen Ende der 1970er Jahre ist der Stil stark durch kulturelle Einflüsse und dem neuen Selbstbewusstsein der Künstler verändert worden - eine künstlerische Weiterentwicklung die in Chen Fangyuans Malerei nachhaltig Ausdruck findet.

Er ist der Begründer des fantastischen Realismus. Nach zahlreichen Auszeichnungen und Ausstellungen davon sechs Mal im National Art Museum of China in Peking ist Chen Fangyuan nun zum ersten Mal in Europa mit der Ausstellung "Chen Fangyuan der fantastische Realist" in der Galerie Anne Moerchen zu sehen.

Es ist der Beitrag eines wichtigen chinesischen Künstlers zur 3. China Time in Hamburg und die Galerie möchte damit die große "Veranstaltung" und die Städte-Partnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg unterstützen.

 

Chen Fangyuan
Der fantastische Realist
16.09.10  -  22.10.10

Die Galerie zeigt als kommende Ausstellung eine Gegenüberstellung von abstrakter und figurativer Malerei von neuen sowie durch die Galerie bereits länger vertretenen Künstlern. Bewusst wird starke expressive Farbigkeit in den Mittelpunkt gestellt alle Künstler verfügen über Beteiligungen an nationalen und internationalen Ausstellungen und zum großen Teil über eine Vielzahl an internationalen Messen u.a. Scope New York, Art Miami, Art Fair Köln, Art Karlsruhe - und Museumsausstellungen. Durch diese Gruppenausstellung bietet die Galerie dem interessierten Besucher ein breites Spektrum unterschiedlicher Malerei und Aussage.

Ryo Kato Tom Fleischhauer Uwe Fehrmann Michael Sazarin Martin Bronsema Martin Kreim Pejman Ebadi
"Figurativ und abstrakt - Summertime!"
01.07.10  -  10.09.10

Radomir hat an sich und an das, was man "Kunst" nennt, einen hohen Anspruch. "Philosophie ist die Kunst des Denkens, Kunst ist die Verlängerung des Denkens."

Er betrachtet das Individuum Mensch und setzt sich mit Fragen des gesellschaftlichen Umfelds auseinander. Seine Arbeiten verdeutlichen die Skepsis gegenüber übermittelten kulturgeschichtlichen Normen der existierenden Gesellschaft.

Er besitzt die Fähigkeit zu unverblümtem analytischen Denken.

Radomir konzentriert sich bei seiner psychologischen Spurensuche auf wenige Sujets, mit denen er wesentliche Bereiche gesellschaftlich-kulturellen Lebens entilliusioniert und mit Hilfe derer er auch erinnert oder mahnt an die Ratio des Menschen.

Er reduziert auf das Wesentliche, wobei der Ästhetik keine Bedeutung zukommt.

Er ist zweifelsohne eine unbequeme, aber mit Sicherheit bedeutende künstlerische Persönlichkeit, mit dem Mut zur offenen Fragestellung an die Gesellschaft des

21. Jahrhunderts.

Hier einige Zitate seiner Philosophie, geschrieben für diese Ausstellung:

 

>Die Kunst ist geistiges Gut. Was will ich transportieren, weil ich es "muß", was denke ich über "Gesehenes", "Hinterfragtem", "Wahrgenommenem" und warum? Die Bilder des "Ganzen" sind die, die ich dann "notiere", das heißt sichtbar mache.

Ich denke, daß trotz aller Emanzipation der Mensch ein seltsames Mysterium ist.

Fortschritt in Wissenschaft, Wissen, Kultur, Bildung, Medizin usw. haben nicht geschafft, das primitiv-naivkomische im Menschen zu "erschüttern".

Wir glauben trotz alledem an die Phantasievorstellung der Erzählungen.

Ein Künstler muß wahre Bilder "notieren" und schaffen, die wahrgenommen worden sind in einer Gesellschaft, deren Zeitgenossen er ist.

Ja, es ist ein Spiel des (Nach-) Denkens

Es entstehen "neue Bilder" von den "wahren Bildern". Es ist der "Rest", die "Restgedanken", in "Bildern", die verblieben (entstanden) sind, in einem Hinterfragungsprozess des Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen.<

 

Radomir
Restgedanken
19.11.09  -  16.01.10

Abstraktion, Figuration, Tradition ein Kreis schließt sich.

In unserer zweiten Ausstellung mit dem chinesischen Malers Shan Fan zeigen wir seine Malerei von Bambuspflanzen. Die chinesische Tradition der Tuschzeichnung ist viele tausend Jahre alt. Shan Fan ist mit Bambus aufgewachsen, er entstammt einer Gegend, die bekannt ist für ihre Bambuswälder. Als Student erlernte er das alte Handwerk und hat es in seinem 30-jährigen Schaffen als Künstler nicht mehr verlassen. Als junger Student kam er nach Hamburg, um an der Hochschule für Bildende Künste in der Klasse KP Brehmers weiter zu studieren. Hier war er naturgemäß mit völlig neuen ästhetischen und moralischen Fragen konfrontiert. Alles was er wusste, galt nun nicht mehr.

Es folgte eine lange und erfolgreiche Phase der abstrakten Malerei. Shan Fan stellte aus und wurde damit international bekannt. Vor einigen Jahren die Beschäftigung mit der figurativen Malerei: sein Leben zwischen den Kontinenten China und Europa verlangte nach einer konkreten Antwort persönlicher Fragen und Erlebnisse. Industrielandschaften, Wanderarbeiter, Gesichter der östlichen Megastädte entstanden auf seinen Leinwänden. Dennoch hatte er nie die Bambusmalerei vernachlässigt, im Gegenteil: er fand malerische Wege, sie zu aktualisieren. Entstanden sind Blicke auf die Oberfläche des Blatts und des Stiels - Wellen und Kreisförmige Auswucherungen in einer schier unendlichen Skala an Schwarz- und Grautönen. Jene eigentlich traditionellen Motive werden abstrakt. Großformatig auf bis zu 150 x 450 cm sind sie gleichzeitig überwältigend ruhig. In ihnen finden Betrachter Räume der Meditation.

In seiner Kunst versucht Shan Fan eine Brücke zwischen Ost und West zu schlagen. Eine Vorraussetzung für eine Ausstellung mit dem Spanier Antoni Tapies 2006 in Peking. In ihren Pinselstrich sind beide seelenverwandt.

Die langwierige Malerei mit vielen Pinselstrichen und pastosem Farbauftrag in Öl nennt Shan Fan die Malerei der Langsamkeit. Dennoch verliert er nicht den Blick auf die traditionelle Bambusmalerei, der Malerei des Augenblicks, die eine erlernte Konzentration und die Fähigkeit, sich spontan in Meditation zu versetzen vorraussetzt.

 

Shan Fan
Malerei des Augenblicks - Malerei der Langsamkeit
10.09.09  -  13.11.09

Die Galerie Anne Moerchen zeigt in Kooperation mit der Galerie Berlin Art Projects die Gruppenausstellung "Gastspiel l Neues aus Berlin und Leipzig" mit Christian Awe, Tom Fleischhauer, Sebastian Schrader (Berlin) und Jörg Lohse (Leipzig). Gezeigt wird ein repräsentativer Querschnitt aktueller Malereipositionen: von figurativ bis expressiv-abstrakt, von farbreduziert bis pointilistisch. Die Künstler greifen Themen auf, die exemplarisch für ihre Generation stehen: Sie spiegeln die komplexe Auseinandersetzung mit Urbanität und Alltag, Mensch und Wahrnehmung, Emotion und Medien wider und rücken damit die Fragen unserer Zeit in den Mittelpunkt ihres Werks.


Christian Awe, Tom Fleischhauer, Sebastian Schrader und Jörg Lohse
Gastspiel l Neues aus Berlin und Leipzig
25.02.10  -  16.04.10

Pejman Ebadi hatte 1988 mit 6 Jahren seine erste Gruppenausstellung in Paris und die erste Einzelausstellung mit 8 unter der Schirmherrschaft von Jacques Chriac und Pierre Cardin. Die französische Kunstkritikerin Odile Le Bihan hob ihn als den "Mozart der Malerei" in den Kulturolymp.

Seine Kunstwerke wurden bis jetzt in der ganzen Welt ausgestellt - Montreal, New York, Tahiti, Cannes, Hamburg, Lyon, Bern, Monte Carlo, London, Tahiti, Kopenhagen, Zürich, Straßburg u. v. m. Unter anderem nahm er teil an der International Art Fair in Zürich, der Modern British Contemporary Art in London, der St’art in Straßburg, der Art Paris und vielen anderen Kunstmessen. 1995 erschien sein erster Gedichtband: "Les vagues du silence", im Alter 16 Jahren die erste Monografie "Ten years of painting" vor drei Jahren die dritte und vorläufig letzte "Cosmic process".

Die Galerie Anne Moerchen stellte Pejman bereits 1995 und 1998 aus und präsentierte ihn 2001 auf der Art Paris und begleitete Pejman bei seiner künstlerischen Entwicklung. Nun zeigt sie in der Ausstellung "15 years later still PEJMAN! den heutigen Stand seiner Malerei.

Neben Galerie- Ausstellungen berichteten auch TV Sender wie z.B. die ARD, ZDF oder France1, Arte, France2 , CBC- Television, Fuji Television Network, Japan, oder R.F.O, Tahiti begeistert über ihn und brachten Interviews oder Spezialberichte.

Der Medienrummel über den einstigen Wunderknaben ist offensichtlich - aber auch sein Talent. Seine Bilder zeigen einen feinsinnigen Gebrauch von Farben und Kompositionen.

Erstaunlich ist die große Vielfalt und Reichhaltigkeit der Formen, Zeichen und Muster. Pejmans Gebrauch von Farbe ist alles andere als willkürlich, seine collagierte Technik entwickelt eine eigenständige Dynamik.

Pejman Ebadis Gemälde und Zeichnungen zeigen Elemente verschiedener Stile und Kunstrichtungen. Einige seiner Werke erinnern an Joan Miro, Picasso oder Kandinsky, seine piktogrammhafte Bildsprache an A.R. Penck. Dennoch zeichnet seine Arbeiten ein eigenständiger persönlichen Stil aus es sind bei weitem keine Kopien.

 

Prof. Wilhelm Schmid, ein anerkannter Philosoph schrieb 1995: "Was erstaunlich ist: Ein kleiner Junge entdeckt das ganze Spektrum der modernen Malerei, ohne sie jemals studiert zu haben. (...) Aber die Kategorisierung ist nicht so sehr von Interesse; interessanter ist die sichere Pinselführung, die wählerische Komposition der Farben, die schon alle Nuancen kennt. (...) Das ist die Geste seiner Hand, unverkennbar in jedem Bild. Er malt seine Welt, seine Wahrnehmung der Dinge."

 

Prof. Hellmuth Karasek schrieb 1995 über den 13jährigen (Auszug): ... "Der 1982 in Teheran geborene Pejman ist so ein Glücksfall, der Zeugnis ablegt vom Kindsein, in Bildern wie in Gedichten. In seinen Bildern erzählt er orientalische Märchen in europäischen Ausdrucksformen er bannt ihre Vielfalt, ihr Ausdrucksreichtum ist verwirrend und bestechend zugleich."

Pejman selbst sagt über sich:" Before anything else painting is a life long passion. I had a painting brush in my hand before I could even read or write. Painting ist he most natural way for me to express myself. (...) whenever I feel like it, and that is quite often, I just get up and go to the studio to work. Creating art works is the closest thing I have to be in my natural state. Painting transposes me immediately to a world of great intimacy, familiarity; it is like returning to my natural state, kind of returning home."

 

Pejman Ebadi
15 Years later - still Pejman!
22.04.10  -  18.06.10

CROSSOVER - bekannte und neue Künstler der Galerie.

ARTmix
Malerie, Fotografie, Skulptur
16.12.08  -  07.02.09

Martin Kreim kommt aus Leipzig. Sein Diplom machte er 2001 bei Prof Sighard Gille an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Unter dem Begriff Leipziger Schule sind meist die Maler gemeint, die Ende der 90er Jahre an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei den Professoren Sighard Gille und Arno Rink studiert haben.

Gille und Rink vermittelten über die Wende hinaus die Tradition der figurativen Malerei. Mit ihren Schülern ist jetzt die "junge" oder auch die "Neue Leipziger Schule" international erfolgreich und ein bekanntes Label: Sie knüpften and die gegenständliche Malerei des sozialistischen Realismus an wie bei Bernhard Heisig und Werner Tübke.

Nach dem gigantischen internationalen Erfolg des Rink-Schülers Neo Rauch kamen auch jüngere Künstler wie Tim Eitel, Matthias Weischer, Tilo Baumgärtel oder David Schnell zu internationalem Ruhm und großer Nachfrage und machten den Begriff "Leipziger Schule" in Europa und den USA bekannt.

Auch Martin Kreim ist mit seiner Malerei ei typischer Vertreter dieser "Leipziger Schule", besonders mit seiner meisterhaften Umsetzung von Lichtreflektionen und Spiegelungen.

Das Thema Stadt nimmt in seinen Werken eine zentrale Rolle ein.

Die Ansammlung von geometrischen Formen und Gebäuden werden in ihren strengen Formen durch die jeweilige Strukturierung ihrer Fassaden vorgegeben, welche durch die Fensterreihen entstehen.

Martin Kreim
GUT-SCHEIN
25.06.09  -  29.08.09

Royal Nebeker ist ein Künstler, dessen Arbeiten zum Bestand vieler Museen, besonders in den USA und Norwegen und vieler internationaler Galerien gehören.

Seine Mutter war Norwegerin und jedes Jahr verbringt er einige Wochen in Oslo, um dort zu malen, da er das Licht dort liebt und ihn viel mit Norwegen verbindet. Es gibt immer wieder Zyklen die sich mit Motiven aus Ibsens Werken beschäftigen.

Ein weiteres Lieblingsmotiv von ihm ist "Blinky" " eine Frauenfigur, die bereits bei Horst Janssen unter anderem Namen auftauchte. Der wiederum übernahm sie auf seine Weise von dem Maler Paul Garvani, der sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden hatte.

Sie verkörpert eine selbstbewusste, feminine Frauenfigur, die in ihrer eigenen Welt zu leben scheint. Royal Nebekers Bilder haben einen stark narrativen Charakter, halten Situationen und Momente des Lebens fest, was in den Motiven und den Textzeilen, Collagen und vor allem den Titeln verdeutlicht wird... so z. B. "victory without witness", "The women gave me courage", "Who or what do you love" und ähnlichen Titeln.

Seine figurative Malerei ist stark beeinflusst von Edward Munch, sein ebenfalls expressionistischer Malstil und die Themen aus Ibsens Literatur stammen aus seiner norwegischen Seele und sind von starker Intensität. Diese ist sehr von der Kultur Norwegens und dessen Menschen geprägt, seine Mutter, eine Norwegerin, hat ihn früh mit dieser Kultur vertraut gemacht. So studierte er auch an der Kunsthochschule in Oslo, machte dort sein Master- Diplom und kommt jedes Jahr nach Oslo, auch um dort das schöne Licht des Sommers für seine Malerei zu finden.

Royal Nebeker
DANCE OF LIFE
23.04.09  -  10.06.09

1927 geboren in Mönchengladbach

1948-55 Studium der freien Malerei, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Akademie Düsseldorf, der nordischen Kunsthochschule Bremen, der Universität Hamburg, der Landeskunstschule Hamburg u.a. bei Ernst Wilhem Nay.

1966 - 1970 Aufenthalt in Chile, Begegnung mit Salvador Allende und Pablo Neruda (von beiden Portraits gemalt und gezeichnet), Leiter des Insituto Aleman Carlos Anwandter in Valdivia, Aufträge von Kirchen und der Universidad Austral.

Seither zahlreiche Einzel- bzw. Gruppenausstellung im In- und Ausland, u.a.mehrfach in Bulgarien, Chile, Dänemark, Ecuador, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Spanien, USA.

Seit 1984 Atelier in Hamburg - seit 1990 weiteres Agelier in Blanes/Girona, Katalonien.

2007 Aufnahme als Ehrenmitglied in die Hanse-Akademie, Lübeck.

 

Arbeiten von Otto Quirin befinden sich in Privatsammlungen; in der Kunsthalle St.Annen; Museum für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck; in den Kulturministerien Niedersachsen und Hamburg; im Rathaus von Löhne, Verden, Hamburg, Wedel; in verschiedenen Kirchen; bei Daimler-Chriysler, Hamburg; Deutsche Telekom, Hamburg; Drägerwerke, Lübeck; in verschiedenen Banken in Norddeutschland.

Otto Quirin
Form und Erzählung - Malerei
26.02.09  -  15.04.09